SO 06|2020

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Matthias Preusser, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

AKTUELL für Sie!

  • Highlights vom ESMO Virtual Congress 2020
    Immuntherapie bei triple-negativem Mammakarzinom (TNBC)





    Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Rupert Bartsch
    Klinische Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin I,
    Medizinische Universität Wien



    Dr. med. univ. Maximilian Marhold, PhD
    Klinische Abteilung für Onkologie, ...Weiterlesen ...
  • OeGHO-Webinar: Zugang zu innovativen Therapien

    OeGHO-Mission-Statement

    Wir wollen eine nachhaltige Versorgung der Bevölkerung mit onkologischen Medikamenten sicherstellen.

    Wir wollen einen niederschwelligen, zeitnahen und gesicherten Zugang zu innovativen Entwicklungen.

    Wir wollen Transparenz, wie Bewilligung/Ablehnung erfolgt.

    Wir unterstützen eine Kosten-Nutzen-Bewertung, sofern diese wissenschaftlich begründet ist.

    Wir bekennen uns zu einer „State of the Art“-Behandlung.

    Wir brauchen Rechtssicherheit.

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Editorial

Focus: „Mutation-driven Oncology“ – Auf der Suche nach der perfekten personalisierten Therapie

  • Personalisierte Medizin – Möglichkeiten und Herausforderungen
    Beide, Öffentlichkeit und Wissenschaft, streben nach einer Personalisierten Medizin. Neue Techniken ermöglichen es uns, das Tumorgenom und seine funktionellen Konsequenzen immer weiter zu entschlüsseln. Gleichzeitig erleben wir eine zunehmende Flut biologisch wirksamer Substanzen. Doch die personalisierte Therapie, also die maßgeschneiderte ...Weiterlesen ...
  • Driver Mutationen als therapeutisches Konzept – die CML als Paradigma

    Durch umsichtigen Einsatz von BCR-ABL1-Inhibitoren kann bei der CML meist eine langanhaltende, tiefe Remission erreicht werden.

    Verschiedene Resistenzmechanismen und fortgeschrittene Erkrankungsstadien zeigen die Grenzen des Konzepts auf und stellen eine wissenschaftliche und klinische Herausforderung dar.

    Ein Absetzen der BCR-ABL1-Inhibitoren ist bei einem Teil der Patienten möglich. Ob eine langfristige Heilung ohne Dauermedikation erreicht werden kann, ist noch ungewiss.

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  • Mutationsbasierte Therapieoptionen: Zielgerichtete Behandlung der CLL

    Die Zukunft der CLL-Behandlung wird nahezu chemotherapiefrei sein.

    Zielgerichtete Substanzen (BTK, PI3K, BCL-2) überwinden ungünstige genetische Risikofaktoren (p53 Alterationen, komplexer Karyotyp, IgHV unmutiert).

    Kombinationen von zielgerichteten Substanzen erlauben eine begrenzte Therapiedauer.

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  • BRAF-driven solid tumors – beyond Melanoma

    Unterschiedliche Klassen von BRAF-Mutationen unterscheiden sich biologisch, prognostisch und therapeutisch. Die BRAF-V600E-Mutation ist die häufigste Mutation.

    Der Nachweis einer BRAF-V600E-Mutation hat einen wesentlichen prognostischen und therapeutischen Einfluss bei unterschiedlichen Tumorentitäten.

    Die Durchführung der BRAF-Mutationsanalyse ist der Schlüssel für eine gezielte Kombinationstherapie mittels BRAF-MEK-Inhibitoren.

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  • Update zum Cholangiokarzinom; Testen, testen, testen, …

    Cholangiokarzinome sind eine Target-reiche Erkrankung.

    BRAF-V600E, IDH1, FGFR2, MSI-High: Allein in den letzten zwei Jahren sind zahlreiche Phase-II/III-Studien mit zielgerichteten Substanzen in hochrangigen Journals publiziert worden.

    Die Suche nach Targets geht weiter. Es bleibt spannend!

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  • Genfusionen: Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen hat begonnen!

    Beispiele für spezifische Genfusionen sind t(9;22) (CML), t(8;14) (Burkitt-Lymphom) oder t(8;21) (AML). Mit dem Einzug moderner Hochdurchsatzverfahren wurden zunehmend mehr Genfusionen in verschiedenen Tumortypen gefunden.

    Die für die Erkrankung als relevant eingestuften werden als „wiederkehrende Genfusionen“ (recurrent gene fusions) bezeichnet.

    Durch die Vielzahl an möglichen Partnergenen resultiert eine sehr hohe Anzahl möglicher „neuer“ Gene.

    Es ist für das Verständnis wichtig, dass unterschiedliche Genpartner oder unterschiedliche Bruchpunkte eine unterschiedliche biologische wie auch therapeutische Bedeutung besitzen und insbesondere die Sensitivität gegenüber zielgerichteter Therapie dadurch moduliert werden kann.

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  • „Genetics“ oder „Functional Precision Oncology“ – Die EXALT-2-Studie zeigt den Weg

    Das Ziel der Präzisionsmedizin lautet: Die richtige Therapie für den richtigen Patienten zur richtigen Zeit.

    Genetische Untersuchungen erlauben zielgerichtete Therapien nur für wenige Patienten.

    Single cell differential drug screening erweist sich als wirkungsvolles diagnostisches Werkzeug im Management aggressiver hämatologischer Neoplasien.

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Digitalisierung & Big Data

  • Decision Support Systeme am Beispiel der klinischen Pathologie und Molekularpathologie: Was sollen sie können?

    Digitale Decision Support Systeme ermöglichen eine automatisierte und standardisierte Auswertung und Interpretation von Daten für die Diagnose und Therapiewahl.

    In der klinischen Pathologie und Molekularpathologie wird eine Integration von digitaler Dokumentation und Analyse von Gewebe und Zellen mit klinischen Parametern für eine Weiterentwicklung der Personalisierten Medizin angestrebt.

    Bisher sind vorwiegend Einzellösungen in Verwendung. Eine zunehmende Synthese von großen Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen mit machine learning/artificial intelligence Methoden wird jedoch zu leistungsstärkeren und integrativen Decision Support Systemen führen.

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Panorama

  • Tagung der ÖGPath/IAP Austria: Fokus Mammakarzinom – Patientinnen-nahe Pathologie verbessert das Überleben

    Dank der Entwicklungen der modernen Pathologie können zielgerichtete Therapien immer punktgenauer angewendet, immer individueller abgestimmt und immer besser monitiert werden.

    Musterbeispiel für den Fortschritt in der modernen Tumortherapie: Auf Basis einer multidisziplinären Zusammenarbeit von Radiologie, Chirurgie, Gynäkologie, internistischer Onkologie, Strahlentherapie und Pathologie konnte in den letzten Jahrzehnten das Überleben der Patientinnen deutlich verlängert und die Lebensqualität enorm verbessert werden.

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Translationelle Onkologie

  • Der intratumoralen Komplexität von Ependymomen auf der Spur

    Innerhalb von Ependymomen gibt es einen Entwicklungsstammbaum von undifferenzierten, stammzellartigen Zellen hin zu neuronenartigen, astrozytenartigen und ependymartigen Zellen.

    Aggressive Ependymomtypen enthalten mehr undifferenzierte, gutartigere Ependymome mehr differenzierte Zellen.

    Inhibierung der undifferenzierten Zellprogramme könnte eine neue Therapie für aggressive Ependymome darstellen.

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50 Jahre OeGHO

Studienkoordination