• Vorwort

    Liebe Leserinnen und Leser, Wie uns die Politik allenthalben glauben machen will, ist die Kooperation in der Ordination, der Zusammenschluss bzw. die Zusammenarbeit mehrerer Fachärzte am selben Praxisstandort, die Zukunft der ambulanten Versorgung. Unter dem Schlagwort „Primärversorgungszentren“ ist dieses Konzept…

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  • Die rentable Urologiepraxis

    Neben der Ordinations- und Apparategemeinschaft gibt es seit geraumer Zeit die Möglichkeit, sich in Form einer Gruppenpraxis (Ärzte-OG oder Ärzte-GmbH) zusammenzuschließen.

    In der Praxis haben sich Gruppenpraxen im Bereich der Urologie noch nicht durchgesetzt. In Wien gibt es lediglich eine urologische Gruppenpraxis; drei sind in Planung.

    Ein fundierter Praxisvergleich bietet gute Ansätze für eine betriebswirtschaftliche Optimierung und kann auch helfen, die optimale Gesellschaftsform zu finden.

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  • Formen der Kooperation in der Praxis

    Ärzten stehen mehrere Organisationsformen zur Verfügung, z. B. Einzelordinationen, ­Ordinations- und Apparategemeinschaften, Gruppenpraxen und Ambulatorien.

    Von der Wahl der Organisationsform hängen z. B. die eigene Haftung, die steuerliche Belastung und die zulässige Organisationsdichte ab.

    Bei der Ausgestaltung der Kooperation zahlt sich eine juristische und ­steuer-rechtliche Beratung meist aus.

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  • Ordinationsvertretung – Was erwarten sich junge Fachärzte?

    Erwartungen: berufliche Orientierung, Zusatzverdienst, Sammeln von Punkten für die ÄK-Liste; fachlicher, betriebswirtschaftlicher, rechtlicher und persönlicher Wissenszuwachs und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, Wertschätzung (individuell definiert), leistungsadäquate Bezahlung (Umsatzbeteiligung).

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  • Vertretung in der Ordination | Was sich niedergelassene Fachärzte von einer Ordinationsvertretung erwarten

    Erwartungen/Grundvoraussetzungen: kontinuierliche, regelmäßige Mitarbeit, Belastbarkeit und fachliches Wissen, Flexibilität, sich anderen Funktionsabläufen anzupassen, Verlässlichkeit, die vereinbarten Vertretungstermine einzuhalten, Rückfragen zu einzelnen Patienten bzw. Problemen, Input.

    Vorteile, die Vertreter aus Tätigkeit ziehen können: Vorbereitung auf eine spätere Ordinationsgründung bzw. -übernahme.

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  • KOMMENTAR zu Vertretung in der Ordination | Worauf es ankommt …

    Patientenzufriedenheit und -bindung: Die zentralen Elemente in einer Ordination sind meines Erachtens Patientenzufriedenheit und Patientenbindung. Letzteres ist ein entscheidender Faktor. Ein Vertretungsarzt, der regelmäßig in der Ordination vertritt, sollte einerseits eine Arzt-Patienten-Bindung aufbauen können (Patient will wieder zu ihm kommen)…

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  • Vorwort

    Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! In den USA liegt die geschätzte Inzidenz des Prostatakarzinoms (PCa) bei 26 %, aber die tumorassoziierte Sterberate infolge der modernen Diagnostik und Therapie liegt bei nur 9 % (Siegel, CA Cancer J Clin 2015). Zudem wissen…

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  • Multiparametrisches MRT der Prostata

    Die Zuweisungszahlen zur multiparametrischen MRT (mpMRT) steigen.

    Die mpMRT kann mit hoher Genauigkeit signifikante Prostatakarzinome erkennen.

    Besteht nach einer negativen systematischen Biopsie noch ein Karzinomverdacht, sollte eine Bildgebung mittels mpMRT erfolgen.

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  • Moderne multimodale Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms − Kommunikation zwischen den verschiedenen Systemen

    Es gibt unterschiedliche mpMRT-mpTRUS-fusionierte Prostatabiopsiesysteme und fokale Therapiesysteme zu einer verbesserten Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms.

    Eine korrekte digitale Kommunikation zwischen den Diagnose- und Therapiesystemen ist für die Sicherheit, Funktion und Evaluation zwingend erforderlich.

