• Österreichische und deutsche Medizin-Universitäten vernachlässigen die Publikation ihrer Studienergebnisse in der EU-Datenbank – Forderung nach mehr Transparenz!

    Eine wichtige Voraussetzung für Fortschritte in der Medizin ist es, die Ergebnisse klinischer Studien der internationalen Wissenschaftergemeinde zur Kenntnis zu bringen, und eben dafür sorgen österreichische und deutsche Medizin-Universitäten viel zu selten. Nur in Ausnahmefällen werden Studienergebnisse im Register EudraCT (European Union Drug ­Regulating Authorities Clinical Trials), in dem alle klinischen Studien erfasst werden sollten, publiziert.

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  • Arzneimittellieferengpassbehebungsstrategien

    In meiner Kindheit spielten wir damit, lange Wörter zu bilden, die gerade noch einen Sinn ­ergeben. Dieses Wort ergibt Sinn, vielmehr noch begleitet es uns im Praxisalltag.

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  • Zur ÖGS-Jahrestagung 2020: „Grenzen zwischen Disziplinen, aber auch zu Laien öffnen“

    Den Zielen der ÖGS entsprechend, den interdisziplinären Zugang im Management von Brustdrüsenerkrankungen zu fördern und alle befassten Fachrichtungen zum Erfahrungsaustausch zusammenzuführen, finden alle 2 Jahre interdisziplinäre Tagungen an verschieden Orten in Österreich statt. Wie alle medizinischen Kongresse heuer steht auch die ÖGS-Jahrestagung 2020 im Zeichen der COVID-19-Beschränkungen.

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  • Onkoplastik in der Brustchirurgie

    Neueste Daten belegen, dass onkoplastische brusterhaltende Operationstechniken das kosmetische Ergebnis bei einer ungünstigen Brust-Tumor-Relation wahren und damit, bei gleicher onkologischer Sicherheit, trotzdem brusterhaltend operiert werden kann.

    Die Sofortrekonstruktion bei Mastektomie ist heutzutage der Standard bei Rekonstruktionswunsch. Damit ist es erforderlich, schon vor dem ersten Eingriff kosmetische Überlegungen mit einzubeziehen, um Frauen ganzheitlich in ihrer Gesundheit zu unterstützen.

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  • Mangelernährung in der Schwangerschaft bei veganer Ernährung

    Eine strikte vegane Ernährung kann eine ausreichende Versorgung mit einigen Nährstoffen nicht oder nur schwer gewährleisten.

    Vor allem Personen mit besonderen Anforderungen (Schwangere, Stillende) sollten auf eine nährstoffdichte Ernährung achten und die Versorgung mit den kritischen Nährstoffen regelmäßig ­ärztlich überprüfen lassen. Der kritischste Nährstoff ist Vitamin B12.

    Eine vegane Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit wird nicht empfohlen.

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  • Die OEGGG im Jahr der Pandemie

    Auch die Österreichische Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (OEGGG) hat als ärztliche Fachgesellschaft auf den alles dominierenden Kontext COVID-19-Pandemie reagiert und zeitnah eine Reihe von Richtlinien und Stellungnahmen publiziert, um die österreichischen FrauenärztInnen in ihrer Arbeit in der Praxis zu unterstützen. Anstelle der abgesagten Jahrestagung wurde für den Herbst ein innovatives Fortbildungskonzept entwickelt.

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  • Rendite versus Solidarprinzip

    „Alarmruf der Station 9C im AKH Wien – Hightech-Medizin rettet Frühgeborene, es fehlt aber an Personal“, titelte vor kurzem ein Leitartikel im „Falter“1. Hiobsbotschaften, die unser Gesundheitssystem betreffen, sind an der ­Tagesordnung. So wird u. a. einerseits von einem drastischen Personalmangel berichtet und andererseits sei die längerfristige Finanzierung des Systems nicht gesichert.

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  • HPV-Impfung: Ist das wirklich schon alles, Österreich?

    Mit dem humanen Papillomavirus (HPV) assoziierte Malignome machen weltweit ca. 3,5 % aller neu aufgetretenen Tumorerkrankungen aus und sind für ca. 4,6 % aller tumorbedingten Todesfälle verantwortlich. Die Rate an HPV-assoziierten neu aufgetretenen Tumorerkrankungen lag 2018 in Österreich bei 4,2–9,8/100.000…

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  • Endokrine Therapie 2.0 – Einsatz von Resistenzblockern

    In der Zulassungsstudie für den mTOR-Inhibitor Everolimus zeigte sich für die Kombination mit Exemestan nach Rezidiv oder Progress während endokriner Therapie eine Verlängerung des medianen PFS um mehr als das Doppelte vs. Placebo + Exemestan.

    Die in Österreich zugelassenen CDK-4/6-Inhibitoren Palbociclib, Ribociclib und Abemaciclib zeigen in Kombination mit endokriner Therapie signifikante und ausgeprägte Überlebensvorteile vs. endokrine Therapie allein.

    Der PI3K-Inhibitor Alpelisib verlängerte in der SOLAR-1-Studie in Kombination mit Fulvestrant vs. Placebo + Fulvestrant bei lokal fortgeschrittenem HR+/HER2-Brustkrebs mit antihormoneller Therapie in der ­Anamnese und PIK3CA-Mutation signifikant das PFS (durch die FDA bereits zugelassen).

