• Bedeuten höhere Gesundheitsausgaben auch mehr Gesundheit?

    EU-Kommission und OECD evaluieren jährlich die europäischen Gesundheitssysteme, u. a. vergleichen sie Gesund­heits­ausgaben (gesamt und pro Kopf) und Leistungsfähigkeit.

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  • Von der Vision zum Tun

    Vor dem Hintergrund, dass die konventionelle jährliche Zytologie bis zum endgültigen „Game over“ bereits am absteigenden Ast der Popularität zu sein scheint, braucht es für die Gynäkologie ein neues Image.

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  • Zervixkarzinom-Früherkennung – die neuen Abklärungs-Algorithmen

    Nach dem Inkrafttreten der neuen österreichischen Gyn-Zyto-Nomenklatur mit 1. 1. 2018 erfolgte eine entsprechende Anpassung der OEGGG-Empfehlungen zur Diagnose und Therapie von CIN sowie Vorgangsweise bei zytologischen Befunden mit eingeschränkter Qualität.

    Diese Leitlinie soll zu einer Vereinheitlichung und Standardisierung des Abklärungsmanagements führen und damit eine Unter- oder Übertherapie verhindern – d. h. die Anzahl an Konisationen senken und eine möglichst rasche Karzinomdiagnostik ermöglichen.

    Neben den Grundpfeilern der Inspektion und Kolposkopie, Abnahme der konventionellen Zytologie und Histologie ist die HPV-Testung von entscheidender Relevanz, da eine persistierende HPV-High-Risk-Infektion eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung des Zervixkarzinoms und seiner Vorstufen darstellt.

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  • Komplikationen der operativen Therapie bei tief infiltrierender Endometriose

    Komplikationen bei ausgedehnten Operationen zur Behandlung der TIE sind in Abhängigkeit
    der Erfahrung und Fallzahl des interdisziplinären operativen Teams selten, können jedoch
    schwerwiegend sein.

    Der Schlüssel zur erfolgreichen und oft individuellen Behandlung solcher Komplikationen ist die frühzeitige Diagnose und rasche Intervention.

    Die mögliche Prävention von Komplikationen beinhaltet eine adäquate präoperative Diagnosestellung und Risikoeinschätzung in Kombination mit den erläuterten medikamentösen und chirurgischen Maßnahmen.

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  • Chirurgische Therapie der Belastungsharninkontinenz: Inkontinenz nach Voroperation – (k)ein Drama in zwei Akten

    Bei rezidivierender/persistierender Inkontinenz nach einer Operation sollte die diagnostische Abklärung gleich wie bei der Erstvorstellung erfolgen.

    Der klinische Zugang richtet sich nach der Behandlung der störenden Symptome (Belastungsinkontinenz?), dem Behandlungswunsch mit einer Risiko-Nutzen-Abwägung bei Invasivität sowie der Auslotung der Behandlungsziele und Erwartungshaltung aus der Sicht der Patientin.

    Einen chirurgischen Rezidiveingriff wird man von der Stärke und Art der Symptome abhängig machen.

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  • Abhängigkeit und Sucht durch Analgetika

    Bei wiederholter Opioidexposition kommt es zu Änderungen der Hirnfunktion – mit zunehmend höherem Bedarf an Opioiden und gleichzeitiger Entwicklung von Entzugssymptomen.

    In den letzten Jahren häufen sich Berichte über eine Zunahme der Suchtentwicklung bei Patienten, welche wegen nicht tumorbedingter Schmerzen Opioide verabreicht bekommen.

    Nachdem Suchtentwicklung offensichtlich mit einer individuellen Prädisposition verbunden ist, wurden spezielle Fragenbögen entwickelt, welche die Filterung von Risikopatienten ermöglichen.

