AEK 03-04|2020

Herausgeber: Ärztekrone VerlagsgesmbH

Editorial

  • Selten, aber in Summe häufig
    Seltene Erkrankungen sind – wie der Name sagt – selten. Dieses Attribut erhält jede Krankheit, von der nicht mehr als 5 von 10.000 Einwohnern betroffen sind. Und doch haben seltene Erkrankungen, deren Gruppenzugehörigkeit sich nur über ihre Seltenheit definiert, mehr ...Weiterlesen ...

Einblicke – Neues aus Politik, Recht und Wirtschaft

Focus: Seltene Erkrankungen / Impfen

  • Orphan Diseases − Selten, aber in Summe häufig

    Lang ist für viele Patienten mit seltenen Erkrankungen nicht nur ihr Leidensweg und oftmals auch ihr Weg bis zur Diagnose; lang ist auch schon die Geschichte um mehr Bewusstsein und um eine bessere Verankerung der seltenen Erkrankungen im Gesundheitssystem.

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  • Seltene Erkrankungen – leichterer Zugang zu hochspezialisierter Expertise

    Etwa 5 % der Bevölkerung sind im Laufe ihres Lebens von einer der über 6.000 derzeit bekannten Orphan Diseases betroffen. Eine medizinisch gesehen sehr heterogene Gruppe, aber mit hoher gesundheitsökonomischer Relevanz und strukturell durchwegs sehr ähnlichen Problemen. Diese beginnen bei der überdurchschnittlich langwierigen Diagnosefindung und führen über Unwissen bei medizinischem Personal, Behörden und im persönlichen Umfeld, wenig entwickelte Therapieoptionen und oft schwierigen Zugang zu geeigneten medizinischen Einrichtungen zu sehr langen Leidenswegen.

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  • Diagnose seltener Erkrankungen in der Hausarztpraxis

    Seltene Erkrankungen treten in der hausärztlichen Praxis eigentlich nicht so selten auf. In der Regel sind es 10–20 Personen pro Praxis, die an verschiedenen Entitäten leiden, die einerseits auf ihre Entdeckung warten, andererseits langjährig betreut werden, wenn die Diagnose bekannt ist. Gemeinsam ist diesen seltenen Erkrankungen der chronische, komplexe, oft schwere Verlauf, der eventuell mit Lebensverkürzung und Invalidität verbunden ist, und die Problematik der meist mehr als bei anderen Erkrankungen mitleidenden Angehörigen.

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  • Pulmonale Hypertonie – Nachholbedarf bei Behandlungsoptionen

    Die pulmonale Hypertonie (PH) wird über Suchtests, über spezifische Beschwerden oder als Zufallsdiagnose identifiziert. Die Echokardiografie ist die wichtigste nichtinvasive Diagnostik, ersetzt aber nicht die Rechtsherzkatheteruntersuchung. Eine frühe Unterscheidung der pulmonal arteriellen Hypertonie (PAH) und der chronisch thromboembolischen pulmonalen Hypertonie (CTEPH) hat erhebliche therapeutische Konsequenzen.

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  • Kommunikationsstrategien bei Impfskeptikern

    Während der Dialog mit radikalen Impfgegnern sinnlos ist, stellt die umfassende Information und Aufklärung von Impfskeptikern und Impfverzögerern eine wichtige Aufgabe des Arztes dar. Dabei helfen bestimmte Argumentationsstrategien, die im Folgenden vorgestellt werden.

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  • Impfplan 2020 – was ist neu?

    Im Rahmen des Österreichischen Impftages wurde der neue Impfplan 2020 präsentiert. Aktualisierungen bei den Empfehlungen gab es beispielsweise bei der Pertussis-Impfung aufgrund der steigenden Fallzahlen. Auch beim Gratis-Kinderimpfprogramm kam es heuer zu zwei Änderungen bei den Impfstoffen. Viele diesjährige Adaptierungen sind Folge von Präzisierungen als Vorbereitung für den kommenden e-Impfpass.

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Medizin

  • KHK: Primär- und Sekundärprophylaxe

    Die Zielwerte für Blutdruck und LDL werden durch die Leitlinien klar vorgegeben – die Therapie sollte individuell an die Patienten angepasst werden. Acetylsalicylsäure findet weiterhin Anwendung in der Sekundärprophylaxe, während eine Nikotinkarenz zu jedem Zeitpunkt effektiv ist. Neue antidiabetische Therapien wirken sich protektiv auf das kardiovaskuläre Risiko aus, weswegen ihnen bei dieser Patientenpopulation der Vorzug gegeben werden sollte.

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  • Respiratorische Allergien im Jugendalter: Diagnose und Therapie

    Der Anstieg allergischer Erkrankungen bei jungen Menschen ist möglicherweise auf epigenitische Prozesse zurückzuführen. Die Anamnese ist und bleibt das wichtigste diagnostische Tool in der Abklärung. Während eine symptomatische Behandlung mit Antihistaminika und intranasalen Steroiden die Beschwerden der allergischen Rhinitis lindert, kann eine frühzeitige kausale Immuntherapie das Voranschreiten der Erkrankung und eventuell ein Asthma verhindern.

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