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Next generation Antibody-Drug-Conjugates

Erscheinungsdatum:
16.12.2011

Herausgeber:
Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter


Zum Geleit

Kassenpatienten versus Privatversicherte - Eine Milliarde Euro nur für mehr Komfort?

F. Bittner 9.12.2011

Die Aufregung war groß, als der VKI in seiner Zeitschrift „Konsument“ Ungleichbehandlungen zwischen „normalen“ Patienten und Patienten mit Zusatzversicherungen bei Operationen feststellte. Bundesminister Stöger nannte solches eine „Sauerei“ und verwies auf die geplante Reform des Krankenanstaltengesetzes im kommenden Jahr, das die Krankenanstalten verpflichten soll, ein Wartezeiten-Management...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Welche Frauen sollen behandelt werden? Und mit welchen Hormonen? - Österreichisches Konsensuspapier zur Hormonersatztherapie

J. C. Huber 9.12.2011

Aufgrund der gewebsspezifischen Steroidsynthese richtet sich die HRT nach den Hormonmangelsymptomen. Die Beantwortung der grundlegenden Frage, die für jede HRT gestellt werden muss, ob nämlich eine Frau prinzipiell einen Hormonersatz benötigt oder nicht, hängt von den körperlichen und psychischen Symptomen ab.

Gynäkologische Onkologie

7-Jahres-Follow-up von FUTURE II, australisches Pap-Test-Register, BJC-Studie zu älteren Frauen - Real-Life-Daten zur Impfung mit dem tetravalenten HPV-6/11/16/18-Impfstoff

S. Leodolter et al. 9.12.2011

Eine persistierende Infektion mit den onkogenen HPV-Typen 16/18 gilt als Hauptrisikofaktor für die Entstehung präkanzeröser Läsionen im Genital bereich, Infektionen mit den nicht-onkogenen HPVTypen 6/11 sind mit 90% aller Genitalwarzen assoziiert. Auswertungen aus großen randomisierten Studien haben gezeigt, dass bei jungen Frauen und Mädchen durch den tetravalenten HPV-Impfstoff Läsionen im Genitalbereich,...

Frauengesundheit

Labordiagnostik bei Osteoporose

G. Halwachs-Baumann 9.12.2011

Zur Abklärung von Risikofaktoren und Therapieüberwachung Im Österreichischen Osteoporosebericht 2007 wird geschätzt, dass in Österreich 740.000 über 50-Jährige von Osteoporose betroffen sind. Das wären jede 3. Frau und jeder 6. Mann. Mit Hilfe der Labordiagnostik kann die Osteoporose zwar nicht diagnostiziert werden. Es können aber Risikofaktoren für die Entstehung einer Osteoporose erfasst und die...

Editorial

Was unsere Patientinnen wollen

S. Leodolter 9.12.2011

„Länger selbstbestimmt leben bei guter Gesundheit“ Tatsächlich wollen unsere Patientinnen (und ihre Angehörigen) eigentlich das Gleiche wie wir auch, nämlich länger selbstbestimmt leben bei guter Gesundheit. Für diesen Wunsch gibt es viele Synonyme wie z. B. „älter werden und jung bleiben“ oder wissenschaftlich korrekt „disability free life expectancy“; darunter ist das Verhältnis zwischen...

Frauengesundheit

Östrogene zur primären Prävention der Osteoporose

J. C. Huber 9.12.2011

Hormonersatztherapie in der Menopause Bei Östrogenmangelzuständen können in jedem Alter osteoporotische Frakturen auftreten, allerdings ist insbesondere postmenopausal mit einem deutlichen Ansteigen einerseits von Frakturen im Bereich der Wirbelkörper und andererseits nicht-vertebraler Frakturen, so vor allem von Hüftfrakturen zu rechnen. Diese haben naturgemäß nachhaltige Folgen auf die Lebensqualität, in...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Initiative der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung - Verhütungsmankos an der Wurzel packen

9.12.2011

Heute gibt es eine große Vielfalt unterschiedlicher Verhütungsmethoden, sodass fast jede/-r die zum persönlichen Lebensstil und den Lebensumständen passende Möglichkeit finden kann. Zumindest theoretisch, denn die Praxis wird nach wie vor von einer Monokultur aus Pille und Kondom beherrscht, kritisieren SozialpädagogInnen wie auch FrauenärztInnen. Sie sehen auch einen Zusammenhang mit nach wie vor hohen Raten...