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  • Impfungen vor und in der Schwangerschaft

    Im Sinne des „Prepare for Pregnancy“ sollen prinzipiell alle empfohlenen Impfungen bereits vor Beginn einer Schwangerschaft durchgeführt werden, unbedingt jene mit ­Lebendimpfstoffen wie gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen (Schwangerschaft als ­Kontraindikation).

    Während der Schwangerschaft können Totimpfstoffe wie bei der Vierfachimpfung Diphtherie-Tetanus-Pertussis-Polio problemlos angewandt werden – bei Notwendigkeit Auffrischungen sowie notwendige Grundimmunisierungen.

    In der Schwangerschaft besonders empfohlen: Impfungen gegen Influenza und Pertussis (Nestschutz fürs Neugeborene).

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  • Wie glaubwürdig ist Evidenz? – Die Wahrheit ist ein Kind des Studientyps!

    Die wissenschaftliche Bewertung von Nutzen und Risiken klinischer Verfahren basierend auf klinischen Studien hat in den letzten Jahrzehnten eine enorme Akzeptanz erfahren. Es ist allerdings nicht immer einfach, die Qualität medizinischer Information richtig einzuschätzen.

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  • Hormonersatz in der Menopause erneut unter Beschuss – Cui bono?

    Eine kürzlich erschienene und im „Lancet“ publizierte Metaanalyse bringt teilweise neue ­Ergebnisse zum Risiko, unter Hormontherapie an Brustkrebs zu erkranken. Man wäre schon geneigt gewesen zu sagen, dass eine stabile Ruhe nach der WHI-Study 2002 eingetreten ist.

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  • Impfungen bei onkologischen Patienten

    Totimpfstoffe können auch während laufender Chemotherapie verabreicht werden. Bei monoklonalen Antikörpern wie Rituximab, welche die B-Lymphozyten depletieren, sind Impfungen für 6 Monate wirkungslos.

    Lebendimpfstoffe sind bei jeglicher Immunsuppression kontraindiziert. Dies betrifft v. a. die Mumps-Masern-Röteln-Impfung. Gegen Herpes Zoster ist nun ein Totimpfstoff verfügbar.

    Gegen Pneumokokken und saisonal gegen Influenza sollten onkologische Patienten geimpft werden.

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  • Menopause, Neuroendokrinium und depressive Verstimmung

    Die lebenslängliche Inzidenz von endogenen Depressionen bei Frauen wird auf 18–21 % geschätzt und ist damit doppelt so hoch als bei Männern. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts hatte Emil Kraepelin einen Zusammenhang zwischen dem „manisch-depressiven Irresein“ und dem Endokrinium vermutet….

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT 2019 Nachlese

    Als konzentrierte eintägige Fortbildungsveranstaltung konzipiert, versteht sich der GYN-AKTIV KOMPAKT als ­wichtige Ergänzung zu den großen Fachkongressen. Am Programm stand die Vermittlung praxisrelevanten Fachwissens und aktueller Entwicklungen in der Gynäkologie und Geburtshilfe durch ausgewiesene österreichische und deutsche ExpertInnen.

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  • Gegen den manipulativen Umgang mit statistischen Daten – Unstatistiken zu Weltsensationen

    Mediale Aufmerksamkeit erhält bekanntlich in erster Linie das Nicht-Alltägliche, das Besondere, oft gleichgültig, ob es den Tatsachen entspricht oder nicht. Bei medizinischen Weltsensationen ist das besonders heikel, gehen ­diese doch nicht selten mit starker Verunsicherung einher.

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  • ELGA Der Boiled-Frog-Effekt

    Wird ein Frosch in heißes Wasser geworfen, springt er sofort wieder heraus. Wird das Wasser, in dem er sich befindet, langsam erhitzt, bleibt er hingegen und scheint die Hitze nicht zu bemerken, bis er jede Chance vertan hat, der tödlichen Falle zu entkommen. Auf diese Art und Weise köchelt ELGA seit 2011 vor sich hin und treibt die Ärzteschaft vor sich her.

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  • ESMO-Highlights zum Mammakarzinom – Große Fortschritte und erfreuliche Signale

    In der MONARCH-2-Studie mit Abemaciclib wie auch in der MONALEESA-3-Studie mit Ribociclib erzielten CDK4/6-Inhibitoren eindeutig signifikante und vor allem auch klinisch relevante Verbesserungen.

    Beim triple-negativen Mammakarzinom (TNBC) mehren sich positive Daten zur Immuntherapie: Der Immun-Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab steigerte signifikant die Rate pathologischer ­Komplettremissionen in der KEYNOTE-522-Studie.

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  • Sentinel-Lymphknoten-Biopsie: Was ist noch unklar?

    Die Sentinel-Node-Biopsie (SLNB) ist das Standardverfahren für alle Patientinnen mit ­axillärem Staging bei primärer Operation.

    Bei klinisch okkultem und geringfügigem Tumorbefall im SLN wird die Indikation zu einer Axilladissektion zunehmend verlassen.

