UIM 06|2012

Herausgeber: Univ.-Prof. Dr. Günter J. Kreijs, Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin

Brief des Herausgebers

  • Brief des Herausgebers 6/2012
    Liebe Leserinnen und Leser! Liebe Kolleginnen und Kollegen! 
    Für meine Enkeltöchter in Dallas (7 und 9 Jahre alt) half ich mit, einen „Collage Account“ einzurichten. Nun hat es entsprechend der Entwicklung des Stock Markets an Wert verloren, und mein Sohn ...Weiterlesen ...

Innere Medizin Aktuell

  • Österreichischer Ärztekammertag: Eine gute Wahl!

    Ende Juni wurden am Österreichischen Ärztekammertag in Bregenz unsere bundesweiten Spitzenvertreter gewählt.

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  • Erste medizinische Summer School in Ried

    Ausbildungsschwerpunkt zur Förderung des Ärztenachwuchses: Medizinische Summer School am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried gibt Jungmedizinern Einblick in den Spitalsalltag Medizin kann man an der Uni lernen, doch nur im Krankenhaus begreifen

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  • Ankündigung der ÖGIM-Jahrestagung 2012
    Sehr geehrte Kongressbesucher, liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Es ist geschafft, das Kongressprogramm für die Jahrestagung 2012 der ÖGIM ist fertig, und viele SprecherInnen waren dankenswerterweise bereit, uns zu ihren Vorträgen neben den obligaten Abstracts auch noch einige anregende Wortspenden in ...Weiterlesen ...
  • Schulschwänzen, Compliance und Gesundheitsziele

    Medizin und Medikamente können nicht alles: Dr. Lothar Fiedler, Obmann der Fachgruppe Innere Medizin in der Österreichischen Ärztekammer, fordert, dass Staat und Gesellschaft den Menschen bewusst machen müssen, wie wichtig das eigene Gesundheitsverhalten ist.

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Focus: Onkologie

  • Editorial zum Focus Onkologie
    Weltkongress für Onkologie und Fortschritte am Beispiel urologischer Tumoren
    Ich möchte Sie in dieser Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN zu einem sehr breitgefächerten Streifzug durch die Onkologie einladen, durchaus mit gesellschaftsrelevanten Aspekten. Am Beginn steht eine Auswahl wichtiger Studien vom ...Weiterlesen ...
  • Hot am ASCO 2012

    Der Weltkongress für Onkologie, ASCO 2012, glich einem Feuerwerk an Studien mit praxisrelevantem Potenzial, vielfach auch mit österreichischer Beteiligung.

    Unter den „Hot topics” fanden sich Studien mit Bevacizumab als Therapie „beyond progression” beim Kolorektalkarzinom oder mit dem neuen BRAF-Inhibitor Dabrafenib beim malignen Melanom.

    Das Abstract Nr. 1 war eine Studie beim Mammakarzinom mit dem Trastuzumab-Chemotherapie-Konjugat T-DM1, das gegen einen Vergleichsarm aus intrazellulärer HER2-Blockade plus Chemotherapie besser abschnitt.

    Interessant war eine Studie zum intermittierenden Androgenentzug beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom in Abhängigkeit vom PSA-Wert. Mit den Ergebnissen dieser Studie bleibt das Konzept der kontinuierlichen Androgendeprivation weiterhin Therapiestandard.

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  • THEMENBLOCK Onkologischer Fortschritt am Beispiel urologischer Tumoren

    Die Therapie des Nierenzellkarzinoms wurde durch aufsehenerregende Ergebnisse großer Phase-III-Studien in den letzten Jahren revolutioniert. Derzeit sind 6 Substanzen zugelassen, Sunitinib, Sorafenib, Bevacizumab, Temsirolimus, Pazopanib und Everolimus, die in sequen­zieller Anwendung das Überleben in der metastasierten Situation um Jahre verbessern.