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  • The Dark Side of Science−Forschungs-Müll, Fake-Publikationen und Junk-Konferenzen

    Das Ergebnis einer von „ORF Science“ gemeinsam mit den deutschen TV-Sendern NDR und WDR, der „Süddeutschen Zeitung“, mit „Le Monde“ und dem „Falter“ durchgeführten investigativen Recherche hat im vergangenen Sommer mein Weltbild um einiges erweitert. Es wurde ausführlich von einem Fake Science-System berichtet, das mir, obwohl seit langem wissenschaftlich tätig, in seinem Ausmaß nicht wirklich bekannt war.

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  • Anlässlich einer OEGGG-Stellungnahme − Chlamydienscreening in Österreich?

    Genitale Infektionen mit Chlamydia trachomatis verlaufen zumeist asymptomatisch, sind häufig und können folgenschwere Erkrankungen auslösen. Der Nachweis ist einfach und kostengünstig, deshalb ist ein Screening sinnvoll.

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  • ESMO 2018: Highlights zum Ovarialkarzinom − Neue Daten zu PARP-Inhibitoren und Immuntherapie

    In der Primärtherapie profitieren Patientinnen mit BRCA-Mutation eindrucksvoll von Olaparib, verabreicht als 2-jährige Erhaltungstherapie nach abgeschlossener Chemotherapie.

    In der PRIMA-Studie zeigte sich unter einer adaptierten Niraparib-Dosierung (200 statt 300 mg täglich) eine deutliche Reduktion der Nebenwirkungen in einem definierten ­Risikokollektiv (entweder Körpergewicht < 77 kg KG oder Thrombozyten < 150.000/µl).

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  • mikroRNA in der Osteoporosediagnose − Molekulare Marker zur individuellen Risikoprognose 

    Osteoporose ist eine systemische Erkrankung der Knochen und führt schleichend zu einem stark erhöhten Risiko für sogenannte „nicht-traumatische“ Frakturen – Frakturen, die ohne große Energieeinwirkung wie z. B. aufgrund eines Sturzes, auftreten. Die Inzidenz osteoporotischer Frakturen steigt seit mehreren Jahren…

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  • Immunoseneszenz – das alternde Immunsystem

    Es ist hinlänglich bekannt, dass der Alterungsprozess mit zahlreichen physiologischen, hormonellen, aber auch zellulären Veränderungen im Körper einhergeht, die auch vor dem Immunsystem nicht haltmachen. In diesem Zusammenhang werden häufig die Begriffe „Immunoseneszenz“ und „Inflammageing“ genannt. Doch was verbirgt sich…

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  • Einfluss von Medikamenten auf das Mikrobiom

    Das humane Mikrobiom ist ein vielfältiges Ökosystem aus Bakterien, Viren, Phagen, Archäen und Pilzen, die ca. 2–2,5 kg Biomasse ausmachen. Medikamente zählen neben der Ernährung zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf das Darm-Mikrobiom. Weitere Einflussfaktoren sind der Geburtsmodus, die Art der…

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  • Wandel in der operativen Gynäkologie – Sinn und Unsinn

    Die Rahmenbedingungen und der zunehmende ökonomische Druck haben den operativen Alltag in der Frauenheilkunde völlig verändert.

    Nach der Ära der mit hoher Morbidität und Mortalität gekennzeichneten Ultraradikalchirurgie für alle Tumorstadien folgte die stadienadaptierte kombinierte operative und radiochemotherapeu­tische Strategie mit deutlicher Reduktion der Folgekomplikationen für die Patienten.

    Nach einer Epoche der explosionsartigen Entwicklung neuer TVT-Operationstechniken zur Rekonstruktion des Beckenbodens ist nach Bekanntwerden vieler neuer Komplikationen jetzt kritischer Realismus eingekehrt.

    Mit der Zunahme der organerhaltenden Techniken und konservativer Therapieoptionen ist die Anzahl der Hysterektomien seit Jahren rückläufig.

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  • Rankings im Wissenschaftssystem

    Die Medizinische Universität Wien wurde aktuell im „Times Higher Education (THE) World University Ranking“ – ­einem der weltweit renommiertesten Publikationsorgane für Universitätsrankings – wieder in die Rangliste ­aufgenommen und als zweitbeste österreichische Universität nach der Universität Wien gelistet.