    Bei Patientinnen mit klinisch negativen Lymphknotenstatus vor neoadjuvanter Chemotherapie (NACT) sollte die SLNB nach der NACT durchgeführt werden.

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  • Thrombophilie bei Kinderwunsch

    Grundsätzlich sollte bei jeder Kinderwunschpatientin neben einer genauen Anamneseerhebung vor Start einer IVF/ICSI-Behandlung ein basaler Gerinnungsstatus erstellt werden, um eine Thrombose- oder Blutungsneigung auszuschließen.

    Es konnte bei Anti-Phospholipid-Antikörpern ein erhöhtes Risiko für ein Implantationsversagen und habituelle Aborte festgestellt werden.

    Eine antithrombotische Therapie zum alleinigen Zweck der Verbesserung der Schwangerschafts- und Lebendgeburtenrate ist nicht indiziert.

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  • Blutungsstörungen bei Jugendlichen

    Mädchen, die eine gynäkologische Ordination aufsuchen, kommen in 75 % wegen ­ Menstruationsproblemen.

    Bei Abklärung der abnormen uterinen Blutung in der Pubertät sollten einerseits unnötige ­Untersuchungen vermieden, aber Pathologien nicht übersehen werden.

    Je nach Ergebnis einer strukturierten Basisuntersuchung sollten gezielt weiterführende Untersuchungen veranlasst werden: Hormonstatus inklusive Schilddrüsenabklärung, Blutbild, Eisenstoffwechsel, ­Hämophilieabklärung, Funktionstests oder humangenetische Testungen.

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  • Fake News im „Lancet“ – Die Akte Andrew Wakefield

    Es sind alarmierende Meldungen, laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben Maserninfektionen aktuell ­einen Höchstwert erreicht – auch Österreich ist betroffen. Dabei sind Masern keineswegs harmlos, alleine im ­Jahre 2017 waren weltweit 110.000 Todesfälle auf diese Erkrankung zurückzuführen, überwiegend Kinder unter 5 Jahren.­

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  • Wahlarzt im Sommerloch

    Anfang August verkündete der Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, dass Wahlärzte ein Problem darstellten und er ihre Zahl beschränken wolle. Keine Daseinsberechtigung für Ärzte, die außerhalb des Systems, also privat Leistungen erbringen?

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  • Erfolgsmodell: 10 Jahre zertifizierte Brustgesundheitszentren

    In Österreich wurden seit 2009 bisher 30 Brustgesundheitszentren (BGZ) durch die ­Österreichische Zertifizierungskommission1 (ÖZK) zertifiziert. In ÖZK-zertifizierten BGZs werden 80 % aller Mammakarzinom-Erkrankungen behandelt.Die Versorgung in BGZs hat einen wesentlichen Anteil daran, dass die Diagnose Brustkrebs ­mittlerweile kein Todesurteil mehr ist: Überlebensrate nach 5 Jahren bei 88 %.

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  • OEGGG-Jahrestagung 2019: Im Interview – die neue Präsidentin Gunda Pristauz-Telsnigg

    Die Jahrestagung der OEGGG findet heuer wieder – wie jedes zweite Jahr – als gemeinsame Veranstaltung mit der BGGF statt – nach dem Austragungsort 2017 in der Wiener Hofburg diesmal in München.

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  • Highlightbericht vom ESHRE 2019 in Wien – Neues zur Reproduktionsmedizin und Embryologie

    Positiver Einfluss einer gesunden Ernährung mit ausreichender Zufuhr von Mikro­nährstoffen nicht nur auf Schwangerschafts-Outcomes, sondern auch präkonzeptionell auf die Fruchtbarkeit und epigenetisch auf die Nachkommen.Genetische Diagnostik und Kinderwunschtherapie: Untersuchung von Embryonal-DNA im Nährmedium kann die Invasivität der Präimplantationsdiagnostik deutlich verringern. Ein „Natural Cycle“ bei einem Kryotransfer senkt die Abort- und Präeklampsierate.

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  • Fellowship in Urogynaecology and Reconstructive Pelvic Floor Surgery

    Universitätsklinik für Frauenheilkunde, Medizinische Universität Wien An der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der Medizinischen Universität Wien, Klinische Abteilung Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie gelangt am 1. Oktober 2019 eine Stelle für die 2-jährige Ausbildung zum „Fellow in Urogynaecology and Reconstructive Pelvic…

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  • Ist die onkologische Versorgung in Gefahr? − Krebs ist „teuer“

    In der gesundheitspolitischen Debatte wird immer wieder von einer Kostenexplosion in der Onkologie gesprochen, vor allem die sog. financial toxis von innovativen Arzneimitteln in der Onkologie ist ein viel diskutiertes Thema.

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  • Impfen − Verantwortung oder Verpflichtung?

    Die Wiener und nun auch die Österreichische Ärztekammer fordern österreichweit eine an die Auszahlung des Kinderbetreuungsgeldes bzw. der Familienbeihilfe gekoppelte Impfpflicht für Minderjährige bis zum vollendeten 14. Lebensjahr, und zwar alle im Gratisimpfprogramm vorgesehenen Impfungen betreffend.

