SO 01|2019

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

Editorial

  • Oder: Von Impfen und Aberglauben
    „What about the world around us…how can we fail to see“ − John Farnham, The Age of Reason
    In Anbetracht der derzeit leider aktuellen Schlagzeilen über die Masernepidemie und die generell geringe Impfrate in Österreich, auch was die saisonale Grippeimpfung betrifft, ...Weiterlesen ...

AKTUELL für Sie!

Focus: Dermato-Onkologie

  • Hautkrebs!
    Diese Diagnose löst bei unseren Patientinnen und Patienten sehr unterschiedliche Gefühle aus. Während die einen darin ein lästiges kosmetisches Problem sehen, bricht für die anderen beim Wort Hautkrebs eine Welt zusammen.
    Das Thema des metastasierten Melanoms hat sich in der ...Weiterlesen ...
  • Melanomvorsorge 4.0

    Vielzahl von Apps für Melanomvorsorge für Konsumenten am Markt.

    Vorsorgeuntersuchung bei Dermatologen kann nicht ersetzt werden.

    Künstliche Intelligenz zur Beurteilung von Hautläsionen auf dem Vormarsch.

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  • Adjuvante Therapie des malignen Melanoms

    Adjuvante Therapie des malignen Melanoms
    1. 8. 2018: Zulassung von Nivolumab
    29. 8. 2018: Zulassung von Dabrafenib + Trametinib
    18.10.2018: Zulassung von Pembrolizumab

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  • Therapie des Melanoms – wohin geht die Reise?

    Die Zukunft der Behandlung des metastasierten malignen Melanoms liegt zum einen in der effektiven Kombination verschiedenster Substanzen, zum anderen im interdisziplinären ­Management der Nebenwirkungen – immer mit zentralem Blick auf den Patienten und seine individuellen Bedürfnisse im Rahmen der Erkrankung.

    Kombinationsansätze inkludieren:

    • Immuntherapie und zielgerichtete Therapie
    • Immuntherapie und Strahlen- bzw. Chemotherapie
    • Immuntherapie und onkolytische Therapie
    • verschiedene Checkpoint-Inhibitoren
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  • Non-Melanoma Skin Cancer

    Der nicht-melanozytäre Hautkrebs zeigt eine steigende Inzidenz, hauptursächlich für die häufigsten Formen ist eine kumulative UV-Exposition.

    Das Basalzellkarzinom besitzt klinisch und morphologisch eine große Bandbreite.

    Das Plattenepithelkarzinom kann aus der Vorstufe – aktinische Keratose – entstehen und metastasieren; im metastasierten Stadium gibt es derzeit keine standardisierten Therapiemaßnahmen.

    Awareness und Früherkennung können die Krankheitsverläufe beim nicht-melanozytären Hautkrebs sehr günstig beeinflussen.

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  • Non Melanoma Skin Cancer bei Organtransplantierten

    Die Langzeitimmunsuppression bei organtransplantierten Patienten (OTPs) erhöht das Risiko, nichtmelanozytäre Hauttumoren (NMSCs) zu entwickeln. Begünstigende Faktoren dafür sind Dauer, Höhe und Art der Immunsuppression sowie die Kumulativdosis vorangegangener UV-Exposition und ein heller Hauttyp.

    Der häufigste Hauttumor im Szenario der Immunsuppression ist das Platten­epithelkarzinom (PEK). Therapie der Wahl ist die chirurgische Exzision.

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  • Merkelzellkarzinom

    Die Leitlinien der Erkrankung haben sich nicht grundlegend geändert – relativ neu sind die immuntherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten mit PD-1- und PD-L1-Antikörpern im fortgeschrittenen Stadium des Merkelzellkarzinoms.

    Die Ursachen der Erkrankung – Polyomavirus und UV-Exposition – sind eine mögliche Erklärung des guten Ansprechens auf Checkpoint-Inhibitoren.

