neuro 04|2021

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger, MSc, Präsident der ÖGN

Editorial

  • Editorial 04/21
    Liebe Leserinnen und liebe Leser,
    das Jahr 2021 neigt sich seinem Ende zu. Mit Ablauf einer Zeitperiode oder einer Angelegenheit verbinden wir im Allgemeinen gerne einen Abschluss, eine tatsächliche Beendigung, sei es aus Erleichterung, dass etwas endlich (sic) erledigt oder ...Weiterlesen ...

Kongresstermine

  • Kongresstermine 2021

    Alle internationalen und nationalen Neurologie-Kongresse im Überblick. Bei Klick auf das „iCal“ Icon, das bei Mous-Over der jeweiligen Veranstaltung einblendet, können Sie diese automatisch in Ihren Kalender übertragen

    Weiterlesen ...

Focus: Schlaganfall

  • Liebe Leser*innen!
    Schlaganfälle sind häufig und immer noch einer der Hauptgründe für Behinderung und Invalidität im Erwachsenenalter. Die Lebenszeitprävalenz für einen Schlaganfall beträgt aktuell 25 %, es erleidet also jede*r Vierte im Laufe seines*ihres Lebens einen Schlaganfall. Die gute Nachricht ist, dass ...Weiterlesen ...
  • Status quo der Schlaganfallversorgung in Österreich

    Der „Stroke Action Plan for Europe“ (SAP-E) definiert Zielwerte für Indikatoren der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in allen Handlungsfeldern der Schlaganfallversorgung für das Jahr 2030 und sieht eine Zertifizierung der Stroke Units vor.

    Die Prävention verschob das Schlaganfallalter in den letzten Jahren immer weiter ins höhere Lebensalter; der Schweregrad der Ereignisse nahm signifikant ab.

    Die österreichischen Daten zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, in Österreich an einer Stroke Unit behandelt zu werden, nicht für alle Altersgruppen und nicht in jeder Region gleich ist.

    Weiterlesen ...
  • Ursachen, Diagnostik und Therapie des juvenilen Schlaganfalls

    Etwa 10 % aller Schlaganfälle treten vor dem 50. Lebensjahr auf. Die Inzidenz des juvenilen Schlaganfalls steigt stetig an – die Ursachen hierfür sind unklar.

    Bei der Nachbetreuung dieser Patient*innen ist besonders auf psychologische und neuropsychologische Defizite zu achten.

    Trotz der hohen Wahrscheinlichkeit einer guten funktionellen Erholung können viele der juvenilen Schlaganfallpatient*innen nicht mehr langfristig ins Berufsleben reintegriert werden.

    Therapeutisch steht auch beim juvenilen Schlaganfall eine lebenslange Blutverdünnung sowie eine konsequente Kontrolle der vaskulären Risikofaktoren im Vordergrund.

    Weiterlesen ...
  • Update endovaskuläre Schlaganfalltherapie

    Priorisierung der lokalen Schlaganfallzentren mit schnellen Transferzeiten und verbesserter Kommunikation mit den Thrombektomiezentren ist zielführend.

    Endovaskuläre Therapie des Arteria-basilaris-Verschlusses versus Best medical Treatment: Aufgrund der derzeitigen Studienlage kann ein Nutzen der endovaskulären Therapie nicht ausgeschlossen werden.

    Es besteht aufgrund der derzeitigen Studienlage kein Grund, Patient*innen mit einem proximalen Gefäßverschluss, die direkt in ein Thrombektomiezentrum eingeliefert werden, eine intravenöse Thrombolyse vorzuenthalten.

    Weiterlesen ...
  • Anwendung der Thrombolyse beim ischämischen Schlaganfall mit Aufnahme NIHSS 0–1

    Die Anwendung der Thrombolyse bei Minor Stroke ist kontrovers.

