neuro 01|2018

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Präsidentin der ÖGN

Editorial

  • Editorial
    Liebe Leserinnen, liebe Leser!
    Dieses Heft von neurologisch befasst sich mit dem Schwerpunkt-Thema Demenz. Ich danke besonders unserem Past-Präsident Univ.-Prof. Dr. Reinhold Schmidt, der diesmal das Themenheft federführend gestaltet hat. Namhafte AutorInnen aus ganz Österreich zeigen in ihren Beiträgen die ...Weiterlesen ...

Gesellschaftsnachrichten

  • Pressearbeit der ÖGN: News aus der Neurologie
    In den ersten beiden Monaten des Jahres 2018 standen die Themen Epilepsie und seltene Erkrankungen im Fokus der Medientätigkeit der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie.
    Epilepsie: Neurochirurgie als wichtige Option1
    Anlässlich des Internationalen Tages der Epilepsie am 12. Februar 2018 informierten ...Weiterlesen ...
  • Forschungsförderung der ÖGN

    Neurologische Forschung voranzutreiben ist ein erklärtes Ziel der ÖGN. Folgende Projekte wurden 2016 bis 2018 finanziell unterstützt:

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  • Die neuen Förderschienen der ÖGN

    Die Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) hat sich entschlossen, auch für die nächste Finanzierungsperiode aus ihren eigenen Mitteln teilweise neu definierte Förderprogramme für ihre Mitglieder auszuschreiben.

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  • Neurologische Erkrankungen an der Spitze weltweiter Krankheitsursachen

    Einer Studie der Global Burden of Disorders Study Group zufolge waren neurologische Erkrankungen im Jahr 2015 für mehr als 250 Millionen DALY (disability-adjusted life years – behinderungsbereinigte Lebensjahre) verantwortlich. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,4 % gegenüber Angaben aus dem Jahr 1990. Global gesehen verursachten Schlaganfälle dabei die größte Anzahl an DALY aller Krankheitsgruppen.Autor: Thomas R. Collins

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  • 9. Neurologie-Ausbildungskurs der EAN in Subsaharan-Afrika

    Der neunte regionale Ausbildungskurs in Subsaharan-Afrika fand von 8. bis 11. November 2017 in Ouagadougou, Burkina Faso, statt. Er wurde von der European Academy of Neurology (EAN) und der EAN Task Force organisiert und von Prof. Schmutzhard und Eveline Sipido geleitet. Der lokale Organisator war Prof. Jean Kabore.

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Focus: Demenz

  • Vorwort
    Liebe Leserinnen und Leser,
    dieses Schwerpunktheft zum Thema „Demenz“ gibt Ihnen einen Überblick zum derzeitigen Stand der Prävention, Diagnostik und Therapie von Demenzen mit Schwerpunkt Alzheimer-Demenz. Wie Sie sehen werden, haben die Misserfolge der klinischen Studien der letzten Jahre glücklicherweise ...Weiterlesen ...
  • Prävention der Alzheimer-Demenz

    Ernährungsempfehlungen zur Demenzprävention sind uneinheitlich. „Gesunde Kost“ wird jedoch empfohlen.

    Es gibt keine alzheimerpräventiven Medikamente.

    Der geistige Abbau lässt sich im Alter bremsen, wenn es gelingt, sich gesünder zu ernähren, mehr zu bewegen, Neugierde und soziale Kontakte zu pflegen und auf die Vermeidung der Risikofaktoren zu achten.

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  • Genetische Architektur der Alzheimer-Demenz

    Die Alzheimer-Demenz (AD) entsteht vermutlich aufgrund mehrerer genetischer Varianten und verschiedener Umweltfaktoren.

    Das Apolipoprotein-E-(APOE-)Gen ist nach heutigem Erkenntnisstand der größte Risikofaktor für eine sporadische AD.

    Die Kombination von genetischer Stratifikation mit anderen Biomarkern kann langfristig den Weg zu personalisierter Medizin weisen.

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  • Screeningtests in der Demenzabklärung – was bringt’s?

    Richtig angewendet stellen kognitive Screeningtests eine wertvolle und ökonomische Entscheidungsgrundlage bei der Demenzdiagnostik dar.

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  • Apparative Diagnostik und Liquoranalyse

    Bildgebende Untersuchungen dienen dazu, behandelbare Ursachen einer Demenz aufzudecken, und tragen zur ätiologischen Differenzierung primärer Demenzerkrankungen bei.

    Untersuchung der Wahl ist die zerebrale MRT ohne Kontrastmittel.

    Nuklearmedizinische Verfahren und die Liquordiagnostik werden eingesetzt, um bei unklaren Fällen die Diagnose einer neurodegenerativen Erkrankung durch den Nachweis Alzheimer-spezifischer Veränderungen und die Bestimmung von Biomarkern zu unter-stützen oder auszuschließen.

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  • Wird Alzheimer zur Labordiagnose?

    Das ATN-System definiert drei Biomarker der Alzheimer-Krankheit.u Aβ-Biomarker legen fest, ob sich ein Individuum im Alzheimer-Kontinuum befindet.

    Pathologische Tau-Marker bestimmen, ob Alzheimer-Kontinuum und Alzheimer-Krankheit vorliegen.

