AEK 07|2021

Herausgeber: Ärztekrone VerlagsgesmbH

Einblicke – Neues aus Politik, Recht und Wirtschaft

  • Wir sind seit einem Jahr im Ausnahmezustand

    Die Abwicklung der COVID-19-Impfaktion ist auch in Österreich schwierig. Nach bewältigten organisatorischen Anfangsschwierigkeiten hängt laut NÖ Landessanitätsdirektorin Dr. Irmgard Lechner jetzt alles von den Vakzinet-Liefermengen ab.

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Focus: Kardiologie & Herzinsuffizienz

  • Chronisches Koronarsyndrom – was ist neu?

    Diagnostik und Therapie der koronaren Herzerkrankung haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Das diagnostische Vorgehen stützt sich zunehmend auf das Koronar-CT und den funktionellen Ischämienachweis. Das gute alte Belastungs-EKG hat hingegen deutlich an Stellenwert verloren. In der Behandlung stehen mittlerweile viele antianginöse Substanzen zur Verfügung, und auch die Therapie in der Sekundärprophylaxe könnte bald erweitert werden. Die Vorteile einer interventionellen Behandlung bei Patienten mit chronischem Koronarsyndrom sind hingegen bei Ausschöpfung aller konservativen Therapiemöglichkeiten in Studien nur schwer nachzuweisen und bleiben auf bestimmte Patientengruppen beschränkt.

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  • Herzinsuffizienz: Zusammenspiel zwischen allgemeinmedizinischer und fachärztlicher Versorgung

    Die hohe Prävalenz, die komplexe Therapieeinstellung und das unumgängliche Zusammenspiel von Allgemeinmedizin und fachärztlichem Bereich machen die Herzinsuffizienz zu einer großen Herausforderung für unser Gesundheitssystem.

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  • Österreich braucht neue Hypertoniestrategien

    Die Blutdruck-Awareness und -kontrolle in Österreich ist nicht zufriedenstellend, es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Hypertonieerkennung im Sinne von Blutdruck-Screening bei Gesunden ist der erste Schritt in Richtung Therapie. Die Patienten bedürfen einer regelmäßigen Kontrolle mit Eskalationsevaluation.

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  • Kardiale Amyloidose – trotz Warnzeichen häufig übersehen

    Die kardiale Amyloidose ist eine zunehmend häufiger diagnostizierte Form der Herzinsuffizienz mit Muskelverdickung, die zuletzt durch eine Verbesserung der Diagnostik und Therapie mehr und mehr in den Mittelpunkt des kardiologischen Interesses geriet. Im folgenden Artikel sollen die Diagnose, Therapie und das Monitoring der kardialen Amyloidose näher erläutert werden.

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Initiative

  • Ernährung und Mikrobiom – Auswirkungen auch auf Allergien

    Das Mikrobiom hat großen Einfluss auf Entstehung oder Prävention von Erkrankungen wie Übergewicht, Stoffwechselerkrankungen, neuro-kognitive Veränderungen und immunologisches Geschehen. Ein wichtiger Einflussfaktor auf die Zusammensetzung des Darmmikrobioms ist die Ernährung. Diese könnte somit zu Veränderungen des Mikrobioms führen und in weiterer Folge Allergien beeinflussen.

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  • Die Rolle der gastrointestinalen Verdauung bei Allergien

    Die physiologische Funktion der Verdauung ist der Abbau der Nahrung, da nur Spaltprodukte resorbiert werden können. Zusätzlich übernimmt unsere Verdauung aber auch eine entscheidende protektive Funktion, da allergieauslösende Proteine abgebaut werden und Krankheitserreger nicht in den Darm gelangen können. Doch wie genau beeinflusst die Verdauung die Allergieentwicklung, und welche unterstützenden Optionen sind verfügbar?

