Rubrik: Demenz

  • Genetik der frontotemporalen Demenzen

    Einleitung Die frontotemporale Demenz (FTD) ist die häufigste Form der frontotemporalen Lobärdegeneration (FTLD), welche ein Spektrum von neurodegenerativen Erkrankungen umfasst, die durch die fortschreitende Atrophie von Nervenzellen der Großhirnrinde im Bereich des Stirnlappens und/oder des vorderen Teils des Schläfenlappens definiert…

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  • 30. Jahrestagung der ÖAG: Salzburg 20. bis 21.Okt. 2017

    Die Österreichische Alzheimer-Gesellschaft (ÖAG) lädt Sie herzlich zur 30. Jahrestagung nach Salzburg ein. Die ÖAG freut sich auf interdisziplinäre Diskussionen mit Ärztinnen/Ärzten, Psychologinnen/Psychologen, Dipl.-Gesundheits- und -KrankenpflegerInnen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, Logopädinnen/Logopäden, VertreterInnen von Selbsthilfegruppen und Personen, die sich mit Demenz und Alzheimer auseinandersetzen.

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  • Die zerebrale Amyloidangiopathie

    Die zerebrale Amyloidangiopathie (ZAA) wird in der Pathologie häufig, in der Klinik aber nur selten diagnostiziert. Die Erkrankung hat vor allem bei älteren PatientInnen hohe klinische Relevanz. Meist präsentiert sie sich als rezidivierende Schlaganfallerkrankung mit demenzieller Entwicklung. Sie erfordert Wissen…

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  • Die Bedeutung der astroglialen Taupathologie bei älteren Menschen (ARTAG): eine neue Perspektive

    Neurodegenerative Erkrankungen sind durch progressiven Nervenzellverlust und Ablagerung fehlgefalteter Proteine in verschiedenen Zellen charakterisiert. Eines der wichtigsten Proteine ist Tau. Krankheiten mit überwiegender Tauablagerung werden als Tauopathien bezeichnet.1 Es wurde bereits früher beschrieben, dass bei Tauopathien sich nicht nur Nervenzellen,…

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  • Frontotemporale Demenz

    Frontotemporale Lobärdegeneration ist eine klinisch, neuropathologisch und genetisch heterogene Gruppe neurodegenerativer Erkrankungen, die mit frontalen und/oder temporalen Atrophien einhergehen und sich klinisch als frontotemporale Demenz (FTD) präsentieren. Der folgende Artikel fasst rezente Befunde zu Epidemiologie, Klinik, Genetik und Neuropathologie dieser Erkrankungsgruppe zusammen.

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  • Genetik der Alzheimer-Demenz

    Moderne Technologien wie genomweite Assoziationsstudien und Next-Generation Sequencing haben Fortschritte in der kontinuierlichen Aufarbeitung des genetischen Hintergrundes der Alzheimer-Demenz gebracht und werden dies weiterhin tun.

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  • Die neuen Diagnosekriterien der Alzheimer-Erkrankung

    Für die Alzheimer-Erkrankung (AE) wurden in den letzten Jahren neue Diagnosekriterien entwickelt. Grund für diese Neuentwicklung war die unzureichende Qualität des alten Diagnoseschemas und die Erkenntnis, dass nur eine früh einsetzende Therapie wirksam sein kann. Die aktuellen AE-Kriterien enthalten wichtige Neuerungen und erlauben eine verbesserte Diagnose.

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  • Was tun bei „leichter kognitiver Störung“?

    Die Diagnose „leichte kognitive Störung“ (LKS) wird häufig gestellt und als Risikofaktor für eine beginnende Demenz angesehen. Im folgenden Artikel wird versucht, ein Update zu Diagnose und Management dieser Störung zu geben.

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  • Kausale Therapieansätze gegen Alzheimer

    Etwa 10 % der über 65-Jährigen und ein Drittel der über 80-Jährigen sind an Alzheimer-Demenz (AD) erkrankt. Insgesamt leiden in Österreich etwa 75.000 PatientInnen an AD. Schätzungen zufolge wird sich diese Zahl bis 2050 zumindest verdreifachen. Therapeutisch stehen derzeit 4 symptomatische Therapieoptionen zur Verfügung (die Acetylcholinesteraseinhibitoren Donezepil, Galantamin und Rivastigmin und der NMDA-Antagonist Memantin), die den klinischen Verlauf der Erkrankung signifikant mildern und verzögern können. Forschungsschwerpunkt ist aktuell die Entwicklung kausaler Therapien.

