• Resurfacing in der ästhetischen Medizin: Needling

    Das Microneedling hat sich in den vergangenen Jahren als einfache, sichere und effektive Behandlungsmethode in der Dermatologie und in der plastischen Chirurgie etabliert.

    Bei diesem minimalinvasiven Verfahren werden mit einem Roller oder Pen, der mit sterilen Nadeln besetzt ist, Mikroverletzungen der Haut induziert. Im Rahmen des Reparaturprozesses wird das Gewebe langanhaltend gestrafft, neu moduliert, und die äußersten Hautschichten werden verdickt.

    Anwendungsgebiete inkludieren die Behandlung von Falten und Narben, ­Hautstraffung und Verjüngung, Hyperpigmentierung u. v. m.

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  • Neurale Netzwerke: Entscheidungshilfe in der Dermatoskopie durch automatisierte Bildsuche

    Neurale Netzwerke können dermatoskopische Bilder von pigmentierten Hautläsionen mit hoher Genauigkeit klassifizieren.

    Ziel dieser Arbeit war es, zu zeigen, dass man automatisiert ähnliche ­dermatoskopische Fälle aus einer Datenbank suchen kann und dadurch auch eine hohe diagnostische Genauigkeit erreicht.

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  • Unterscheidung von leichten und schweren kutanen Arzneimittelreaktionen

    Mit zunehmendem Einsatz von Medikamenten in den vergangenen Jahren steigt auch die Gefahr einer Sensibilisierung des Immunsystems und damit der ­Entstehung unerwünschter Arzneimittelreaktionen.

    Die Häufigkeit von Arzneimittelreaktionen der Haut kann bei bestimmten Medikamentenarten (NSAIDS, Antibiotika, Antiepileptika) bis zu 8 % betragen.

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  • Klassische kutane Arzneimittelreaktionen: Urtikaria und Exantheme

    Arzneimittelreaktionen stellen in der täglichen Praxis eine häufige Komplikation dar. An der Haut manifestieren sie sich meist als urtikarielle Sofortreaktionen oder verzögerte makulopapulöse Exantheme.

    In beiden Fällen ist eine exakte Diagnostik und Behandlung essenziell, um erneuten Reaktionen bei wiederholter Medikamentenverabreichung vorzubeugen und Patienten vor unbegründeten Therapieeinschränkungen zu bewahren.

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  • Gefährliche Arzneimittelexantheme: DRESS, AGEP, SJS und TEN

    Etwa 2 % der Arzneimittelexantheme sind von einem schweren Verlauf mit potenziell letalem Ausgang geprägt.

    Zu diesen gefährlichen Formen zählen:

    • DRESS (Drug Reaction with Eosinophilia and systemic Symptoms)
    • AGEP (akut generalisierte exanthematische Pustulose)
    • SJS/TEN (Stevens-Johnson-Syndrom/toxisch epidermale Nekrolyse)
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  • Allergologische Abklärung von kutanen Arzneimittelreaktionen

    Unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) können in die häufigeren, pharmakologisch vorhersehbaren Typ-A-Nebenwirkungen und in die selteneren, auf individuellen Faktoren ­beruhenden Typ-B-Nebenwirkungen unterschieden werden.

    Eine allergologische Aufarbeitung ist nur bei Typ-B-Nebenwirkungen sinnvoll. Dieser Artikel bespricht den allergologischen Algorithmus zur Aufarbeitung von UAW.

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  • Patient mit c-KIT-mutiertem Schleimhautmelanom

    Patient, 64 Jahre, vorstellig mit asymptomatischen, multi­plen, bräunlich-schwarz pigmentierten Flecken in der gesamten Mundhöhle inklusive Zungenbasis und harter Gaumen Diagnose nach

    Biopsie und Histologie: Schleimhautmelanom (Dicke: 0,4 mm; 2 Mitosen/mm²)

    Molekulare Analyse: Nachweis einer c-KIT-Mutation; BRAF wt, NRAS wt; LDH und S-100 im Normbereich; im CT-Scan: pulmonale Metastasen

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  • Schamgefühle bei dermatologischen Erkrankungen

    Scham ist ein Urgefühl, das die ganze Persönlichkeit betrifft. Dieses Gefühl ist wichtig für die menschliche Integrität, eigene Akzeptanz und für die Sozialisierung.

    Patienten mit Hauterkrankungen haben oft starke Schamgefühle, besonders wenn die Erkrankungen sichtbare Stellen betreffen.

