neuro 04|2013

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie

Editorial

  • Editorial 4/13
    Liebe Leserin, lieber Leser!
    Diese Ausgabe möchte ich natürlich damit beginnen Ihnen ein erfolgreiches und glückliches 2014 zu wünschen!
    Die ÖGN hat für 2014 wieder vieles geplant. Neben dem – Ihnen bereits gut bekannten – intensiven Fortbildungsprogramm wird nach der ...Weiterlesen ...

Focus: Neurologische Intensivmedizin im 21. Jahrhundert

  • Vorwort
    Die beiden großen Poliomyelitis-anterior-acuta-Epidemien in Dänemark (Kopenhagen, 1947/48) und Norddeutschland (Hamburg, 1950/51), die wenige Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges Hunderten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen das Leben kosteten, werden als die Geburtsstunde der modernen Intensivmedizin gesehen. Zu diesem ...Weiterlesen ...
  • Neurologischer Notfall bei primär internistischen Erkrankungen

    Häufige Ursachen neurologischer Begleitsymptome sind endokrinologische und metabolische Störungen, die sekundär auch zu Elektrolytstörungen führen können. Ausmaß und Geschwindigkeit der Entwicklung sind mitunter entscheidend für die klinische Ausprägung, die mit Vigilanzstörung und Koma, epileptischen Anfällen, Bewegungsstörungen und, seltener, fokal neurologischen Defiziten einhergehen. Da sie nicht selten das Erstsymptom darstellen, führt erst die weitere Abklärung zur eigentlichen Diagnose.

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  • Ambulant erworbene bakterielle Meningitis − Diagnose und neurologische Intensivtherapie

    Eine akute bakterielle Meningitis ist ein medizinischer Notfall und muss in kürzester Zeit diagnostisch geklärt und entsprechend behandelt werden. Diese antibiotische Behandlung sollte innerhalb der ersten 3 Stunden nach Verdachtsdiagnose erfolgen.

    Streptococcus pneumoniae und Neisseria meningitidis sind die häufigsten und zugleich gefährlichsten Erreger der Meningitis.

    Obwohl sich die Mortalität und auch die Rate der neurologischen Defektheilungen nach bakterieller Meningitis verbessert haben, ist diese Erkrankung in der Akutphase unverändert eine neurointensivmedizinische Herausforderung.

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  • Virale Enzephalitis

    Die Involvierung des zentralen Nervensystems ist grundsätzlich eher eine seltene Manifestation einer viralen Infektion, wesentlich häufiger als das Hirngewebe sind die Meningen betroffen.

    Obwohl eine spezifische Therapie nur bei wenigen Viren, die eine Enzephalitis verursachen, verfügbar ist, sind eine frühestmögliche Diagnose und die eventuell sich daraus ableitende antivirale Therapie sowie eine maximale supportive/symptomatische Therapie essenziell, um die bestmögliche Prognose zu erreichen.

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  • Intensivmedizinisches Management der aneurysmatischen Subarachnoidalblutung

    Mit bis zu 45 % ist die Mortalität bei aneurysmatischer Subarachnoidalblutung nach wie vor hoch.

    In der Phase vor Versorgung des rupturierten Aneurysmas können Rezidivblutung, aber auch kardiale, pulmonale und metabolische Komplikationen zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Nach der Aneurysmaversorgung stellen insbesondere Liquorzirkulationsstörung, Hirnödem, ischämische Ereignisse, epileptische Anfälle, lokale und systemische Infektionen sowie kardiale bzw. pulmonale Dekompensationen potenziell lebensbedrohliche Komplikationen dar.

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  • Intensivpflichtige Erkrankungen nach Fernreisen

    Für das optimale Management von importierten lebensbedrohlichen Erkrankungen des Nervensystems (z. B. zerebrale Malaria, Enzephalitis, Neurozystizerkose, Echinokokkose, eosinophile Meningitis) ist eine genaue Kenntnis der Häufigkeiten wichtiger Infektionskrankheiten, des Vorkommens von bestimmten Erregern, der Übertragungswege sowie spezifischer therapeutischer Maßnahmen essenziell.

    Eine frühestmögliche Diagnose ist von größter Bedeutung und kann prognoseentscheidend sein.

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  • Zerebrale Mikrodialyse – ein Update

    Die zerebrale Mikrodialyse ermöglicht es, über das herkömmliche Therapiekonzept von Hirndruck/zerebralem Perfusionsdruck hinaus zusätzliche Informationen über metabolische Veränderungen im Hirngewebe in das pathophysiologische Konzept von sekundären Hirnschädigungen einzubinden.