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  • Sozialversicherungsreform − Finanzierung aus (m)einem Topf

    Die Sozialversicherungsreform steht als Regierungsvorlage auf dem Papier, ist in Begutachtung gegangen und hat am 24. Oktober den Ministerrat passiert. Wer allerdings aus einem Topf planen und finanzieren will, muss anderen ihre Töpfe entreißen, was erwartungsgemäß auf Widerstand stößt. So müssen beispielsweise gut haushaltende KK ihre Ersparnisse in ein verordnetes Eintopfgericht werfen.

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  • First–in–Class–CDK4/6–Inhibitor Palbociclib (Ibrance®) bei fortgeschrittenem HR+/HER2-–Brustkrebs: Palbociclib bei älteren Brustkrebs–Patientinnen

    Eine neue Subgruppenanalyse zu den PALOMA-Studien zeigte, dass Palbociclib plus endokrine Therapie auch bei älteren Patientinnen eine wirkungsvolle und gut verträgliche Option darstellt.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT 2018 − Nachlese zu unserem 4. Fortbildungskongress am 8. 9. 2018, Apothekertrakt Schloss Schönbrunn

    Der jährlich als eintägige Veranstaltung abgehaltene Kongress zu aktuellen Themen der Gynäkologie und Geburtshilfe ist ein integraler Bestandteil des Fortbildungskonzeptes unserer Fachpublikation. GYN-AKTIV KOMPAKT versteht sich als wichtige Ergänzung zu den großen Fachkongressen. Die seit dem Auftakt vor 4 Jahren stetig wachsenden TeilnehmerInnen-Zahlen belegen ein hohes Publikumsinteresse an dieser namensgebend konzentrierten Form des Wissensupdates.

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  • Kontrazeption bei Mädchen in besonderen Fällen

    Die Verhütungsberatung bei Adoleszentinnen mit Begleiterkrankungen kann eine Herausforderung darstellen, zumal die Datenlage für Kinder limitiert ist. Die Beratung orientiert sich daher zwangsläufig an den Empfehlungen für erwachsene Frauen, beispielsweise an den Empfehlungen der WHO oder den CDC- Leitlinien (Centers for Disease ­Control and Prevention). Auch treten bei Mädchen schwerpunktmäßig andere Grunderkrankungen, die die Wahl der ­Kontrazeption beeinflussen, auf.

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  • Krebsvorsorge – ein Mythos?

    Während der Effekt von Präventivleistungen in der Frauenheilkunde in Bezug auf nicht-maligne Krankheitsbilder (Schwangerenvorsorge, Kontrazeption, Impfungen etc.) häufig unterschätzt wird, sind die Erwartungen unserer Patientinnen in Bezug auf die Prävention gynäkologisch-onkologischer Erkrankungen zumeist weitgehend unrealistisch.

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  • Harmoniebedürfnis und kognitive Dissonanz

    Woher nimmt der Arzt die Motivation, Patienten zu motivieren? Barrierefreiheit bei der ­Empathie gelingt nur durch entsprechende Rahmenbedingungen.

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  • Senologie im Zeichen der Radiologie

    Jedes Jahr versammelt die ÖGS die Fachdisziplinen der Senologie zu einem Update der aktuellen Entwicklungen bei Erkrankungen der Brust, zuvorderst Prävention, systemische und lokale Therapie des Mammakarzinoms. Schauplatz der Jahrestagung 2018 unter Kongresspräsidentin Univ.-Prof. Dr. Florentia Peintinger ist Graz. In den letzten beiden Jahren wurde die Arbeit der ÖGS durch die Radiologin und Strahlentherapeutin Univ.-Prof. Dr. Alexandra Resch als Präsidentin geprägt.

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  • Prophylaktische Mastektomie: ausschließlich bei BRCA-Mutationen?