    Aktuelle Untersuchungsergebnisse anhand des österreichischen Schlaganfallregisters zeigen die erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schlechten Outcome nach Thrombolyse bei NIHSS 0–1.

    Die Mechanismen der frühen neurologischen Verschlechterung und des schlechten Outcomes sind unklar.

    Weiterlesen ...
  • Zerebrale Amyloidangiopathie (CAA)

    Die definitive Diagnose einer zerebralen Amyloidangiopathie (CAA) kann nur histopathologisch (Obduktion oder unterstützend bioptisch) erfolgen.

    Da die CAA je nach Art und Ausmaß der morphologischen Veränderungen mit einem erhöhten (Rezidiv-)Hirnblutungsrisiko in Verbindung steht, muss der Einsatz von blutverdünnenden Medikamenten stets kritisch hinterfragt und individuell eingeschätzt werden.

    Bei der CAA ist eine sorgfältige Blutdruckkontrolle und -einstellung auf Werte < 130/80mmHg die wichtigste und einfachste prophylaktische Maßnahme zur Vermeidung von Blutungskomplikationen.

    Weiterlesen ...
  • Schlaganfallassoziierte epileptische Anfälle und Post-Stroke-Epilepsie

    Es sind Studien erforderlich, um die Mechanismen der Epileptogenese nach einem Schlaganfall zu klären und zuverlässige Biomarker zu identifizieren.

    Es gilt festzustellen, ob eine verlängerte Video-EEG-Überwachung während der ersten 72 Stunden nach dem Schlaganfall Vorteile gegenüber einem routinemäßigen, kurzzeitigen EEG zur Erkennung von Anfällen nach dem Schlaganfall bieten kann.

    Langfristige, prospektive, multizentrische Studien mit großen Patient*innenkohorten und Schlaganfallregistern sind erforderlich, um eine Praxisleitlinie zur Diagnose und Behandlung der PSE zu erarbeiten.

    Weiterlesen ...
  • Management der transienten ischämischen Attacke (TIA)

    Das Risiko, nach einer TIA einen Schlaganfall zu bekommen, ist mit ca. 5 % in den ersten 24 Stunden sehr hoch und bleibt auch noch über Monate und Jahre erhöht.

    Wenn eine Verzögerung der Bildgebung von mehr als 24 Stunden zu erwarten ist, kann bei eindeutiger TIA eine Thrombozytenfunktionshemmung bereits vorher verabreicht werden.

    Eine rezente Analyse der Oxford Vascular Study zeigte, dass Patient*innen mit einer nonconsensus TIA ein vergleichbar hohes, frühes und Langzeit-Rezidivrisiko haben wie Patient*innen mit einer klassischen TIA.

    Weiterlesen ...
  • Schlaganfall: Imitatoren, Chamäleons und andere

    Schlaganfall- bzw. TIA-Fehldiagnosen kommen als Schlaganfall-Imitatoren (Überdiagnose) und Chamäleons (Unterdiagnose) vor, sie führen zu Über- bzw. Fehlbehandlung und dadurch zu einer schlechteren Prognose.

    Risikofaktoren für Fehldiagnosen sind nichtklassische Schlaganfallsyndrome, fehlendes „vaskuläres“ Risikoprofil sowie erschwerende Umstände und Begleiterkrankungen.

    Fehldiagnosen können wahrscheinlich durch bessere Ausbildung, gute Kenntnisse der häufigen und seltenen Präsentationen des Schlaganfalls und dessen Differenzialdiagnosen und korrekte Interpretation der neuroradiologischen Befunde vermindert werden.

    Weiterlesen ...
  • Lipidmanagement beim Schlaganfall

    Ein wichtiger Meilenstein in der Lipidtherapie bei Schlaganfallpatient*innen wurde mit der Entwicklung der direkten PCSK9-Therapie erreicht.

    Über zwei unterschiedliche therapeutische Ansätze kann derzeit PCSK9 effektiv und nachhaltig gesenkt werden.

