Rubrik: Neurogeriatrie

  • Ergebnisse der INSIGHT-preAD-Studie

    Positiver Amyloid-PET Befund bei subjektiven Gedächtnisstörungen allein hat kaum einen prädiktiven Wert hinsichtlich kognitiver Verschlechterung.

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  • Geruchssinn und motorische Funktionen im Alter

    Eine Arbeitsgruppe aus Baltimore1 ist anhand einer Querschnittsuntersuchung der Frage nachgegangen, ob ein Bezug zwischen olfaktorischen und motorischen Funktionen im höheren Lebensalter besteht.

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  • Leichte kognitive Störung (LKS): erhöhtes Risiko für demenzielle Entwicklung

    Studie belegt: Personen mit temporärer LKS haben ein deutlich geringeres Risiko, dement zu werden, als jene mit anhaltender LKS. LKS kann sich rückbilden. LKS mit Gedächtnisstörung hat ein relativ höheres Risiko für eine demenzielle Entwicklung.

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  • 10 Jahre neurologisch-Beirat

    Neurogeriatrie ist ein relativ junger medizinischer Fachbereich, der neurologisches und geriatrisches Wissen und Handeln vereint. Neben den typischen Erkrankungen, die eine Zunahme mit dem Lebensalter zeigen – z. B. zerebrovaskuläre Erkrankungen und neurokognitive Störungen –, stehen funktionelle Probleme wie Gang,…

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  • Orthostatische Hypotension und Hirngesundheit

    Die orthostatische Hypotension (OH), die etwa 20–30 % aller älteren Menschen betrifft, kann zu einer transienten zerebralen Hypoperfusion beitragen und ist als Risikofaktor für mannigfaltige Krankheitsentitäten von zunehmender Bedeutung. Verschiedene Publikationen berichten Assoziationen der OH mit einem erhöhten zerebro- und kardiovaskulären Risiko, neurokognitiven Störungen, Stürzen und erhöhter Sterblichkeit.

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  • Prävention der sporadischen Alzheimer-Krankheit: Erkenntnisse aus klinischen Studien und zukünftige Entwicklungen

    In einem Übersichtsartikel beschäftigen sich die Autoren mit der Frage der Prävention der sporadischen Alzheimer-Erkrankung.1 Die Alzheimer-Erkrankung stellt eine große Epidemie dar, auch wenn es Hinweise gibt, dass in Europa und Nordamerika die Prävalenz leicht zurückgehen dürfte. Evidenzbasierte Interventionen sind…

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  • Aktuelles zur Epidemiologie der Demenz

    Weltweit wird die Bevölkerung immer älter, wobei in westlichen Industrienationen vor allem der Anteil der über 80-Jährigen deutlich zunimmt. Demenzerkrankungen sind typische Alterserkrankungen mit einer deutlichen Zunahme der Prävalenz bei über 60-Jährigen. Die Hochrechnungen zukünf­tiger Erkrankungszahlen basieren auf Be­völkerungsprognosen und…

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  • Nachweis kognitiv und motorisch relevanter mikrostruktureller Gehirngewebsveränderungen im Alter

    Die zerebrale Bildgebung mittels MRT ermöglicht Einblicke in die normalen und krankheitsabhängigen beschleunigten Alterungs­prozesse des Gehirns im Rahmen demenzieller Erkrankungen. Routine-MR-Untersuchungen mittels T1-, T2-, FLAIR- und T2*-gewichteter Aufnahmen zeigen den Großteil der aus gegenwärtiger Sicht klinisch relevanten strukturellen Hirnveränderungen auf…

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  • Kognitive Beeinträchtigungen 18 Jahre vor der klinischen Diagnose einer Alzheimer-Demenz

    Eine Reihe von Studien weist darauf hin, dass die Alzheimer-Demenz schleichend über Jahre in Form einer Phase unbemerkter leichter kognitiver Defizite über subjektive Vergesslichkeit und mildes kognitives Defizit entsteht. Die präklinische Phase der Alzheimer-Demenz ist hinsichtlich ihrer Dauer jedoch ungeklärt….

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  • Das Seniorenheim als neurologisches Tätigkeitsfeld der Zukunft?

