DFP - Fortbildung

1. österreichische Krebsreport

Psychoonkologische Versorgung

Junge Patienten ohne Lobby

Kinder und Jugendliche in der Pandemie

Erscheinungsdatum:
30.9.2011

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Michael Musalek


Editorial

„Wenn das Leben als nicht mehr schön erlebt wird, ist die Gefahr für Schlafstörungen besonders groß“

M. Musalek 25.9.2012

Zu einem gesunden Leben gehört ein gesunder Schlaf – ein Satz, dem wohl kaum jemand ernsthaft zu widersprechen vermag. Es stellt sich dabei aber natürlich die Frage: Was ist gesunder Schlaf? Ist ein gesunder Schlaf dann gegeben, wenn der Schlaf-Wach-Rhythmus ein regelmäßiger ist, ganz ohne Ein- oder Durchschlafstörungen, ohne wesentliche Verkürzung oder Verlängerung und ohne verfrühtes morgendliches...

Focus: Schlafstörungen

Epidemiologie von Schlafstörungen

J. Zeitlhofer 25.9.2011

Schlafstörungen sind ein häufiges Gesundheitsproblem, wobei eigenständige und komorbide Schlafstörungen zu unterscheiden sind. Die vorliegenden Prävalenzzahlen sind recht unterschiedlich – sie hängen von der Population und vor allem vom Alter ab. Aufgrund der doch hohen Prävalenz und der gesundheitsökonomischen Aspekte, insbesondere der Folgekosten von Schlafstörungen durch Arbeitsausfälle, sowie dem...

Focus: Schlafstörungen

Komorbiditäten bei Schlafstörungen

G. Saletu-Zyhlarz 25.9.2011

Schlafstörungen sind häufig – 20 bis 30% der Bevölkerung sind davon betroffen – und Schlafstörungen sind vielfältig. Nach der Internationalen Klassifikation von Schlafstörungen (ICSD) kennen wir über 100 verschiedene Schlafstörungen, die sich nach ICD-10 in zwei große Gruppen, die nichtorganischen und organischen Schlafstörungen, unterteilen lassen. Schlafstörungen sind aber auch folgenschwer....

Focus: Schlafstörungen

Erhöhte Tagesschläfrigkeit - Differentialdiagnosen und Ursachen

B. Frauscher et al. 25.9.2011

Erhöhte Tagesschläfrigkeit ist immer abzugrenzen von Fatigue, einem Zustand allgemeiner, körperlicher Ermüdbarkeit, oft noch (subjektiv) verstärkt durch körperliche Anstrengung. Tagesschläfrigkeit kann sich auf verschiedene Weise, wie beispielsweise durch kurze Aufmerksamkeitsfehler, manifestieren (Tab. 1). Allerdings ist die Selbstwahrnehmung bei Schläfrigkeit in der Regel schlecht. Aufgrund der erhöhten...

Focus: Schlafstörungen

Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter

R. Kerbl et al. 25.9.2011

Schlafstörungen und schlafassoziierte Störungen kommen im Kindes- und Jugendalter relativ häufig vor. Aufgabe der pädiatrischen Schlafmedizin ist es, die Ursachen für Schlafstörungen und schlafassoziierte Störungen zu objektivieren und eine entsprechende Therapie einzuleiten. Oft ist durch die Komplexität von Schlafstörungen ein interdisziplinäres Vorgehen erforderlich.

Focus: Schlafstörungen

Potentielles Frühsymptom einer neurodegenerativen Erkrankung

B. Frauscher et al. 25.9.2011

REM-Schlafverhaltensstörung (REM Sleep Behavior Disorder, RBD) ist eine vergleichsweise „junge“ Erkrankung, die 1986 erstmals systematisch beschrieben und 1990 in die Internationale Klassifikation für Schlafstörungen aufgenommen wurde. In den Fokus der Aufmerksamkeit rückte die RBD in den letzten Jahren, als erkannt wurde, dass es sich bei der RBD um ein potentielles nichtmotorisches Frühsymptom...

Focus: Schlafstörungen

Schlafstörungen und Alkohol

R. Mader 25.9.2011

Um besser schlafen zu können, missbrauchen viele Menschen, und nicht nur Alkoholabhängige, Alkohol als „Schlafmittel“, obwohl dies einen negativen Effekt auf die Schlafqualität hat und vorhandene Schlafstörungen verstärkt.