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  • Primär kutane T-Zell-Lymphome

    Kutane T-Zell-Lymphome sind eine relativ heterogene Gruppe lymphatischer Neoplasien, von denen Mycosis fungoides die häufigste Subentität darstellt.

    Die Therapieauswahl erfolgt gemäß Diagnose und Stadium der Erkrankungen.

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  • NGS−Profiling: Auf der Suche nach druggable Targets

    In molekularen Fallbesprechungen werden an der Meduni Graz Ergebnisse des „NGS-Profilings“ von Tumoren fächerübergreifend besprochen, um Patienten nach Ausschöpfen von Standardtherapien noch Optionen anbieten zu können.

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DFP-Literaturstudium

  • Aktuelle Therapie des Pankreaskarzinoms

    LEHRZIEL:

    • Kriterien zur Einschätzung der Resektabilität beim Bauchspeicheldrüsenkrebs kennen.
    • Verschiedene Therapiekonzepte bei Bauchspeicheldrüsenkrebs, in Abhängigkeit vom Erkrankungsstadium, kennen und aktuelle Behandlungsdetails dazu wissen.Ärztlicher Fortbildungsanbieter: Medizinische Universität Wien, Universitätsklinik für ChirurgieLecture Board: Prim. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Eistererao. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang J. Köstler, PhD
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Kongress

  • ASH 2018 | Klinische Fortschritte bei myelodysplastischen Syndromen

    Für Erythropoietin-refraktäre Niedrigrisiko-Patienten mit Ringsideroblasten oder SF3B1-Mutation steht nach den Ergebnissen der MEDALIST-Studie mit Luspatercept nunmehr eine valide Therapieoption zur Verfügung.

    Daten der TELESTO-Studie bestätigen den klinischen Nutzen der Eisenchelation endlich auch im randomisierten Setting.

    Für Hochrisiko-MDS-Patienten, die für eine Transplantation nicht geeignet sind, bleibt die Azacytidin-Monotherapie einziger Therapiestandard.

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  • ASH 2018 | Neue Entwicklungen beim multiplen Myelom

    Am letzten ASH-Meeting fanden sich in jedem Setting interessante Daten: zur Induktions- und Erhaltungstherapie mit neuen Substanzen, zur Kombination mit Antikörpern im rezidivierten Setting, aber auch zu ganz neuen Therapieprinzipien, u. a. der CAR-T-Zell-Therapie.

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  • ASH 2018 | Neue Trends in der Stammzelltransplantation

    Für Patienten mit MDS/sAML zeigt sich auch langfristig kein Überlebensvorteil bei einer myelo­ablativen gegenüber einer dosisreduzierten Stammzelltransplantation, dies wurde durch eine große, prospektive Studie der EBMT bestätigt.

    Sorafenib ist eine gut wirksame Erhaltungstherapie für high-risk AML-Patienten nach einer allogenen Transplantation.

    Die haploidente Stammzelltransplantation überzeugt weiterhin mit rascher Spenderverfügbarkeit, einfacher Durchführbarkeit und niedriger GvHD-Rate.

    Eine konsolidierende allogene Stammzelltransplantation kann bei ALL-Patienten die Langzeit­ergebnisse der CAR-T-Zell-Immuntherapie verbessern.

    Die Körperzusammensetzung und das Mikrobiom sollten neben den Komorbi­ditäten prä-transplant berücksichtigt werden.

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  • ASH 2018 | CLL: Trend zur zielgerichteten Therapie, weg von Chemotherapie

    Ibrutinib ist neuer Erstlinientherapiestandard für IgHV-unmutierte, fitte (CIRS ≤ 6) Patienten (v. a. unter 70 Jahre).

    Die Zugabe von Rituximab zu Ibrutinib hat keinen Überlebensvorteil (PFS, OS), weder in der Erstlinie noch nach Vortherapien.

    Die Immuno-Chemotherapie bleibt eine gute Erstlinienoption für IgHV-mutierte Patienten.

