Rubrik: Gendermedizin

  • Harnwegsinfekte: Unterschiede beim Management zwischen Frau und Mann

    Harnwegsinfekte kommen zwar bei Männern seltener vor, der Krankheitsverlauf ist jedoch drastischer, da sie bei Männern in den meisten Fällen mit einer akuten oder chronischen Prostatitis oder Epididymitis assoziiert sind. Frauen erkranken hingegen durchschnittlich etwa 10-mal häufiger an einem Harnwegsinfekt als Männer. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Definition, der Diagnose und dem Management von HWI bei Frauen und Männern.

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  • Geschlechtsunterschiede bei kindlicher Adipositas

    Im Atlas für kindliche Adipositas der World Obesity Federation wird für Österreich bei 5–10-jährigen Mädchen eine Adipositasprävalenz von 5–8 % und bei Buben von 10–13 % angegeben. In Rechenmodellen wird postuliert, dass im Jahr 2030 etwa 170.000 Kinder und Jugendliche in Österreich als adipös einzustufen sein werden. Besorgniserregende Berechnungen, die präventive Maßnahmen erfordern!

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  • Bessere Therapieentscheidungen durch Messung der Lebensqualität

    Der Bereich Outcomes Research widmet sich unter anderem der standardisierten Messung von patientenrelevanten Behandlungsergebnissen wie Lebensqualität, Müdigkeit, Alltagsbelastungen und Schmerzen. Mithilfe dieser Daten sollen zukünftig Kommunikations- und Therapiekonzepte individuell angepasst und Behandlungsfortschritte in der klinischen Praxis überprüft werden können.

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  • Adrenogenitales Syndrom: Frühe Diagnose reduziert Leidensdruck

    Bei klassischem adrenogenitalen Syndrom ist eine tägliche Kortisol-Substitutionstherapie erforderlich, während eine symptomatische Hyperandrogenämie im nichtklassischen adrenogenitalen Syndrom je nach Ausmaß und Gesamtsituation mit Glukokortikoiden oder hormonellen Kontrazeptiva behandelt werden kann. Oligomenorrhö und Hirsutismus sind häufige erste Symptome der nichtklassischen Variante, deren frühe Diagnose für die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend ist.

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  • Bariatrische Chirurgie bei Adipositas – ein reines Frauenthema?

    Die bariatrische Chirurgie ist in den letzten 20 Jahren eine ernst zu nehmende, lebensverlängernde Therapieoption geworden. Die Adipositastherapie ist mit der Operation nicht beendet – es wird eine lebenslange Nachsorge in spezialisierten Zentren und bei AllgemeinmedizinerInnen empfohlen.

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  • Gendermedizinische Aspekte bei der Volkskrankheit Hypertonie

    Schon lange ist Bluthochdruck kein rein männliches Leiden mehr. Bei den über 60-Jährigen sind Frauen sogar häufiger betroffen. Unter der antihypertensiven Therapie kommt es bei Frauen vermehrt zum Auftreten von Nebenwirkungen; klare Daten für geschlechtsspezifische Empfehlungen gibt es derzeit jedoch nicht.

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