Gynäkologische Onkologie

Analkarzinom, Peniskarzinom, Kopf-Hals-Tumoren - HPV-assoziierte Tumoren

S. Leodolter et al. 9.12.2011

Der Zusammenhang zwischen HPV-Infektionen und Zervixkarzinom ist gut untersucht. Über andere HPV-assoziierte Karzinome, wie Anal- und Peniskarzinome, aber auch Kopf-Hals-Tumoren, ist allerdings weit weniger bekannt.

Seite des BÖG

Ein unmoralisches Angebot

M. Elnekheli 9.12.2011

Zusatzvereinbarung zum SVA-Honorarvertrag Kennen Sie diesen Filmklassiker? Robert Redford spielt einen Milliardär, der einem Paar, das in finanzielle Not geraten ist, eine Million Dollar für eine Liebesnacht bietet. Dieser Deal wird zwischen allen Beteiligten vertraglich abgesichert, doch dann kommen die unerwarteten Ereignisse, denn bei Vertragsabschluss ist sich keiner der Tragweite solcher Vereinbarungen...

Gynäkologische Onkologie

Ergebnisse favorisieren eindeutig die Schlingenkonisation* - LLETZ- versus Messerkonisation

V. Seebacher 9.12.2011

Die Standardtherapie einer höhergradigen bzw. einer persistierenden niedrig bis mittelgradigen Neoplasie der Cervix uteri (CIN) ist die Konisation, wobei die ursprüngliche Methode der Messerkonisation in den meisten Fällen durch die Schlingenkonisation (Large Loop Excision of the Transformation Zone – LLETZ) ersetzt wurde.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Was ist (nicht) möglich? - Ultraschall-Screening in der Schwangerschaft

W. Arzt 9.12.2011

Jede Frau wird während ihrer Schwangerschaft in irgendeiner Form Überlegungen anstellen, wie sie ihre Schwangerschaftsbetreuung hinsichtlich Pränataldiagnostik gestalten möchte. Die Entscheidung kann vom völligen Verzicht auf Pränataldiagnostik („Recht auf Nicht-Wissen“) bis zur Anwendung aller zur Verfügung stehenden pränataldiagnostischen Methoden reichen (Abb.).

Frauengesundheit

Schwangerschaftsassoziierte Osteoporose

K. Walch 9.12.2011

Vor allem im letzten Trimenon und postpartal daran denken Die schwangerschaftsassoziierte Osteoporose (SAO) stellt eine Sonderform der Osteoporose dar. In der Literatur wird ein Wert von 0,4 auf 100.000 Schwangerschaften für die transiente regionale Osteoporose angegeben. Bezüglich der tatsächlichen Prävalenz gibt es kaum konklusive Daten. Insbesondere im 3. Trimester der Schwangerschaft ist die...

Gynäkologische Onkologie

Beratungskonzept nach Linnehan und Groce - Gynäkologisch-psychosomatische Beratung bei HPV-Infektionen

9.12.2011

In einer Studie wurde festgestellt, dass die HPV-Bestimmung von Unsicherheit und Angst begleitet ist und nicht zuletzt auch sexuelle Probleme auslösen kann, wenn keine adäquate Beratung erfolgt. Bis zu 60% der Patientinnen gaben weiters an, dass sie in diesem Kontext mit der medizinischen Betreuung sehr unzufrieden gewesen sind. Unter anderem ist dies auch deshalb problematisch, da nachgewiesen wurde, dass...

Gynäkologie & Geburtshilfe

Stellenwert neuer diagnostischer Optionen - Nicht-invasive pränatale Diagnostik des kindlichen Rhesus-(D)-Faktors (NIPD-RhD)

D. W. M. Schwartz 9.12.2011

Bis weit in die 1960er-Jahre war der Morbus haemolyticus fetalis et neonatorum (MHN), der in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle durch mütterliche Antikörper gegen den Rhesus-D-Faktor (RhD) ausgelöst wird, eine weit verbreitete Erkrankung, die häufig zu neurologischen Spätkomplikationen (Kernikterus) oder gar zum intrauterinen Hydrops führte. Durch den breiten Einsatz von Anti-D-Hyperimmunglobulin kann...