    Prophylaktische oder – korrekter formuliert – risikoreduzierende Eingriffe an der weiblichen Brust sind spätestens seit Angelina Jolies Outing in der „New York Times“ im Mai 2013 ein nicht nur in Medizinerkreisen intensiv diskutiertes Thema. Einerseits lässt die zunehmende Erweiterung und…

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  • ASCO Summary Days 2018 − Praxisrelevante Studien beim Mammakarzinom

    Es wurden am heurigen ASCO-Meeting Daten präsentiert, die praxisrelevant sind und Anlass für weitere Diskussionen bieten.

    Das betrifft hauptsächlich die adjuvante Denosumab-Therapie, aber auch eine potenzielle Verkürzung der Therapiedauer mit Trastuzumab.

    Deklariertes Highlight als Late-breaking Abstract 1 war die TAILOR-x-Studie.

    Darüber hinaus sind Signale aus Phase-II-Studien mit neuen Substanzen beim triple-negativen ­Mammakarzinom hochinteressant, auch zur Generierung neuer Studienkonzepte.

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  • Ultraschall, NIPT, invasive Abklärung – Konkurrenten oder optimale Partner?

    Die individualisierte Risikoberechnung für Trisomie 21 anhand von Ultraschall- und Blutparametern (Combined Test) besitzt eine Sensitivität von maximal 95 % (Falsch-positiv-Rate 5 %).

    Die Untersuchung der zellfreien fetalen DNA aus dem Blut der Mutter (NIPT) mit einer ­Entdeckungsrate für Trisomie 21 von mehr als 99 % (Falsch-positiv-Rate unter 0,2 %) ist kein diagnostischer Test und bedarf einer Verifizierung mittels invasiver genetischer Testung.

    Trotz der guten Vorhersagesicherheit des mütterlichen Bluttests für fetale Aneuploidien ist eine sorgfältige Ultraschalluntersuchung im ersten Trimester unverzichtbar.

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  • Am Beispiel der deutschen S3-Leitlinie zur Zervixkarzinom-Prävention − Wem dienen Leitlinien?

    Ziel von Leitlinien ist es, eine angemessene gesundheitsbezogene Versorgung zu gewährleisten. Allerdings, wenn man den enormen zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand betrachtet, der vor allem die Erstellung gynäkologisch-onkologischer Leitlinien begleitet, und das dann möglicherweise bescheidene Ergebnis, muss die Frage nach dem praktisch-klinischen Wert von Leitlinien erlaubt sein.

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  • Telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut!“ − Kummer-Nummer für Steuerzahler

    Rund 86-mal am Tag wählten die Wiener im Jahr 2017 im Durchschnitt die Nummer 1450, so präsentierte die inzwischen zurückgetretene Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger die Jahresbilanz einer telemedizinischen Neuerung.

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  • Immunonkologische Ansätze beim Zervixkarzinom

    In ersten Studien zeigen sich beim Zervixkarzinom vielversprechende Ansprechraten bei ­Immunonkologika.

    Am weitesten ist derzeit die Entwicklung der PD-1/PD-L1-Immun-Checkpoint-Inhibitoren bzw. von Peptidimpfstoffen.

    Daten von Phase-III-Studien zu klinisch relevanter Einschätzung der Wirksamkeit liegen derzeit noch nicht vor. Auch im Bereich der immunonkologischen Therapien fehlen derzeit präzise prädiktive Biomarker.

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  • OEGGG 2018 – Einleitungsinterview

    Auch die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe findet zum „altbewährten“ Termin um Fronleichnam statt, diesmal im Congress Salzburg. Geboten wird ein umfassender ­Aufriss zu aktuellen inhaltlich-wissenschaftlichen Problemstellungen des Faches von österreichischen und internationalen Vortragenden, aber auch Sitzungen, die sich mit der Selbstbestimmung der österreichischen Fach­gesellschaft im nationalen gesundheits- und berufspolitischem Kontext befassen.

