AEK 08|2021

Herausgeber: Ärztekrone VerlagsgesmbH

Einblicke – Neues aus Politik, Recht und Wirtschaft

Focus: Blase und urologische Erkrankungen

  • Phytotherapie in der Urologie: Möglichkeiten und Grenzen

    Die Anwendung von Phytopräparaten ist aufgrund ihrer meist guten Verträglichkeit als Therapie der ersten Wahl etwa bei Harnwegsinfekten und beim benignen Prostatasyndrom anzusehen. Voraussetzungen sind, dass sich die Erkrankung im Anfangsstadium befindet oder chronisch verläuft und die Symptome mäßig schwer ausgeprägt sind. Limitationen sind gravierende oder gar lebensbedrohende Symptome.

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  • Metastasiertes Blasenkarzinom: Ein Rückblick auf ein Jahrzehnt

    Die Immuntherapie erweiterte die brache therapeutische Landschaft neben der platinhaltigen Chemotherapie im metastasierten Status in den letzten Jahren. Künftig könnte die Immuntherapie auch die Therapie bei BCG-Versagen, das neoadjuvante Setting vor Zystektomie und die systemische Therapie als Kombination (mit Chemotherapie) in der Erstlinie revolutionieren. Neue zielgerichtete Substanzen („targeted therapy“) scheinen zukünftig neue Hoffnung auch in der Zweit- und Drittlinie zu geben.

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Initiative

  • Der atopische Marsch: Was eine Disposition ausmacht

    Die atopische Dermatitis ist eine chronische Hauterkrankung aus dem atopischen Formenkreis. Über die Hautbarrierestörung können sich Atopiker mit exogenen Faktoren, die normalerweise ungefährlich sind, sensibilisieren und Allergien auslösen. Das Beschwerdespektrum reicht von Heuschnupfen über Asthma bronchiale bis hin zu Nahrungsmittelallergien.

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  • Allergie gegen Hausstaubmilben kann atopische Dermatitis triggern

    PatientInnen mit atopischer Dermatitis leiden oft auch an einer Sensibilisierung gegen Hausstaubmilben – zumindest bei einem bestimmten Teil scheint dies auch für die Aktivität der Hauterkrankung mit eine Rolle zu spielen.

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  • Atopische Dermatitis – Wege zur erfolgreichen Behandlung

    Atopische Dermatitis, früher als Neurodermitis bekannt, ist eine chronische Erkrankung der Haut mit Ekzemschüben, ausgeprägtem Juckreiz und altersabhängig unterschiedlicher Ausprägung. Eine konsequente tägliche Pflege und Rückfettung der Haut sowie eine frühe therapeutische Intervention im Schub sind in den meisten Fällen der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung.

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Wissenschaft & Praxis

  • Akute Diarrhö – auf Warnzeichen achten

    Akuter Durchfall wird meist durch eine Infektion und/oder bakterielle Toxine hervorgerufen. Re-hydratation, vorzugsweise oral, ist die wichtigste symptomatische Therapiemaßnahme bei allen Patienten mit akuter Diarrhö. Bei Risikopatienten ist eine weitere diagnostische Abklärung erforderlich. Ein schwerer klinischer Verlauf sowie manche Reisediarrhöen machen eine spezifische antiinfektive Therapie notwendig.

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  • Pertussis – ausgefallene Schulimpfungen nachholen

    Vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie kommt jenen Impfungen, die respiratorische Erkrankungen und ihre Folgen verhindern, besondere Bedeutung zu. Dies betrifft auch die Impfung gegen Pertussis. Besonders Auffrischungsimpfungen, die aufgrund von Schulschließungen verabsäumt wurden, dürfen nicht vergessen werden.

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  • Fallbericht: Schwindel im Alter

    Frau S., 78 Jahre, leidet seit 16 Jahren unter rezidivierenden Schwindelattacken, die sich vor kurzem verschlechterten und ihren Alltag stark beeinträchtigen.

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ÖGAM-News

  • COVID-19-Monitoring
    Wir empfehlen besonders engmaschiges Monitoring zwischen Tag 6 und 10 nach Erkrankungsbeginn, wo erfahrungsgemäß häufig Verschlechterungen eintreten. Ein engmaschigeres Monitoring (täglich) ist bei Vorliegen von zumindest einem Risikofaktor empfohlen. Selbstverständlich ist die Vereinbarung von Art und Umfang zusammen mit den ...Weiterlesen ...