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  • XXVIII. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich: „Krebs bei der Frau“ 2019

    Ein konzentriertes Update zu allen aktuellen Entwicklungen, neuesten Leitlinien und Zukunftsperspektiven – die alljährlich im Congress Salzburg stattfindende AGO-Jahrestagung ist der wichtigste nationale Termin für gynäkoonkologische Fortbildung und inkludiert auch ein ganztägiges Fortbildungsseminar für das onkologische Pflegepersonal.

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  • Ovarialkarzinom: PARPi-Erhaltungstherapie in der Front-Line
    Wrap-up Sitzung „Welche praxisverändernden Entwicklungen gibt es?“

    Nach wie vor wird das epitheliale Ovarialkarzinom überwiegend in fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert. Das erklärt die hohe Mortalität dieser Tumorentität trotz großer Anstrengungen in Diagnostik und Therapie.

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  • Mitteilung der AGO Studienzentrale zu derzeit laufenden und geplanten gynäkoonkologischen Studien in Österreich − Bringen Sie Ihre Patientinnen in unsere Studien ein!

    Die Teilnahme an Therapiestudien wird von nationalen und internationalen Gruppen empfohlen. Derzeit wird in Österreich eine Reihe hochwertiger Studien zur Behandlung von Frauen mit bösartigen gynäkologischen ­Erkrankungen angeboten.

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  • Österreichischer Verhütungsreport 2019

    Weiterer Rückgang bei hochwirksamen Verhütungsmitteln und eine völlig falsche, viel zu geringe Einschätzung der natürlichen Fruchtbarkeit.Die hohen Initialkosten für die wirksamen Verhütungsmethoden sind oftmals eine ­unüberwindbare Hürde und ein wesentlicher Grund für die schlechtere Verhütung, besonders bei Frauen mit ­Migrationshintergrund.Schlechte Verhütung führt nicht zu mehr Geburten, sondern nur zu mehr Schwangerschaftsabbrüchen.

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  • Bedeuten höhere Gesundheitsausgaben auch mehr Gesundheit?

    EU-Kommission und OECD evaluieren jährlich die europäischen Gesundheitssysteme, u. a. vergleichen sie Gesund­heits­ausgaben (gesamt und pro Kopf) und Leistungsfähigkeit.

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  • Von der Vision zum Tun

    Vor dem Hintergrund, dass die konventionelle jährliche Zytologie bis zum endgültigen „Game over“ bereits am absteigenden Ast der Popularität zu sein scheint, braucht es für die Gynäkologie ein neues Image.

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  • Zervixkarzinom-Früherkennung – die neuen Abklärungs-Algorithmen

    Nach dem Inkrafttreten der neuen österreichischen Gyn-Zyto-Nomenklatur mit 1. 1. 2018 erfolgte eine entsprechende Anpassung der OEGGG-Empfehlungen zur Diagnose und Therapie von CIN sowie Vorgangsweise bei zytologischen Befunden mit eingeschränkter Qualität.

    Diese Leitlinie soll zu einer Vereinheitlichung und Standardisierung des Abklärungsmanagements führen und damit eine Unter- oder Übertherapie verhindern – d. h. die Anzahl an Konisationen senken und eine möglichst rasche Karzinomdiagnostik ermöglichen.

    Neben den Grundpfeilern der Inspektion und Kolposkopie, Abnahme der konventionellen Zytologie und Histologie ist die HPV-Testung von entscheidender Relevanz, da eine persistierende HPV-High-Risk-Infektion eine notwendige Voraussetzung für die Entwicklung des Zervixkarzinoms und seiner Vorstufen darstellt.

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  • Komplikationen der operativen Therapie bei tief infiltrierender Endometriose

    Komplikationen bei ausgedehnten Operationen zur Behandlung der TIE sind in Abhängigkeit
    der Erfahrung und Fallzahl des interdisziplinären operativen Teams selten, können jedoch
    schwerwiegend sein.

    Der Schlüssel zur erfolgreichen und oft individuellen Behandlung solcher Komplikationen ist die frühzeitige Diagnose und rasche Intervention.

    Die mögliche Prävention von Komplikationen beinhaltet eine adäquate präoperative Diagnosestellung und Risikoeinschätzung in Kombination mit den erläuterten medikamentösen und chirurgischen Maßnahmen.

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  • Chirurgische Therapie der Belastungsharninkontinenz: Inkontinenz nach Voroperation – (k)ein Drama in zwei Akten

    Bei rezidivierender/persistierender Inkontinenz nach einer Operation sollte die diagnostische Abklärung gleich wie bei der Erstvorstellung erfolgen.

    Der klinische Zugang richtet sich nach der Behandlung der störenden Symptome (Belastungsinkontinenz?), dem Behandlungswunsch mit einer Risiko-Nutzen-Abwägung bei Invasivität sowie der Auslotung der Behandlungsziele und Erwartungshaltung aus der Sicht der Patientin.

    Einen chirurgischen Rezidiveingriff wird man von der Stärke und Art der Symptome abhängig machen.

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  • Abhängigkeit und Sucht durch Analgetika

    Bei wiederholter Opioidexposition kommt es zu Änderungen der Hirnfunktion – mit zunehmend höherem Bedarf an Opioiden und gleichzeitiger Entwicklung von Entzugssymptomen.

