Rubrik: Bewegungsstörungen

  • Strukturelles MRT der HWS in zervikaler Dystonie

    Hintergrund Die klinische Präsentation der zervikalen Dystonie ist sehr heterogen, was die Art und Ausprägung der Fehlhaltung und zusätzliche klinische Symptome wie Tremor oder Schmerzen betrifft. Auch das Ansprechen auf Botulinumtoxin-Injektionen und deren effektive Dosis variiert individuell. Es ist derzeit…

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  • REM-Schlaf-Verhaltensstörung: prädiktiver Wert von Dat-Spect

    Die idiopathische bzw. isolierte REM-Schlaf-Verhaltensstörung (idiopathic/isolated REM sleep behavior disorder, iRBD) ist durch heftige Bewegungen und lebhafte Träume im REM-Schlaf gekennzeichnet. Zahlreiche Studien zeigen, dass PatientInnen, die an einer iRBD leiden, sich in der Frühphase einer Alpha-Synuclein-Erkrankung befinden.1, 2 Zwar…

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  • Neuropsychologisches Profil von behandelten und unbehandelten RLS-PatientInnen

    Fragestellung Dopaminagonisten gehören zu den Therapien der ersten Wahl beim Restless-Legs-Syndrom (RLS), allerdings können diese Medikamente Impulskontrollstörungen wie u. a. Esssucht, Spielsucht oder eine gesteigerte Libido verursachen.1 Es ist nach wie vor unklar, warum einige PatientInnen diese Komplikationen entwickeln und…

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  • Die Schüttellähmung aus der Sicht von James Parkinson

    Vor 200 Jahren veröffentlichte James Parkinson seinen „Essay on the Shaking Palsy“, einem Krankheitsbild, das später seinen Namen tragen sollte. Was hat er wirklich beschrieben? Was hat er übersehen? Was wollte er mit der Veröffentlichung erreichen? Diesen Fragen ging Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe im Rahmen eines Gedenkvortrages zur „Schüttellähmung aus der Sicht von James Parkinson“ nach.

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  • Old Hubert oder … Wer war James Parkinson?

    In medizinischen Fachkreisen ist der Arzt und Apotheker James Parkinson vor allem als Verfasser der ersten ausführlichen Darstellung der später nach ihm benannten Erkrankung bekannt. Parkinson war jedoch auch anerkannter Geologe und Paläontologe sowie ein engagierter und mutiger Kritiker der…

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  • „Erwarte Durchbruch bis 2025“

    Im Rahmen einer Gedenkveranstaltung der Österreichischen Parkinson-Gesellschaft zum 200-jährigen Jubiläum der Erstbeschreibung der Schüttellähmung durch James Parkinson gab es Gelegenheit, mit Univ.-Prof. Dr. Werner Poewe über seine Einschätzungen zur Entwicklung zukünftiger Therapieoptionen bei Morbus Parkinson zu sprechen.

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  • Von der Juckbohne zur Impfung: 200 Jahre Parkinson-Therapie

    James Parkinson hatte 1817 für die Klärung der Ursache der von ihm beschriebenen Erkrankung plädiert und auf eine baldige Entdeckung einer progressionsverzögernden Therapie gehofft. Es vergingen aber rund 100 Jahre, bis die Schädigung der Substantia nigra als pathologisch-anatomisches Substrat des Morbus Parkinson, und weitere 50 Jahre, bis L-Dopa als effektive Therapie etabliert waren. Heute stehen wir möglicherweise an der Schwelle zu Therapien, die diesem Anliegen tatsächlich näherkommen könnten.

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  • Innovative Therapien bei Bewegungsstörungen: Was ist am Horizont?

    Essenzieller Tremor und atypische Tremorformen, atypische Parkinson-Erkrankungen und neurogenetische Erkrankungen wie Morbus Huntington und zerebelläre Ataxien stellen häufig eine Herausforderung für den Behandler dar. Wir sprachen mit Univ.-Prof. Dr. Walter Pirker über zukünftige therapeutische Ansätze.

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  • Alltagsrelevante Feinmotorikstörung bei Morbus Parkinson – Hinweis auf signifikanten Beitrag der gliedkinetischen Apraxie

    Traditionellerweise wurde die dopaminerg gut behandelbare Extremitätenbradykinese für die Einschränkung von feinmotorisch fordernden Tätigkeiten von Parkinson-PatientInnen verantwortlich gemacht. Feinmotorikstörungen stellen einen sehr häufig berichteten Prädiktor des krankheitsassoziierten Leidensdrucks dar und werden bereits von Beginn an von den PatientInnen als störend…

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  • 123I-MIBG-SPECT- und CT-Koregistrierung bei PatientInnen mit IPD und MSA-P

