MP 04|2013

Herausgeber: AUSTROMED – Interessensvertretung der Medizinprodukte-Unternehmen

Editorial

  • Gesundheitspolitik zwischen Werten und Erwartungen
    Vom traditionellen Sommerloch war in der Medizinprodukte-Branche, da möge es noch so heiß gewesen sein, nicht viel zu bemerken. Was unsere Branche über den Sommer hin beschäftigt hat und weiterhin beschäftigen wird, ist der Vorschlag der EU-Kommission über die Medizinprodukte-Verordnung. ...Weiterlesen ...

Focus: Orthopädie und Unfallchirurgie

  • Konventionell oder minimalinvasiv?

    Eine Untersuchung an der MedUni Wien verglich die Auswirkungen von konventionellen und minimalinvasiven Eingriffen auf den Patienten.

    Das Ergebnis brachte keinen eindeutigen „Sieger“, sondern Stärken und Schwächen hüben wie drüben.

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  • Gelenksersatz zwischen Skepsis und Versorgungsqualität

    Bei vielen orthopädischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Infektionen oder Tumoren, muss oft rasch operiert werden. Anders ist es bei den degenerativen Gelenkserkrankungen, wo operative und konservative Therapien zur Verfügung stehen.

    Die Frage „konservativ oder operativ“ ist stets eine Nutzen-Risikoabschätzung.

    Insbesondere bei der Versorgung jüngerer Patienten muss der funktionelle Aspekt im Vordergrund stehen.

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  • Personalisierung in der Knieendoprothetik

    Durch kontinuierliche Verbesserungen der Implantate konnten ­revisionsfreie Zehn-Jahres-Überlebensraten von über 95 % erreicht werden.

    Künftig sollen Implantate und Operationsmethoden an die individuellen patientenspezifischen Gegebenheiten besser angepasst werden.

    Der Faktor „Patientenzufriedenheit“ muss mehr Beachtung finden.

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  • Arthrose im Kniegelenk

    Das Kniegelenk ist besonders häufig von Arthrose betroffen, da es die Körperlast direkt aufnehmen muss und somit unmittelbar allen axialen (vertikalen) Lasten ausgesetzt ist.

    Der fortgeschrittene Knorpelabbau und -verschleiß mündet in den meisten Fällen in den künstlichen Gelenkersatz.

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  • EFFORT 2013: Hüftimplantate

    Die Kosten für einen Hüftersatz in Europa wurden 2009 mit durchschnittlich 7.300 Euro beziffert.

    Der Anteil der Patienten, die vor und nach einer Hüftimplantation körperlich aktiv sind, ist im letzten Jahrzehnt um 14 Prozent gestiegen.

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  • Künstliche Hüfte für jüngere Patienten

    Kurzschaftprothese: Knochenschonendes Gelenksimplantat als erste Wahl für jüngere Patienten

    Sicherer Halt trotz kurzen Schafts und Verzichts auf Zement

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  • Rheumatoide Arthritis: Operative Eingriffe an der Hand

    Kann Patienten mit rheumatoider Arthritis medikamentös nicht zu einer ausreichenden Schmerzfreiheit verholfen werden, dann bieten sich mit der Synovektomie im Frühstadium und mit der Arthrodese bzw. der Arthroplastik im Spätstadium zusätzliche Therapieoptionen.

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  • Große Probleme mit den kleinen Knochen
    Die Behandlung von Verletzungen der Hand- und Fußwurzel hat sich seit dem Erscheinen der 1. Auflage „Technik der Knochenbruchbehandlung“ von Lorenz Böhler im Jahre 1929 wesentlich verändert. Sein Leitsatz „Da die Ergebnisse der Behandlung nicht überall gute sind, versuche ich ...Weiterlesen ...
  • Selbst auflösende Schrauben

    Eine frühe Erkennung des Hallux valgus bringt die besten Chancen und die meisten Behandlungsmöglichkeiten mit sich.

    Bei Hallux valgus-Operationen kommen im Orthopädischen Spital Speising seit Kurzem selbst auflösende, zuckerhaltige Schrauben zum Einsatz.

    Patienten mit Metallallergien profitieren besonders von der neuen Behandlung.

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  • AUSTROMED-Branchengruppe Chirurgie
    Nachgefragt bei…
    … Christian Pree, Division Manager der Sparte Aesculap bei B. Braun und Sprecher der Branchengruppe „Chirurgie“ der AUSTROMED
     
    Welche Hauptaufgabe hat die ­Branchengruppe Chirurgie innerhalb der AUSTROMED?
    Der zentrale Inhalt der Branchengruppe Chirurgie ist das Festlegen und ...Weiterlesen ...
  • AUSTROMED-Branchengruppe Implantate
    Nachgefragt bei…
    … Mag. Thomas Rabara von Biomet, Sprecher der ­Branchengruppe Implantate der AUSTROMED
     
    Welche Aufgabe hat die ­Branchengruppe?
    Die Branchengruppe wurde 2004 gegründet. Ziele sind im Wesentlichen die Information über marktrelevante Fakten, die Erarbeitung von Positionspapieren und der ...Weiterlesen ...