    In den letzten Jahren häufen sich Berichte über eine Zunahme der Suchtentwicklung bei Patienten, welche wegen nicht tumorbedingter Schmerzen Opioide verabreicht bekommen.

    Nachdem Suchtentwicklung offensichtlich mit einer individuellen Prädisposition verbunden ist, wurden spezielle Fragenbögen entwickelt, welche die Filterung von Risikopatienten ermöglichen.

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  • The Dark Side of Science−Forschungs-Müll, Fake-Publikationen und Junk-Konferenzen

    Das Ergebnis einer von „ORF Science“ gemeinsam mit den deutschen TV-Sendern NDR und WDR, der „Süddeutschen Zeitung“, mit „Le Monde“ und dem „Falter“ durchgeführten investigativen Recherche hat im vergangenen Sommer mein Weltbild um einiges erweitert. Es wurde ausführlich von einem Fake Science-System berichtet, das mir, obwohl seit langem wissenschaftlich tätig, in seinem Ausmaß nicht wirklich bekannt war.

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  • Anlässlich einer OEGGG-Stellungnahme − Chlamydienscreening in Österreich?

    Genitale Infektionen mit Chlamydia trachomatis verlaufen zumeist asymptomatisch, sind häufig und können folgenschwere Erkrankungen auslösen. Der Nachweis ist einfach und kostengünstig, deshalb ist ein Screening sinnvoll.

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  • ESMO 2018: Highlights zum Ovarialkarzinom − Neue Daten zu PARP-Inhibitoren und Immuntherapie

    In der Primärtherapie profitieren Patientinnen mit BRCA-Mutation eindrucksvoll von Olaparib, verabreicht als 2-jährige Erhaltungstherapie nach abgeschlossener Chemotherapie.

    In der PRIMA-Studie zeigte sich unter einer adaptierten Niraparib-Dosierung (200 statt 300 mg täglich) eine deutliche Reduktion der Nebenwirkungen in einem definierten ­Risikokollektiv (entweder Körpergewicht < 77 kg KG oder Thrombozyten < 150.000/µl).

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  • mikroRNA in der Osteoporosediagnose − Molekulare Marker zur individuellen Risikoprognose 

    Osteoporose ist eine systemische Erkrankung der Knochen und führt schleichend zu einem stark erhöhten Risiko für sogenannte „nicht-traumatische“ Frakturen – Frakturen, die ohne große Energieeinwirkung wie z. B. aufgrund eines Sturzes, auftreten. Die Inzidenz osteoporotischer Frakturen steigt seit mehreren Jahren…

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  • Immunoseneszenz – das alternde Immunsystem

    Es ist hinlänglich bekannt, dass der Alterungsprozess mit zahlreichen physiologischen, hormonellen, aber auch zellulären Veränderungen im Körper einhergeht, die auch vor dem Immunsystem nicht haltmachen. In diesem Zusammenhang werden häufig die Begriffe „Immunoseneszenz“ und „Inflammageing“ genannt. Doch was verbirgt sich…

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  • Einfluss von Medikamenten auf das Mikrobiom

    Das humane Mikrobiom ist ein vielfältiges Ökosystem aus Bakterien, Viren, Phagen, Archäen und Pilzen, die ca. 2–2,5 kg Biomasse ausmachen. Medikamente zählen neben der Ernährung zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf das Darm-Mikrobiom. Weitere Einflussfaktoren sind der Geburtsmodus, die Art der…

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  • Wandel in der operativen Gynäkologie – Sinn und Unsinn

    Die Rahmenbedingungen und der zunehmende ökonomische Druck haben den operativen Alltag in der Frauenheilkunde völlig verändert.

    Nach der Ära der mit hoher Morbidität und Mortalität gekennzeichneten Ultraradikalchirurgie für alle Tumorstadien folgte die stadienadaptierte kombinierte operative und radiochemotherapeu­tische Strategie mit deutlicher Reduktion der Folgekomplikationen für die Patienten.

    Nach einer Epoche der explosionsartigen Entwicklung neuer TVT-Operationstechniken zur Rekonstruktion des Beckenbodens ist nach Bekanntwerden vieler neuer Komplikationen jetzt kritischer Realismus eingekehrt.

    Mit der Zunahme der organerhaltenden Techniken und konservativer Therapieoptionen ist die Anzahl der Hysterektomien seit Jahren rückläufig.

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  • Rankings im Wissenschaftssystem

    Die Medizinische Universität Wien wurde aktuell im „Times Higher Education (THE) World University Ranking“ – ­einem der weltweit renommiertesten Publikationsorgane für Universitätsrankings – wieder in die Rangliste ­aufgenommen und als zweitbeste österreichische Universität nach der Universität Wien gelistet.

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  • Sozialversicherungsreform − Finanzierung aus (m)einem Topf

    Die Sozialversicherungsreform steht als Regierungsvorlage auf dem Papier, ist in Begutachtung gegangen und hat am 24. Oktober den Ministerrat passiert. Wer allerdings aus einem Topf planen und finanzieren will, muss anderen ihre Töpfe entreißen, was erwartungsgemäß auf Widerstand stößt. So müssen beispielsweise gut haushaltende KK ihre Ersparnisse in ein verordnetes Eintopfgericht werfen.