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  • Die neuen POSEIDON-Kriterien − Differenzierte Klassifikation der „Poor Ovarian Response“

    Die Erfassung der ovariellen Reserve vor einer IVF/ICSI-Therapie ermöglich eine Ein­schätzung des Erfolgs bzw. Anpassung des Stimulationsschemas.Unabhängig von der ovariellen Reserve ist die Erfolgsprognose auch von der ovariellen ­Response abhängig.Das POSEIDON-Konzept stratifiziert Patientinnen mit eingeschränkter ovarieller Reserve bzw. schlechter ovarieller Response nach 4 Gruppen mit dem Ziel, bei eingeschränkter Erfolgsprognose ­personalisierte ART-Strategien anwenden zu können.

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  • Zum Jubiläum: Gesellschaft der Ärzte Wien − Gegründet vor 180 Jahren – liquidiert vor 80 Jahren – wieder gegründet 1946

    Zu Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich die Medizin im Aufbruch. Es war die Zeit des Ringens um die Ablöse des naturphilosophischen Zugangs durch naturwissenschaftliche Erkenntnisse, womit auch das dringende Bedürfnis der Ärzteschaft gegeben war, eine Ärztevereinigung zu gründen, um sich mit den rezenten medizinischen Entwicklungen bekannt zu machen.

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  • Arztbewertungsportale durch alle Instanzen − Die Crux mit den Premiumeinträgen

    Der Bundesgerichtshof (BGH) in Deutschland entschied nun für eine klagende Ärztin, deren Persönlichkeitsrechte durch den Betreiber des Portals „Jameda“ verletzt wurden. In der ­Urteilsbegründung wird auch Kritik geübt an der Anzeigen-Strategie, die zahlende Ärzte ­gegenüber nichtzahlenden besser bewertet.

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  • XXVII. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich − „Krebs bei der Frau“ 2018

    Mit dem Konzept der Jahrestagungen löst die AGO Österreich einen umfassenden Betreuungsanspruch ein: ­Neben dem Wissens-Update zur Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren ist auch ein ganztägiges Fortbildungsseminar für das onkologische Pflegepersonal seit vielen Jahren integraler Bestandteil des Kongresses. Und als maßgebliche Steuerungszentrale der österreichischen gynäkoonkologischen Studienlandschaft nützt ihn die AGO für eine Standortbestimmung und Promotion aktueller Studienprojekte.

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  • Neoadjuvante Chemotherapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom

    Wenige Themen in der Behandlung des epithelialen Ovarialkarzinoms polarisieren so wie der Einsatz einer ­neoadjuvanten Chemotherapie (NACT) bei fortgeschrittenen Tumorstadien. Befürworter­ argumentieren mit deutlich reduzierter ­perioperativer Morbidität und Mortalität bei gleichen onkologischen Ergebnissen, ­während Gegner auf die insgesamt schlechten Ergebnisse…

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  • Effiziente Abklärung von intrauterinem Fruchttod in Österreich − Etablierung einer nationalen Arbeitsgruppe zur detaillierten Erfassung der Inzidenz und der Ursachen

    Es liegen nur sehr eingeschränkt nationale Daten zur Inzidenz von intrauterinem Fruchttod (IUFT) sowie den Ursachen und assoziierten Risikofaktoren im Einzelfall vor, eine ­österreichische Arbeitsgruppe unter dem Schirm der ÖGPPM soll diesen Mangel beheben.

    Ein leitlinienkonformes Procedere nach IUFT soll neben den fetalen Post-mortem-Untersuchungen und Überprüfung einer vermuteten Ursache auch ein adäquates, aufklärendes Abschlussgespräch mit den ­Eltern einschließen.

    Zur Objektivierung eines gefundenen kausalen Faktors für den IUFT steht eine Vielzahl an Klassifikationssystemen (z. B. der WHO oder die Tulip-Klassifikation) zur Verfügung.

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  • Gender-Aspekte beim Schlaganfall − Studie zur geschlechtsspezifischen Versorgungsqualität in österreichischen Stroke-Units

    Vorhofflimmern bei Frauen fast doppelt so häufig wie bei Männern und insgesamt für fast 30 % aller ischämischen Schlaganfälle verantwortlich.

