Rubrik: Neuroimaging

  • Klinische Wertigkeit in der Differenzialdiagnose und Prognose

    Das Interesse an zerebralen Mikroblutungen im Hinblick auf ihr diagnostisches Potenzial und als Krankheitsprädiktor hat, gemessen an der Anzahl der Publikationen mit insgesamt bislang 1.500 wissenschaftlichen Beiträgen, allein 300 davon in den letzten zwei Jahren, stark zugenommen. Die 2018 im…

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  • Prädiktionsmodell auf Basis von CT und APO-E-Genetik

    Hintergrund Der Großteil der spontanen intrazerebralen Hämatome (ICH) lässt sich auf zwei Haupt­ätiologien zurückführen. Während tiefe ICH (v. a. im Bereich der Stammganglien) zumeist durch eine hypertensive Mikroangiopathie (Arteriolosklerose und Lipohyalinose) bedingt sind, werden oberflächliche (lobäre) Hämatome vor allem bei…

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  • 2017: Revision der McDonald-Kriterien

    Im Jahre 2001 wurden erstmals MRT-Befunde in die MS-Diagnosekriterien übernommen; in den Modifikationen der Kriterien 2005 und 2010 wurde die Anwendung der MRT in diesem Kontext vereinfacht. Die diesjährigen Revisionen der McDonald-Kriterien werten demgegenüber den Stellenwert der Liquoranalytik auf und…

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  • Große (Fort-)Schritte

    2008 Im März 2008 wird das erste und bisher einzige 7-Tesla-Ganzkörpermagnetresonanztomografiesystem an der Medizinischen Universität Wien (Exzellenzzentrum Hochfeld-MR) installiert. Dies markiert eine Weiterentwicklung der MR-Technologie hin zu höheren Feldstärken, was insbesondere auch in der zunehmenden Dichte an 3-Tesla-MR-Geräten zu sehen…

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  • Entwicklungen in der MR-Spektroskopie

    Die MR-Spektroskopie (MRS) wurde in den letzten 10 Jahren vor allem durch vermehrtes Wissen über die Herkunft der detektierbaren Metaboliten und die Einführung der Hochfeldgeräte mit 3 Tesla in der klinischen Routine zunehmend öfter eingesetzt.

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  • Neuroimaging bei kognitiven Störungen und Demenzen – die letzten 10 Jahre im Überblick

    Bereits seit Langem hat die zerebrale Bildgebung als wichtige Abklärungsmodalität von kognitiven Störungen bzw. Demenzen ihren klinischen Stellenwert.

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  • Neuroimaging in der Epileptologie: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

    Mit einer Prävalenz von 5–8 pro 1.000 Personen zählt die Epilepsie zu den häufigsten neurologischen Krankheiten. Auch wenn bei etwa zwei Drittel der PatientInnen mit Epilepsie mit medikamentöser Therapie eine anhaltende Anfallsfreiheit erzielt werden kann, bleibt noch rund ein Drittel…

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  • 2013/2016

    2013 Interuniversitäre Neuroimaging-Plattform „Neuroimage WING“ Im Oktober 2013 nimmt die interuniversitäre Neuroimaging-Plattform der Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck – Neuroimage WING – auf Initiative von W. Poewe, E. Gizewski, F. Fazekas, R. Schmid, H. Deutschmann, E. Auff, D. Prayer,…

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  • Bald wieder Adaptierung der MRT-Diagnosekriterien der MS?

    Seit der Weiterentwicklung der sogenannten McDonald-Kriterien mit Letztversion aus dem Jahr 2010 befinden sich die Kriterien zum Nachweis von Dissemination in Raum und Zeit – die Eckpfeiler in der Diagnostik der Multiplen Sklerose (MS) – mittels MRT laufend im Wandel….

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  • Teil 2: Einschätzung der Prognose und Monitoring der Erkrankung – MAGNIMS-Konsensus-Richtlinien zur Anwendung der Magnetresonanztomografie (MRT) im Management der Multiplen Sklerose

    Der Stellenwert der MRT in der Beurteilung der Multiplen Sklerose (MS) geht mittlerweile weit über die Diagnosefindung hinaus. MRT-Techniken werden nun zunehmend auch eingesetzt, um eine Einschätzung der Erkrankungsprogression zu gewinnen. Mit der Einführung einer neuen Generation immunmodulatorischer und/oder immunsupprimierender Therapien der MS hat die MRT zudem eine entscheidende Bedeutung im Monitoring der Behandlungseffekte. Darüber hinaus kann die MRT herangezogen werden, um das Ansprechen auf eine Behandlung vorherzusagen sowie die Effizienz und Sicherheit neuer Therapien einzuschätzen.