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  • First–in–Class–CDK4/6–Inhibitor Palbociclib (Ibrance®) bei fortgeschrittenem HR+/HER2-–Brustkrebs: Palbociclib bei älteren Brustkrebs–Patientinnen

    Eine neue Subgruppenanalyse zu den PALOMA-Studien zeigte, dass Palbociclib plus endokrine Therapie auch bei älteren Patientinnen eine wirkungsvolle und gut verträgliche Option darstellt.

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  • GYN-AKTIV KOMPAKT 2018 − Nachlese zu unserem 4. Fortbildungskongress am 8. 9. 2018, Apothekertrakt Schloss Schönbrunn

    Der jährlich als eintägige Veranstaltung abgehaltene Kongress zu aktuellen Themen der Gynäkologie und Geburtshilfe ist ein integraler Bestandteil des Fortbildungskonzeptes unserer Fachpublikation. GYN-AKTIV KOMPAKT versteht sich als wichtige Ergänzung zu den großen Fachkongressen. Die seit dem Auftakt vor 4 Jahren stetig wachsenden TeilnehmerInnen-Zahlen belegen ein hohes Publikumsinteresse an dieser namensgebend konzentrierten Form des Wissensupdates.

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  • Kontrazeption bei Mädchen in besonderen Fällen

    Die Verhütungsberatung bei Adoleszentinnen mit Begleiterkrankungen kann eine Herausforderung darstellen, zumal die Datenlage für Kinder limitiert ist. Die Beratung orientiert sich daher zwangsläufig an den Empfehlungen für erwachsene Frauen, beispielsweise an den Empfehlungen der WHO oder den CDC- Leitlinien (Centers for Disease ­Control and Prevention). Auch treten bei Mädchen schwerpunktmäßig andere Grunderkrankungen, die die Wahl der ­Kontrazeption beeinflussen, auf.

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  • Krebsvorsorge – ein Mythos?

    Während der Effekt von Präventivleistungen in der Frauenheilkunde in Bezug auf nicht-maligne Krankheitsbilder (Schwangerenvorsorge, Kontrazeption, Impfungen etc.) häufig unterschätzt wird, sind die Erwartungen unserer Patientinnen in Bezug auf die Prävention gynäkologisch-onkologischer Erkrankungen zumeist weitgehend unrealistisch.

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  • Harmoniebedürfnis und kognitive Dissonanz

    Woher nimmt der Arzt die Motivation, Patienten zu motivieren? Barrierefreiheit bei der ­Empathie gelingt nur durch entsprechende Rahmenbedingungen.

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  • Senologie im Zeichen der Radiologie

    Jedes Jahr versammelt die ÖGS die Fachdisziplinen der Senologie zu einem Update der aktuellen Entwicklungen bei Erkrankungen der Brust, zuvorderst Prävention, systemische und lokale Therapie des Mammakarzinoms. Schauplatz der Jahrestagung 2018 unter Kongresspräsidentin Univ.-Prof. Dr. Florentia Peintinger ist Graz. In den letzten beiden Jahren wurde die Arbeit der ÖGS durch die Radiologin und Strahlentherapeutin Univ.-Prof. Dr. Alexandra Resch als Präsidentin geprägt.

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  • Prophylaktische Mastektomie: ausschließlich bei BRCA-Mutationen?

    Prophylaktische oder – korrekter formuliert – risikoreduzierende Eingriffe an der weiblichen Brust sind spätestens seit Angelina Jolies Outing in der „New York Times“ im Mai 2013 ein nicht nur in Medizinerkreisen intensiv diskutiertes Thema. Einerseits lässt die zunehmende Erweiterung und…

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  • ASCO Summary Days 2018 − Praxisrelevante Studien beim Mammakarzinom

    Es wurden am heurigen ASCO-Meeting Daten präsentiert, die praxisrelevant sind und Anlass für weitere Diskussionen bieten.

    Das betrifft hauptsächlich die adjuvante Denosumab-Therapie, aber auch eine potenzielle Verkürzung der Therapiedauer mit Trastuzumab.

    Deklariertes Highlight als Late-breaking Abstract 1 war die TAILOR-x-Studie.

    Darüber hinaus sind Signale aus Phase-II-Studien mit neuen Substanzen beim triple-negativen ­Mammakarzinom hochinteressant, auch zur Generierung neuer Studienkonzepte.

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  • Ultraschall, NIPT, invasive Abklärung – Konkurrenten oder optimale Partner?

    Die individualisierte Risikoberechnung für Trisomie 21 anhand von Ultraschall- und Blutparametern (Combined Test) besitzt eine Sensitivität von maximal 95 % (Falsch-positiv-Rate 5 %).

    Die Untersuchung der zellfreien fetalen DNA aus dem Blut der Mutter (NIPT) mit einer ­Entdeckungsrate für Trisomie 21 von mehr als 99 % (Falsch-positiv-Rate unter 0,2 %) ist kein diagnostischer Test und bedarf einer Verifizierung mittels invasiver genetischer Testung.

    Trotz der guten Vorhersagesicherheit des mütterlichen Bluttests für fetale Aneuploidien ist eine sorgfältige Ultraschalluntersuchung im ersten Trimester unverzichtbar.

