Rubrik: Neurorehabilitation

  • Botulinumtoxin indiziert – aber wo?

    Das Setting einer Spastikbehandlung mit Botulinumtoxin (BoNT) trägt wesentlich zum Gesamterfolg einer solchen Therapieoption bei. Auch leitlinienseitig wird der Einbettung einer BoNT-Behandlung in interdisziplinäre Behandlungsteams im Rahmen einer rehabilitativen Begleitung ein hoher Stellenwert beigemessen. Im vorliegenden Beitrag werden am Beispiel der Einführung der BoNT-Behandlung in einem Rehabilitationszentrum die Eckpfeiler einer solchen Behandlung im Hinblick auf Planung, Finanzierung, Durchführung, Evaluation und Dokumentation dargestellt.

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  • Mythos – das universell geltende HeimAufG

    Gerichtsentscheidung klärt die Anwendbarkeit des HeimAufG an neurologischen Rehabilitationseinrichtungen

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  • Nichtinvasive Hirnstimulation

    Einführung Die Wiederherstellung sensomotorischer, neuropsychologischer und kognitiver Funktionen nach einem Schlaganfall (SA) ist heute zumeist noch unbefriedigend. Zugleich nimmt die Schlaganfall-Häufigkeit sowie die Zahl derjenigen, die ein solches Ereignis überleben und somit große Hoffnungen in die Rehabilitationsbehandlung setzen, zu. Nichtinvasive…

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  • Interaktion mit Angehörigen in der Neuro­rehabilitation bei erworbener Hirnschädigung

    Die Angehörigen von neurologischen PatientInnen sind in bedeutendem Ausmaß körperlichem und psychischem Stress ausgesetzt. Im Folgenden wird auf die besonderen Herausforderungen für Angehörige von Betroffenen mit erworbener Hirnstörung eingegangen sowie in erster Linie auf Erfahrungen in der Rehabilitation nach Schlaganfall und Schädel-Hirn-Trauma.

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  • Die Folgen cerebellärer Läsionen

    Lange Zeit wurde beim Cerebellum ausschließlich seine Rolle für die Motorik gesehen, und auch die gängige Rehabilitationspraxis geht von einer geringen Bedeutung cerebellärer Läsionen für höhere Hirnleistungen aus. In den letzten Jahren haben sich, zuerst auf Basis anatomischer und tierexperimenteller…

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  • Hippotherapie in der Neurorehabilitation – Neues aus der Wissenschaft

    Wer hat diese Art der Therapie noch nicht verordnet? Wer kennt nicht PatientInnen, die davon begeistert sind? Die Rede ist von der Hippotherapie. Gerade in der Neurorehabilitation werden positive Effekte auf physische, psychische bzw. emotionale Faktoren beschrieben. Aber welche Evidenz gibt es für diese Therapieform bei Erwachsenen? Für wen ist sie tatsächlich geeignet? Wie sieht die Studienlage aus?

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  • Kognitives Training bei Morbus Parkinson

    Strukturiertes und theoriebasiertes Erlernen von Strategien und angeleitetem Üben in spezifischen kognitiven Domänen könnte positive Effekte zur Folge haben.

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  • Über Virtual Reality in der Schlaganfall­rehabilitation – Stellenwert von Nintendo und Co.

    Seit mehr als 15 Jahren wird über den Nutzen und die Sinnhaftigkeit von computergestützten Verfahren wie z. B. Computerspielen in der (Neuro-)Rehabilitation diskutiert. Dabei steht nicht nur die Frage nach dem klinischen Benefit im Raum, sondern auch die Überlegung im…

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  • Die fiberendoskopische Evaluierung des Schluckaktes (FEES) bei neurogenen Dysphagien – ein Leitfaden

    Neurogene Dysphagien (ND) treten bei einer Vielzahl neurologischer Krankheitsbilder in allen Krankheitsstadien und allen Rehabilitationsphasen auf und haben weitreichende medizinische, logistische, ökonomische und psychosoziale Folgen. Sie stellen eine große Herausforderung an das multiprofessionelle Rehabilitationsteam dar. Neben einer klinisch-logopädischen Diagnostik hat…

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  • Häufige Zielbereiche in der Behandlung der Arm-Spastik nach Schlaganfall

    Spastische Lähmungen sind eine häufige Langzeitfolge von Schlaganfällen. Damit verbunden sind Bewegungseinschränkungen und Einschränkungen im Gebrauch der betroffenen Extremitäten. Der Arm ist dabei wesentlich häufiger betroffen als das Bein.

