neuro Supplement 02|2012

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie

Kongress-Highlights

  • ÖGN 2012: Editorial
    Die vorliegende Ausgabe von neurologisch präsentiert Kurzzusammenfassungen ausgewählter Vorträge zu den Hauptthemen der 10. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie, die von 14.–17. März 2012 in Graz stattfand.
    Ein Themenschwerpunkt unserer Jubiläumstagung widmete sich dem alternden Gehirn, wobei auf die ...Weiterlesen ...
  • ÖGN 2012: Strukturelles MR bei normalem Altern und bei Alzheimer-Erkrankung: Weiße und schwarze Flecken

    In dieser Zusammenfassung werden die Häufigkeit, die räumliche Verteilung und der longitudinale Verlauf von White Matter Lesions (WML) und Mikroblutungen (MB) bei normalem Altern und bei der Alzheimer-Erkrankung beschrieben sowie über die derzeitige Evidenz zum Einfluss dieser MR-Veränderungen auf den klinischen Verlauf einer Alzheimer-Demenz (AD) berichtet.

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  • ÖGN 2012: Altern, Kognition und zerebrale Reserve

    Das Konzept der zerebralen Reserve versucht, die bei einem Teil der PatientInnen zu beobachtende Diskrepanz zwischen zerebraler Pathologie und klinischen Symptomen zu erklären. Epidemiologische Studien weisen auf die Bedeutung hirnstruktureller und biografischer Faktoren wie intrakranielles Volumen, prämorbide Intelligenz, Schulbildung, berufliche Qualifikation und geistig aktiver Lebensstil hin, wobei kompensatorische Wirkungen wahrscheinlicher sind als neuroprotektive Effekte.

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  • ÖGN 2012: Muskel, Muskelerkrankungen und Alter

    Bei der Beurteilung der Muskelfunktion des älteren Menschen müssen grundsätzlich 3 verschiedene Konstellationen unterschieden werden: 1. die physiologische Veränderung der Muskelfunktionen im Alter (Sarkopenie), 2. Myopathien, die durch Besonderheiten des Alterns hervorgerufen werden (medikamentöstoxische Myopathien) sowie 3. Myopathien, die sich typischerweise erst im Alter manifestieren. In der vorliegenden Übersicht sollen für die klinische Praxis wichtige Beispiele dargestellt werden.

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  • ÖGN 2012: Demenz-Prodromi

    Morbus Alzheimer ist eine progrediente neurodegenerative Hirnerkrankung, die derzeit erst im höheren Lebensalter klinisch – anfangs aufgrund noopsychischer, im späteren Verlauf durch thymopsychische Beeinträchtigungen – diagnostiziert werden kann. Die neuropathologische Entwicklung beginnt schon 25 bis 30 Jahre, bevor die klinische Symptomatik, also das Alzheimer-Syndrom, erkennbar ist. Dieser jahrzehntelange Vorspann eröffnet ein weites Fenster für Präventionsmaßnahmen. 

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  • ÖGN 2012: Schlaganfall-Prodromi: Unterschätzen wir die Häufigkeit vaskulärer Hirnschäden?

    Der zufällige Befund von punkt- bis fleckförmigen Signalveränderungen der weißen Substanz bei MRT-Untersuchungen älterer Menschen – so genannte „white matter lesions“ oder „white matter hyperintensities“ wegen ihres hellen Signals bei T2-gewichteten Aufnahmen – ist mittlerweile keine Überraschung mehr. Es ist bekannt, dass derartige Veränderungen mit zunehmendem Alter häufiger werden, und eine Vielzahl von Untersuchungen hat mittlerweile den Zusammenhang mit dem Vorliegen zerebrovaskulärer Risikofaktoren dokumentiert.

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  • ÖGN 2012: Prodromi von Polyneuropathien

    Als Prodrome von Neuropathien werden für diese Übersicht Erstsymptome oder gering ausgeprägte Symptome und Zeichen von Polyneuropathien zusammengefasst. Da Polyneuropathien sowohl in der Ursache als in der Ausprägung heterogen sind und vorwiegend vom betroffenen Fasertyp und von der Verteilung abhängen, sind die Prodromalsymptome und Erstsymptome sehr unterschiedlich ausgeprägt.

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  • ÖGN 2012: Diagnostische Entwicklungen: Immunologische Marker

    Anhand des Beispiels demyelinisierender Erkrankungen sollen hier aktuelle Entwicklungen zu immunologischen Biomarkern bei neurologischen Erkrankungen vorgestellt werden. Gemäß einer Definition der Biomarkers Definition Working Group aus dem Jahr 2001 sind „Biomarker messbare biochemische oder molekulare Größen, die einen physiologischen oder pathologischen Prozess oder die Antwort auf eine therapeutische Intervention beschreiben“1.

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  • ÖGN 2012: Diagnostische Entwicklungen: Genetik

    Noch ist „personal genomics“ eine Vision, denn für die Anwendung in der klinischen Praxis müssten die Kosten und der Zeitaufwand drastisch gesenkt werden. Im folgenden Artikel werden die Entwicklung von „personal genomics“, das damit verbundene Potenzial, aber auch die damit verbundenen ethischen Bedenken diskutiert.

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  • ÖGN 2012: Aktuelle Aspekte der Ernährungstherapie auf Stroke Units und Neurointensivstationen

    Mangel- und Fehlernährung stellen modifizierbare Risikofaktoren für ein ungünstiges Outcome nach zerebrovaskulären Ereignissen und traumatischen Schädigungen des zentralen Nervensystems dar. Daher müssen diese Risikofaktoren frühzeitig erkannt und durch adäquate ernährungstherapeutische Interventionen behoben werden.

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  • ÖGN 2012: Spezifische Diäten als Therapie neurologischer Erkrankungen

    Ernährung und Bewegung spielen für das Wohlbefinden und die normale Entwicklung des Menschen eine entscheidende Rolle. In der Neurologie gibt es viele Erkrankungen, die durch Ernährung beeinflusst werden können. Dennoch wird dieser wichtige therapeutische Zugang oft vernachlässigt. Aufgrund eigener klinischer Erfahrungen habe ich drei Krankheitsbilder exemplarisch herausgegriffen, die allein durch eine spezifische Diät behandelt werden können. Ganz neu sind vielfältige Erkenntnisse zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Kognition, die aber den Rahmen des Artikels sprengen würden.

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  • ÖGN 2012: Indikation zur Sondenernährung

    Immer wieder stellt sich auf neurologischen Abteilungen im klinischen Alltag die Frage, ob PatientInnen mit Zeichen der Mangelernährung oder Schluckstörungen eine Sondenernährung benötigen. Die Entscheidung für oder gegen eine Sondenernährung muss verschiedene Gesichtspunkte berücksichtigen, die in diesem Artikel kurz dargestellt werden.

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