Rubrik: EBCC

  • Vorwort zur European Breast Cancer Conference

    Der EBCC war mit über 3.800 Teilnehmern aus mehr als 98 Ländern eine überaus erfolgreiche Veranstaltung zum Thema Mammakarzinom. In dem heute schwierigen Umfeld hätten wir mit weniger Teilnehmern gerechnet, so gab es einen Rückgang der „Corporate Registrations“ im Rahmen…

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  • Mammographie-Screening in Österreich

    Das niederländische Brustkrebsscreening-Modell wurde am EBCC vielfach als Vorbild zitiert: 1989 ins Leben gerufen, sind heute 20-Jahres-Daten verfügbar, die eine doch eindeutige Sprache sprechen. In den Jahren vor der Einführung des Screeningprogramms stieg die Brustkrebsmortalität pro Jahr um 0,3 %,…

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  • Konsequenzen der ACOSOG-Z0011-Studie

    Die ACOSOG-Z0011-Studie1 hat bereits bei der Präsentation erster Daten am St.-Gallen-Meeting 2011 heftige Kontroversen ausgelöst. In der Studie hat sich herausgestellt, dass bei einigen Brustkrebspatientinnen mit positivem Sentinel-Lymphknoten eine anschließende axilläre Ausräumung der Lymphknoten (Axilladissektion) nicht unbedingt erforderlich sein muss,…

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  • Gensignaturen beim Mammakarzinom

    Seit einigen Jahren sind Genexpressionssignaturen für eine verbesserte Einschätzung der Prognose von Patientinnen mit Mammakarzinomen kommerziell erhältlich. Am EBCC in Wien wurden erstmals prospektive 5-Jahres-Daten präsentiert, die diese prognostische Verbesserung im klinischen Alltag bestätigen.

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  • Brustkrebs und Schwangerschaft

    Kontext: Das Mammakarzinom ist aufgrund von Veränderungen im Lebensstil und in der Familienplanung gerade bei prämenopausalen Frauen deutlich im Zunehmen. Da Frauen zum Zeitpunkt der Schwangerschaft immer älter werden, sehen wir inzwischen vermehrt Fälle von Brustkrebs in der Schwangerschaft. Es wird bereits geschätzt, dass in Europa jeder 4. Brustkrebsfall bei prämenopausalen Frauen schwangerschaftsassoziiert ist. Sowohl die Therapie als auch der meist weiterhin bestehende Kinderwunsch vieler Patientinnen stellen daher zunehmend eine Herausforderung für den behandelnden Arzt dar.

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  • Brustkrebsrisikofaktor Lebensstil

    Verschiedene Lebensstilfaktoren, die mit einer extrem hohen Mammakarzinominzidenz in der westlichen Welt einhergehen, konnten bisher nur zum Teil definitiv erforscht werden. Weitere Daten sind notwendig, dennoch gibt die vorliegende Evidenz interessante Einblicke in das unterschiedliche Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.

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  • Erfolgreicher Patientinnentag in Wien

    Die europäische Brustkrebskonferenz EBCC-8 wird von der Patientinnenorganisation Europa Donna mitorganisiert. Der letzte Tag der Konferenz richtete sich direkt an die Patientinnen.

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  • Hürden am Weg zur effektiven Betreuung – Herausforderungen bei der klinischen Forschung

    Martine Piccart hat in ihrem Vortrag Barrieren beschrieben, die bei klinischen Studien zu überwinden seien. Sie bezieht sich als Vorsitzende der Breast International Group auf internationale Erfahrungen. Für uns war interessant zu wissen, ob das internationale Setting auch nationale Gegebenheiten reflektiert, wieweit sich der „Mikrokosmos“ im „Makrokosmos“ spiegelt, wofür Univ.-Prof. Dr. Günther Steger namens der ABCSG seine Erfahrungen im Kommentar eingebracht hat.

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  • Arzneimittel in der Onkologie – Systemfeind Nr. 1? – Sicherstellung der onkologischen Versorgung, EU-weite Kostendiskussionen

    KONTEXT: In einem Lancet Oncology „Commission Statement“ (Delivering affordable cancer care in high-income countries, Sullivan R et al., Lancet Oncol 2011; 12:933–80) wird aus globaler Sicht festgehalten, dass die onkologische Versorgung an einer Wegscheide angelangt sei, gestützt durch Prognosen, laut denen im Jahr 2030 weltweit 27 Millionen Menschen von Krebs neu betroffen sein werden. Derzeit wird die Diagnose weltweit jährlich bei 12 Millionen Patienten gestellt, jedes Jahr sterben mehr als 7,5 Millionen Menschen an der Erkrankung. In Entwicklungsländern geht die steigende Krebsinzidenz auf die Erfolge bei der Behandlung von Infektionserkrankungen und auf die geringere Kindersterblichkeit zurück. Mit erfolgreichen Präventions- und Therapiemaßnahmen bei kardiovaskulären Erkrankungen ist Krebs heute in den USA zur führenden Todesursache bei Menschen im Alter unter 85 Jahren geworden. Der Anstieg onkologischer Erkrankungen im Zusammenhang mit der demografischen Entwicklung ruft Gesundheitssysteme auf den Plan, die Kosten prognostizieren und steigende Ausgaben feststellen. Demgegenüber stehen signifikante ökonomische Einbußen durch tumorassoziierte Morbidität und vorzeitige Mortalität, weshalb der Krebsforschung in einem kompetitiven sozialen Umfeld hohe Priorität eingeräumt wird. Auf der einen Seite sollen Therapien wirksamer und nebenwirkungsärmer werden, auf der anderen Seite trägt der Preis für Innovationen weiter zu den Kosten bei. Dabei gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zugang zu innovativen Substanzen und dem Gesamtüberleben von Krebspatienten – die Frage ist, wie man all das in einem tragfähigen Netzwerk vorantreiben kann. Aus österreichischer Sicht geht es an dieser Stelle vor allem darum, die Bandbreite einer aktuellen Diskussion zu definieren. „Das übergeordnete Ziel kann in einem Land mit hohem Bruttoinlandsprodukt und hervorragenden Zugangsstrukturen auch für weniger begünstigte Menschen nur darin bestehen, die onkologische Versorgung auch weiterhin sicherzustellen.“ (Univ.- Prof. Dr. Michael Gnant; vgl. auch Kommentar)

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  • Jenseits von Staging, Typing und Grading – Molekulare Subtypen beim Mammakarzinom: Klinische Relevanz für Therapieentscheidungen?

    Im Rahmen der 8. European Breast Cancer Conference wurde eine „Cancer Grand Round“ am AKH Wien von Univ.-Prof. Dr. Nadia Harbeck als Vortragende gestaltet. Thema des Vortrags war, wie weit man adjuvante Therapieentscheidungen beim frühen Mammakarzinom heute schon über neue Marker der Tumorbiologie treffen kann. Eine Frage war, wie gut verschiedene Brustkrebsentitäten auf molekularer Basis definiert sind und ob damit bereits die Grundlage für eine „individualisierte Therapie“ jenseits von Staging, Typing und Grading geschaffen ist.

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