    In unserer Studie befragen wir dermatologische Patienten zu ihrem Schamgefühl mittels ­Fragebögen und assoziieren den Grad der Scham mit Lebensqualität und psychischer Belastung.

    Schamgefühle zu beachten ist ein bisher zu wenig wahrgenommenes Anliegen der Patienten und ein wichtiger Aspekt, den der Arzt/die Ärztin in die ­medizinische Behandlung miteinbeziehen sollte.

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  • Vorgehen bei einem Auslassversuch von Omalizumab bei chronisch spontaner Urtikaria

    Diese Expertenempfehlung richtet sich an praktische Ärzte und Dermatologen und soll dazu beitragen, den Umgang mit Omalizumab bei csU-Patienten in der Langzeittherapie mittels konkreter Vorschläge zu erleichtern.

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  • Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit: Dermatoskopie bei nichtpigmentierten Hauttumoren

    Die Diagnose von nichtpigmentierten Hauttumoren mit Hilfe des freien Auges ist fehlerbehaftet.

    Dermatoskopie verbessert die Erkennung nichtpigmentierter Hauttumoren und erhöht die ­Häufigkeit von korrekten Diagnosen und angemessenen Therapieentscheidungen.

    Bei der Untersuchung von solitären nichtpigmentierten Hautveränderungen ist die Verwendung der Dermatoskopie demnach zu empfehlen, vor allem dann, wenn eine maligne Differenzialdiagnose zur Diskussion steht.

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  • Effektive Kombination: Fumarsäureester und Phototherapie

    Die Kombination von Fumarsäureestern (FAE) und einer kurzen 6-wöchigen Behandlung mit Schmalband-Ultraviolett-B-Phototherapie bei Patienten mit Plaque-Psoriasis resultiert in einem schnelleren und besseren Ansprechen im Vergleich zur Monotherapie mit FAE.

    Auch die Lebensqualität der Patienten verbessert sich rascher unter der ­Kombinationstherapie im Vergleich zur Monotherapie.

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  • Therapie des metastasierten Melanoms mit Pembrolizumab (Keytruda®): Langzeitüberleben als realistische Perspektive

    Die klinische Entwicklung des PD-1-Antikörpers Pembrolizumab nahm bei Patienten mit fortgeschrittenem oder metastasiertem Melanom ihren Ausgang. Langzeitdaten sowohl aus dem Phase-I-Studiensetting als auch aus dem Direktvergleich mit Ipilimumab weisen auf die anhaltende Effektivität der Therapie über Jahre bei einem substanziellen Anteil der Patienten hin.

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  • Der Hefepilz Malassezia im Fokus: Das Hautmikrobiom und seine Bedeutung bei Neurodermitis

    Als Hautmikrobiom wird die Gesamtheit aller Mikroorganismen auf unserer Haut bezeichnet.

    Das Mikrobiom gesunder Haut ist durch eine große Vielfalt an verschiedenen Spezies von Bakterien, Pilzen und Viren gekennzeichnet.

    Das Hautmikrobiom spielt wahrscheinlich eine wichtige Rolle bei der ­Entstehung und beim Verlauf von entzündlichen Hauterkrankungen wie zum Beispiel der Neurodermitis.

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  • Anthropophile Dermatophyten: Tinea capitis – Erregerspektrum und klinisches Bild auf dunkler Haut

    Als Verursacher von Pilzinfektionen – allen voran der Tinea capitis – kommen in unseren ­Breitengraden vermehrt anthropophile, d. h. exotische Erreger infrage; eine Folge der Zunahme von Migration.

    Da die Kopfpilzinfektion eine obligate Indikation zum systemischen Einsatz speziesspezifischer Antimykotika darstellt, kommt der Diagnostik dieser neuen Erreger oberste Priorität zu.

    Das Erregerspektrum von Mykosen auf dunkler Haut wird fast zur Gänze von anthropophilen Dermatophyten der Gattung Trichophyton und Microsporum dominiert.

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  • Der Doktor und das liebe Vieh: Von Haustieren übertragene Infektionskrankheiten

    Mit der Zunahme an Haustieren in den Haushalten kam es auch zu einem Anstieg von ­Infektionskrankheiten, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden.

    Die Erreger sind im Kreis der Viren (Katzenpocken), Bakterien (Katzenkratzkrankheit, ­Schwimmbad-/Aquariumgranulom) sowie auch der Pilze (tiefe Trichophytie) zu finden.

