SO 01|2011

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinksi, Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer

Focus: Nierenzellkarzinom

  • Pathologie und Stadien

    Das Nierenzellkarzinom ist ein vielfältiger Tumor, dessen Prognose vor allem vom klinischen Stadium, vom Tumorgrad und vom Tumortyp abhängt. Während die Stadienbestimmung vom Tumortyp unabhängig ist, muss der Tumorgrad des Nierenzellkarzinoms immer in Zusammenschau mit dem Tumortyp betrachtet werden.

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  • Chirurgie des Primärtumors

    Eine Säule der Behandlung des primär lokalisierten Nierenzelltumors unter kurativer Absicht ist die Entfernung des Tumors. Die Entfernung des Tumorgeschehens im metastasierten Stadium ist palliativ und verlängert das Langzeitüberleben in Kombination mit der Immuntherapie. Trends dahingehend gibt es auch in Zusammenhang mit neuen Therapien. Somit ist die chirurgische Therapie ein wesentlicher Bestandteil in allen Stadien des Nierenzellkarzinoms.

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  • Chirurgische Therapie von Nierenzellkarzinom-Metastasen

    Unbehandelt liegt das 5-Jahres-Überleben beim metastasierten Nierenzellkarzinoms (NZK) zwischen 0 und 18 Prozent1. Die chirurgische Entfernung der Metastasen, eingebettet in multimodale Therapiekonzepte, konnte die vormals infauste Prognose des metastasierten Nierenzellkarzinom deutlich verbessern. Berichtete Serien zeigen 5-Jahres-Überlebensraten von ca. 50%. Heute ist die chirurgische Entfernung von Metastasen zum wichtigen Teil des Therapiekonzeptes beim systemischen NZK geworden.

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  • Medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

    Kontext: Die Entwicklung antiangiogenetischer Therapien hat in den letzten Jahren zu einem Paradigmenwechsel in der Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms geführt. Diese Substanzen inhibieren mehrere Kinasen (Multikinaseinhibitoren) oder einzelne Kinasen (wie z.B. mTOR-Inhibitoren), die maßgeblich in die Rekrutierung und Proliferation von Endothelzellen involviert sind. Andere binden im Serum den relevanten Wachstumsfaktor VEGF (vascular endothelial growth factor). Dadurch wird der Prozess der Angiogenese gehemmt – eine Grundvoraussetzung für wachsende und stark vaskularisierte Tumoren.

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Kongress

Palliativmedizin

  • Onkologie und Palliative Care

    Entweder Onkologie oder Palliative Care?

    Palliative Care“ und ihre medizinische Betreuungskomponente, die „Palliativmedizin“, sind in den letzten Jahren in ihrem Stellenwert in der Versorgung von Patienten, die an fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen leiden, ständig gestiegen.

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  • Wann ist der richtige Zeitpunkt für Palliativmedizin?

    Chemotherapie auf der Onkologie – Sterben im Hospiz. Bisher war die Trennung zwischen kurativer Medizin und Palliativmedizin einfach und klar.

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Panorama

  • Effektive adjuvante Therapie bei GIST

    Mit dem Tyrosinkinasehemmer Imatinib (Glivec®) steht in Europa seit April 2009 die erste wirksame adjuvante Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) zur Verfügung. Zugelassen ist Imatinib für die Behandlung Erwachsener mit signifikantem Rezidivrisiko nach Resektion c-Kit-positiver GIST.

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Psychoonkologie

  • Psychoonkologie

    KONTEXT: Die Psychoonkologie ist ein hochspezialisiertes Teilgebiet der Onkologie. Ihre Aufgabe ist es, durch Forschung entsprechend einem bio-psycho-sozialem Krankheitsverständnis Evidenz für Diagnostik, Therapie und Ressourcenverteilung zu schaffen. In der Lehre ist es Ziel der Psychoonkologie, Ausbildungsstandards zu etablieren und die notwendigen Kompetenzen den involvierten Ärzten, Pflegenden, Psychotherapeuten und Psychologen zu vermitteln. In der Arbeit mit Krebspatienten besteht ihre Hauptaufgabe in der Gewährleistung der bestmöglichen Lebensqualität und Definition gemeinsamer Behandlungsziele. Themen psychoonkologischer Therapie sind z.B. Information, Erkennen und Mobilisieren von Ressourcen, Einbeziehung des unmittelbaren sozialen Umfelds (sofern vom Betroffenen gewünscht), akute psychische Belastungsreaktionen, posttraumatische Belastungsstörung, neurokognitive Beeinträchtigungen, chronisches Fatigue-Syndrom, Ängstlichkeit und Depressivität, Trauer, Sexualität, Reintegration in einen beruflichen und sozialen Alltag und vieles andere mehr.

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Translationelle Onkologie