neuro 02|2018 Sonderausgabe

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Präsidentin der ÖGN

Editorial

  • Editorial
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    In dieser Ausgabe von neurologisch finden Sie die Nachlese der 15. Jahrestagung der ÖGN in Linz, die heuer im März stattgefunden hat. Viele von Ihnen haben die Tagung besucht, wir hatten heuer eine Rekordzahl an TeilnehmerInnen. ...Weiterlesen ...

Focus: Das war die 15. Jahrestagung der ÖGN

  • 15. ÖGN-Jahrestagung in Linz − Highlights der modernen Neurologie

    Bei einem Vorab-Pressegespräch präsentierten Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Prim. Priv.-Doz. Dr. Tim von Oertzen und OÄ Dr. Judith Wagner die Kongress-Schwerpunkte der 15. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) in Linz sowie die aktuellen Entwicklungen im Fachgebiet Neurologie. Thema sind die Fortschritte in der Schlaganfalltherapie, die therapeutischen Entwicklungen in den Bereichen Epilepsie und Gehirntumoren, der steigende Bedarf an neurologischer Akutversorgung und Neuro-Intensivmedizin. Erstmals am Kongress: zahlreiche Veranstaltungen für Nichtneurologinnen/Nicht­neurologen und spezielle Angebote für JungmedizinerInnen. Redaktion: Dr. Melanie Spitzwieser

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  • Was sagen uns EEG und MEG? − Epilepsien als Netzwerkerkrankungen

    Das Denken in Netzwerken ist in Zeiten von Internet und „Social-Media-Plattformen“ zu einem alltäglichen Thema geworden. Auch in den Neurowissenschaften beschäftigt man sich zunehmend mit Netzwerkhypothesen.

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  • Epilepsiesprechstunde: Adhärenz von großer Bedeutung

    Die individuelle Betreuung von Menschen mit Epilepsie ist eine wesentliche Voraussetzung für das gute Funktionieren einer Arzt/Ärztinnen-Patienten/Patientinnen-Beziehung.

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  • Epilepsiechirurgie – wonach suchen wir?

    Im Rahmen dieses Vortrages bei der ÖGN-Jahrestagung 2018 wurde auf die Wirksamkeit der Epilepsiechirurgie, auf die PatientInnenauswahl und auf die Pathologien der Resektate eingegangen. In der Versorgung der PatientInnen wird ein Paradigmenwechsel vorgeschlagen, um Epilepsiechirurgie frühzeitig kurativ anwenden zu können.

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  • Genetisch bedingte Epilepsien

    Die neueste Klassifikation der Epilepsie-Syndrome der ILAE (International League against Epilepsy1) beinhaltet neben den bekannten Formen wie den strukturellen, genetischen, infektiösen, metabolischen, autoimmunen und den Epilepsien mit unbekannter Ätiologie auch die Kombination verschiedener Ätiologien wie zum Beispiel die genetisch-strukturellen Formen. Dies hebt das bisherige Dogma auf, dass eine Epilepsie nur eine Ursache habe.

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  • Polypharmazie im Alter

    Auf Grund demografischer Veränderungen kommt es zu einer Zunahme geriatrischer PatientInnen in allen Teilbereichen der Medizin. Eine durch das steigende PatientInnenalter, Multimorbidität und leitlinienkonforme Verordnung bedingte Polypharmazie wird zu einem immer größer werdenden Problem.

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  • Automatisierte Magnetresonanztomografie-Analyse

    Computerunterstützte MRT-Auswertungsverfahren werden zunehmend bei PatientInnen mit neurologischen Erkrankungen eingesetzt und hinsichtlich ihres Potenzials für die Früherkennung von Erkrankungen und ihrer Krankheitsprogression untersucht.

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  • Muskel- und Nervensonografie: Wo stehen wir?

    Ultraschalluntersuchungen der Nerven und Muskeln können in der Diagnostik und auch Therapie neuromuskulärer Erkrankungen von großem Nutzen sein. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die aktuelle Literatur.

