neuro 03|2014

Herausgeber: Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Univ.-Prof. Dr. Reinhold Schmidt, Präsident der ÖGN

Editorial

  • Editorial 3/14
    Liebe Mitglieder,
    im Juli dieses Jahres übernahm ich die Präsidentschaft der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie für die nächsten beiden Jahre. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich bei Ihnen für das geschenkte Vertrauen zu bedanken. Gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern ...Weiterlesen ...

Gesellschaftsnachrichten

Focus: Interventionelle Neuroradiologie (Teil 1)

  • Zum Schwerpunkt „Interventionelle Neuroradiologie“
    Liebe Kolleginnen und Kollegen!
    Die technischen Entwicklungen in der „interventionellen Neuroradiologie“ haben die Möglichkeiten zur Behandlung zerebrovaskulärer Erkrankungen enorm erweitert. Nicht überall liegt aber auch schon der eindeutige Nachweis eines therapeutischen Vorteils vor oder er ist nur bei richtiger Auswahl ...Weiterlesen ...
  • Endovaskuläre Technik und Devices

    Endovaskuläre Techniken, die in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zur Behandlung neurochirurgisch unbehandelbarer zerebrovaskulärer Erkrankungen und zur präoperativen Devaskulari­sation blutungsbereiter zerebrovaskulärer Gefäßprozesse entwickelt wurden, werden nun häufig als gleichwertige Behandlungsoptionen oder als Therapie der Wahl eingesetzt.

    Zudem wurde in den letzten Jahren durch die Entwicklung von Verfahren zur neurointerventionellen Behandlung des Schlaganfalles ein Bereich betreten, in dem es keine konservativen oder chirurgischen Behandlungsoptionen mit vergleichbarer Effektivität gibt.

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  • Aneurysmenversorgung – Studienergebnisse und Technik

    Nicht jedes intrakranielle Aneurysma muss sofort behandelt werden. Therapie der Wahl ist meist die Coil-Embolisation.

    Die Therapieentscheidung sollte jedoch immer individuell anhand der vorliegenden Bildgebung, Klinik, des PatientInnenalters und der zusätzlichen Risikofaktoren sowie interdisziplinär zwischen interventionellen Neuroradiologinnen und Neuroradiologen sowie NeurochirurgInnen erfolgen.

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  • Arteriovenöse Malformationen

    Arteriovenöse Malformationen (AVM) sind der häufigste Grund für intrazerebrale Blutungen im jungen Erwachsenenalter, das generelle Blutungsrisiko liegt bei 2–4 % pro Jahr.

    Therapiemöglichkeiten der AVM bestehen aus symptomatischer Behandlung sowie Neurointervention, radiochirurgischen und neurochirurgischen Eingriffen. Das Blutungsrisiko muss gegen das Risiko, Schaden durch die Therapie zu erleiden, abgewogen werden.

    Die ARUBA-Studie lieferte nicht die erhofften Detailergebnisse als Entscheidungshilfe für die jeweils bestgeeignete Therapie.

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Kongress-Highlights

  • 1st Joint Congress of European Neurology 2014

    Von 31. Mai bis 3. Juni fand in Istanbul der erste gemeinsame Kongress der ENS (European Neurological Society) und ENFS (European Federation of Neurological Societies) mit einer Rekordteilnehmerzahl von fast 6000 statt. Im Rahmen des Kongresses schlossen sich die beiden europäischen Gesellschaft zur neuen European Academy of Neurology (EAN) zusammen. Der erste EAN-Kongress ist 2015 in Berlin geplant.

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  • Highlights der XIX. RIMS Conference

    Der diesjährige Kongress „Rehabilitation in Multiple Sclerosis – European Network for Best Practice and Research“ wurde Anfang Juni in Brighton, UK, abgehalten. Neben dem Themenschwerpunkt „Supporting behaviour change, linking science to clinical practice“ widmeten sich zahlreiche Präsentationen der motorischen Rehabilitation.

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  • 3rd International Conference and Course on Neuromuscular Ultrasound 2014

    Im Mai 2014 fand in Wien die 3. Tagung der International Society of Peripheral Neurophysiological Imaging (ISPNI*) statt. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren lag der Schwerpunkt einerseits auf der umfassenden Ausbildung der TeilnehmerInnen in der Bildgebung peripherer Nerven und Muskeln mittels hochauflösendem Ultraschall und Magnetresonanztomografie, andererseits auf der Präsentation des momentanen Stands der Forschung in dieser vergleichsweise „jungen“ Disziplin. Eingefunden hatten sich – gemeinsam mit zahlreichen international renommierten Expertinnen und Experten – insgesamt 238 TeilnehmerInnen aus 34 Ländern.

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Autonome Störungen

  • Aktuelles zur orthostatischen Hypotonie

    Seit 1. 7. 2014 gibt es eine neue Verrechnungsposition für Fachärztinnen und -ärzte für Neurologie, Pos. Ziff. 769: Orthostaseprüfung nach Schellong*. Des Weiteren wurde Midodrin (Gutron®) mit 1. 4. 2014 wieder in den Erstattungskodex des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger aufgenommen**. Aus diesen beiden Anlässen ein kurzer Überblick über Ursachen, Diagnose und Therapie der orthostatischen Hypotension und der Synkope:

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Multiple Sklerose

Neurochirurgie

Neurogeriatrie

  • Agitiertheit bei Alzheimer-Demenz
    Die vorliegende placebokontrollierte, doppelblinde Studie1, die vom National Institute of Aging gesponsert wurde, untersuchte die medikamentöse Behandlung von Agitiertheit bei Alzheimer-Demenz mit Citalopram und psychosozialen Maßnahmen.
    Agitiertheit in Form emotionaler Anspannung, gesteigerter psychomotorischer Aktivität, aggressivem Verhalten, Reizbarkeit und Enthemmung ist ...Weiterlesen ...

Neuromuskuläre Erkrankungen

  • Hereditäre Neuropathien: Was ist für die neurologische Praxis relevant?
    Die hereditären Neuropathien (auch bekannt als Charcot-Marie-Tooth-[CMT-]Syndrom) zählen zu den häufigsten vererbten Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Auch in Österreich konnte die in der Literatur angegebene, erwartete Prävalenz von 1 : 2500 in einigen gut untersuchten Regionen bereits erreicht oder sogar ...Weiterlesen ...

Neurorehabilitation

  • Zur Bedeutung der poststationären Neurorehabilitation

    Im Dezember 2013 widmete sich die Jahrestagung der Österr. Gesellschaft für Neurorehabilitation (OeGNR) dem Thema „Neue Wege und Strukturen der Neurorehabilitation: Poststationäre, ambulante und tagesklinische Neurorehabilitation“. Nachgegangen wurde unter anderem der Abgrenzung der tagesklinischen Behandlung zu anderen Angeboten wie der tagesstrukturierenden Behandlung, der vollstationären, aber auch der ambulanten Behandlung.

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Schlafstörungen

Schmerzmedizin

  • Einsatz von monoklonalen Antikörpern in der Migräneprophylaxe

    Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten neurologischen Symptomen. Akute, bisher unbekannte Kopfschmerzen müssen gründlich abgeklärt werden, da sich hinter dem Symptom Kopfschmerz eine lebensgefährliche Erkrankung verbergen kann. Primäre Kopfschmerzen haben keinen sichtbaren organischen Hintergrund und treten meist mehrmals im Leben auf. Ein Großteil der primären Kopfschmerzen sind verschiedene Migräne­formen und Spannungskopfschmerz.

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