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  • Teil 1: Klinische Implementation im diagnostischen Prozess – MAGNIMS-Konsensus-Richtlinien zur Anwendung der Magnetresonanztomografie (MRT) im Management der Multiplen Sklerose

    Die klinische Anwendung der MRT bei PatientInnen mit Multipler Sklerose (MS) hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Die MRT stellt zweifelsfrei die bedeutendste paraklinische Methode im Management dieser Erkrankung dar. Die MAGNIMS-Gruppe – ein unabhängiges europäisches Netzwerk von AkademikerInnen mit Interesse am Studium der MS anhand der MRT – hat sich folglich in zwei rezenten Konsensus-Richtlinien mit damit verbundenen klinischen Aspekten beschäftigt. In der vorliegenden Ausgabe von neurologisch wird die erste Arbeit1, die den Stellenwert der MRT im diagnostischen Prozess behandelt, vorgestellt. In der nächsten Ausgabe wird dann der im zweiten Manuskript2 diskutierte Einsatz der Methode im Monitoring der Erkrankung vorgestellt werden.

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  • 18F-FDG-PET – (k)eine Evidenz bei MCI-PatientInnen?

    Anfang des Jahres wurde im Rahmen der Cochrane Reports eine Analyse über den Einsatz von 18F-FDG-PET bei Mild Cognitive Impairment (MCI) veröffentlicht. Die Kernfrage in dieser Untersuchung war, ob durch die PET-Untersuchung eine Vorhersage über die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz (AD) bzw. anderer Demenzformen möglich ist1. Das Ergebnis war vernichtend, wurde dieser Methode doch eine ausreichende Evidenz hinsichtlich dieser Frage abgesprochen. Die Reaktion der Europäischen Gesellschaft für Nuklearmedizin folgte prompt2. Über beide Veröffentlichungen soll nun berichtet werden.

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  • Asymptomatische Ventrikulomegalie und idiopathischer Normaldruckhydrocephalus

    Die steigenden Indikationsstellungen zu zerebraler Bildgebung mittels Computertomografie (CCT) oder Magnetresonanztomografie führen neben der Verbesserung der Diagnose-Qualität auch zu einer Zunahme von sogenannten Zufallsbefunden, Befunden also, die mit der Klinik der Betroffenen nichts zu tun haben, aber durch die Durchführung…

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  • Neu: In vivo-Tau-Imaging mittels PET

    Erstmals liegen PET-Studien mit erfolgreicher Tau-Darstellung bei PatientInnen mit Alzheimer-Demenz vor. In Zukunft könnte dies auch ein Nachvollziehen der Ausbreitung der Tau- und damit der Alzheimer-Pathologie ermöglichen.

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  • Änderungen der zerebralen Aktivität in der fMRT begleiten klinische Funktionsverbesserungen

    Eine explorative Interventionsstudie mit wiederholter Bildgebung liefert erste Hinweise für eine Verbesserung von Gleichgewicht, Koordination, kognitiven Funktionen sowie für eine Normalisierung zerebraler Funktionen nach einem 5-wöchigen Training.

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  • Läsionsmuster bei ischämischem Schlaganfall und mögliche Rückschlüsse auf die Pathogenese

    Die Ursachen des ischämischen Schlaganfalls sind mannigfaltig. Bildgebende Methoden können zum Teil unter Darstellung spezifischer Läsionsmuster oder durch die Erkennbarmachung von Zusatzbefunden Rückschlüsse auf eine Schlaganfallätiologie geben.

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  • Zerebrale Netzwerkanalyse mittels Graph-Theorie und MRT

    Die Untersuchung funktioneller und struktureller zerebraler Netzwerke bietet neue Erkenntnisse zur Wirkweise des Gehirns und Einblicke in das Zusammenspiel von Struktur und Funktion bei unterschiedlichen neurologischen Erkrankungen. Im Gegensatz zu Gesunden scheinen bei Erkrankten die Gemeinsamkeiten zwischen strukturellen und funktionellen Netzwerken des Gehirns aufgehoben.

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  • Iron Imaging bei Multipler Sklerose – neue Erkenntnisse

    Während die Multiple Sklerose (MS) nach wie vor primär als inflammatorische ZNS-Erkrankung gesehen wird, verdichtet sich die Evidenz zur Bedeutung einer neurodegenerativen Komponente, welche bedeutsam für die Erkrankungsprogression (Entwicklung von permanenter Gewebeschädigung und Behinderung) sein dürfte. Aus diesem Grunde werden – neben den etablierten Surrogatparametern wie kontrastmittelanreichernde, sich neu entwickelnde oder größenprogrediente T2-Läsionen – in Behandlungsstudien zunehmend elaboriertere MRT-Parameter – wie etwa globale oder regionale Atrophie – zur Erfassung potenzieller therapeutischer Effekte eingesetzt.