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  • Die Bedeutung der Rehabilitation des Halbseitenneglects für das motorische Outcome nach Schlaganfall

    Die Rehabilitation motorischer Funktionen steht im Allgemeinen ganz im Vordergrund der Aufmerksamkeit vieler in der Schlaganfallrehabilitation Tätiger, dies zum Leidwesen von Ärzten/Ärztinnen oder TherapeutInnen mit kognitivem Schwerpunkt. So entsteht leicht entsprechend dem alten Körper-Geist-Paradigma die Idee eines „Entweder – Oder“…

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  • Nachlese AAN 2015 − Aktuelles zur Neurorehabilitation

    Im Rahmen der heurigen AAN in Washington wurden in mehreren wissenschaftlichen Sitzungen neue Erkenntnisse der Rehabilitationsforschung dargestellt. Die Neurorehabilitation präsentierte sich als wichtiger Bestandteil der Neurologie und dokumentierte dadurch ihren Stellenwert als (eigenes) Forschungsfeld.

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  • Über die Evidenz der Neurorehabilitation bei Parkinson-PatientInnen

    Auch wenn die Physiotherapie seit geraumer Zeit als 3. Säule in der Therapie des idiopathischen Parkinson-Syndroms (IPS) angesehen wird, so ist doch erst 2011 von der Movement Disorder Society eine positive Stellungnahme hinsichtlich des Einsatzes abgegeben worden. Noch 2002 (!) war dafür nicht ausreichende Evidenz gesehen worden. Im folgenden Beitrag soll nun der Teil dieser Veröffentlichung aus 2011 kurz vorgestellt werden, in welchem die Wertigkeit der Physiotherapie behandelt wird.

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  • Zur Bedeutung der poststationären Neurorehabilitation

    Im Dezember 2013 widmete sich die Jahrestagung der Österr. Gesellschaft für Neurorehabilitation (OeGNR) dem Thema „Neue Wege und Strukturen der Neurorehabilitation: Poststationäre, ambulante und tagesklinische Neurorehabilitation“. Nachgegangen wurde unter anderem der Abgrenzung der tagesklinischen Behandlung zu anderen Angeboten wie der tagesstrukturierenden Behandlung, der vollstationären, aber auch der ambulanten Behandlung.

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  • Frühe Aphasietherapie nach Schlaganfall

    Rehabilitationsmaßnahmen nach Schlaganfall sollten früh beginnen. So besteht schon länger Konsens darüber, dass ein Grund der Überlegenheit der Versorgung von SchlaganfallpatientInnen in Stroke Units im frühen und gezielten Einsatz neurorehabilitativer Maßnahmen liegt.1

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  • ECTRIMS 2013: Rehabilitation bei Multipler Sklerose

    Beim ECTRIMS 2013 in Kopenhagen wurde in allen Vorträgen zur „Rehabilitation in Multiple Sclerosis“ (RIMS) deutlich, dass die größten Probleme der rehaspezifischen Forschung weiterhin die kleinen Studienfallzahlen und die unterschiedlichen Evaluierungsverfahren darstellen. Vor allem wegen der unterschiedlichen Outcome-Parameter sind Metaanalysen nur eingeschränkt oder kaum möglich.