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  • Nahrungsmittel-Allergien umfassend diagnostizieren

    Nach wie vor besteht Unsicherheit über den Unterschied zwischen immunologisch vermittelten Allergien und Intoleranzen. Die IgE-Testung bringt Klarheit über spezifische Sensibilisierungen, während Hauttests gerade bei Nahrungsmittelallergien weniger verlässlich sind. Entscheidend ist auch das Beachten möglicher Kreuzreaktionen mit nicht nahrungsmittelassoziierten respiratorischen Antigenen.

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Wissenschaft & Praxis

  • Bei jedem Säuglingshusten an Pertussis denken

    Nur ein Therapiebeginn innerhalb von zwei Wochen nach Auftreten der Symptome kann den Krankheitsverlauf bei Keuchhusten positiv beeinflussen. Kinder sollen daher bereits ab klinischem Verdacht therapiert werden, um weiteren Gewebsschäden vorzubeugen, rät Kinderinfektiologe und -pulmonologe Prof. Dr. Volker Sprenger im Interview mit der Ärzte Krone. Zum Schutz der Säuglinge wird die Pertussisimpfung allen Schwangeren im zweiten Trimenon empfohlen.

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  • Gichtbehandlung aktuell: Was empfehlen die Leitlinien?

    Obwohl kausale und wirksame Behandlungsansätze verfügbar sind, werden die Behandlungsziele bei Patient*innen mit Gicht häufig nicht erreicht. Aktuelle Leitlinien geben klare Empfehlungen hinsichtlich Behandlungsindikation und Therapiezielen. Allopurinol bleibt weiterhin die harnsäuresenkende Therapie der ersten Wahl.

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  • Diagnose „nichtalkoholische Fettleber“: Ursachen und Lösungen

    Die nichtalkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) zählt mittlerweile zu den weitverbreitetsten Lebererkrankungen weltweit. Etwa 20–30 % der Bevölkerung haben eine Fettleber. Wie sich Lebererkrankungen bemerkbar machen können, zu welchen Auswirkungen eine Leberverfettung führen und welche positiven Effekte „Leberfasten“ erzielen kann, erläutert Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg von der Universitätsklinik für Innere Medizin I der Medizinischen Universität Innsbruck im Interview.

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  • Nützt’s nix, schadet’s nix?

    Die Initiative „Gemeinsam gut entscheiden“ hat sich zum Ziel gesetzt, unnötige medizinische Behandlungen und Untersuchungen zu vermeiden. Gemeinsam mit medizinischen Fachgesellschaften werden Listen präventiver, diagnostischer sowie therapeutischer Verfahren erstellt, die zu häufig bzw. inadäquat eingesetzt werden. In einfacherer Form sollen diese Informationen auch Patienten zur Verfügung gestellt werden, um ihre Gesundheitskompetenz zu steigern. Wir hatten die Gelegenheit, mit Univ.-Prof. Dr. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Professorin für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung an der MedUni Graz sowie Professorin für chronische Krankheit und Versorgungsforschung an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, unter anderem über dieses Thema zu sprechen.

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  • Hypothyreose der Form entsprechend behandeln

    Bei einer primären Schilddrüsenunterfunktion wird zwischen manifest und latent unterschieden. Beide Formen müssen unterschiedlich behandelt werden, erläutert der Münchner Endokrinologe Prof. Dr. Harald Schneider, Zentrum für Endokrinologie und Stoffwechsel München und Landshut in Deutschland, im Gespräch mit der Zeitschrift Ärzte Krone.

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ÖGAM-News

Gendermedizin

  • Adrenogenitales Syndrom: Frühe Diagnose reduziert Leidensdruck

    Bei klassischem adrenogenitalen Syndrom ist eine tägliche Kortisol-Substitutionstherapie erforderlich, während eine symptomatische Hyperandrogenämie im nichtklassischen adrenogenitalen Syndrom je nach Ausmaß und Gesamtsituation mit Glukokortikoiden oder hormonellen Kontrazeptiva behandelt werden kann. Oligomenorrhö und Hirsutismus sind häufige erste Symptome der nichtklassischen Variante, deren frühe Diagnose für die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend ist.

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