AEK 06|2021

Herausgeber: Ärztekrone VerlagsgesmbH

Wissenschaft & Praxis

  • Gemeinsam gegen Parkinson

    Die Parkinson-Krankheit ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung weltweit, von ihr sind etwa sieben Millionen Menschen betroffen. In Österreich gibt es 20.000 bis 30.000 Betroffene. Noch immer ist die multidisziplinäre Versorgung von Parkinson-Patienten wenig erforscht. Eines ist jedoch sicher: Die Förderung der Kommunikation zwischen den Berufsgruppen und die parkinsonspezifische Qualifikation des Pflegepersonals und anderer Berufsgruppen sollte im Vordergrund stehen.

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  • Prostatakarzinom: Vorsorge unabdingbar

    Etwa jeder 8. Todesfall aufgrund von Krebs beim Mann ist auf ein Prostatakarzinom zurückzuführen. Laut Statistik Austria ist der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung der österreichischen Männer und macht 25 % der Inzidenz aus. Die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen ist Männern noch immer weniger bewusst als Frauen.

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  • Blasen- und Prostatakarzinom: Ernährung anpassen

    Krebserkrankungen erfordern mitunter ein interdisziplinäres Management. Im Fall von Blasen- und Prostatakrebs müssen aus unterschiedlichen Gründen ernährungstherapeutische Maßnahmen zum Einsatz kommen.

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  • Melatonin: ein potenter Schutzschild gegen COVID-19

    Virale Infektionen begleiten den Menschen ein Leben lang, und er kam damit bisher auch meist gut zurecht − weil eine Immunität aufgebaut oder wirksame Medikamente bzw. präventive Impfstoffe entwickelt wurden. Ganz anders verhält sich die Situation zurzeit bei der Viruserkrankung COVID-19. Hier ist die Medizin noch gefordert, probate Mittel zu finden bzw. muss jede Person ihr persönliches Immunsystem dementsprechend aktivieren.

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ÖGAM-News

  • Psychische Störungen im Fokus von Untersuchungen
    In jüngster Zeit gibt es vermehrt Untersuchungsergebnisse auch über Belastungen im psychischen Bereich, wie z. B.:

    23 % der österreichischen Bevölkerung leide an Angstsymptomen.
    Die Zahl an schwerer Depression erkrankter Menschen habe sich verzehnfacht.
    Schlafstörungen haben deutlich zugenommen.
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Initiative

  • Allergie und Unverträglichkeit: Einfluss der Umwelt

    Ist ein Mensch bereits allergisch, steht neben der Meidung der wichtigsten Auslöser und der symptomatischen antientzündlichen Behandlung des betroffenen Organs die Umstimmung des fehlgeleiteten Immunsystems durch allergenspezifische Immuntherapie im Vordergrund. Univ.-Prof. Dr. Erika Jensen-Jarolim, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (ÖGAI), sprach im Interview mit der Ärzte Krone über die Gründe für die Zunahme von Allergien und die wichtigsten Anti-Allergie-Maßnahmen.

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  • Klimakrise = Biodiversitätskrise = Gesundheitskrise

    Seit 1880 ist die Temperatur der Atmosphäre im globalen Mittel um fast 1 °C gestiegen, wobei dieser Anstieg seit 1980 besonders ausgeprägt ist. Von den 16 wärmsten Jahren liegen 15 nach dem Jahr 2000. In Österreich ist die Temperatur seit 1880 sogar um fast 2 °C gestiegen, dabei war der Anstieg in den 100 Jahren bis 1980 genauso groß wie in den 40 Jahren seither. Die steigenden Temperaturen haben weitreichende, teils dramatische, direkte und indirekte, negative Gesundheitsfolgen.

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  • Österreichische Spezialitäten gegen Allergie

    Allergische Erkrankungen befinden sich auf der Überholspur, und ein Grund dafür ist die steigende Urbanisierung. Mit Stichtag 1. Jänner 2014 lebten fast 68 % der österreichischen Bevölkerung und sogar 98 % aller Belgier in Städten. Umso bedeutender, wie neueste Forschungsergebnisse in beeindruckender Weise zeigen, welche Heilwirkung unsere Alpen sowie alpine Wasserfälle auf unser Gesundheit haben.

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  • Allergenspezifische Immuntherapie: Management von Allergien

    Eine allergenspezifische Immuntherapie ist die einzige ursächliche Behandlung der durch IgE vermittelten, Typ-1-allergischen Erkrankungen allergische Rhinokonjunktivitis, allergisches Asthma bronchiale und Anaphylaxie auf Bienen- und Wespengift („venom immunotherapy“). Sie wird entweder subkutan oder sublingual über 3 Jahre verbreicht.

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  • Pollenwarndienst: Präzise Pollen- und Symptomvorhersagen

    Um möglichst frühzeitig über Pollenbelastungen informiert zu sein, sollten Pollenallergiker und ihre Behandler wissen, von wo sie ihre Information beziehen. Über die Website www.pollenwarndienst.at beziehungsweise über die „Pollen“-App erhalten Betroffene jegliche Auskünfte zu Pollen- und Symptomvorhersagen. Wer steckt hinter dem „Pollenwarndienst“? Ein Blick hinter die Kulissen.

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