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  • Die irreversible Elektroporation der Prostata (NanoKnife)

    Die irreversible Elektroporation (IRE) oder auch NanoKnife-Methode ist eine Gewebeablationstechnik, die durch starke, begrenzte elektrische Felder einen Gewebeuntergang herbeiführt.

    Die IRE sollte nur unter strenger klinischer Nachsorge an einem spezialisierten Zentrum durchgeführt werden.

    Grundsätzlich sollten derzeit nur Patienten mit dieser Methode behandelt werden, welche auch für eine Active Surveillance infrage kommen würden.

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  • ASCO GU 2018 | Ausgewählte Highlights − Schwerpunkte Prostata- und Nierenzellkarzinom

    Prostatakarzinom

    • Phase-III-Studien PROSPER und SPARTAN bestätigen Enzalutamid und Apalutamid als biologisch hochaktive Substanzen mit einer beeindruckenden Verlängerung des metastasenfreien Überlebens (MFS) von ~ 2 Jahren im M0-CRPC-Setting.

    Nierenzellkarzinom

    • IMmotion151: Resultate unterstützen den möglichen Einsatz der Kombinationstherapie Atezolizumab + Bevacizumab in der Erstlinientherapie fortgeschrittener PD-L1+-Nierenzellkarzinompatienten.
    • Die Kombination Axitinib + Pembrolizumab ist wirksam und verträglich, antitumoröse Aktivität ist verglichen mit der erwarteten von Axitinib oder einer PD-1/PD-L1-Inhibitor-Monotherapie überlegen.
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  • Gedanken, Pläne, Ziele: Fachgruppenobmann in Vorarlberg − „Gemeinsam die Urologie attraktiv gestalten“

    Vorarlberg: knapp 400.000 Einwohner – für die Versorgung zwei urologische Abteilungen (Bregenz, Feldkirch), 6 niedergelassene Kollegen mit Kassenvertrag und 7 Wahlärzte.

    Herausforderung: zunehmende Spezialisierung der Medizin (z. B. Uro-Onkologie).

    Unentbehrlich: regelmäßige Fortbildung, kollegiale Zusammenarbeit zwischen den niedergelassenen und im Spitalsbereich tätigen Kollegen, aktiver Patientenzugang.

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  • AFFINITY: Custirsen bietet keinen Überlebensvorteil

    Custirsen: Jede Zelle unter (Chemo-)Stress bildet Abwehrmechanismen aus, wodurch es zum Überleben resistenter Zellen kommt. In der Zelle werden Hitzeschockproteine, Chaperone und Clusterin hochreguliert, wodurch alle Prozesse, die natürlicherweise zur Apoptose führen würden, verhindert werden. Custirsen ist in der Lage,…

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  • Längeres krankheitsfreies Überleben durch adjuvante Sunitinib-Behandlung

    In der Presidential-Sitzung 3 präsentierte Alain Ravaud, Service d’oncologie médicale et de radiothérapie, CHU de Bordeaux – Hôpital Saint André, Bordeaux, Frankreich, die Ergebnisse der randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studie über adjuvantes Sunitinib versus Placebo bei postnephrektomierten Probanden mit hohem Rezidivrisiko eines Nierenzellkarzinoms….

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  • Cabozantinib challenged Sunitinib in der Erstlinie

    Am ASCO 2016 präsentierte Toni K. Choueiri, Dana-Farber/Brigham and Women’s Cancer Center, Boston, MA, USA, die Gesamtüberlebensdaten der Phase-III-Studie METEOR. Cabozantinib führte zu einer Verlängerung des medianen Gesamtüberlebens von fast 5 Monaten verglichen mit Everolimus (Zweitlinientherapie), entsprechend einer Reduktion des…

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  • KEYNOTE-052: Pembrolizumab bei für Cisplatin-ungeeignete Patienten

    Arjun Balar, NYU Langone Medical Center, New York, USA, präsentierte Ergebnisse der KEYNOTE-052-Studie, in welcher der PD-1-Inhibitor Pembrolizumab in der Erstlinie bei lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Harnblasenkarzinom untersucht wurde. Bei den Ergebnissen handelte es sich um jene der ersten 100…

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  • CheckMate 275: Nivolumab wirksam in der Zweitlinientherapie

    PD-Inhibitoren sind in der Therapie des Harnblasenkarzinoms gekommen, um zu bleiben. Matthew Galsky, Mount Sinai School of Medicine, New York, USA, präsentierte am diesjährigen ESMO die Daten der CheckMate-275-Studie. Das Ergebnis, Nivolumab ist in der Zweitlinie des metastasierten Harnblasenkarzinoms nach…