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  • Am Beispiel der deutschen S3-Leitlinie zur Zervixkarzinom-Prävention − Wem dienen Leitlinien?

    Ziel von Leitlinien ist es, eine angemessene gesundheitsbezogene Versorgung zu gewährleisten. Allerdings, wenn man den enormen zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand betrachtet, der vor allem die Erstellung gynäkologisch-onkologischer Leitlinien begleitet, und das dann möglicherweise bescheidene Ergebnis, muss die Frage nach dem praktisch-klinischen Wert von Leitlinien erlaubt sein.

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  • Telefonische Gesundheitsberatung „Wenn’s weh tut!“ − Kummer-Nummer für Steuerzahler

    Rund 86-mal am Tag wählten die Wiener im Jahr 2017 im Durchschnitt die Nummer 1450, so präsentierte die inzwischen zurückgetretene Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger die Jahresbilanz einer telemedizinischen Neuerung.

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  • Immunonkologische Ansätze beim Zervixkarzinom

    In ersten Studien zeigen sich beim Zervixkarzinom vielversprechende Ansprechraten bei ­Immunonkologika.

    Am weitesten ist derzeit die Entwicklung der PD-1/PD-L1-Immun-Checkpoint-Inhibitoren bzw. von Peptidimpfstoffen.

    Daten von Phase-III-Studien zu klinisch relevanter Einschätzung der Wirksamkeit liegen derzeit noch nicht vor. Auch im Bereich der immunonkologischen Therapien fehlen derzeit präzise prädiktive Biomarker.

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  • OEGGG 2018 – Einleitungsinterview

    Auch die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe findet zum „altbewährten“ Termin um Fronleichnam statt, diesmal im Congress Salzburg. Geboten wird ein umfassender ­Aufriss zu aktuellen inhaltlich-wissenschaftlichen Problemstellungen des Faches von österreichischen und internationalen Vortragenden, aber auch Sitzungen, die sich mit der Selbstbestimmung der österreichischen Fach­gesellschaft im nationalen gesundheits- und berufspolitischem Kontext befassen.

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  • Die neuen POSEIDON-Kriterien − Differenzierte Klassifikation der „Poor Ovarian Response“

    Die Erfassung der ovariellen Reserve vor einer IVF/ICSI-Therapie ermöglich eine Ein­schätzung des Erfolgs bzw. Anpassung des Stimulationsschemas.Unabhängig von der ovariellen Reserve ist die Erfolgsprognose auch von der ovariellen ­Response abhängig.Das POSEIDON-Konzept stratifiziert Patientinnen mit eingeschränkter ovarieller Reserve bzw. schlechter ovarieller Response nach 4 Gruppen mit dem Ziel, bei eingeschränkter Erfolgsprognose ­personalisierte ART-Strategien anwenden zu können.

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  • Zum Jubiläum: Gesellschaft der Ärzte Wien − Gegründet vor 180 Jahren – liquidiert vor 80 Jahren – wieder gegründet 1946

    Zu Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich die Medizin im Aufbruch. Es war die Zeit des Ringens um die Ablöse des naturphilosophischen Zugangs durch naturwissenschaftliche Erkenntnisse, womit auch das dringende Bedürfnis der Ärzteschaft gegeben war, eine Ärztevereinigung zu gründen, um sich mit den rezenten medizinischen Entwicklungen bekannt zu machen.

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  • Arztbewertungsportale durch alle Instanzen − Die Crux mit den Premiumeinträgen

    Der Bundesgerichtshof (BGH) in Deutschland entschied nun für eine klagende Ärztin, deren Persönlichkeitsrechte durch den Betreiber des Portals „Jameda“ verletzt wurden. In der ­Urteilsbegründung wird auch Kritik geübt an der Anzeigen-Strategie, die zahlende Ärzte ­gegenüber nichtzahlenden besser bewertet.

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  • XXVII. Wissenschaftliche Tagung der AGO Österreich − „Krebs bei der Frau“ 2018

    Mit dem Konzept der Jahrestagungen löst die AGO Österreich einen umfassenden Betreuungsanspruch ein: ­Neben dem Wissens-Update zur Diagnostik und Therapie gynäkologischer Tumoren ist auch ein ganztägiges Fortbildungsseminar für das onkologische Pflegepersonal seit vielen Jahren integraler Bestandteil des Kongresses. Und als maßgebliche Steuerungszentrale der österreichischen gynäkoonkologischen Studienlandschaft nützt ihn die AGO für eine Standortbestimmung und Promotion aktueller Studienprojekte.

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  • Neoadjuvante Chemotherapie beim fortgeschrittenen Ovarialkarzinom

    Wenige Themen in der Behandlung des epithelialen Ovarialkarzinoms polarisieren so wie der Einsatz einer ­neoadjuvanten Chemotherapie (NACT) bei fortgeschrittenen Tumorstadien. Befürworter­ argumentieren mit deutlich reduzierter ­perioperativer Morbidität und Mortalität bei gleichen onkologischen Ergebnissen, ­während Gegner auf die insgesamt schlechten Ergebnisse…

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  • Effiziente Abklärung von intrauterinem Fruchttod in Österreich − Etablierung einer nationalen Arbeitsgruppe zur detaillierten Erfassung der Inzidenz und der Ursachen

    Es liegen nur sehr eingeschränkt nationale Daten zur Inzidenz von intrauterinem Fruchttod (IUFT) sowie den Ursachen und assoziierten Risikofaktoren im Einzelfall vor, eine ­österreichische Arbeitsgruppe unter dem Schirm der ÖGPPM soll diesen Mangel beheben.