    Für die korrekte Diagnose und erfolgreiche Therapie ist neben der ausführlichen Anamnese­erhebung auch die Begutachtung (und Behandlung) der Haustiere durch einen Veterinärmediziner sinnvoll und notwendig.

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  • Kopfhaut- und Haarerkrankungen

    Kopfhaut- und Haarerkrankungen zählen zu den häufigsten Indikationen, die Patienten ­dermatologische Ambulanzen und Facharztordinationen aufsuchen lassen. Dennoch nimmt die Trichologie im deutschsprachigen Raum noch eine untergeordnete Rolle ein.

    Haarverlust stellt für betroffene Patienten ein sehr belastendes Problem dar; die Abklärung von Kopfhaut- und Haarerkrankungen erfordert entsprechendes Fachwissen sowie viel Zeit und Einfühlungsvermögen.

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  • Verursacher von Resistenzen? Antibiotika in der Dermatologie

    Die meisten in der Dermatologie verwendeten Antibiotika decken aufgrund der Krankheitsbilder das grampositive Keimspektrum ab.

    Zwei wesentliche Faktoren für die Resistenzentstehung sind falsche Indikation („misuse“ oder „overuse“) sowie suboptimale Dosierung.

    Der Antibiotikatherapie sollte immer eine entsprechende mikrobiologische ­Austestung zugrunde liegen.

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  • Regeneration der gesamten humanen Epidermis mittels transgener Stammzellen

    Die junktionale Epidermolysis bullosa (JEB) ist eine schwere und potenziell letale blasen­bildende Genodermatose. JEB wird durch Mutationen verursacht, die das Strukturprotein ­Laminin-332 in der dermoepidermalen Basalmembranzone kompromittieren.

    Bei einem siebenjährigen Kind mit komplikativ verlaufender JEB konnten rezent 80 % der Hautoberfläche durch Transplantation genetisch korrigierter autologer Hautstammzellen nachhaltig regeneriert und so dessen Überleben ermöglicht ­werden.

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  • Österreich und die Telemedizin

    Telemedizin von gesetzlicher Seite: die Übertragung von personenbezogenen Daten mittels verschiedener Telekommunikationsmedien zu medizinischen ­Zwecken.

    Rechtssituation: Der Einsatz von telemedizinischen Techniken ist derzeit mit erheblichen ­ potenziellen haftungsrechtlichen Risiken verbunden, es fehlen klare rechtliche und technische Standards. Eine Rahmenrichtlinie soll künftig die Standards für das Telemonitoring von ­chronischen Erkrankungen definieren.

    Wichtige Kriterien für den sinnvollen Einsatz: vergleichbare Qualität zu Präsenzanwendung, kein erhöhtes Risiko für Patienten, einfache Bedienbarkeit, darstellbarer und verbesserter Outcome.

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  • Telekonsultation in der Dermatologie – Wert und Grenzen

    Praktische Anwendungsmöglichkeiten der Teledermatologie inkludieren die Diagnose von verschiedenen Dermatosen und Hauttumoren, das Einholen einer second opinion, aber auch das Monitoring von Patientinnen mit Ulcera cruris, Psoriasis oder Neurodermitis.

    Die Teledermatologie hat in Österreich im Gegensatz zu anderen Ländern noch keinen Platz in der Routineversorgung gefunden. Als Hauptgründe nennen befragte­ Dermatologinnen rechtliche Bedenken, Datenschutz und fehlende Vergütung.

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  • Erste Erfahrungsberichte − Videokonsultation per Smartphone

    Mitte 2017 ging mit eedoctors die erste virtuelle Arztpraxis über das Smartphone in Betrieb.

    Erste positive Schlüsse: Insbesondere bei reisemedizinischen Fragen und dermatologischen Problemen konnten klinische Einschätzungen per Videokonsultation erfolgen und Patienten mittels eRezept oder direkten Handlungsanweisungen schnell, effektiv und kostengünstig ­versorgt werden.

    Ziel ist es, in der Bevölkerung und bei den Stakeholdern im Gesundheitsumfeld Akzeptanz für die innovative neue Methode der Arztkonsultation zu schaffen und die Möglichkeiten der Verbindung der virtuellen und physischen Medizin weiterzuentwickeln.

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  • Teledermatologie in Australien und Neuseeland

    Die Teledermatologie wurde in Australien und Neuseeland umfassend untersucht und ­angewendet, wovon sowohl stark beschäftigte städtische Dermatologiepraxen als auch ländliche und abgelegene Gemeinden profitieren.