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  • Preis Occursus für Kommunikation in der Onkologie erstmals verliehen

    Im Herbst 2015 wurde der „Occursus – Anerkennungs- und Förderpreis für Kommunikation in der Onkologie“ erstmals von der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO) ausgeschrieben. Der Preis, der vom Pharmaunternehmen Janssen gesponsert wird, legt den Fokus auf die…

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  • Fortgeschrittenes Prostatakarzinom: SPCG-12-Studie: Docetaxel adjuvant nach RPE bei Hochrisikopatienten

    Hintergrund: Docetaxel führte nachweislich zu einer Überlebensverlängerung beim fortgeschrittenen kastrationsresistenten Prostatakarzinom. Aus diesem Grund wurde eine Studie zur Evaluierung folgender Fragestellung initiiert: Verbessern 6 Zyklen Docetaxel das biochemisch krankheitsfreie Überleben nach radikaler Prostatektomie (RPE) bei Hochrisikopatienten? SPCG-12-Studie: in dieser multinationalen…

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  • Metastasiertes Prostatakarzinom: Metastasen bei Erstdiagnose sind therapie- und prognoserelevant

    Die metastasierte kastrationsresistente Prostatakarzinom (mCRPC)-Patientenpopulation ist bekanntlich heterogen, das klinische Outcome wird durch die klinische Präsentation und den Behandlungsverlauf beeinflusst. 2013 wurde das Prostatakarzinomregister initiiert, um die optimale Behandlung von mCRPC-Patienten in der Routinepraxis zu ermitteln. Im Register werden Daten auf…

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  • Fortgeschrittenes/metastasiertes Urothelkarzinom: IMvigor 210: Atezolizumab in der Erstlinientherapie

    Eine cisplatinbasierte Chemotherapie gilt als Erstlinienstandard in der Therapie des metastasierten Urothelkarzinoms. Es ist die einzige Therapie, die einen Gesamtüberlebensvorteil zeigt. Dennoch führen Alter und Komorbiditäten dazu, dass Patienten für eine derartige Therapie nicht geeignet sind; somit erhalten etwa 30–50…

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  • CheckMate 032: Erste Phase-I/II-Daten zu Nivolumab beim metastasierten Urothelkarzinom

    Der Checkpoint-Inhibitor Nivolumab hat als Monotherapie bei Melanom-, Lungenkarzinom- und Nierenzellpatienten zu einem Überlebensvorteil geführt. Am diesjährigen ASCO in Chicago wurden erstmals Phase-I/II-Daten bei metastasierten Urothelkarzinompatienten nach einer oder mehreren vorangegangenen platinbasierten Chemotherapien vorgestellt. Die Patienten waren unselektiert hinsichtlich des…

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  • Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom: Cabozantinib: finale Gesamtüberlebensdaten der METEOR-Studie

    Nach der Präsentation der Daten zum progressionsfreien Überleben (PFS) unter dem Multikinase-Inhibitor Cabozantinib am ECC 2015 präsentierte Toni K. Choueiri, Dana-Farber/Brigham and Women’s Cancer Center, Boston, MA, USA, am ASCO die Gesamtüberlebensdaten der Phase-III-Studie METEOR. METEOR-Studie: In die METEOR-Studie eingeschlossen…

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  • Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom: CheckMate 025: Lebensqualität unter Nivolumab

    Zusätzlich zum Überlebensvorteil unter Nivolumab erfuhren die mit dem Checkpoint-Inhibitor behandelten Patienten in der CheckMate-025-Studie im Therapieverlauf auch eine Verbesserung der krankheitsbezogenen Symptome und der Lebensqualität (QoL) im Vergleich zu Patienten unter Everolimus-Therapie. Die Bewertung der Patienten erfolgte auf der…

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  • Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom: Langzeitüberleben unter Nivolumab aus Phase-I/II-Studien

    Nivolumab erhielt auf Grundlage der CheckMate-025-Studie bei Patienten mit klarzelligem Nierenzellkarzinom nach Vortherapie die EU-Zulassung. In dieser Phase-III-Studie konnte Nivolumab beim Gesamtüberleben (primärer Endpunkt) einen signifikanten Vorteil für vorbehandelte Patienten mit fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom gegenüber Everolimus zeigen (25,0 vs. 19,6 Monate,…

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