    Die Abgrenzung des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPD) von atypischen Parkinson-Syndromen, insbesondere der Parkinson-Variante der Multisystematrophie (MSA-P), stellt nach wie vor eine Herausforderung in der klinischen Praxis dar. Hintergrund: Die kardiale 123I-MIBG-Szintigrafie (Metaiodobenzylguanidin-Single-Photonen-Emissions-Computertomografie) stellt ein Maß für die sympathische Innervation des Herzens…

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  • Entscheidungsprozesse beim Morbus Parkinson

    Das idiopathische Parkinson-Syndrom wurde lange Zeit als rein motorische Erkrankung angesehen. Erst in den letzten Jahren wurde vermehrt Augenmerk auf die nichtmotorischen Symptome gelegt, wie z. B. neuropsychiatrische und gastroenterologische Komplikationen sowie Schlafstörungen. Zudem wurde erst vor wenigen Jahren bekannt, dass Parkinson-Medikamente das Verhalten und die Entscheidungsprozesse der PatientInnen verändern können.

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  • Tremor bei inflammatorischen Neuropathien

    Beim neuropathischen Tremor handelt es sich um einen Tremor, der bei PatientInnen mit einer peripheren Neuropathie ohne Vorliegen einer anderen Ursache auftritt. Der neuropathische Tremor wurde erstmals bei hereditären Neuropathien als Teil des Roussy-Lévy-Syndroms, einer genetisch heterogenen Entität, beschrieben. Bei…

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  • IPX066: neue Levodopa/Carbidopa-Retardformulierung

    Morbus Parkinson (MP) ist die neurodegenerative Erkrankung mit der effektivsten symptomatischen Therapie durch dopaminerge Medikamente, insbesondere Levodopa, das nach wie vor den Goldstandard für die Behandlung der motorischen Kardinalsymptome darstellt1. Jedoch ergeben sich mit der langjährig-chronischen Applikation dieser Substanz potenziell…

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  • Risikofaktoren für das Parkinson-Syndrom

    Das idiopathische Parkinson-Syndrom hat eine Prävalenz von etwa 1 % bei Personen jenseits des 65. Lebensjahres. Neben genetischen Risikogruppen (familiärer Parkinson) wurden in den vergangenen Jahren unterschiedliche Umwelteinflüsse als Risikofaktoren für die Parkinson-Krankheit untersucht. Ende 2012 erschien von einer Arbeitsgruppe…

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  • Riechstörung und andere Frühzeichen des Morbus Parkinson in der PARS-Studienkohorte

    Erste Daten der PARS-Studie (Parkinson At-Risk Syndrome Study)1 zeigen eine Assoziation von Hyposmie mit weiteren potenziellen Risikomarkern für Morbus Parkinson, wie subtile motorische Defizite und die nichtmotorischen MP-Symptome Obstipation, Depression und RBD-Zeichen.

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  • Verschlechterung des essenziellen Tremors nach tiefer Hirnstimulation?

    In einer ersten kontrollierten Studie eines renommierten DBS-Zentrums in den USA konnte eine bei einzelnen PatientInnengruppen diskutierte Toleranzentwicklung auf die tiefe Hirnstimulation bei essenziellem Tremor nicht bestätigt werden.

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  • Überprüfung der Eignung des Sniffin’Sticks-Riechtests in der Diagnostik des M. Parkinson – SniffPD-Studie

    Es gilt nunmehr als gesichert, dass Geruchssinnstörungen den motorischen Störungen des Parkinson einige Jahre vorausgehen. Weiters ist die Wahrscheinlichkeit, einen M. Parkinson (MP) zu bekommen, erhöht, wenn eine Geruchssinnstörung vorliegt1. Die vorliegende multizentrische, klinische Studie stellte sich die Aufgabe, herauszufinden, ob mittels eines einfachen, ökonomisch günstigen und schnell von jedermann anwendbaren Geruchstests eine valide Aussage über das Vorliegen einer Alpha-Synukleopathie möglich ist.

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  • Unterscheidung von psychogener und organischer Dystonie

    Zirka 2–3 % der PatientInnen in Bewegungsstörungskliniken leiden an einer psychogenen Bewegungsstörung. Die frühe Diagnosestellung gilt als modifizierender Faktor hinsichtlich Prognose und Langzeit-Outcome und ist entscheidend zur Vermeidung unnötiger und potenziell schädigender diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen. Die Diagnose einer psychogenen…

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  • REM-Schlaf-Verhaltensstörung (RBD) und Morbus Parkinson: Was gibt es Neues?

    Die REM-Schlaf Verhaltensstörung (REM Sleep Behavior Disorder, RBD) ist eine Parasomnie, die durch Ausagieren von Träumen und den Verlust der im physiologischen REMSchlaf vorliegenden Muskelatonie (Abb. 1) gekennzeichnet ist1. Zur Diagnosestellung ist die Durchführung einer Polysomnographie erforderlich (siehe Diagnosekriterien in…

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