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Therapie News: Multiple Sklerose

Positionspapiere & Expert:innenstatements

Therapie news: Migräne

Erscheinungsdatum:
19.6.2020

Herausgeber:
Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Prim. Univ.-Prof. Mag. Dr. Eugen Trinka, FRCP, Präsident der ÖGN


Editorial

Editorial 2/20

Eugen Trinka 19.6.2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Ich freue mich, nun das zweite Heft von neurologisch in diesem besonderen Jahr vorstellen zu können, es widmet sich dem lang erwarteten Schwerpunktthema der Neuroonkologie. Im Rahmen der modularen Facharztausbildung ist die Neuroonkologie fest verankert. Dies ist insofern wichtig, da die Diagnose, Therapie und schließlich die Begleitung dieser PatientInnen ganz wesentlich von...

Focus: Neuroonkologie

Vorwort zum Schwerpunktthema „Neuroonkologie“

Martha Nowosielski 19.6.2020

Liebe Leserinnen und Leser! In der Neurologie wissen wir, dass der Weg vom Symptom über die Diagnose hin zur Therapie mit einer präzisen Anamnese und klinischen Untersuchung beginnt. Das Verständnis der Pathophysiologie und die exakte neurologisch-topische Zuordnung eines Symptoms sind dabei entscheidend für die Diagnosefindung. Eine ähnliche Herangehensweise kommt auch in der Neuroonkologie zur Anwendung....

Focus: Neuroonkologie

Update: therapeutisches Management maligner Gliome

Tadeja Urbanic Purkart 19.6.2020

Bei der Wahl der postoperativen medikamentösen Therapie der anaplastischen Gliome und des Glioblastoms werden zunehmend die molekularen Marker berücksichtigt. PatientInnen mit einem MGMT-(O6Methylguanin-DNA-Methyltransferase-)methylierten Glioblastom wird das Stupp-Schema empfohlen; die duale Therapie mit Temozolomid und Lomustin in Kombination mit der Strahlentherapie (CeTeG-Protokoll) stellt eine Alternative...

Focus: Neuroonkologie

Symptome und Symptomkontrolle maligner Gliome

Bernadette Calabek-Wohinz 19.6.2020

Die häufigste Ursache von Kopfschmerzen bei HirntumorpatientInnen ist das perifokale Tumorödem, das als indirekte Raumforderung eine Hirndrucksteigerung erzeugen kann. Epileptische Anfälle bei primären Hirntumoren: Bis zu 70 % der PatientInnen können durch eine adäquate antikonvulsive Therapie Anfallsfreiheit erlangen. Die Entstehung eines Fatiguesyndroms scheint ein multifaktorielles Zusammenspiel von Tumor,...

Focus: Neuroonkologie

Diagnostisches Management maligner Gliome

Martha Nowosielski et al. 19.6.2020

Analysemethoden wie die Spektroskopie (MRS) und das Perfusions-MRT finden zunehmend ihren klinischen Einsatz bei diffizilen Fragestellungen der Tumordiagnostik. Eine weitere wesentliche Neuerung sind die Methoden der automatisierten Bildanalyse. Diese werden trotz aller noch zu überwindenden Hürden in Zukunft vermehrt zur besseren Diagnose und Prognoseabschätzung neuroonkologischer PatientInnen herangezogen...

Focus: Neuroonkologie

Palliative Care in der Neuroonkologie

Markus Hutterer 19.6.2020

Das zentrale Element von Palliative Care ist die physische, psychosozial-ökologische und spirituelle Betreuung von PalliativpatientInnen und deren Angehörigen. Die Palliative Care muss aus der Phase des Lebensendes befreit werden und sich als eigenes Fachgebiet frühzeitig den komplexen Problemen chronisch kranker PatientInnen widmen. Bei Hirntumor-Erkrankungen muss in der Palliative Care auf die voranschreitenden...

Focus: Neuroonkologie

Molekulares Tumorboard in der Neuroonkologie

Martha Nowosielski et al. 19.6.2020

Die Entwicklung personalisierter Therapien basierend auf der Identifikation individueller aberranter Signaltransduktionswege bringt für Tumorboards neue, sehr spezifische Fragestellungen mit sich. Neben klassischen Verfahren wie PCR, RT-PCR und digitale PCR kommen in der molekularen Diagnostik zunehmend das Next Generation Sequencing (NGS), die Pyrosequenzierung sowie unterschiedliche Arten von genomweiten Arrays...

Focus: Neuroonkologie

Technische Entwicklungen in der chirurgischen Neuroonkologie

Johannes Kerschbaumer et al. 19.6.2020

Ungeachtet pharmakologischer Neuentwicklungen und molekularer Diagnostik ist die chirurgische Resektion der zentrale Punkt in der Behandlung der meisten Tumoren im zentralen Nervensystem. Neuroonkologische Chirurgie beginnt heutzutage bereits mit der Planung des Eingriffs an digitalen Konsolen. Eine möglichst radikale Resektion intrakranieller Tumoren kann den Verlauf der Erkrankungen günstig beeinflussen.