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  • Bildgebende Aspekte bei Multipler Sklerose – Rückenmark

    Rückenmarksläsionen finden bei Multipler Sklerose seit vielen Jahren besondere Beachtung und sind auch Teil der Diagnosekriterien nach McDonald. In der letzten Revision dieser Kriterien im Jahre 2010 durch die Gruppe um Polman gehört das Rückenmark in die Reihe der charakteristischen Läsionslokalisationen und trägt damit zum Nachweis der „dissemination in space“ (DIS) entscheidend bei.

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  • PET-MRT – wo stehen wir heute?

    Im folgenden Beitrag möchte ich über zwei jüngst veröffentliche Arbeiten1, 2 berichten, die den Einsatz der PET-MRT in der Neurologie zum Inhalt haben: das Kombinationsgerät aus einer Positronen-Emisions-Tomographie (PET) und einer Magnetresonanztomographie (MRT).

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  • Diagnostischer Weg bei akuter Myelopathie unter besonderer Berücksichtigung der Bildgebung

    Die Abklärung akuter Erkrankungen des Rückenmarks (RM) stellt uns aufgrund der Heterogenität der möglichen Ätiologien und einer Vielzahl von sich teilweise überschneidenden Begriffsdefinitionen (auch abhängig vom deutschen oder englischen Sprachgebrauch) nicht selten vor größere Herausforderungen. Der aktuelle Artikel bezieht sich auf einen nosologischen Einteilungsversuch und Behandlungsalgorithmus der „Transverse Myelitis Consortium Working Group“ (TMCWG) aus dem Jahr 20021.

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  • ECTRIMS 2012: Nuklearmedizin und MS !?


    Man glaubt es kaum, aber am diesjährigen ECTRIMS wurden nennenswerte Arbeiten mit nuklearmedizinischem Inhalt präsentiert. So war in der „Parallel Session“ mit dem Thema „Imaging“ ein ausführlicher Vortrag der Nuklearmedizin gewidmet: Bruno Stankoff referierte einerseits über Myelin-Markierung und andererseits über Mikroglia-Aktivierung und deren Darstellung mittels der PET-Technik. Über die dabei verwendeten Radiopharmaka soll im Folgenden kurz berichtet werden.

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  • Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) – ein Fallbericht

    Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) zählt zu den Prionerkrankungen, die bei Mensch und Tier auftreten. Neuropathologisch sind sie durch spongiforme Veränderungen, astrozytäre Gliose, Neuronenverlust und Ablagerung der abnormen Form des Prionproteins charakterisiert. Die CJK des Menschen kommt als sporadische, genetische (familiäre) oder übertragene (iatrogene, vCJK) Form vor.

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  • Neuroimaging und Schlaganfall: Aktuelles von der European Stroke Conference 2012

    Es war wirklich schade – Lissabon mit seinem etwas morbiden Charme ist sicher faszinierend, aber die 21. Europäische Schlaganfallkonferenz vom 22.–25. Mai 2012 bot eine derartige Fülle an interessanten Sitzungen für Fans der neurologischen Bildgebung beim Schlaganfall, dass keine Zeit für Kultur oder andere Aktivitäten blieb. Anhand von Zahlenmaterial veranschaulicht bedeutete dies 1400 publizierte Abstracts aus über 60 Ländern, 852 Poster und 107 zur Schau und Diskussion gestellte e-Poster sowie 282 präsentierte Vorträge.

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  • MRT-Highlights beim ECTRIMS-ACTRIMS-Kongress 2011

    Die MRT nahm bei diesem Kongress der Superlative mit knapp einem Drittel der im Kongressband publizierten Posterbeiträge (353/ 1133) einen bedeutenden Stellenwert ein. Im Folgenden wird nur ein kurzes Panoptikum subjektiv ausgewählten MRT-„Highlights“ geboten. Lokalisation fokaler MRT-Läsionen: Giorgio et al.,…

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  • Magnetresonanztomographie – Diagnose und Verlaufsbeobachtung von Hirntumoren

    Hirntumoren sind intrakranielle Raumforderungen unterschiedlicher Lokalisation, Biologie und Prognose, die entweder primär innerhalb des Schädels entstehen oder ausgehend von systemischen malignen Tumoren in das Gehirn oder die daran angrenzenden Strukturen metastasieren. Die biologische Aktivität von Hirntumoren ergibt sich aus mehreren…

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  • 10. Österreichisches fMRT-Symposium 2010

    Das 10. ÖGfMRT-Symposium am 4. 12. 2010 in Graz bot Rückblicke auf Errungenschaften der vergangenen 10 Jahre, eine kritische Standortbestimmung sowie einen Blick in die Zukunft.

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