    In Zukunft wird vermutlich eine spezifische Therapie gegen erhöhtes Lipoprotein(a) eine wichtige Rolle spielen, denn es besteht kein Zweifel, dass Lipoprotein(a) einen kausalen Risikofaktor für Schlaganfall und kardiovaskuläre Erkrankungen darstellt.

    Weiterlesen ...
  • Prädiktionsscore von okkultem Vorhofflimmern beim kryptogenen Schlaganfall

    Unentdecktes Vorhofflimmern (VHF) ist eine bedeutende und häufig übersehende Ursache für das Auftreten kryptogener Schlaganfälle.

    Eine Vorselektion zu treffen ist aufgrund der kostenintensiven Diagnostik wichtig, hier heben rezentere Arbeiten insbesondere die Wertigkeit von Blutbiomarkern (z. B. NT-proBNP) für die Prädiktion von VHF beim kryptogenen Schlaganfall hervor.

    Mit dem neuen Graz AF Risk Score können kryptogene Schlaganfallpatient*innen mit einem hohen Risiko für das Vorliegen von okkultem VHF identifiziert werden.

    Weiterlesen ...
  • Der Austrian Prehospital Stroke Scale (APSS) zur präklinischen Detektion großer Gefäßverschlüsse (LVO)

    Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe designte einen neuen Score zur Bestimmung möglicher großer Gefäßverschlüsse (LVO): den Austrian Prehospital Stroke Scale (APSS).

    Die Genauigkeit des APSS ist anderen LVO-Scores zumindest gleichwertig, die Ergebnisse sind mit jenen der größten Observationsstudie vergleichbar.

    Der APSS wird derzeit in drei Bundesländern unter verschiedenen strukturellen und geografischen Voraussetzungen prospektiv untersucht.

    Weiterlesen ...
  • Schlaganfallselbsthilfe in Österreich

    Die psychosoziale Situation von Schlaganfall-Betroffenen ist durch eine Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Erkrankung und emotionale Probleme gekennzeichnet, die auch die Partner*innen und das soziale Umfeld beeinflussen.

    Der Selbsthilfeansatz beruht zu einem großen Teil auf dem Empowerment-Gedanken.

    Schlaganfallselbsthilfe ist ein wichtiges Puzzleteil einer ganzheitlichen, integrativen Schlaganfallversorgung.

    Weiterlesen ...

Kongress-Highlights

  • Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfallgesellschaft (ÖGSF) 2021

    Die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Schlaganfallgesellschaft (ÖGSF) fand am 18. 6. 2021 virtuell mit Live-Sendung und Diskussion aus Graz statt und stellte die ersten zarten Schritte in Richtung Normalisierung der Kongresswelt dar. Der Vorstand und die Vortragenden trafen sich vor Ort, um live aus dem Hörsaal der Universitätsklinik für Neurologie der Medizinischen Universität Graz zu streamen.

    Weiterlesen ...
  • ECTRIMS 2021: verbesserte Lebensqualität für MS-Betroffene

    Der 37. Kongress des „European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis“ (ECTRIMS) fand von 13. bis 15. Oktober 2021 statt.

    Weiterlesen ...
  • Natalizumab in der Therapie der Multiplen Sklerose
    Erfahrungen aus einer Real-Life-Kohorte über 15 Jahre

    Hintergrund: Natalizumab (NTZ) ist seit 2006 als Therapie der hochaktiven, schubhaft-remittierenden Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Während die hohe Wirksamkeit des Medikaments in Zulassungsstudien und im klinischen Alltag belegt wurde, ist das seltene ...Weiterlesen ...
  • Langzeitwirksamkeit von Natalizumab
    Langzeitergebnis und Prädiktoren der langfristigen Krankheitsaktivität bei mit Natalizumab (NTZ) behandelten Patient*innen mit Multipler Sklerose (MS) – reale Daten aus dem Österreichischen MS-Therapie-Register (ÖMSTR)