    Nach österreichischen Registerdaten bei Frauen und Männern idente Akutversorgung in den Stroke-Units trotz unterschiedlicher Voraussetzungen (Frauen älter, höhere funktionelle Beeinträchtigungen, unterschiedliche Ursachenverteilung etc.).

    Rehabilitations-Outcome bei Frauen: funktionelle Behandlungsergebnisse schlechter, Sterblichkeit ­allerdings ­geringer als bei Männern.

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  • Vom Fälschungs- zum Versorgungsskandal

    Groß war im letzten Sommer die mediale Aufregung um ein Krebsmedikament. Das niederösterreichische Unternehmen KOANAA Healthcare GmbH hatte ohne aufrechte Zulassung in Österreich ein Produkt aus indischer ­Herstellung mit österreichischer Aufmachung an ein Wiener Spital geliefert.

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  • Das neue Regierungsprogramm zum Gesundheitswesen − Ambitionierte Vorhaben

    Gesundheitsministerin Beate Hartinger hat ihr Regierungsprogramm bis 2022 vorgelegt und startet somit einen neuen Versuch, das österreichische Gesundheitssystem zu revolutionieren. Darin finden sich ambitionierte Vorhaben, aber keine großen Überraschungen.

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  • Neue nationale Nomenklatur der gynäkologischen Zytologie – Überarbeitete Version 2018 ÖGZ und ÖGPath/ IAP Austria

    Die ÖGZ und ÖGPath empfehlen die Verwendung einer einheitlichen nationalen Nomenklatur für die gynäkologische Zytologie.

    Die neue Nomenklatur-Empfehlung ist im verbalen Teil stark an das Bethesda-System angelehnt und verwendet die gültige WHO-Nomenklatur, verlässt aber die bisherige Pap-Gruppierung nicht.

    Die 8 Pap-Kategorien ermöglichen klare klinische Implikationen. Konsens besteht darüber, dass bis zum Vorliegen der neu gefassten Abklärungsleitlinie der OEGGG auffällige Abstriche der neuen zytologischen Nomenklatur entsprechend der noch gültigen OEGGG-Leitlinie (2015)5 abgeklärt werden sollen.

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  • Die neue Gyn-Zyto-Nomenklatur 2018 im Kontext der OEGGG-Leitlinie 2015 − Stellungnahme der OEGGG zur überarbeiteten Fassung der ÖGZ und ÖGPath/IAP Austria

    Wichtigste Änderung vs. ÖGZ-Nomenklatur 2005: vormals als Pap II mit HPV-assoziierten Veränderungen klassifizierte zytologische Befunde nun als Pap IIID zu befunden.

    Procedere bei auffälligen Veränderungen entsprechend der Pap-Befundung nach wie vor wie in der OEGGG-Leitlinie 2015 empfohlen.

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  • Was brauchen „Wunschkinder“? − Assistierte Reproduktion unter Miteinbeziehung der kindlichen Psyche

    Kinderwunschbehandlungen beziehen sich nicht nur auf Paare, sondern auf ein Drittes, das Kind.

    Für seine gesunde psychische Entwicklung ist ein verantwortungsvoller Einsatz assistierter Reproduktionstechnologien unerlässlich.

    Durch ein Verständnis für die zugrundeliegende Psychodynamik können alle Expertinnen und Experten handelnd, aufklärend und beratend zu gelingenden Eltern-Kind-Beziehungen beitragen.

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  • Weibliche Depression, männliche Depression − Brauchen wir eine geschlechtsspezifische Diagnostik und Therapie?

    Die unipolare Depression gilt als weibliche Depression, da Frauen häufiger als Männer die etablierten Depressionskriterien erfüllen und diese mit Weiblichkeit assoziiert werden.

    Die männliche Depression ist „maskiert“ durch externalisierende Symptome, die nicht in den gängigen Depressionskriterien enthalten sind und daher die Diagnose erschweren. Trotzdem handelt es sich um die gleiche Erkrankung.

    Bei Diagnostik und Therapie müssen Geschlechterstereotype, Belastungskonstellationen und ­Stressverarbeitung besser berücksichtigt werden.

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