Frauengesundheit

Kleines Impflexikon - Teil 8: Erreger kennen keine Grenzen

W. Maurer et al. 9.12.2011

Impfmaßnahmen haben in Europa zu ganz wesentlichen gesundheitlichen Verbesserungen geführt, vor allem für Kinder. So ist beispielsweise weltweit zwischen den Jahren 2000 und 2008 die Zahl der Poliofälle um 99% und die von Masern-Mortalität um 78% zurückgegangen. Hohe Mobilität und der Rückgang der Akzeptanz von Impfungen gefährden nun diesen Erfolg. Epidemische Masernausbrüche, in erster Linie in...

Gynäkologische Onkologie

Implikationen für das ärztlich-onkologische Gespräch - PatientInnencompliance als Herausforderung der oralen Therapie

G. Traun-Vogt 9.12.2011

Bei vielen neuentwickelten Medikamenten ist die orale Verabreichungsmöglichkeit eines der wichtigsten Ziele in der Entwicklung, entspricht sie doch sowohl dem Wunsch vieler PatientInnen als auch dem Gebot der Gesundheitsökonomie. Das Problem, dass PatientInnen in der Folge die vereinbarte Einnahme eines Medikamentes nicht einhalten, bekommt daher in der Onkologie größte Bedeutung.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Allergische Erkrankungen und Schwangerschaft

F. Wantke 9.12.2011

Die Behandlung von Allergien stellt eine der häufigsten Indikationen für die Gabe von Medikamenten während der Schwangerschaft dar. Asthmatikerinnen bedürfen einer konsequenten antiinflam matorischen Therapie während der gesamten Schwangerschaft, um ein Risiko für den Fötus durch Asthmaanfälle und Asthmaexazerbationen zu minimieren.

Gynäkologische Onkologie

Behandlung vaginaler Beschwerden von postmenopausalen Brustkrebspatientinnen - Vaginales Östriol unter Aromatasehemmertherapie

G. Pfeiler 9.12.2011

Beide antihormonellen Therapieoptionen der adjuvanten Therapie bei hormonrezeptorpositivem Brustkrebs – Tamoxifen und Aromatasehemmer – weisen unterschiedliche Nebenwirkungsprofile auf, die die Lebensqualität der Brustkrebspatientin beeinflussen können. Da eine antihormonelle Therapie zumindest 5 Jahre dauert, ist die Beeinflussung der Lebensqualität durch die jeweilige Medikation von entscheidender...

Gynäkologie & Geburtshilfe

6th International Symposium on Diabetes and Pregnancy - Aktuelles zu Diabetes in der Schwangerschaft

D. Bancher-Todesca et al. 9.12.2011

Vom 23.-26. März 2011 war Salzburg Schauplatz des „6th International Symposium on Diabetes and Pregnancy (DIP)“.Es war uns als lokales Organisationskomitee eine Freude, diesen hochrangigen, 2-jährlich stattfindenden Kongress erstmals nach Österreich zu holen, da er einer der größten und bedeutendsten interdisziplinären Fachtagungen auf diesem Gebiet darstellt.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Serie Virusinfektionen in der Schwangerschaft: Hepatitisinfektionen in der Schwangerschaft

H. Kiss et al. 9.12.2011

Hepatitisviren sind eine heterogene Gruppe von Viren, deren hauptsächliche klinische Manifestation zwar die Leberentzündung ist, nicht selten sind aber auch andere Organsysteme von der Infektion betroffen.

Gynäkologie & Geburtshilfe

Nachbericht zum 2. Hands-on-Workshop „Sicherheit durch Standards“ für GynäkologInnen, 18.–19. November 2011, Burg Güssing - 2. Laparoskopie-Workshop im Burgenland

9.12.2011

Der Hands-on-Workshop richtet sich an GynäkologInnen, die laparoskopische Eingriffe erlernen bzw. ihr Know-how auf diesem Gebiet verbessern wollen. Wie schon der erste Workshop im heurigen Frühjahr war auch der nunmehr 2. Workshop sehr stark nachgefragt und unmittelbar nach der Ausschreibung bereits ausgebucht.

 



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Inhaltsverzeichnis GA 06|2011

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