    Der demografische Wandel wird zu einer drastischen Zunahme altersassoziierter neurologischer Erkrankungen1 besonders bei zerebrovaskulären und neurodegenerativen Entitäten führen. Dies hat einen steigenden neurologischen Versorgungsbedarf auch in der Langzeitpflege zur Folge. Dr. Alois Mair, Facharzt für Neurologie und Geriatrie in Neumarkt…

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  • Apathie bei neurodegenerativen Erkrankungen

    Pagonabarraga und Mitarbeiter veröffentlichten vor Kurzem in der Zeitschrift Lancet Neurology1 einen Übersichtsartikel, in dem Apathie vor allem bei Parkinson-Krankheit und anderen neurodegenerativen Erkrankungen im Detail beschrieben wird. Apathie ist eine komplexe Störung, charakterisiert durch verminderte emotionale Resonanz, reduziertes Interesse…

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  • Das Konzept der Dynapenie oder der Kortex als kritische Determinante von Muskelkraft – Die Kraft des Gehirns

    Der im Alter zunehmende Verlust von Muskelkraft ist in hohem Maße sowohl mit funktionalen Einbußen als auch mit erhöhter Sterblichkeit assoziiert. Diese altersassoziierte Dysfunktion des Skelettmuskels wird durch Atrophie, Schwäche und schlechte Koordination definiert und ist eine relevante Bedrohung für alte Menschen.

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  • Agitiertheit bei Alzheimer-Demenz

    Die vorliegende placebokontrollierte, doppelblinde Studie1, die vom National Institute of Aging gesponsert wurde, untersuchte die medikamentöse Behandlung von Agitiertheit bei Alzheimer-Demenz mit Citalopram und psychosozialen Maßnahmen. Agitiertheit in Form emotionaler Anspannung, gesteigerter psychomotorischer Aktivität, aggressivem Verhalten, Reizbarkeit und Enthemmung ist…

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  • Kardiorespiratorische Fitness und kognitiver Abbau im Alter

    Es gibt eine zunehmende Evidenz, dass körperliche Aktivität zur Variabilität kognitiver Funktionen bei älteren Erwachsenen beiträgt, wobei eine aerobe Trainingsintervention möglicherweise kognitive Funktionen positiv beeinflussen kann. Dabei scheinen vor allem Freizeitaktivitäten besonders wertvoll zu sein, da diese protektiven Effekte für körperliche Betätigung im Arbeitsleben nicht nachgewiesen werden konnten. Es gibt bis dato allerdings wenige longitudinale Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen exakt gemessener kardiorespiratorischer Fitness und kognitiver Leistungsfähigkeit über die Lebensspanne.

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  • Einflüsse von Ausdauer- und Krafttraining auf kognitive Funktionen älterer Menschen

    Seit der Antike wird immer wieder der Gegensatz von Geist und Körper betont. Selbst der häufig zitierte Satz „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ ist aus dem Zusammenhang gerissen. Im Original hat Juvenal geschrieben: „Beten sollte man, dass in…

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  • Sarkopenie bei älteren Menschen: Die Bedeutung von übenden Therapien aus neurologischer Sicht

    Sarkopenie ist ein Syndrom in Form von pro­gressivem, generalisiertem Verlust von Skelett­muskelmasse und Muskelkraft mit zunehmen­dem Alter. Sarkopenie hat einen entscheidenden negativen Einfluss auf die Beweglichkeit, führt zu motorischen Beeinträchtigungen, Ver­lust der Unabhängigkeit, Sekundärerkrankungen, Stürzen, Gehunfähigkeit und in der Folge…

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  • Glymphatic pathway als neues Konzept in der Pathogenese neurodegenerativer Erkrankungen

    Praktisch alle neurodegenerativen Erkrankungen sind mit einer Akkumulation zellulärer Abfallprodukte vergesellschaftet. Oft – wie bei der Alzheimer-Erkrankung – handelt es sich dabei um fehlgefaltete oder hyperphosphorylierte Proteine. Bis dato ging man davon aus, dass proteasomale Degradation und Autophagie die intrazellulären…

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  • Was lässt uns in Gesundheit altern? Zwei Blickwinkel

    Sehr häufig werden Ziele im Bereich der Prävention negativ formuliert. So soll der Patient/die Patientin auf das Rauchen verzichten, damit er/sie die Gefahr, einen Schlaganfall zu erleiden, reduziert. Diese Sichtweise ist als Übertragung aus der kurativen Medizin, bei der die…