    4800 Männer erkrankten letztes Jahr ihn Österreich an einem Prostatakarzinom. Mit der Einführung von Abirateron, Sipuleucel-T und dem neuartigen Taxan Cabazitaxel wurde das therapeutische Armentarium in dieser Indikation erheblich erweitert. Weitere Substanzen wie MDV3100 stehen vor der Zulassung. Entscheidend für die Prognose der Patienten ist die individuell korrekte Auswahl der neuen Substanzen und deren Einsatzzeitpunkt in der Erst- und Zweitlinientherapie.

    Das Urothelkarzinom ist ein chemosensitiver Tumor mit cisplatinhältiger Kombinationschemotherapie als Standard, z. B. Gemcitabin/Cisplatin. Für Patienten, die „nicht fit” für Cisplatin sind, wurde mit Gemcitabin/Carboplatin eine verträgliche und zugleich wirksame Alternative etabliert. Erstmals steht mit dem Vinka-Alkaloid Vinflunin nunmehr auch ein Standard für die Second-Line-Therapie zur Verfügung.

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  • Quantensprung in der Patientenbehandlung oder unfinanzierbare Kostenexplosion?

    Signifikante ökonomische Einbußen durch tumorassoziierte Morbidität und vorzeitige Mortalität sind Gründe, warum der Krebsforschung in einem kompetitiven sozialen Umfeld hohe Priorität eingeräumt wird. Auf der einen Seite sollen Therapien wirksamer und nebenwirkungsärmer werden, auf der anderen Seite trägt der Preis für Innovationen weiter zu den Kosten bei. Dabei gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zugang zu innovativen Substanzen und dem Gesamtüberleben von Krebspatienten.

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  • Tumorheterogenität und personalisierte Medizin

    In einer der aufsehenerregendsten Studien dieses Jahres wurden Tumorproben von Patienten mit Nierenzellkarzinom untersucht. Daraus ging eine genetische Diversität hervor, sowohl beim Primärtumor als auch bei den Metastasen, die zur Schlussfolgerung führte, dass die Entnahme einer Tumorprobe wohl kein repräsentatives Gesamtbild liefert. Die Studie ist ein erstes Ergebnis des PREDICT-Konsortiums mit dem Ziel, prädiktive Marker für Medikamente mit antiangiogenetischer Wirkung zu etablieren.

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  • Therapie von Nausea und Emesis bei Tumorpatienten

    Einer guten antiemetischen Therapie geht eine ausführliche klinische Untersuchung und Diagnosestellung voraus. Nach Auffindung der Ursache für Nausea und Emesis sollte nach Möglichkeit Korrigierbares korrigiert werden. Je nach Diagnose soll das entsprechende Emetikum bzw. eine Kombination an Antiemetika ausgewählt werden. Bei chemotherapieinduzierter Nausea und Emesis sollte die prophylaktische antiemetische Therapie entsprechend den internationalen Leitlinien erfolgen, die je nach verwendetem Zytostatikaregime zwischen hoch, moderat und niedrig emetogener Chemotherapie unterscheiden und einen danach orientierten Einsatz von 5-HT3-Antagonisten, NK-1-Inhibitoren und Kortikosteroiden empfehlen. Begonnen werden sollte die antiemetische Therapie generell intravenös, bei guter Verträglichkeit und Verbesserung der Symptome kann sie auf oral umgestellt werden.

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Kardiologie

Angiologie

  • Schwangerschaftsthrombose: Risikopatientinnen rechtzeitig erkennen

    Schwangerschaft und die darauf folgende Wochenbettphase gelten als unabhängige Risikofaktoren für die Entstehung venöser und arterieller Thromboembolien.

    Obwohl die meisten Frauen während der Schwangerschaft keine Thromboembolie-prophylaxe benötigen, sind das Erkennen von Risikopatientinnen und, wenn notwendig, der frühzeitige Beginn einer prophylaktischen NMH-Therapie essenziell.