Focus: Neuroonkologie

Neue Methoden in der digitalen Neuroonkologie

Thomas Rötzer et al. 19.6.2020

Durch die Etablierung einer Methode zum Scannen von histologischen Großflächenschnitten war es möglich, nicht nur verschiedene Formen der Tumorausbreitung darzustellen, sondern diese auch mit radiologischen Merkmalen zu vergleichen. Beim radiologischen cT1-Relapse-Progressionstyp infiltrieren neoplastische Zellen von der Haupttumormasse ausgehend diffus in das Umgebungsgewebe. Beim Primary-Non-Responder-Subtyp...

Focus: Neuroonkologie

Facharztausbildung Neurologie: Das MODUL „Neuroonkologie“

Stefan Oberndorfer 19.6.2020

Das Modul Neuroonkologie wird für die Organfächer Neurologie und Neurochirurgie angeboten. Die Neuroonkologie erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit. Der Neurologe/die Neurologin ist bei vielen neuroonkologischen Krankheitsbildern als „case manager“ qualifiziert. Das Einbringen der neurologischen Expertise ist für die Betreuungsqualität mitentscheidend.

Neurologie in Österreich

Neurofilament-Leichtketten als paraklinische Marker

Michael Khalil 19.6.2020

Serum-Neurofilament-light-Konzentrationen in Relation zu morphologischen Veränderungen des Gehirns in einer normal alternden Kohorte

Neurologie in Österreich

Serum-Neurofilament-Leichtketten als Biomarker bei GBS

Patrick Altmann 19.6.2020

Originaltitel: Altmann P, De Simoni D, Kaider A, Ludwig B, Rath J, Leutmezer F, Zimprich F, Hoeftberger R, Lunn MP, Heslegrave A, Berger T, Zetterberg H, Rommer PS, Increased serum neurofilament light chain concentration indicates poor outcome in Guillain-Barré syndrome. J Neuroinflammation. 2020 Mar 17; 17(1):86. DOI: 10.1186/s12974-020-01737-0

Autonome Störungen

Stellenwert der Kipptischuntersuchung

Fabian Leys et al. 19.6.2020

Ein kardiovaskuläres autonomes Versagen kann sowohl bei der Multisystematrophie (MSA) als auch beim Morbus Parkinson (PD) auftreten und die Differenzialdiagnose insbesondere in der Anfangsphase maßgeblich erschweren.1, 2 Neuropathologische Studien haben gezeigt, dass die Schädigung des autonomen Nervensystems bei der MSA vorwiegend zentral und beim PD peripher stattfindet, jedoch ist unklar, inwieweit...

Bewegungsstörungen

Parkinson: Sehstörungen und andere ophthalmologische Störungen

Werner Poewe 19.6.2020

Ein häufiges und zu wenig beachtetes Problem: Parkinson-PatientInnen klagen häufig über verschiedene Sehstörungen und Augenprobleme, ohne dass dies bislang in der klinischen Routine der Parkinson-Betreuung oder der klinischen Forschung größere Aufmerksamkeit erfahren hat.1

Demenz

Eisenablagerungen bei der Alzheimer-Erkrankung

Anna Damulina et al. 19.6.2020

Eisen wird hauptsächlich in Form von Ferritin im Gehirn gespeichert und ist für die normale Funktion des Gehirns unverzichtbar, da es als Co-Faktor für eine Vielzahl von Enzymen an einer großen Anzahl von biologischen Funktionen im Gehirn beteiligt ist.1 Während bisherige Studien ausschließlich histologische Untersuchungen des Endstadiums der Alzheimer-Erkrankung zuließen, ermöglichen neuartige...

Epilepsie

COVID-19 und Epilepsie: die wichtigsten Fakten

Alexandra Rohracher et al. 19.6.2020

Häufig gestellte Fragen für medizinisches Personal sowie Ärztinnen und Ärzte

Epilepsie

Das breite Spektrum der epileptischen Enzephalopathien

Astrid Eisenkölbl et al. 19.6.2020

Der Begriff „epileptische Enzephalopathie (EE)“ umfasst ein heterogenes Krankheitsspektrum, bei dem es zu Einbußen im Bereich der Kognition, aber auch zu Verhaltensproblemen und psychiatrischen Auffälligkeiten kommt.1–4

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose und SARS-CoV-2/COVID-19

Thomas Berger et al. 19.6.2020

Ein Update zur Betreuung und Behandlung von MS-PatientInnen während der SARS-CoV-2-Pandemie (Stand 8. 5. 2020)

Neurogeriatrie

Inflammaging: altes Konzept – neue Daten

Bernhard Iglseder 19.6.2020

Die Assoziation zwischen chronisch entzündlichen Veränderungen und Altern wurde bereits im vorigen Jahrtausend beschrieben und von Pionieren wie Claudio Franceschi unter dem Begriff Inflammaging als Konzept etabliert. Verschiedene Untersuchungen konnten belegen, dass chronische Inflammation auch zu Neurodegeneration beitragen kann, was sich beispielsweise durch anhaltende Defizite der Gedächtnisleistung klinisch...