    Hintergrund und Ziel: Das Ziel unserer Analyse war, erstens die Langzeitwirksamkeit von NTZ (≥ 7 ...Weiterlesen ...
  • Neue Erkenntnisse aus der Routinediagnostik
    Liquor cerebrospinalis bei Multipler Sklerose

    Hintergrund: Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. In der Diagnostik kommt neben der Magnetresonanztomografie (MRT) insbesondere der Untersuchung des Liquor cerebrospinalis ein hoher Stellenwert zu, denn dieser spiegelt ...Weiterlesen ...
  • Serum-Neurofilament und Altern
    Eine Studie über den Einfluss unterschiedlicher Marker auf die Neurofilament-Konzentration bei gesunden älteren Personen

    Hintergrund: Neurofilament Light Chain (NfL) ist ein vielversprechender Marker zur Abbildung neuroaxonaler Schädigung. Dieser kann durch die Weiterentwicklung der Single-Molecule-Array-(SiMoA-)Technologie auch im peripheren Blut verlässlich ...Weiterlesen ...
  • Die CSFViennOCTiMS-Studie
    Zusammenhang zwischen Liquorparametern, Neurofilamenten und Netzhautschichtdicken bei Multipler Sklerose – Studie über die Assoziation zwischen Liquorparametern und der Netzhautdicke bei Patient*innen mit Multipler Sklerose

    Hintergrund: Die Pathophysiologie der Multiplen Sklerose (MS) umfasst sowohl inflam­matorische als auch neurodegenerative Charakteristika. Es ...Weiterlesen ...
  • Periphere Hämolyseparameter bei Multipler Sklerose
    Die Bildung von Eisenringen ist nicht signifikant assoziiert mit peripheren Hämolyseparametern bei Multipler Sklerose – Studie über die Assoziation zwischen peripheren Hämolyseparametern und der Bildung von Eisenringen bei Patient*innen mit Multipler Sklerose

    Hintergrund: Eisenbeladene Mikrogliazellen und Makrophagen können mittels ...Weiterlesen ...
  • Netzhautausdünnung bei Multipler Sklerose
    Der Vitamin-D-Spiegel steht nicht in Zusammenhang mit Netzhautausdünnung bei Multipler Sklerose – Studie über die Assoziation zwischen Vitamin-D-Spiegel und der Netzhautdicke bei Patient*innen mit Multipler Sklerose

    Hintergrund: Vitamin-D-Mangel ist ein Umweltfaktor, der mit einem erhöhten Risiko für Multiple Sklerose ...Weiterlesen ...
  • Multiple Sklerose: Vorhersage zukünftiger Krankheitsaktivität
    Freie Leichtketten im Liquor ermöglichen frühe Risikoeinschätzung bei Multipler Sklerose

    Hintergrund: Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die mit dem Risiko einer körperlichen und kognitiven Beeinträchtigung einhergeht. Mittlerweile stehen verschiedene krankheitsmodifizierende Therapien (DMT) ...Weiterlesen ...
  • Blutbildparameteranalyse bei pädiatrischen MOG-Antikörper-assoziierten Erkrankungen
    Hintergrund: MOG-Antikörper-assoziierte Erkrankungen (MOGAD) sind eine Gruppe erworbener demyelinisierender Syndrome des zentralen Nervensystems. Dabei binden Autoantikörper an das Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein (MOG-Ak) auf der äußersten Zelloberfläche von Oligodendrozyten, wodurch es zum Zelluntergang und Zerstörung der Myelinscheide kommt. Klinisch präsentieren sich MOGAD hauptsächlich ...Weiterlesen ...
  • Der VIPRiMS-Score
    Quantifizierung des Risikos der Reaktivierung einer Multiplen Sklerose in der Schwangerschaft und nach der Geburt

