AEK 05|2020

Herausgeber: Ärztekrone VerlagsgesmbH

Editorial

  • Vorbereitet auf SARS-CoV-2
    Zur Behandlung von COVID-19 fehlen nicht nur kausale Therapien, im Zusammenhang mit der Erkrankung fehlen auch wissenschaftlich gesicherte Antworten auf viele Fragen, wie die Virologin Monika Redlberger im Interview erläutert.
    SARS-CoV-2 ist nun in Europa angekommen, mittlerweile auch in Österreich. ...Weiterlesen ...

Einblicke – Neues aus Politik, Recht und Wirtschaft

  • Auf den epidemischen Peak drücken – durch Intelligenz

    Vorbereitet für die Epidemie: Corona-Verdachtsfälle und Leichterkrankte werden in Wien vom Ärztefunkdienst betreut. Die Spitäler stehen für schwer Erkrankte bereit.

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  • Ordinationsbedarf NEU − Praxisgerechte Lösung sichert mehr Unabhängigkeit

    Die Neuregelung des Ordinationsbedarfs für Wiener Kassenärzte bringt nicht nur mehr Freiheit in der Beschaffung, sondern soll vor allem auch praxisgerecht sein. Die Ärzte Krone hat sich angesehen, wie die neue Regelung, die ab Juli gilt, genau aussieht.

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  • SARS-CoV-2 – was weiß man, was weiß man (noch) nicht

    Viele Fragen zur Infektiosität und Virulenz des Virus können derzeit noch nicht endgültig beantwortet werden, weil dazu seriöse wissenschaftliche Daten fehlen. Offen ist vor allem die Frage, in welchem Ausmaß mit asymptomatisch Infizierten zu rechnen ist. Auskunft darauf erwartet man sich mit den europäischen Contact-Tracing-Auswertungen.

    Die Ärzte Krone sprach mit der Virologin Priv.-Doz. Dr. Monika Redlberger vom Zentrum für Virologie, Medizinische Universität Wien, über medizinische und epidemiologische Fragestellungen rund um COVID.

    Im österreichischen Influenza-Erfassungssystem wird seit 24. Februar auch auf SARS-CoV-2 getestet. Damit könnten in Bälde aufschlussreiche Daten zur sogenannten „Hintergrundaktivität“ des Virus zur Verfügung stehen.

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Initiative

  • Urologie: Erfolge in Vorsorge und Therapie

    Die PSA-getriggerte Prostatakarzinom-Früherkennung ist ein Meilenstein in der Reduktion metasta­sierter Prostatakarzinome. Modernste Diagnosemethoden wie Fusionsbiopsie, MRT und PSMA-PET-CT gelten heute als State of the Art. Sorge bereitet ihre nur eingeschränkte Verfügbarkeit. Die Ärzte Krone sprach mit Dr. Karl Dorfinger über die Fortschritte und Erfolge, die in den letzten Jahren in der Urologie zu verzeichnen waren.

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  • Mikrohämaturie: Harmlos – oder ernstzunehmendes Symptom?

    Während die asymptomatische Mikrohämaturie bei unter 40-Jährigen nach Ausschluss von Grunderkrankungen keiner extensiven Abklärung bedarf, sollte eine neu aufgetretene Mikrohämaturie ab dem 40. Lebensjahr einer stufenweisen Abklärung unterzogen werden.

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  • Einige typische urologische Fragen beim geriatrischen Patienten

    Bedingt durch den demografischen Wandel wird es in den nächsten 1–2 Dekaden zu einer deutlichen Zunahme urologischer Krankheitsbilder kommen. Jegliche Therapieentscheidung beim geriatrischen, polymorbiden Patienten muss Komorbiditäten, Lebenserwartung, Nebenwirkungsrate und den zu erwartenden therapeutischen Benefit sorgsam abwägen.

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  • Harnwegsinfekt in der allgemein- medizinischen Praxis: ein häufiges Problem

    Viele Patienten kommen aufgrund eines Harnwegsinfekts in die allgemeinmedizinische Praxis. Nicht immer ist eine antibiotische Therapie notwendig und wenn doch, sollte sorgfältig ausgewählt werden.

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  • Blasenkrebs: Rauchen als Risikofaktor Nummer 1

    Das Urothelkarzinom der Harnblase bietet vom oberflächlichen bis zum metastasierten Tumor ein sehr breites Spektrum und ist aufgrund seiner Heterogenität eine Herausforderung für die behandelnden Fächer.

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Medizin

  • Stellenwert von H1-Antihistaminika in der Allergiebehandlung

    Antihistaminika stellen die Basismedikamente in der symptomatischen Therapie von IgE-vermittelten allergischen Beschwerden dar und gehören neben den topischen Glukokortikoiden zu den Therapeutika der ersten Wahl bei allergischer Rhinitis. Ihre Wirksamkeit erhöht sich, wenn die Einnahme bereits einige Tage vor Beginn der Allergenbelastung erfolgt.

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  • Frühe Therapie bei Pertussis entscheidend

    In den vergangenen Jahren kam es zu einem steilen Anstieg der gemeldeten Keuchhustenfälle. Um schwere Verläufe zu verhindern, ist ein rascher Therapiebeginn innerhalb der ersten zwei Wochen entscheidend. Besonders bei Säuglingen kommt es häufig zu lebensbedrohenden Komplikationen. Bestmöglichen Schutz erlangen diese in den ersten Lebensmonaten durch die Impfung in der Schwangerschaft und den Herdenschutz, vor allem im familiären Umkreis.

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  • Herzinsuffizienz in der täglichen Praxis

    Für die Behandlung der Herzinsuffizienz mit reduzierter Pumpfunktion (HFrEF) gibt es klare Therapieleitlinien, bei deren konsequenter Umsetzung es zu einer Verbesserung der Prognose und Lebensqualität sowie einer Reduktion der Morbidität und Mortalität kommt. Der folgende Artikel soll bei der Umsetzung dieser Therapieempfehlungen unterstützen und beschreibt die „Dos and Don’ts“ in der täglichen Praxis

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