    Über Neurodegenerationsmarker und kognitive Symptome wird der Schweregrad, aber kein bestehendes Alzheimer-Kontinuum definiert.

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  • Ganzheitliches Therapiekonzept erforderlich

    Suche nach neuen medikamentösen Therapiemöglichkeiten für Demenzerkrankungen bisher leider erfolglos.

    Studien belegen jedoch, dass sich anspruchsvolle geistige und körperliche Betätigung positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt.

    Die Bestandteile eines multimodalen Therapiekonzeptes – medikamentöse Therapie und nichtmedikamentöse Therapie – verstärken sich vermutlich gegenseitig.

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  • Demenz und Frailty

    Frailty ist ein geriatrisches Syndrom, das durch eine zunehmend reduzierte funktionelle Reserve der physiologischen Systeme entsteht.

    Es bestehen Zusammenhänge zwischen neurokognitiven Störungen und Frailty.

    Frailty geht mit einem erhöhten Demenz-Risiko und einem schlechteren Verlauf der Erkrankung einher. Umgekehrt erhöht Demenz das Risiko für Frailty.

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Kongress-Highlights

Autonome Störungen

  • Autonome Funktionsstörungen bei Friedreich-Ataxie

    Die Friedreich-Ataxie (FRDA) ist eine autosomal rezessive Erkrankung, welche mit einer Inzidenz von ca. 1 : 50.000 die häufigste erbliche Ataxie darstellt.1 In 96 % der Fälle liegt der Krankheit eine pathologisch erhöhte Anzahl an GAA-Tripletts in beiden Allelen des Frataxin-Gens zugrunde.2 Extrem selten wird die Krankheit durch eine GAA-Expansion und eine Punktmutation ausgelöst.2

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Bewegungsstörungen

  • REM-Schlaf-Verhaltensstörung: prädiktiver Wert von Dat-Spect
    Die idiopathische bzw. isolierte REM-Schlaf-Verhaltensstörung (idiopathic/isolated REM sleep behavior disorder, iRBD) ist durch heftige Bewegungen und lebhafte Träume im REM-Schlaf gekennzeichnet. Zahlreiche Studien zeigen, dass PatientInnen, die an einer iRBD leiden, sich in der Frühphase einer Alpha-Synuclein-Erkrankung befinden.1, 2
    Zwar ...Weiterlesen ...
  • Neuropsychologisches Profil von behandelten und unbehandelten RLS-PatientInnen
    Fragestellung
    Dopaminagonisten gehören zu den Therapien der ersten Wahl beim Restless-Legs-Syndrom (RLS), allerdings können diese Medikamente Impulskontrollstörungen wie u. a. Esssucht, Spielsucht oder eine gesteigerte Libido verursachen.1
    Es ist nach wie vor unklar, warum einige PatientInnen diese Komplikationen entwickeln und ...Weiterlesen ...

Education and Training

  • Die „Resident and Research Fellow Section“ der European Academy of Neurology
    Die „Resident and Research Fellow Section“ der European Academy of Neurology
    Die Resident und Research Fellow Section (RRFS) ist die Vertretung und Vereinigung von neurologisch tätigen Ärztinnen und Ärzten in der Weiterbildung und WissenschafterInnen innerhalb der European Academy of Neurology ...Weiterlesen ...

Epilepsie

Multiple Sklerose

Neuroimaging

  • Prädiktionsmodell auf Basis von CT und APO-E-Genetik
    Hintergrund
    Der Großteil der spontanen intrazerebralen Hämatome (ICH) lässt sich auf zwei Haupt­ätiologien zurückführen. Während tiefe ICH (v. a. im Bereich der Stammganglien) zumeist durch eine hypertensive Mikroangiopathie (Arteriolosklerose und Lipohyalinose) bedingt sind, werden oberflächliche (lobäre) Hämatome vor allem bei ...Weiterlesen ...

Neuromuskuläre Erkrankungen

Neuroonkologie

  • Österreichisches Hirntumorregister: ABTR-SANOnet

    Die Erfassung von regionalen und nationalen Behandlungsschemata (pattern of care) ist ein wesentliches Instrument zur krankheitsspezifischen Beurteilung der medizinischen Leistungsfähigkeit und Qualität eines Gesundheitssystems. Das von verschiedenen österreichischen Fachexpertinnen und -experten sowie interdisziplinären Fachgruppen etablierte nationale und mittlerweile erweiterte klinische Hirntumorregister (ABTR-SANOnet) stellt diesbezüglich eine hervorragende Basis dar.

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Neurorehabilitation

  • Die Folgen cerebellärer Läsionen
    Lange Zeit wurde beim Cerebellum ausschließlich seine Rolle für die Motorik gesehen, und auch die gängige Rehabilitationspraxis geht von einer geringen Bedeutung cerebellärer Läsionen für höhere Hirnleistungen aus. In den letzten Jahren haben sich, zuerst auf Basis anatomischer und tierexperimenteller ...Weiterlesen ...

Schlafstörungen

  • SBAS und kardiovaskuläres Risiko

    Das obstruktive Schlafapnoesyndrom (OSAS) ist eine der häufigsten schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS). Je nach Schwere des OSAS erhöht sich das Risiko für zerebrovaskuläre Erkrankungen um das 2- bis 4,5-Fache.

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Schlaganfall

Schmerzmedizin