    Ein leitlinienkonformes Procedere nach IUFT soll neben den fetalen Post-mortem-Untersuchungen und Überprüfung einer vermuteten Ursache auch ein adäquates, aufklärendes Abschlussgespräch mit den ­Eltern einschließen.

    Zur Objektivierung eines gefundenen kausalen Faktors für den IUFT steht eine Vielzahl an Klassifikationssystemen (z. B. der WHO oder die Tulip-Klassifikation) zur Verfügung.

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  • Gender-Aspekte beim Schlaganfall − Studie zur geschlechtsspezifischen Versorgungsqualität in österreichischen Stroke-Units

    Vorhofflimmern bei Frauen fast doppelt so häufig wie bei Männern und insgesamt für fast 30 % aller ischämischen Schlaganfälle verantwortlich.

    Nach österreichischen Registerdaten bei Frauen und Männern idente Akutversorgung in den Stroke-Units trotz unterschiedlicher Voraussetzungen (Frauen älter, höhere funktionelle Beeinträchtigungen, unterschiedliche Ursachenverteilung etc.).

    Rehabilitations-Outcome bei Frauen: funktionelle Behandlungsergebnisse schlechter, Sterblichkeit ­allerdings ­geringer als bei Männern.

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  • Vom Fälschungs- zum Versorgungsskandal

    Groß war im letzten Sommer die mediale Aufregung um ein Krebsmedikament. Das niederösterreichische Unternehmen KOANAA Healthcare GmbH hatte ohne aufrechte Zulassung in Österreich ein Produkt aus indischer ­Herstellung mit österreichischer Aufmachung an ein Wiener Spital geliefert.

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  • Das neue Regierungsprogramm zum Gesundheitswesen − Ambitionierte Vorhaben

    Gesundheitsministerin Beate Hartinger hat ihr Regierungsprogramm bis 2022 vorgelegt und startet somit einen neuen Versuch, das österreichische Gesundheitssystem zu revolutionieren. Darin finden sich ambitionierte Vorhaben, aber keine großen Überraschungen.

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  • Neue nationale Nomenklatur der gynäkologischen Zytologie – Überarbeitete Version 2018 ÖGZ und ÖGPath/ IAP Austria

    Die ÖGZ und ÖGPath empfehlen die Verwendung einer einheitlichen nationalen Nomenklatur für die gynäkologische Zytologie.

    Die neue Nomenklatur-Empfehlung ist im verbalen Teil stark an das Bethesda-System angelehnt und verwendet die gültige WHO-Nomenklatur, verlässt aber die bisherige Pap-Gruppierung nicht.

    Die 8 Pap-Kategorien ermöglichen klare klinische Implikationen. Konsens besteht darüber, dass bis zum Vorliegen der neu gefassten Abklärungsleitlinie der OEGGG auffällige Abstriche der neuen zytologischen Nomenklatur entsprechend der noch gültigen OEGGG-Leitlinie (2015)5 abgeklärt werden sollen.

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  • Die neue Gyn-Zyto-Nomenklatur 2018 im Kontext der OEGGG-Leitlinie 2015 − Stellungnahme der OEGGG zur überarbeiteten Fassung der ÖGZ und ÖGPath/IAP Austria

    Wichtigste Änderung vs. ÖGZ-Nomenklatur 2005: vormals als Pap II mit HPV-assoziierten Veränderungen klassifizierte zytologische Befunde nun als Pap IIID zu befunden.

    Procedere bei auffälligen Veränderungen entsprechend der Pap-Befundung nach wie vor wie in der OEGGG-Leitlinie 2015 empfohlen.

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  • Was brauchen „Wunschkinder“? − Assistierte Reproduktion unter Miteinbeziehung der kindlichen Psyche

    Kinderwunschbehandlungen beziehen sich nicht nur auf Paare, sondern auf ein Drittes, das Kind.

    Für seine gesunde psychische Entwicklung ist ein verantwortungsvoller Einsatz assistierter Reproduktionstechnologien unerlässlich.

    Durch ein Verständnis für die zugrundeliegende Psychodynamik können alle Expertinnen und Experten handelnd, aufklärend und beratend zu gelingenden Eltern-Kind-Beziehungen beitragen.

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  • Weibliche Depression, männliche Depression − Brauchen wir eine geschlechtsspezifische Diagnostik und Therapie?

    Die unipolare Depression gilt als weibliche Depression, da Frauen häufiger als Männer die etablierten Depressionskriterien erfüllen und diese mit Weiblichkeit assoziiert werden.

    Die männliche Depression ist „maskiert“ durch externalisierende Symptome, die nicht in den gängigen Depressionskriterien enthalten sind und daher die Diagnose erschweren. Trotzdem handelt es sich um die gleiche Erkrankung.

    Bei Diagnostik und Therapie müssen Geschlechterstereotype, Belastungskonstellationen und ­Stressverarbeitung besser berücksichtigt werden.

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