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  • ASH 2018 | Thrombose und Hämostase

    Hämophilie: Die Gentherapie steht vor dem Einzug. Erfolgreiche Ergebnisse klinischer Pilotstudien lassen auf eine Heilung bei Hämophilie hoffen.

    Immunthrombozytopenie: Die österreichischen, deutschen und schweizerischen Leitlinien decken sich weitgehend mit den rezenten Behandlungsempfehlungen der amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie.

    Tumorassoziierte venöse Thromboembolie: Direkte orale Antikoagulantien befinden sich in Prophylaxe und Therapie weiter auf dem Vormarsch (wirksam und weitgehend sicher; vermindern Rezidivrisiko).

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  • ASH 2018 | Aggressive Lymphome

    Eine der wichtigsten Änderungen bei aggressiven Lymphomen betrifft „low risk“ DLBCL-Patienten im Alter bis zu 60 Jahren, für die ein abgekürztes R-CHOP-Schema (4 x CHOP, 6 x R) als neuer Standard gelten kann.

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  • Promotion ASH 2018 | CLL: Head-to-Head-Studie von Imbruvica® vs. BR: Ibrutinib überlegen in der CLL-Erstlinienbehandlung

    Der bisher einzige für die Behandlung der chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) zugelassene Inhibitor der Bruton-Tyrosinkinase (BTK), Ibrutinib, ist für die Behandlung von CLL-Patienten in allen Therapielinien indiziert.1 In einer Phase-3-Studie wurde nun die Effektivität von Ibrutinib im Vergleich zum bisherigen Chemoimmuntherapie-Regime BR in einem Head-to-Head Vergleich geprüft und die Daten beim ASH 2018 in San Diego (USA) vorgestellt.2 Zusätzlich wurde mit einer Nachbeobachtungszeit von bis zu sieben Jahren die bisher längste Evidenz zu Sicherheit und Effektivität mit einer BTKgerichteten Ibrutinibtherapie präsentiert.3

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  • Promotion ESMO 2018 | Imfinzi® Durvalumab beim inoperablen NSCLC im Stadium III: PACIFIC-Studie etabliert einen neuen Therapiestandard

    Die PACIFIC-Studie ist der Grundstein für einen neuen Therapiestandard beim nichtkleinzelligen Bronchialkarzinom. Zusätzlich zur definitiven Chemoradiotherapie (CRT) (+/- Induktionschemotherapie) wird heute bei inoperablen Stadium-III-Tumoren eine Immuntherapie mit dem PD-L1-Checkpointinhibitor Durvalumab angeschlossen: Die Immuntherapie verlängert das progressionsfreie Überleben der Patienten um 11 Monate und reduziert das Mortalitätsrisiko um ein Drittel im Vergleich zum Kontrollarm. Unter dem Vorsitz von Professor Johan Vansteenkiste wurden die Daten in einem ESMO-Symposium diskutiert.

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Immunonkologie

  • Immuntherapie beim Kolorektalkarzinom: Wo stehen wir 2019?

    Sorgfältige Patientenselektion für Immuntherapie beim Kolorektalkarzinom essentiell

    dMMR/MSI: Mismatch-Repair-Defizienz/Mikrosatelliteninstabilität

    • dMMR/MSI-Kolorektalkarzinome sind durch eine hohe Tumormutationslast gekennzeichnet
    • Testung des MMR/MSI-Status im metastasierten Stadium empfohlen
    • Immun-Checkpoint-Inhibitoren sind effektiv beim dMMR/MSI mKRK
    • FDA-Zulassung für Pembrolizumab sowie für Nivolumab ± Ipilimumab bei therapierefraktären Patienten mit dMMR/MSI
    • Bis dato keine EMA-Zulassung, aber „off label use“ optional

    pMMR/MSS: Mismatch-Repair-Profizienz, Mikrosatellitenstabilität
    Keine Immuntherapieempfehlung bei pMMR/MSS-Kolorektalkarzinomen außerhalb klinischer Studien

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