Medizin & Wissenschaft

  • Anaesthesiologie und Intensivmedizin: „Wir brauchen Nachwuchs“

    Seit Anfang 2013 ist Univ.-Prof. Dr. Udo Illievich Präsident der ­Österreichischen Gesellschaft für Anaesthesiologie, Reanimation und Intensivmedizin (ÖGARI).

    Neben der Modernisierung der Statuten will sich der Linzer vor allem für den Nachwuchs stark machen.

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  • Symptomorientierte Therapiekonzepte

     Österreichs Chirurgen diskutieren über flexiblere Behandlungspfade bei proktologischen Erkrankungen.

    Die ganzheitliche Betrachtung der Krankheitssymptome soll die bisher übliche starre Klassifizierung ablösen.

    Vermehrt könnten zukünftig auch Therapie-Mischformen angewandt werden.

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  • Bypass-Operation sichert Überlebenszeit

    Studienergebnisse zeigen, dass Diabetespatienten nach einer Bypass-OP deutlich länger überleben als Diabetespatienten mit einem Stent.

    Ausführliche Aufklärung ist gefordert, damit Betroffene informierte Entscheidungen treffen können.

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  • Ultraschall zeigt drohende Stent-Verengung

    u Die Gefahr einer Restenose ist im ersten Jahr nach der Implantation besonders groß.u Eine Ultraschalluntersuchung der Gefäße mittels Duplexsonografie kann Restenosen rechtzeitig aufdecken.

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  • Ultraschall in der Notaufnahme kann Krankenhausaufenthalt verkürzen
    Eine frühzeitige Ultraschalluntersuchung in der Notfallambulanz kann die Verweildauer im Krankenhaus um mehrere Tage verkürzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Multicenter-Studie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM). Die Notfallsonografie trägt auch zur Kostensenkung im Gesundheitssystem bei.
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Pflege & Home Care

  • Herausforderungen der professionellen Pflege

    Krankheitsbilder mit hohem Pflegeaufwand stellen besondere ­Herausforderungen an die professionelle Pflege.

    Immer höhere Anforderungen verlangen nach laufender ­Fort- und Weiterbildung.

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  • Stoma: Datenlage mangelhaft

    Prim. Dr. Christoph Kopf, Leiter der Abteilung für Chirurgie am LKH Schärding über die Versorgung von neurogenen Blasen- und Darmstörungen.

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  • Medizin in die Pflege verlagern?!

    Projekt „i.v.-Arbeit“ schafft in Salzburg verbindlich geregelte und nachhaltige Neuverteilung der i.v.-Tätigkeiten

    Attraktivere Arbeitsplatzbedingungen für Turnusärzte sowie Gesundheits- und Krankenpflege

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  • Über den Tellerrand

    Im Oktober findet heuer erstmals ein länderübergreifender Wundkongress statt. Kongresspräsident Prof. Dr. Joachim Dissemond von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum ­Essen und Prim. Univ.-Doz. Dr. med. Robert Strohal, Präsident von Wund-D.A.CH und Vorstand der Abteilung Dermatologie am LKH Feldkirch, ­geben Einblick in die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit.

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  • Postoperative Wundinfektion

    Handhygiene ist nach wie vor die beste Maßnahme zur Vermeidung postoperativer Wundinfektionen.

    Hervorgerufen werden Wundinfektionen überwiegend von Erregern wie Staphylococcus aureus (44 %) oder Staphylococcus epidermis (35 %).

    Bei einem von fünf Patienten ist kein bestimmter Erreger nachweisbar.

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Politik | Krankenhaus | Verwaltung | Management

Allgemeines | Service | Termine

  • AUSTROMED Kolumne: Medizinprodukte-Branche als Partner der Gesundheitsreform
    Die Umsetzung der Gesundheitsreform erfolgt in raschen und konsequenten Schritten: Nach der Einigung auf die 15a-Vereinbarung Zielsteuerung-Gesundheit im Dezember des letzten Jahres wurde im ersten Halbjahr 2013 auch das Gesundheits-Zielsteuerungsgesetz vom Nationalrat beschlossen sowie Ende Juni der erste Bundeszielsteuerungsvertrag durch ...Weiterlesen ...
  • Das Schlusswort: Gesundheitsreform: Geld folgt Leistung?
    Mitte 2012 präsentierten Vertreter von Bund, Ländern und der Sozialversicherung das Papier zur Gesundheitsreform. Im April dieses Jahres wurde die Reform im Nationalrat abgesegnet, festgelegt ist sie in zwei 15a-Vereinbarungen zwischen Bund und Ländern. Die Basis für die Umsetzung der ...Weiterlesen ...