Focus: Schlafstörungen

Schlafstörungen und Stoffwechsel

A. Kugi 25.9.2011

Schlafstörungen führen zu vielfältigen Veränderungen in unserem Stoffwechsel. Am besten untersucht ist hier sicherlich der Einfluss von Schlafstörungen auf den Glukosestoffwechsel, außerdem haben Schlafatemstörungen Einfluss auf den Lipidstoffwechsel und nicht zuletzt stellt sich die Frage, welche metabolischen Konsequenzen Schlafrestriktion hat bzw. ob zu wenig Schlaf dick macht.

Focus: Schlafstörungen

Schlaf und Schlaganfall

M. Saletu 25.9.2011

Schlaganfall stellt in Industrienationen die häufigste Ursache für bleibende Behinderung und die dritthäufigste Todesursache dar, wobei in Österreich pro Jahr etwa 20.000 Schlaganfälle auftreten. Ziel des Artikels ist es, die komplexen Zusammenhänge zwischen Schlafstörungen und Schlaganfall zu beleuchten, da sie sich gegenseitig verursachen können und auch durch ähnliche prädisponierende Faktoren...

Focus: Schlafstörungen

Was gibt es Neues bei obstruktiver Schlafapnoe und CPAP?

R. Popovic 25.9.2011

KONTEXT: Die obstruktive Schlafapnoe ist eine Erkrankung, die durch rezidivierende Atemstillstände oder -abflachungen während des Schlafes gekennzeichnet ist. Die Prävalenz der therapiepflichtigen Erkrankungsfälle liegt etwa bei 2 bis 4% der über 40-Jährigen, vorwiegend Männer und Übergewichtige. Unbehandelt kommt es zu einer Steigerung der kardiovaskulären Erkrankungen wie (therapierefraktäre) Hypertonie,...

Focus: Schlafstörungen

Schlafhygiene und Schlafcoaching

B. Holzinger 25.9.2011

Bei der Behandlung von Schlafstörungen sind psychologische Therapieansätze weitaus weniger etabliert als medikamentöse Strategien. Die Forschung beschränkt sich zur Zeit noch auf Untersuchungen bei Ein- und Durchschlafstörungen, obwohl psychologische Maßnahmen auch bei anderen Schlafstörungen wie z. B. RLS hilfreich sein könnten. Fast alle Schlafstörungen werden durch Stress gefördert, der einen der...

Kongress

[ECNP 2012] „Personalisierte Therapie“ – das neue Zauberwort in der Psychiatrie

D. Kretzschmar 25.9.2011

Mit über 7.000 Teilnehmern gehörte der 24. ECNP-Kongress in Paris auch 2011 zu den größten psychiatrischen Fortbildungskongressen. Viele Vorträge und Poster beschäftigten sich mit Aspekten der translationalen Forschung. Sie wird das Bild der modernen Psychiatrie deutlich verändern, sagte Prof. Alexander Nikulescu, Indianapolis, voraus. Ein gern gebrauchtes Schlagwort dafür ist die „personalisierte...

Für die Praxis

Interdisziplinäre Betreuung von Alkoholkranken

M. Kurz 25.9.2011

Die interdisziplinäre Betreuung von Alkoholkranken spielt sich in einer enormen Bandbreite von basismedizinischer Versorgung, Akutintervention und rehabilitativen Interventionen ab. Aufgabe eines interdisziplinären Betreuungssystems wäre die flexible Begleitung von Patienten durch eine Landschaft von miteinander funktionell verbundenen Einrichtungen, die den aktuellen Bedürfnissen angepasst sind.

Panorama

Lithium im Trinkwasser und Suizidrisiko

M. Uhl 25.9.2011

In einer vor kurzem im renommierten British Journal of Psychiatry publizierten Wiener Studie konnte nachgewiesen werden, dass im Trinkwasser enthaltenes natürliches Lithium zur Senkung des Suizidrisikos beiträgt.  

Panorama

Gemeindenahe Behandlung: "Langzeitbeziehungen" - wie geht das?

G. Klug 25.9.2011

Therapeutische Langzeitbeziehungen sind für Menschen mit sehr komplexen psychiatrischen Erkrankungen Teil des Lebenskonzeptes.

Für die Praxis

Schmerz – ein psychophysisches Erlebnis

M. Aigner 25.8.2011

Schmerz wird als unangenehmes psychophysisches Erlebnis1 definiert. Schmerz hat demnach eine emotionale und eine sensorische Komponente. Wäre keine emotionale Komponente vorhanden, wäre der Schmerz nur sensorisch, dann würden wir Schmerz als „neutral“ empfinden, wie auch andere sensorische Eindrücke.