    Hintergrund: Die Multiple Sklerose (MS) betrifft primär Frauen im gebärfähigen Alter. Als erfreuliche Folge der Verbesserungen in Prognose und Therapie in den letzten Jahrzehnten ...Weiterlesen ...
  • Optikusneuritis und Remissionsvorhersage
    Reduktion retinaler Schichtdicken nach Optikusneuritis als Prädiktor der Remission künftiger Schübe bei schubförmiger Multipler Sklerose

    Hintergrund: Die Remission von Schüben ist ein wichtiger Faktor für die kurz- und langfristige Prognose bei schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) und hängt vom Grad ...Weiterlesen ...
  • Humorale Immunantwort auf SARS-CoV-2-Impfstoffe bei Multipler Sklerose und gesunden Kontrollpersonen
    Eine österreichische prospektive multizentrische Kohortenstudie

    Hintergrund: Als Resultat einer bisher nie dagewesenen weltweiten wissenschaftlichen Anstrengung wurden 2021 mehrere Impfstoffe gegen das SARS-CoV-2-Virus entwickelt, die tatsächlich den „game changer“ in der Pandemie-Bekämpfung darstellen. Sämtliche in Österreich verfügbaren SARS-CoV-2-Impfungen sind für ...Weiterlesen ...
  • Humorale Immunantwort nach COVID-19 bei Multipler Sklerose
    Eine österreichweite Studie

    Hintergrund: Die SARS-CoV-2-/COVID-19-Pandemie hält die Welt unverändert in Atem. Die Pandemiebekämpfungsmaßnahmen beruhen unter anderem wesentlich auf der Annahme, dass Genesene eine Immunität gegen das SARS-CoV-2-Virus aufweisen. Patient*innen mit Multipler Sklerose werden häufig mit ins Immunsystem eingreifenden, ...Weiterlesen ...
  • Riechschwelle als Prädiktor von Therapieansprechen bei schubförmiger Multipler Sklerose
    Ausgezeichnet mit dem Young Investigator Award ECTRIMS 2021

    Hintergrund: Einschränkungen der Riechfunktion bei Multipler Sklerose (MS) wurden in den letzten Jahren zunehmend berichtet, wobei die Prävalenz abhängig von verschiedenen Testmethoden und Patient*inn­en­kollektiven zwischen 30 % und 75 % lag. ...Weiterlesen ...
  • Der Timed 25-Foot Walk
    Eine sinnvolle Ergänzung zum EDSS-Wert bei Multipler Sklerose

    Hintergrund: Die Gangbeeinträchtigung ist eines der häufigsten und am stärksten einschränkenden Defizite für Personen mit Multipler Sklerose (PmMS). Häufig treten bereits am Beginn der Erkrankung erste Beeinträchtigungen auf, die sich über ...Weiterlesen ...
  • Morphologische Korrelate von Fatigue bei Patient*innen mit Multipler Sklerose
    Hintergrund: Neben kognitiven Veränderungen, depressiven und Angstsymptomen zählt auch die Fatigue zu den so genannten „versteckten Symptomen“ bei Patient*innen mit Multipler Sklerose (PmMS). Dabei ist die Fatigue eines der häufigsten Symptome bei MS und wirkt sich stark auf die Lebensqualität ...Weiterlesen ...
  • Mikroglia: Phänotypische Veränderungen in der Multiplen Sklerose
    Mikroglia sind die im zentralen Nervensystem (ZNS) ansässigen Phagozyten und werden durch lokale Selbsterneuerung über die gesamte Lebensspanne erhalten. Lange Zeit wurde zwischen Mikroglia und rekrutierten Markophagen keine wesentliche Unterscheidung gemacht, da hier keine „Marker“ zur Differenzierung verfügbar waren und ...Weiterlesen ...
  • DGN-Kongress 2021 | Neuroinfektionen unter Immunsuppression: Woran ist zu denken?

