Rubrik: Neuroonkologie

  • Periphere Neuropathie

    Zu den häufigsten Auslösern eine Neuropathie zählen Diabetes mellitus und Alkohol, aber auch unbekannte Ursachen tragen zur Entstehung bei. Eine chemotherapieinduzierte Neuropathie kann neben Sensibilitäts­störungen auch neuropathische Schmerzen verursachen. Bei PatientInnen mit multiplem Myelom lösen die Chemotherapeutika Vincristin, Thalidomid und Bortezomib nicht selten eine periphere Neuropathie aus.

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  • Neuroonkologie: Neues zur bildgebenden Diagnostik

    Die Beurteilung des Therapieansprechens mittels „Standard“-MRT-Bildgebung wird durch zunehmend komplexer werdende multimodale Therapien vor immer neue Herausforderungen gestellt. Daher ist eine Weiterentwicklung der Bildgebung erforderlich.

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  • Österreichisches Hirntumorregister: ABTR-SANOnet

    Die Erfassung von regionalen und nationalen Behandlungsschemata (pattern of care) ist ein wesentliches Instrument zur krankheitsspezifischen Beurteilung der medizinischen Leistungsfähigkeit und Qualität eines Gesundheitssystems. Das von verschiedenen österreichischen Fachexpertinnen und -experten sowie interdisziplinären Fachgruppen etablierte nationale und mittlerweile erweiterte klinische Hirntumorregister (ABTR-SANOnet) stellt diesbezüglich eine hervorragende Basis dar.

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  • Entwicklung in Österreich

    Vorrangige Themen der letzten Jahre waren hirneigene Tumoren und Auswirkungen von Krebsleiden auf das Nervensystem.

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  • Die wichtigsten Ereignisse der letzten Jahre im Bereich der Neuroonkologie aus Sicht der Autoren:

    2005 Im Jahre 2005 wurde die erste, bahnbrechende Phase-III-Studie von Roger Stupp, unter österreichischer Mitbeteiligung, zur erfolgreichen Behandlung des Glioblastoms im New England Journal of Medicine publiziert. Im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Studie konnte erstmals ein signifikanter Gesamtüberlebensvorteil von 12…

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  • Aktuelle Entwicklungen in der Therapie des/der älteren PatientInnen mit Glioblastom

    Das Glioblastom ist überwiegend eine Erkrankung älterer Menschen; gleichzeitig stellt das Alter auch einen negativen prognostischen Marker dar. Der Nutzen von Antitumortherapie bei älteren PatientInnen mit Glioblastomen gegenüber alleiniger supportiver Therapie ist mittlerweile in zahlreichen Studien belegt.

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  • Empfehlungen zur Sonderfachschwerpunktbildung (Modul) „Neuroonkologie“ im Rahmen der Neurologie-Facharztausbildung

    Im Rahmen der veränderten Ausbildung sind neben der „Grundausbildung“ insgesamt 6 Module wählbar, von denen 3 absolviert werden müssen. Mit dem Modul Neuroonkologie trägt die Neurologie dazu bei, die Behandlung von PatientInnen mit neuroonkologischen Erkrankungen zu optimieren. Die Diagnostik und…

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  • Chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie: Neues Instrument zur Früherfassung in klinischer Erprobung

    Eine chemotherapieinduzierte periphere Neuropathie (CIPN) kann für Langzeitüberlebende nach Krebs lebensqualitätsbestimmend sein. Bisherige Diagnoseinstrumente brauchen zur Beurteilung einen Neurologen/eine Neurologin oder sind zu wenig differenziert. Vor diesem Hintergrund hat die „PeriNom“-Studiengruppe einen einfachen und reproduzierbaren Fragebogen für onkologische PatientInnen erarbeitet, der das Ausmaß der Polyneuropathie und die Stärke der Behinderung standardisiert zum Ausdruck bringen kann.

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  • Kaum Evidenz zur Therapie paraneoplastischer Polyneuropathien (PNP)

    Paraneoplastische neurologische Syndrome (PNS) sind sehr seltene Erkrankungen, und entsprechend spärlich ist auch die Evidenz zur Therapie der paraneoplastischen Polyneuropathie (PNP), die in einer aktuellen Cochrane-Review1 analysiert wurde.

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  • Chemotherapieinduzierte Neuropathien

    Chemotherapieinduzierte Neuropathien (CIPN) gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im US-amerikanischen NIH (National Institutes of Health, Washington) fand eine Sitzung mit ca. 80 internationalen ExpertInnen zu diesem Thema statt, bei der die Bedeutung, klinische Aspekte, Differenzialdiagnosen und Grundlagen in Workshops bearbeitet wurden….

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