    Die Möglichkeiten der zerebralen Mikrodialyse öffnen eine neue Perspektive im PatientInnenmanagement, im frühzeitigen Erkennen von Komplikationen, in der Auswahl von effektiven Interventionen und in der Prädiktion des Outcomes.

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  • Translationale neurointensivmedizinische Forschung – Subarachnoidalblutung

    In den letzten Jahren konnte die Mortalität bei der spontanen aneurysmatischen Subarachnoidalblutung (SAB) durch verbessertes intensivmedizinisches Management reduziert werden. Einen wichtigen Grund für die Veränderung von Behandlungsstrategien stellen Erkenntnisse der Grundlagenforschung dar. Die Pathophysiologie der SAB ist sehr komplex. Translationale Studien im Tiermodell der SAB spielen eine große Rolle im Verständnis dieser Mechanismen.

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  • Therapeutische Hypothermie/Normothermie – Bedeutung in der neurologischen Intensivmedizin

    Bei intensivneurologischen Erkrankungen (insbesondere ischämischer Schlaganfall, intrazerebrale Blutung, Subarachnoidalblutung, Reanimation, Schädelhirntrauma) ist Fieber ein unabhängiger Parameter für Morbidität und Mortalität und muss daher als ernsthafte Komplikation erkannt und therapiert werden.

    Welche Methoden zur Fiebersenkung eingesetzt werden, richtet sich nach Verfügbarkeit, Expertise und Ressourcen.

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Neurologie in Österreich

Kongress-Highlights

Autonome Störungen

Neurochirurgie

Neurogeriatrie

Neuroimaging

  • Iron Imaging bei Multipler Sklerose – neue Erkenntnisse

    Während die Multiple Sklerose (MS) nach wie vor primär als inflammatorische ZNS-Erkrankung gesehen wird, verdichtet sich die Evidenz zur Bedeutung einer neurodegenerativen Komponente, welche bedeutsam für die Erkrankungsprogression (Entwicklung von permanenter Gewebeschädigung und Behinderung) sein dürfte. Aus diesem Grunde werden – neben den etablierten Surrogatparametern wie kontrastmittelanreichernde, sich neu entwickelnde oder größenprogrediente T2-Läsionen – in Behandlungsstudien zunehmend elaboriertere MRT-Parameter – wie etwa globale oder regionale Atrophie – zur Erfassung potenzieller therapeutischer Effekte eingesetzt.

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Neuromuskuläre Erkrankungen

  • Gezielte Veränderung des RNA-Spleißens (Exon-Skipping) als neuer Therapieansatz für die Muskeldystrophie Duchenne

    In den letzten Jahren wurden vielfältige neue experimentelle Therapieansätze für erbliche neuromuskuläre Erkrankungen entwickelt, die entweder auf eine Korrektur des zugrunde liegenden primären genetischen Defektes zielen, eine Normalisierung sekundärer pathophysiologischer Veränderungen bewirken oder einfach das Muskelwachstum anregen, um Muskelschwund entgegenzuwirken. In unserem Übersichtsartikel erörtern wir einen neuen Therapieansatz für die Muskeldystrophie Duchenne, der gemeinhin als Exon-Skipping bezeichnet wird und der auf einer Modulation des RNA-Spleißens (Splicing) beruht.

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Neurorehabilitation

  • ECTRIMS 2013: Rehabilitation bei Multipler Sklerose

    Beim ECTRIMS 2013 in Kopenhagen wurde in allen Vorträgen zur „Rehabilitation in Multiple Sclerosis“ (RIMS) deutlich, dass die größten Probleme der rehaspezifischen Forschung weiterhin die kleinen Studienfallzahlen und die unterschiedlichen Evaluierungsverfahren darstellen. Vor allem wegen der unterschiedlichen Outcome-Parameter sind Metaanalysen nur eingeschränkt oder kaum möglich.

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Schlafstörungen

Schlaganfall

  • Stroke-Unit-Betreiber-Treffen 2013

    Dieses Jahr fand zum 14. Mal das jährliche Stroke-Unit-Betreiber-Treffen in Wien statt. Rund 60 schlaganfall­interessierte Neurologinnen und Neurologen aus allen österreichischen Stroke Units kamen, um aktuelle Entwicklungen aus dem Schlaganfallsektor und Relevantes für die Praxis zu diskutieren.

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Schmerzmedizin