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  • Sailersymposium 2012 – Zwei Tage im Zeichen der Gerinnung

    Die Klinische Abteilung für Angiologie der Medizinischen Universität Graz veranstaltete das 2-tägige Sailersymposium. Die Workshop-Themen umfassten: u die aktuellen Empfehlungen zum Bridging mit Vitamin-K-Antagonisten und den neuen oralen Antikoagulantien u Vor- und Nachteile der neuen thrombozytenfunktionshemmenden Therapeutika Weitere Themen: u Heparininduzierte Thrombozytopenie mit den verschiedenen Therapiemöglichkeiten u Podiumsdiskussion Antiphospholipid-Antikörper-Syndrom

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  • Serie PAVK: THEMENBLOCK: Diagnose und Therapie des abdominellen Aortenaneurysmas

    Das abdominelle Aortenaneurysma ist meist mit Arteriosklerose assoziiert und ist daher eine Erkrankung des höheren Lebensalters.

    Die Diagnose erfolgt sonografisch.

    Als Therapieoption hat neben der klassischen offenen Operation mittlerweile die endovaskuläre Versorgung von infrarenalen Aortenaneurysmen einen festen Stellenwert.

    „Einfach” endovaskulär eingebrachte Bifurkationsprothesen gelten als Standardtherapie. In Gefäßzentren kommen auch komplexe gefensterte und „gebranchte” Prothesen zum Einsatz.

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Rheumatologie

  • Fertilität und Autoimmunität

    Die Entscheidung für eine Schwangerschaft bei Frauen mit einer Kollagenose wird von der Krankheitsaktivität und der medikamentösen Therapie bestimmt. Besondere Risiken gehen von Anti-Phospholipid-Antikörpern aus, die zum Anti-Phospholipid-Syndrom führen können. Zu dessen möglichen Komplikationen zählen Fehlgeburten, Präeklampsie und Plazentain­suffizienz. APS-Patientinnen sollten schon vor der Konzeption über die Risiken aufgeklärt werden. Während der Schwangerschaft sollen engmaschige Kontrollen erfolgen. Therapeutisch sind niedrig dosiertes Aspirin und die s. c. Gabe von Heparin empfohlen.

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  • Neues zur Polyarthritis vom EULAR 2012 in Berlin

    TNF-Hemmer: Kombinationstherapie mit MTX ist wirksamer als Monotherapien; TNF-Hemmer-Monotherapie ist nicht wirksamer als MTX-Monotherapie.

    Tocilizumab: Als Monotherapie keine signifikante Unterlegenheit vs. Kombinationstherapie mit MTX bei MTX-refraktären Patienten; als Monotherapie überlegen vs. TNF-Blocker-Monotherapie.

    Neue Therapien und Targets: Sirukumab in Kombination mit MTX und Sarilumab als Monotherapie waren in Phase-II-Studien wirksam. – Der Antikörper NNC0109-0012 und ein gegen CD20 gerichtetes Small Modular Immunopharmaceutical zeigten eine deutliche Wirkung bei rheumatoider Arthritis. – Der Anti-GM-CSF-Antikörper Mavrilimumab und der Anti-IL-17-Antikörper LY2439821 waren in Phase-II-Studien wirksam. – Der CC-Chemokin-Rezeptor-1 CCX354-C scheint klinisch wirksam und sicher zu sein. – Vielversprechende Ergebnisse liegen auch für die Kinaseinhibitoren (JAK-Hemmer) Tofacitinib und GLP0634 vor.

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Hämatologie und Hämostaseologie

  • Hämoglobinopathien – Die rasche Zunahme einer früher seltenen Erkrankung

    Hämoglobinopathien zählen weltweit zu den häufigsten genetischen Erkrankungen und betreffen rund 7 % aller Menschen. u Ihre Frequenz ist in Nord- und Mitteleuropa im Steigen begriffen und liegt gegenwärtig bei etwa 1 %. u Im niedergelassenen Bereich dient die Diagnostik in erster Linie der Abklärung mikrozytärer Anämien sowie der Prävention bei betroffenen Paaren mit Kinderwunsch.

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Onkologie

  • Editorial zum Focus Onkologie
    Weltkongress für Onkologie und Fortschritte am Beispiel urologischer Tumoren
    Ich möchte Sie in dieser Ausgabe von UNIVERSUM INNERE MEDIZIN zu einem sehr breitgefächerten Streifzug durch die Onkologie einladen, durchaus mit gesellschaftsrelevanten Aspekten. Am Beginn steht eine Auswahl wichtiger Studien vom ...Weiterlesen ...
  • Hot am ASCO 2012

    Der Weltkongress für Onkologie, ASCO 2012, glich einem Feuerwerk an Studien mit praxisrelevantem Potenzial, vielfach auch mit österreichischer Beteiligung.