Neuroimaging

Akute hämorrhagische nekrotisierende Enzephalopathie bei COVID-19

Peter Kapeller 19.6.2020

Eine mögliche neurologische Komplikation?

Neuroimaging

MRT bei Sarkoidose-Myelitis

Helmut Rauschka 19.6.2020

Bei Sarkoidose ist das zentrale oder periphere Nervensystem in etwa 5–10 % der Fälle betroffen, wobei es sich dann meist um die Erstmanifestation eine Multiorganerkrankung handelt und nur selten um eine isolierte Neurosarkoidose. In bis zu 20 % der Fälle ist die Neurosarkoidose im Rückenmark lokalisiert und bietet radiologisch am häufigsten das Bild einer „Long Extensive Transverse Myelitis (LETM)“.1,...

Neurointensiv

Dysphagie bei neurologischen IntensivpatientInnen

Mario Kofler et al. 19.6.2020

Einleitung: In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Problem der Schluckstörung bei IntensivpatientInnen mit neurologischer Erkrankung. Der aus einer willkürlich eingeleiteten und einer reflektorischen Phase bestehende Schluckakt stellt ein komplexes Zusammenspiel zwischen lateralisierten kortikalen Arealen, Zentren im Hirnstamm, dem Cerebellum, afferenter und efferenter peripherer Nerven, der Muskulatur im...

Neuromuskuläre Erkrankungen

SARS-CoV-2-Infektionen und neuromuskuläre Symptome in der Literatur

Wolfgang Löscher et al. 19.6.2020

Neben gut beschriebenen zentralneurologischen Komplikationen (Geruchsstörung bis Meningoenzephalitis) können Viren auch selektiv das periphere Nervensystem und/oder die Muskulatur befallen (Kasten 1). Daher war zu erwarten, dass auch SARS-CoV-2-Infektionen zu neuromuskulären Erkrankungen führen, wie einige Fallberichte zeigen.

Neuropalliation

Epilepsie und Palliation

Michael Feichtinger 19.6.2020

Palliation soll ermöglichen, bei einer schweren, unheilbaren Erkrankung das Leben noch so aktiv wie möglich zu leben. In der Neurologie trifft dies nicht nur für terminale Erkrankungen, sondern auch für Erkrankungen zu, die das Leben zunehmend beeinträchtigen und sich über viele Jahre, ja Jahrzehnte ziehen können.

Neurorehabilitation

Funktionelle Elektrostimulation

Stefan Golaszewski 19.6.2020

Rückenmarksverletzungen (Spinal Cord Injury, SCI) führen häufig zu langfristigen Behinderungen mit einer Para-/Tetraparese oder Para-/Tetraplegie, Sensibilitäts- und Koordinationsstörungen, autonomen Störungen wie insbesondere Blasen- und Mastdarmstörungen sowie Spastizität. Die weltweite Inzidenz von Rückenmarksverletzungen liegt bei 40 bis 80 neuen traumatischen QuerschnittpatientInnen pro einer Million...

Schlafstörungen

MS-Fatigue: Nichtmedikamentöse Behandlungsansätze

Lisa Voggenberger et al. 19.6.2020

Fatigue gilt als das häufigste Symptom bei Multiple-Sklerose-(MS-)PatientInnen. Bis zu 95 % geben zumindest zu einem Zeitpunkt im Krankheitsverlauf an, darunter zu leiden.1 Auf die in Österreich lebenden rund 13.500 Personen mit MS2 umgelegt, würde das bedeuten, dass bis zu 12.825 von ihnen von Fatigue betroffen waren oder es in Zukunft sein werden.

Schlaganfall

COVID-19 und Schlaganfall

Eugen Trinka et al. 19.6.2020

Die Umstrukturierung der Krankenhäuser in Österreich mit Anpassung an die COVID-19-Pandemie darf nicht zu einer Minderversorgung in anderen Gebieten führen. Ein Statusbericht (Stand: Mitte April 2020).

Schmerzmedizin

Neue S2k-Leitlinien – Diagnose und nichtinterventionelle Therapie neuropathischer Schmerzen

Stefan Leis 19.6.2020

Etwa 3–8 % der Bevölkerung leiden an neuropathischen Schmerzen.1 Diese sind als direkte Folge einer Läsion oder Erkrankung des somatosensorischen Systems definiert. Je nach Lokalisation dieser Läsion sind sie peripher oder zentral bedingt. Die Behandlung neuropathischer Schmerzen unterscheidet sich wesentlich von der Therapie nozizeptiver Schmerzen. Im September 2019 wurden von der Deutschen...

 



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