neuro 04|2018

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Prim. Univ.-Doz. Dr. Elisabeth Fertl, Präsidentin der ÖGN

Editorial

  • Editorial
    Liebe Leserinnen und Leser,
    wir freuen uns, Ihnen in dieser Ausgabe von neurologisch wieder ein spannendes und abwechslungsreiches Angebot an Artikeln präsentieren zu können, die sowohl praxisrelevante Alltagsprobleme als auch neue wissenschaftliche Entwicklungen beleuchten.
    Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist der ...Weiterlesen ...

Gesellschaftsnachrichten

  • EINE starke Stimme für die Krankheiten des Gehirns

    Univ.-Prof. Dr. Eugen Trinka, seit Juli 2018 neuer Präsident der ÖGN, will den Dialog mit den benachbarten Fachgesellschaften intensivieren und sich gemeinsam für eine bessere Versorgung der PatientInnen einsetzen.

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Focus: Rückenschmerzen

  • Vorwort
    Liebe Leserinnen und Leser,
    als Schwerpunkt für diese Ausgabe wurde das Thema „Rückenschmerz“ gewählt. Bis zu 80 % aller Personen sind im Laufe ihres Lebens einmal von Rückenbeschwerden betroffen, diese sind zudem einer der Hauptgründe für Krankenstände und Pensionierungen, sodass ...Weiterlesen ...
  • Evaluierung und Therapieoptionen von Kreuzschmerzen

    Ist die genaue somatische Schmerzursache unbekannt, spricht man von einem nicht-spezifischen Kreuzschmerz, welcher ca. 80 % aller Kreuzschmerzsyndrome ausmacht.

    Mit einer ausführlichen Anamnese und einer genauen klinischen Untersuchung sind jene PatientInnen herauszufiltern, die eine sofortige weitere, vor allem bildgebende, Diagnostik benötigen.

    Die Therapie von nichtspezifischen Kreuzschmerzen besteht aus Pharmakotherapie, physikalischen Methoden, PatientInnenedukation sowie psychologischen und interventionellen Therapieverfahren.

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  • Radikuläre Schmerzsyndrome

    Eine Abgrenzung des radikulären zum nichtradikulären Schmerzes richtet sich vorwiegend nach der Häufigkeit, der Lokalisation, der Schmerzart und der Intensität des Vorkommens.

    Schmerz ist ein unzuverlässiger Marker für die genaue Zuordnung einer radikulären Pathologie. Das Ausmaß einer Nervenwurzelschädigung korreliert nicht mit der Schmerzintensität.

    Die Prüfung der Muskeldehnungsreflexe kann bei der Höhenlokalisation einer radikulären Störung hilfreich sein, sollte jedoch nicht überbewertet werden.

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  • Bildgebung bei Rückenschmerzen

    Bildgebungsmäßig ist entscheidend, ob ein Prozess der knöchernen Wirbelsäule oder eine Wurzelkompression bzw. Rückenmarkskompression im Vordergrund steht.

    Bei Verdacht auf knöcherne Prozesse kann die CT Vorteile bieten; generell gilt jedoch die MRT als die überlegene Methode in der Beurteilung von Rückenschmerzen.

    Die Indikation zur Bildgebung ist immer dann gegeben, wenn aus dem Ergebnis eine unmittelbare therapeutische Konsequenz erwartet wird.

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  • Invasive Therapieoptionen beim Rückenschmerz

    Im Bereich der LWS stehen drei mögliche Zugangswege für die epidurale (Steroid-)Injektion zur Verfügung (TFESI, ILESI und CESI); welcher verwendet wird, entscheidet der Arzt/die Ärztin entsprechend der Indikation.

    Es gibt eine Level-II-Evidenz bei der Langzeitbesserung für lumbale Radiofrequenz-Denervierung sowie für therapeutische thorakale und lumbale Facettengelenks-Nervenblockaden.

    Das Piriformis-Syndrom bleibt eine Ausschlussdiagnose.

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  • Chronischer Rückenschmerz: multimodale Schmerztherapie

    In den ersten 6 Wochen sind die Erfolgsaussichten auf eine Funktionsverbesserung und Schmerz­reduktion am größten.

    Multimodale Therapieansätze zeigen gegenüber den klassischen (meist monomodalen) Behandlungsformen deutlich bessere Ergebnisse.

    Die Umsetzung der aktuellen Leitlinie „Unspezifischer Kreuzschmerz“ gestaltet sich aufgrund der derzeit noch unzureichenden Versorgungsstrukturen schwierig.

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Kongress-Highlights

Autonome Störungen

Multiple Sklerose

  • Epidemiologie der Multiplen Sklerose in Österreich
    Die Multiple Sklerose ist eine demyelinisierende Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, die weltweit eine erstaunlich ungleiche Verteilung zeigt. Während die Inzidenz- und Prävalenzraten in der nördlichen Hemisphäre mit gemäßigtem Klima und vergleichsweise gutem Grundeinkommen hoch sind, spielt die MS in Äquatornähe ...Weiterlesen ...

Neurogeriatrie

  • Auswirkungen auf die Versorgung neurogeriatrischer PatientInnen
    Die European Heart Rhythm Association (EHRA) legt 2018 aktualisierte Empfehlungen zu NOAK vor, die einige Aspekte enthält, die für alte PatientInnen relevant sind. Bei nichtvalvulärem Vorhofflimmern (VHF) – darunter versteht man VHF, das nicht mit einer Mitralstenose in Verbindung steht ...Weiterlesen ...

Neuroimaging

  • Standardisierung im funktionellen Neuroimaging
    Die Frage möglicher Standardisierungen im funktionellen Neuroimaging spielt im Bereich der wissenschaftlichen Bildgebungsgemeinschaft eine zunehmend bedeutsame Rolle. Angestoßen wurde diese Diskussion u. a. von in den Medien breit und teilweise etwas verzerrt dargestellten Ergebnissen methodenkritischer Studien wie jener von Eklund ...Weiterlesen ...

Neuromuskuläre Erkrankungen

  • Faszikulationen und Angst
    Faszikulationen sind unwillkürliche Muskelzuckungen und kommen bei 70–80 % der gesunden Menschen vor.1, 2 Die meisten Menschen dürften Faszikulationen entweder nicht wahrnehmen („asymptomatische Faszikulationen“) oder ihnen keine Bedeutung beimessen, d. h., es wird nur selten medizinischer Rat allein aufgrund von ...Weiterlesen ...

Neuroonkologie

Neuropalliation

  • Neuropalliation bei Demenz
    Viele Krankheitsbilder aus dem Fachbereich Neurologie benötigen aufgrund ihrer Chronizität palliative Betreuung. Ob und – wenn ja – in welchem Ausmaß Demenzerkrankungen dazugehören.
    unterliegt sowohl innerhalb der neurologischen Community als auch innerhalb der Palliativgesellschaften ausgeprägter interner Diskussion. Die Europäische Palliativgesellschaft ...Weiterlesen ...

Neurorehabilitation

Psychosomatik

Schlafstörungen

Schlaganfall