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  • Schlaganfallinzidenz bei PatientInnen mit Alzheimer-Krankheit

    Die Alzheimer-Erkrankung sowie zerebrovaskuläre Erkrankungen nehmen mit steigendem Alter zu. Häufig kommen beide Phänomene in der älteren Population gemeinsam vor. In einer gemeinsamen finnisch-schwedischen Studie1 wurde untersucht, ob Personen mit der klinischen Diagnose Alzheimer-Erkrankung ein erhöhtes Schlaganfallrisiko haben, ob das…

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  • Gang und Kognition


    Kognitive Beeinträchtigung, Verschlechterung des Gehvermögens und Stürze haben eine hohe Prävalenz bei alten Menschen, tragen wesentlich zu Gesundheitsproblemen bei und sind häufig Grund für Pflegebedürftigkeit. Bis dato wurden diese Phänomene als relativ unabhängig voneinander betrachtet, was zur Folge hatte, dass Assessments für kognitive Leistungen und Mobilität unabhängig voneinander durchgeführt und interpretiert wurden. Aktuell mehren sich Publikationen, die zeigen, dass frühe Störungen kognitiver Prozesse wie Aufmerksamkeit, Exekutivfunktion und Arbeitsgedächtnis mit einer Verlangsamung des Gehens und Reduktion der Gangstabilität assoziiert sind.

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  • Buchrezension: Verbesserung kognitiver Funktionen bei Depression
    Der Herbert Utz Verlag ermöglicht es, Dissertationen auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Nicole Szesny hat, in ihrer Dissertationsarbeit „Evaluation eines Aufmerksamkeitstraining zur Verbesserung kognitiver Funktionen bei depressiven Patienten unter besonderer Berücksichtigung der Funktion der Stresshormonachse“ (Ludwig-Maximilians-Universität München) ein wichtiges wissenschaftliches und auch klinisch relevantes Thema bearbeitet.
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  • Biomarker der Alzheimer-Erkrankung

    Zum Thema Biomarker der Alzheimer-Demenz (AD) wurden in den letzten Jahren zahlreiche Artikel publiziert, wobei vor allem Aβ42, t-Tau (Total-Tau) und p-Tau (Phospho-Tau) aus dem Liquor etabliert sind. Die Parameter Aβ42 und t-Tau zeigen in Bezug auf die AD eine…

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  • Allgemeiner Gesundheitszustand und Gebrechlichkeit als Risikofaktoren für Demenzerkrankungen

    Der Zusammenhang von Gefäßerkrankungen mit Lebensstilfaktoren und allgemeinem Gesundheitsverhalten ist weithin bekannt. Bei neurodegenerativen Erkrankungen wie der Demenz vom Alzheimer-Typ (DAT) wird hingegen häufig davon ausgegangen, dass sie schicksalhaft und im Wesentlichen ohne Zusammenhang mit anderen gesundheitlichen Faktoren auftreten –…

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  • Körperliche Aktivität und Risiko für klinisch stumme Hirninfarkte

    Es gibt zunehmend Hinweise, dass das Schlaganfallrisiko bei betagten Personen durch mittelgradige bis intensive körperliche Aktivität reduziert werden kann. So zeigten Assoziationsstudien, dass – unabhängig von den Risikofaktoren koronare Herzerkrankung, Hypertonie, Diabetes, Rauchen, Alkoholkonsum, Übergewicht und medizinische Gründe für Bewegungsarmut…

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  • Ideale Lipidstoffwechselprofile für ein langes Leben

    Ein aktueller Review-Artikel1 in Current Opinion in Cardiology beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen Lipidprofil, genetischen Einflussfaktoren und Langlebigkeit. Der nachfolgende Text versucht eine Zusammenfassung.

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  • Optimierte Medikamentenauswahl bei geriatrischen PatientInnen

    Ein Problem in der Geriatrie stellt die Gratwanderung zwischen einer nach Leitlinien orientierten Medikation bei multimorbiden PatientInnen und der daraus resultierenden Polypharmazie dar. Unerwünschte Medikamentenwirkungen wurden bereits 1987 von Geriatrie-ExpertInnen als eines der 5 wichtigsten Probleme in der Geriatrie erkannt1….

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