    Unter den „Hot topics” fanden sich Studien mit Bevacizumab als Therapie „beyond progression” beim Kolorektalkarzinom oder mit dem neuen BRAF-Inhibitor Dabrafenib beim malignen Melanom.

    Das Abstract Nr. 1 war eine Studie beim Mammakarzinom mit dem Trastuzumab-Chemotherapie-Konjugat T-DM1, das gegen einen Vergleichsarm aus intrazellulärer HER2-Blockade plus Chemotherapie besser abschnitt.

    Interessant war eine Studie zum intermittierenden Androgenentzug beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom in Abhängigkeit vom PSA-Wert. Mit den Ergebnissen dieser Studie bleibt das Konzept der kontinuierlichen Androgendeprivation weiterhin Therapiestandard.

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  • THEMENBLOCK Onkologischer Fortschritt am Beispiel urologischer Tumoren

    Die Therapie des Nierenzellkarzinoms wurde durch aufsehenerregende Ergebnisse großer Phase-III-Studien in den letzten Jahren revolutioniert. Derzeit sind 6 Substanzen zugelassen, Sunitinib, Sorafenib, Bevacizumab, Temsirolimus, Pazopanib und Everolimus, die in sequen­zieller Anwendung das Überleben in der metastasierten Situation um Jahre verbessern.

    4800 Männer erkrankten letztes Jahr ihn Österreich an einem Prostatakarzinom. Mit der Einführung von Abirateron, Sipuleucel-T und dem neuartigen Taxan Cabazitaxel wurde das therapeutische Armentarium in dieser Indikation erheblich erweitert. Weitere Substanzen wie MDV3100 stehen vor der Zulassung. Entscheidend für die Prognose der Patienten ist die individuell korrekte Auswahl der neuen Substanzen und deren Einsatzzeitpunkt in der Erst- und Zweitlinientherapie.

    Das Urothelkarzinom ist ein chemosensitiver Tumor mit cisplatinhältiger Kombinationschemotherapie als Standard, z. B. Gemcitabin/Cisplatin. Für Patienten, die „nicht fit” für Cisplatin sind, wurde mit Gemcitabin/Carboplatin eine verträgliche und zugleich wirksame Alternative etabliert. Erstmals steht mit dem Vinka-Alkaloid Vinflunin nunmehr auch ein Standard für die Second-Line-Therapie zur Verfügung.

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  • Quantensprung in der Patientenbehandlung oder unfinanzierbare Kostenexplosion?

    Signifikante ökonomische Einbußen durch tumorassoziierte Morbidität und vorzeitige Mortalität sind Gründe, warum der Krebsforschung in einem kompetitiven sozialen Umfeld hohe Priorität eingeräumt wird. Auf der einen Seite sollen Therapien wirksamer und nebenwirkungsärmer werden, auf der anderen Seite trägt der Preis für Innovationen weiter zu den Kosten bei. Dabei gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zugang zu innovativen Substanzen und dem Gesamtüberleben von Krebspatienten.

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  • Tumorheterogenität und personalisierte Medizin

    In einer der aufsehenerregendsten Studien dieses Jahres wurden Tumorproben von Patienten mit Nierenzellkarzinom untersucht. Daraus ging eine genetische Diversität hervor, sowohl beim Primärtumor als auch bei den Metastasen, die zur Schlussfolgerung führte, dass die Entnahme einer Tumorprobe wohl kein repräsentatives Gesamtbild liefert. Die Studie ist ein erstes Ergebnis des PREDICT-Konsortiums mit dem Ziel, prädiktive Marker für Medikamente mit antiangiogenetischer Wirkung zu etablieren.