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  • Die Beurteilung der Mobilität in der Neurorehabilitation

    Der Verlust der selbständigen Mobilität stellt für viele PatientInnen den bedeutsamsten Einschnitt in ihre Funktionsfähigkeit dar. Die Beurteilung der Mobilität hat daher eine besondere Bedeutung in der Neurorehabilitation. Eine aussagekräftige Beschreibung unterstützt die KlinikerInnen in der Auswahl der geeigneten Therapieverfahren,…

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  • Rehabilitation nach Poliomyelitis

    Die erste Beschreibung der Krankheit stammt von dem Orthopäden Heine in Cannstatt bei Stuttgart aus dem Jahr 1840. Um die Erweiterungen der Bestimmung des Krankheitsbildes machten sich besonders Strümpell und die Schweden Medin und Wichman verdient. 1909 zeigten Landsteiner und…

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  • Pharmakotherapie und Rehabilitation: Amantadin bei schwerem Schädel-Hirn-Trauma

    In einer internationalen multizentrischen Studie1 erhielten 184 PatientInnen mit schwerem geschlossenem Schädel-Hirn-Trauma (SHT) für 4 Wochen randomisiert entweder Amantadin oder Placebo. Die PatientInnen wurden 4 bis 16 Wochen nach dem Akutereignis eingeschlossen und konnten zu Beginn verbale Aufforderungen noch nicht…

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  • Regeneration vs. Kompensation: Constraint-induced Movement Therapy nach Schlaganfall

    In einer Studie1 an 10 SchlaganfallpatientInnen im Spätstadium wurden kinematische Untersuchungen der oberen Extremität im Zusammenhang mit 2 klinischen Ergebnismessungen untersucht (ARAT = Action Research Arm Test Score für die Armfunktion und UE-FM = Upper Extremity Fugl-Meyer-Score für die Beeinträchtigung)….

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  • Früheinsatz von Botulinumtoxin nach Schlaganfall: Spastizitätsbehandlung in der Subakutphase

    Die Behandlung einer in der Frühphase der Rehabilitation nach Schlaganfall auftretenden Spastizität stellt eine besondere Herausforderung an das behandelnde neurologische Reha-Team dar. Die therapeutische Breite und Sicherheit von Botulinumtoxin wird dabei kontroversiell diskutiert. In einer asiatischen multizentrischen RCT-Studie1 wurden 163…

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  • ICF – Anwendungen in der Neurologie

    Vor nunmehr 10 Jahren wurde die „Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit“ (ICF) im Rahmen der 54. WHO-Vollversammlung verabschiedet. Diese Klassifikation bietet einen einheitlichen Rahmen zur Beschreibung von krankheitsbezogenen Einschränkungen der Funktionsfähigkeit (Behinderung).

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  • Schädel-Hirn-Trauma – Kraniektomie bei diffuser Hirnschädigung

    Nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma (SHT) kommt es häufig zu einer sekundären Hirnschädigung, welche durch einen erhöhten intrakraniellen Druck, ausgelöst durch ein Hirnödem, hervorgerufen wird. In der vorliegenden Studie wurden 155 australische und neuseeländische PatientInnen mit schwerer diffuser Hirnschädigung nach SHT und…

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  • Akutrehabilitation bei Schlaganfall – Frühmobilisation nichtgehfähiger PatientInnen

    In einer australischen Studie wurde untersucht, ob eine intensivierte Mobilisierung außerhalb des Krankenbetts für die PatientInnen die Zeit zum selbständigen Gehen verkürzt1. Nach randomisierter Zuteilung von 71 PatientInnen wurde die Therapie in der Behandlungsgruppe innerhalb von 24 Stunden nach dem…

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  • Pharmakotherapie in der motorischen Rehabilitation – Fluoxetin bei Schlaganfall

    In einer doppelblinden Studie an 9 französischen Zentren wurden 118 PatientInnen im Alter von 18–85 Jahren mit ischämischem Insult und Hemiparese und einem Wert von ≤ 55 in der motorischen Fugl-Meyer-Skala (FMMA) eingeschlossen1. Die PatientInnen erhielten beginnend zwischen dem 5. und…

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