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  • Diagnostischer Stellenwert von Biomarkern und Bildgebung: Ist Demenz vorhersagbar?

    Amyloid-Imaging-Verfahren und die Bestimmung von Amyloid-beta, Gesamt-Tau und Phospho-Tau im Liquor dienen dem In-vivo-Nachweis neuropathologischer Veränderungen der Alzheimer-Erkrankung. Der Einsatz dieser Verfahren verbessert die diagnostische Sicherheit in der Abklärung von Gedächtnisstörungen und unterstützt die klinische Diagnose. Derzeit ist allerdings kein Biomarker mit 100%iger Sensitivität und Spezifität verfügbar. Der Einsatz von AD-Biomarkern soll die präklinische Alzheimer-Diagnose ermöglichen und ist vor allem für die Entwicklung und das Monitieren neuer AD-Therapien wichtig.

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  • Die Gedächtnisstörung älterer Menschen – ein diagnostischer Leitfaden

    Gedächtnisstörungen (GS) sind häufige Defizite älterer Personen. Diagnostisch ist zwischen einer objektiven GS und dem „subjective memory impairment“ (SMI) zu unterscheiden. Hauptursachen für die echte GS des Alters sind Demenzen und Demenzvorstadien sowie andere neurologische und internistische Erkrankungen. Die Altersdepression ist eine weitere häufige Ursache. Die Abklärung der GS umfasst die Eigen- und Fremdanamnese und einen neuropsychologischen Befund. Ist die GS neuropsychologisch objektiviert, sind zerebrale Bildgebung und spezielle Laboruntersuchungen angezeigt.

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  • Nimmt die Inzidenz von Demenzen ab? – Trends in der Demenzinzidenz seit 1990 in der Rotterdam-Studie

    Neben genetischen Faktoren und Alter sind Blutdruck, Diabetes, Hyperlipidämie, Nikotin, Alkohol, Übergewicht, Schädelhirntrauma und schlechter Bildungs- sowie sozioökonomischer Status die wesentlichen Risikofaktoren für die Entstehung einer Demenz. Eine eben veröffentlichte Untersuchung1 unter der Führung des Departments für Epidemiologie der Universität…

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  • Aricept® wird generisch – Ein Statement der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft zu möglichen Konsequenzen

    Die Wirksamkeit von Acetylcholinesterasehemmern wurde in multiplen placebokontrollierten Studien an vielen tausenden PatientInnen untersucht nachgewiesen. In Österreich sowie in anderen Ländern wird ein stadienabhängiges Erstattungsschema für Antidementivaverordnungen praktiziert. Die Erstverordnung und Therapiekontrolle erfolgt durch FachärztInnen für Neurologie und/oder Psychiatrie. Anfang…

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  • Der Effekt der AD-Risikofaktoren-Reduktion auf die Alzheimer-Prävalenz

    Die Alzheimer-Demenz (AD) ist eine progrediente neurodegenerative Hirnerkrankung, die im Verlauf zu kognitiven Defiziten und damit zum Verlust der Selbstständigkeit und letztlich zu Persönlichkeitsstörungen führt. Die Prävalenz steigt dramatisch an. Derzeit leiden weltweit etwa 34 Millionen Menschen an der Alzheimer-Erkrankung….

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  • EFNS-Richtlinien für die Diagnose und Therapie der Demenzen

    Demenzielle Syndrome nehmen mit steigendem Anteil betagter Menschen an Häufigkeit rasch zu und stellen ein wachsendes Problem der Altersmedizin dar. Die Diagnose der Alzheimer- Krankheit (AK) und deren Abgrenzung von anderen Demenzprozessen ist klinisch unter Anwendung moderner bildgebender Verfahren und…

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  • Demenzprävention – Update

    Die Forschung zur Demenzprävention stützt sich zum überwiegenden Teil auf Beobachtungsstudien: Einige groß angelegte Vorsorgestudien laufen zurzeit oder sind bereits abgeschlossen. So wurde etwa die Hormonersatztherapie (HRT) umfassend untersucht; entgegen früheren Vermutungen spielt sie nach aktuellem Wissenstand keine Rolle in…

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