neuro Nachlese

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Univ.-Prof. Dr. Thomas Berger, MSc, Präsident der ÖGN

Editorial

  • Editorial ÖGN Nachlese
    Die neurologisch-Nachlese dieser 17. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie ist wahrhaft etwas Besonderes: Die COVID-Pandemie hat uns Rahmenbedingungen beschert, auf die wir als Gesellschaft reagieren mussten. Innerhalb kürzester Zeit ist es uns gelungen, die bereits bestens vorbereitete Jahrestagung in ...Weiterlesen ...

Kongress-Highlights

  • Das neurologische Spektrum der COVID-19-Erkrankung
    Hintergrund
    Wir leben im Moment inmitten einer Pandemie, hervorgerufen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 („severe acute respiratory syndrome coronavirus 2“). Nach dem Ausbruch der Erkrankung im Dezember 2019 in der Provinz Hubei in China wurden die ersten Fälle in Österreich am ...Weiterlesen ...
  • Serologische und Liquor-Biomarker
    In der neurologischen Biomarkerforschung hat es in den letzten Jahren maßgebliche Fortschritte gegeben, die vor allem durch verbesserte Analysetechniken bedingt sind. Nach wie vor spielt die Analyse von Biomarkern im Liquor cerebrospinalis (Cerebrospinal Fluid – CSF) bei neurologischen Erkrankungen eine ...Weiterlesen ...
  • Stroke – organization of care

    Die optimale Versorgung von Schlaganfall-Patient*innen ist seit Etablierung von modernen Akuttherapien ein zentrales Thema, das wegen medizinischer Innovationen und Veränderung organisatorischer Rahmenbedingungen laufend aktualisiert werden muss.

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  • Induktion von Neuroplastizität nach Schlaganfall

    Die neurowissenschaftlich basierten Ansätze in der motorischen Rehabilitation nach Schlaganfall sind sehr unterschiedlich, dennoch zeigt sich eine zunehmende Favorisierung jener Programme, welche die aktive, ziel- und funktionsorientierte sowie hochintensive Bewegung fördern.

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  • Multimodales Neuromonitoring und Outcome

    Was ist die Evidenz?

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  • Status epilepticus – Herausforderungen in Diagnostik und Therapie
    Der Status epilepticus (SE) stellt einen der häufigsten neurologischen Notfälle dar und ist mit erhöhter Morbidität und Mortalität vergesellschaftet.1 In Österreich liegt die Inzidenz des SE bei 36,1 pro 100.000 Einwohner*innen pro Jahr, wobei sich diese bei Menschen über 60 ...Weiterlesen ...
  • Geändertes Spektrum der entzündlichen ZNS-Erkrankungen

    Die Globalisierung verändert auch die Geschwindigkeit, mit der Krankheitserreger sich in der ganzen Welt ausbreiten können.

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  • Juridische und medizinethische Herausforderungen

    Die medizinischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts haben dazu geführt, dass neben der anfangs zentralen Frage nach dem prinzipiellen Vorhandensein einer medizinischen Handlungsmöglichkeit zunehmend die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Behandlung an Bedeutung gewinnt.

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  • Immunmediierte Epilepsien – moderne Behandlungsstrategien

    Was genau ist eine „immunmediierte Epilepsie“? Die Definition derselben kann beinahe beliebig breit gesteckt werden: Bei den meisten Epilepsietypen spielen Entzündungsmediatoren eine erhebliche Rolle in der Epileptogenese und der Aufrechterhaltung der epileptischen Aktivität.1 Hier bietet sich ein breites Feld für neue Therapieansätze.

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  • Genetik der Demenzen

    Die Alzheimer-Demenz (AD) ist eine neurodegenerative Erkrankung, die neuropathologisch durch die Ablagerung fehlgefalteter Proteine gekennzeichnet ist. Diese sind auf der einen Seite Amyloid-Plaques, auf der anderen Seite Tau Tangles. Ein weiteres wichtiges neuropathologisches Korrelat stellt die Neurodegeneration dar, die topografisch mit der Tau-Pathologie vergesellschaftet ist. Neurodegeneration ist makroskopisch durch zerebrale Atrophie und mikroskopisch durch Neuronenverlust gekennzeichnet. Die frontotemporale Demenz (FTD) ist die häufigste Form der frontotemporalen Lobärdegeneration (FTLD), die ein Spektrum neurodegenerativer Erkrankungen umfasst, die durch die fortschreitende Atrophie von Nervenzellen der Großhirnrinde im Bereich des Stirnlappens und/oder des vorderen Teils des Schläfenlappens definiert sind. Die FTD umfasst großteils zwei Hauptklassen, die durch neuronale/gliale proteinartige Einschlüsse (Proteinopathien) gekennzeichnet sind: Tauopathien (FTLD-Tau, ca. 40 bis 50 % der Fälle) und TDP-43-Proteinopathien (FTLD-TDP, ca. 40 bis 50 % der Fälle).

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  • Individualisierte Stammzelltherapien oder allogene extrazelluläre Vesikel „off the shelf“?
    Lebende Zellen setzen in jedem Organismus heterogene, mit bioaktiven Stoffen beladene extrazelluläre Vesikel (EV) zum Zwecke der interzellulären Kommunikation frei.1 Diese biologische Bedeutung der vesikulären Signalwege zwischen Zellen – in Pflanzen wie in Tieren, bei Eukaryoten und Prokaryoten – ist ...Weiterlesen ...
  • Gentherapie bei spinaler Muskelatrophie (SMA)

    Die 5q-SMA, die bei weitem häufigste Form einer spinalen Muskelatrophie, ist in den meisten Fällen durch eine homozygote Deletion u. a. des Exon 7 des SMN1-Gens verursacht. Der Schweregrad der Erkrankung hängt stark von der Anzahl der Kopien des SMN2-Gens ab.

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