Rubrik: Für die Praxis

  • Verrechenbare Leistungspositionen der Kleinen Kassen

    Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Im Rahmen der Neuauflage der Plattform niedergelassener Neurologinnen und Neurologen haben wir erstmals versucht, einen Überblick über die derzeit verrechenbaren Leistungspositionen der Kleinen Kassen (weil österreichweit ident) zu geben. Dies in einem direkten Leistungsvergleich mit…

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  • Wer (ver-)tritt wen?

    Unzufriedenheit aufgrund der Fächertrennung, reale Einkommensverluste, Erweiterung des Leistungsangebotes und der Öffnungszeiten ohne ausreichende Honorierung etc. – viele Probleme, aber keine Lösungen in Sicht.

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  • Die Gesundheitspolitik oder die Abschaffung des freien Berufes Arzt

    „Man kann gar nicht so viel fressen, wie man kotzen möchte …“ ob der österreichischen Gesundheitspolitik mit der unsäglichen Gesundheitsreform 2012. Mit diesem politisch inkorrekten und unflätigen Statement möchte ich die Aufmerksamkeit nochmals auf das lenken, was sich in den letzten Monaten im Staate Österreich (jenem, in dem mittlerweile mehr als nur etwas faul ist) zentral politikgesteuert im Dienstleistungssektor Gesundheit tut und welche realpolitischen Auswirkungen das auf uns alle haben wird.

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  • Buchrezension: Neurologische Differenzialdiagnostik

    Mit Mai 2012 ist die 6. Auflage des oben genannten Buches erschienen. Die Autoren versprechen uns einen systematischen Ansatz zur neurologischen Diagnostik und eine Begleitung des Lesers anhand von Leitsymptomen und typischen Befundkonstellationen. Das Buch ist in seiner ersten Auflage bereits 1980 erschienen, es stellt sich daher die Frage, ob ein solches Werk auch heute noch zeitgemäß sein kann. In der neuen Auflage wurde das Buch vollständig überarbeitet, es beinhaltet eine neue Systematik der Syndrome und den Einsatz von neuen Abbildungen und Videos.

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  • Update zur Diagnostik von Demenzen


    Die rasche Häufigkeitszunahme demenzieller Erkrankungen infolge des steigenden Anteils betagter Menschen ist eines der wichtigsten Gesundheitsprobleme des 21. Jahrhunderts. Die klinische Erfassung der Alzheimer-Krankheit als häufigster Demenzform und ihre Abgrenzung von anderen Demenzprozessen ist bei Anwendung neuer Diagnosekriterien und moderner Biomarker mit bis zu 95 % Treffsicherheit möglich, was bedingt auch für deren präklinische Frühformen („mild cognitive impairment“, MCI) gilt.

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  • Neuropathischer Schmerz und dessen Erfassung

    Der neuropathische Schmerz ist ein chronischer, nichtmaligner Schmerzzustand, der durch Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems hervorgerufen wird. Er unterscheidet sich vom nozizeptiven Schmerz und von akuten Schmerzzuständen durch seine Pathophysiologie und Therapie.

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  • Epilepsie und Arbeits(un)fähigkeit – Rechtsprechung versus neurologische (psychiatrische) Aspekte

    Die Rechtsprechung nimmt in der Frage, ab wann in Pensionsverfahren bei an Epilepsie leidenden Pensions – werberInnen von Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden kann, einen strengen Standpunkt ein. Aus vielen obergerichtlichen Entscheidungen ist ersichtlich, dass auch bei einer völlig unbefriedigenden Einstellung von Anfällen ein Verlust der Arbeitsfähigkeit in der Regel nicht angenommen wird. Aus neurologisch-psychiatrischer Sicht fällt allerdings auf, dass in keiner dieser Entscheidungen auf Probleme wie hirnorganisches Psycho – syndrom, allenfalls sogar beginnende Demenz, eingegangen wird. Freilich könnte dies auch daran liegen, dass die vom Gericht beigezogenen neurologischen Sachverständigen (SV) diesem Problemkreis zu wenig Beachtung schenken. In der Folge werden eine Reihe obergerichtlicher Entscheidungen vorgestellt und Vorschläge zur neurologischen Begutachtung von AnfallspatientInnen für das Sozialgericht zur Diskussion gestellt.

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