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  • Therapie von Nausea und Emesis bei Tumorpatienten

    Einer guten antiemetischen Therapie geht eine ausführliche klinische Untersuchung und Diagnosestellung voraus. Nach Auffindung der Ursache für Nausea und Emesis sollte nach Möglichkeit Korrigierbares korrigiert werden. Je nach Diagnose soll das entsprechende Emetikum bzw. eine Kombination an Antiemetika ausgewählt werden. Bei chemotherapieinduzierter Nausea und Emesis sollte die prophylaktische antiemetische Therapie entsprechend den internationalen Leitlinien erfolgen, die je nach verwendetem Zytostatikaregime zwischen hoch, moderat und niedrig emetogener Chemotherapie unterscheiden und einen danach orientierten Einsatz von 5-HT3-Antagonisten, NK-1-Inhibitoren und Kortikosteroiden empfehlen. Begonnen werden sollte die antiemetische Therapie generell intravenös, bei guter Verträglichkeit und Verbesserung der Symptome kann sie auf oral umgestellt werden.

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Endokrinologie & Stoffwechsel

Gastroenterologie & Hepatologie

  • Es schreibt der Präsident …

    Ein Highlight der 45. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie (ÖGGH), verbunden mit dem 23. Fortbildungskurs, war ein Round Table zu den wissenschaftlichen und praktischen Aspekten der Vorsorgekoloskopie in Österreich. Der Erfolg des Langzeit-Projekts der ÖGGH: Der Trend einer sinkenden Dickdarmkrebs-Mortalität wird weiterhin bestätigt.

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  • DDW 2012 – Heißes Thema Vorsorgekoloskopie

    Ein Schwerpunkt der diesjährigen Digestive Disease Week, insbesondere der American Gastroenterological Association (AGA), war die Vorsorgekoloskopie. Diese senkt die Mortalität kolorektaler Karzinome auch im Vergleich zur Sigmoidoskopie. Die Durchführung mehrerer Koloskopien – im richtigen Intervall – ist im Vergleich zur einmaligen Koloskopie vorteilhaft.

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Nephrologie

Infektiologie

  • Harnweginfekt – Antibiose nach den Guidelines

    Diskutiert wird die empirische Antibiotikatherapie bei Harnweginfekten anhand des Vergleichs von 3 internationalen Guidelines: der IDSA/ESCMID (2011), der EAU (2010) und der S3-Leitlinie der Paul-Ehrlich-Gesellschaft (PEG).

    Teilweise beträchtlich geänderte Therapieempfehlungen bei akuter Zystitis und Pyelonephritis mit Rücksicht auf die neuen Resistenzverhältnisse von Leitkeimen wie E. coli.

    Aktuelle österreichische Resistenzdaten (AURES 2010) zu E. coli gegenüber bei HWI eingesetzten Antibiotika.

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  • Die individualisierte Reiseapotheke

    Die Basis-Reiseapotheke umfasst die wichtigsten Medikamente zur symptombezogenen Selbstmedikation. Eine erweiterte Auswahl erfolgt einerseits nach dem individuellen Medikamentenbedarf (Dauermedikation etc.), andererseits nach der Reisedestination (spezielle Krankheitsrisken vor Ort, medizinische Infrastruktur) und den spezifischen Reiserisiken (Touren-, Treckingapotheke). Essenziell: Beratung zu Warnsymptomen, wann die Selbstbehandlung abgebrochen und ärztliche Hilfe gesucht werden muss.

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Schmerzmedizin

Pneumologie

  • ÖGP-Kongressnachlese 2012: Moderne Pneumologie – praxisrelevant und patientenbezogen

    Ausgewählte Highlights vom ÖGP 2012:

    COPD: neue Risikoklassifizierung nach GOLD 2011 integriert Exazerbationen und Symptomschwere und erleichtert Therapieindividualisierung

    sauerstoffpflichtige COPD: neue österreichische Richtlinien zur Langzeitsauerstofftherapie (LTOT)

    Tabakmissbrauch: neue Richtlinien zur Entwöhnung, Folgen für das Ungeborene

    Asthma: neue Daten zur Asthmaprävention mittels subkutaner Immuntherapie (SCIT)

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