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  • Mitochondriale Erkrankungen mit neurologischer Beteiligung

    Mitochondriopathien sind Krankheiten mit Störungen im aeroben mitochondrialen Energiestoffwechsel und betreffen in einem Kontinuum sowohl Kinder als auch Erwachsene. Die Inzidenz ist mindestens 1 : 5.000; in der Pädiatrie zählen die Defekte zu den häufigsten neurometabolischen Erkrankungen.

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  • Seltene Ursachen von häufigen Bewegungsstörungen

    Genetische und neuroimmunologische Ursachen werden zunehmend als seltene Ursachen häufiger Bewegungsstörungen erkannt.

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  • Seltene neurologische Erkrankungen: Leukodystrophien

    Hereditäre Stoffwechselstörungen der weißen Substanz (Leukodystrophien) sind seltene Erkrankungen, die typischerweise bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen auftreten können. Die Inzidenz der Adrenoleukodystrophie liegt beispielsweise bei 1–5/100.000, die der Globoidzell-Leukodystrophie bei 1/100.000.

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  • WHO-Klassifikation von Gliomen

    Vor der Einführung der WHO-2016-Kriterien basierte die Diagnostik von Hirntumoren hauptsächlich auf morphologischen Kriterien mittels mikroskopischer Beurteilung von Gewebeschnitten. In der neuen Klassifikation werden einzelne Tumorentitäten nun in Zusammenschau der molekularen, genetischen und morphologischen Eigenschaften kategorisiert, um eine „integrierte Diagnose“ zu erhalten. So kann die Diagnose verfeinert werden, und es können Prognose und Therapieansprechen besser vorhergesagt werden.

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  • Therapie von Gliomen

    Die Überarbeitung der WHO-Klassifikation primärer Hirntumoren aus dem Jahre 2016 im Sinne einer Erweiterung durch molekularbiologische Marker verbessert die Abgrenzung verschiedener Subgruppen und deren Prognoseeinschätzung. Besonders die histologisch mitunter schwierige Unterscheidung zwischen Astrozytomen und Oligodendrogliomen kann nun mit besserer Trennschärfe durchgeführt werden.

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  • Hirnmetastasen: Diagnose und Therapie

    Hirnmetastasen (HM) treten bei mehr als 25 % aller PatientInnen mit einer systemischen Tumorerkrankung auf.1–4

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  • Neurologische Komplikationen systemischer Tumortherapie

    Zunehmend kommt es durch Nebenwirkungen von Tumortherapien zu Störungen der neurologischen Funktion. Die Eruierung der genauen Ursache der neurologischen Störung hat Einfluss auf die weitere Therapieentscheidung.

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  • Paradigmenwechsel in der Schlaganfallmedizin

    Beim Schlaganfall zählt jede Sekunde, da pro Minute, in der das Gehirn aufgrund einer Durchblutungsstörung bei Gefäßverschluss nicht mit Sauerstoff versorgt wird, ca. 1,9 Millionen Nervenzellen zugrunde gehen. Aber spielt hier wirklich nur die Zeit eine Rolle?

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  • Paresen und akute Querschnittssyndrome

    Spinale Erkrankungen sind im Vergleich zu zerebralen deutlich seltener. Die Ätiologie ist breit und reicht vom Trauma über vaskuläre Ereignisse, Raumforderungen bis zu inflammatorisch entzündlichen und metabolischen Erkrankungen. Die Abklärung kann eine Herausforderung sein.

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  • Neues zum nichtkonvulsiven Status epilepticus

    In der 2015 von der ILAE veröffentlichten neuen Definition und Klassifikation des Status epilepticus (SE) wurden grundlegende Veränderungen bezogen auf den nichtkonvulsiven Status epilepticus (NCSE) vorgenommen.1

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  • Enzephalitis – diagnostische Herausforderung auf der Intensivstation

    Enzephalitiden sind entzündliche, das Hirnparenchym betreffende Erkrankungen. Sie können durch infektiöse oder autoimmunologische Ursachen bedingt sein. Die genaue Zuordnung gelingt nur bei etwa der Hälfte der Enzephalitiden, was die adäquate Therapieentscheidung erschwert.

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