    Der Kongress der deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) fand heuer von 3. bis 6. November 2021 statt, aufgrund der Pandemie-Situation erneut in einem digitalen Format. Im Rahmen der Sitzung „Infektionskrank­heiten des zentralen Nervensystems“ (Vorsitzende Priv.-Doz. Dr. Bettina Pfausler, Innsbruck, und Univ.-Prof. Dr. Sebastian Rauer, Freiburg i. Br., Deutschland) wurde auch der im Folgenden vorgestellte Vortrag vom Verfasser des Berichtes präsentiert.

    Weiterlesen ...

Autonome Störungen

  • Stellenwert des kardiovaskulären autonomen Versagens
    Der Formenkreis der α-Synukleinopathien umfasst eine Gruppe von neurodegenerativen Erkrankungen des Erwachsenenalters, die sich neuropathologisch durch die Ablagerung des fehlgefalteten Proteins α-Synuklein kennzeichnen. Zu dieser Gruppe gehören der Morbus Parkinson (MP), die Multisystematrophie (MSA), die Demenz mit Lewy-Körperchen (DLK) sowie ...Weiterlesen ...

Education and Training

  • Autumn School der Jungen Neurologie der ÖGN
    Die Arbeitsgemeinschaft der Jungen Neurologie der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie hat sich in den vergangenen Jahren neu formiert. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die Sichtweise und Meinungen der jungen Neurolog*innen in der ÖGN zu repräsentieren. Dabei geht es uns insbesondere ...Weiterlesen ...

Neuromuskuläre Erkrankungen

  • „Neurobike“: Radeln für den guten Zweck
    Der 75-jährige Michael Craig Gradwell wurde vor eineinhalb Jahren mit amyotropher Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert. Er kann nicht mehr sprechen und hat Schluckprobleme, aber das Radfahren funktioniert noch. Dies nützt Gradwell aus, um die Strecke von 2.840 km von Donaueschingen bis ...Weiterlesen ...

Neuroonkologie

  • Das Behandlungspotenzial in der Neuroonkologie
    Viele Therapieansätze im Bereich der Neuroonkologie, insbesondere bei Patient*innen mit Gliomen, gehen in den letzten Jahren immer mehr in Richtung personalisierte Medizin. Die Grundlage für diese zunehmend molekular präzisen Therapieansätze sind Erkenntnisse in den Bereichen der Molekularbiologie, der Genetik und ...Weiterlesen ...

Neurorehabilitation

Schlafstörungen

  • Schlafstörungen bei Patient*innen mit Epilepsie: ein kurzes Update

    Schlafstörungen treten im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen bei Patient*innen mit Epilepsie häufiger auf. Mögliche und bisher am häufigsten untersuchte Beeinträchtigungen des Schlafes bei Patient*innen mit Epilepsie sind u. a. eine erhöhte Tagesschläfrigkeit, eine beeinträchtigte Schlafqualität, Parasomnien, schlafbezogene Atmungsstörungen und Veränderungen des zirkadianen Rhythmus. Eine Behandlung von Schlafstörungen kann zu einer Verbesserung der Anfallsfrequenz führen.

    Weiterlesen ...

Schlaganfall

  • Thrombolytische Therapie des ischämischen Schlaganfalls
    Ergebnisse des Österreichischen Stroke-Unit-Registers
    Die Thrombolyse-Rate beschreibt den Anteil der Patient*innen mit ischämischem Schlaganfall, der eine systemische Thrombolyse erhält. Der Vergleich von 42 europäischen Ländern zeigt Österreich mit einer Thrombolyserate von 18,4 % gemeinsam mit Holland und Dänemark an der ...Weiterlesen ...

Schmerzmedizin

  • Topische Schmerztherapie

    Schmerz ist als Schutzmechanismus des Körpers zu sehen und soll uns, als wichtiges akutes Warnsignal, vor potenziellen Gewebeschädigungen bewahren.

    Weiterlesen ...