    Die Studien reichen von einem Ad-hoc-Service für Notfallmediziner über die Beratung von Allgemeinärzten bei der Diagnose und Behandlung dermatologischer Erkrankungen bis hin zu einer virtuellen Pigmentläsionen-Klinik, die potenzielle Hautkrebspatienten auslotet.

    Die Services tragen dazu bei, die Zahl der Patienten, die auf einen Termin in einem Krankenhaus warten, und die Wartezeiten zu reduzieren.

    Smartphonebasierte Teledermatologie ist ein intensives Forschungsgebiet, insbesondere die Verwendung von mobilen Dermatoskopen für Selbstuntersuchungen.

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  • Liaison-Ambulanz für Erkrankungen der Mundschleimhaut

    Das komplexe Erkrankungsspektrum der Mundschleimhaut reicht von immunologischen, entzündlichen, allergischen, toxischen bis hin zu malignen Erkrankungen.

    Die Liaison-Ambulanz dient als Anlaufstelle für zuweisende niedergelassene Ärzte und weist eine umfassende und spezialisierte Betreuung mit weitreichender diagnostischer Bandbreite auf.

    Betroffene Patienten profitieren sowohl diagnostisch als auch therapeutisch von der umfassenden, interdisziplinären Betreuung.

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  • Promotion Omalizumab (Xolair®) Chronische spontane Urtikaria – endlich erscheinungsfrei

    Das vorliegende Fallbeispiel zeigt: Patienten mit chronischer spontaner Urtikaria, die auf Antihistaminika unzureichend ansprechen, haben mit dem IgE-Inhibitor Omalizumab (Xolair®) die Chance auf rasche und komplette Beschwerdefreiheit.

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  • An einem Strang ziehen − Zusammenspiel von Klinik und Niederlassung

    MR Dr. Johannes Neuhofer, Präsident des Berufsverbandes Österreichischer Dermatologen, spricht im Interview mit SPECTRUM Dermatologie über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Dermatologie.

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  • L2-basierter Impfstoff gegen HPV-Typen der Haut

    Humane Papillomviren (HPV) des Genus Beta stehen im Verdacht, an der Entstehung von nichtmelanozytärem Hautkrebs bei immunsupprimierten Patienten beteiligt zu sein. Eine Impfung gegen Beta-HPV könnte die Inzidenz von NMSC reduzieren.

    Keiner der drei lizensierten L1-basierten HPV-Impfstoffe schützt gegen HPV-Typen der Haut.

    In der vorliegenden Arbeit konnten chimäre L2-basierende Virushüllen (VLP) generiert werden, die nach Immunisierung kreuzneutralisierende Antikörper gegen eine Vielzahl an Beta-Typen induzieren und in vivo eine schützende Wirkung vermitteln.

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  • Dermatopathologie – die exakte Diagnose

    Die Dermatopathologie ermöglicht es, exakte Diagnosen zu stellen und darauf ­aufbauend eine genauere Prognose des Krankheitsverlaufes abzugeben und immer spezifischere Therapien anzuwenden.

    Voraussetzung für die präzise histopathologische Diagnose ist die Korrelation der Morphologie mit der Immunhistochemie, der Immunfluoreszenz und den molekularbiologischen Methoden.

    Die Dermatopathologie ist ein integraler Bestandteil des Fachs Dermatologie.

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  • Die Histopathologie des kutanen Melanoms

    Die histopathologische Diagnose Melanom wird durch die integrative Bewertung vieler einzelner, klar definierter lichtmikroskopischer Charakteristika gestellt.

    Besonders wichtige Hinweise für das Vorliegen eines Melanoms sind die ­asymmetrische Architektur einer Läsion, die pagetoide Verteilung von atypischen Melanozyten, das „Aufbrauchen“ der Epidermis, Mitosen und Pleomorphismus.

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  • „Optische Biopsie“ durch konfokale In-vivo-Laserscanmikroskopie

    Die konfokale Laserscanmikroskopie erlaubt eine Darstellung von Epidermis und oberer Dermis auf zellulärer Ebene in vivo.

    Sie findet vor allem in der nichtinvasiven Hautkrebsdiagnostik Anwendung und hierbei ­insbesondere im kosmetisch sensiblen Gesichtsbereich.

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  • Ausnahmen bestätigen die Regel: Ein Dermatofibrom und sein schwarzer Begleiter

    Sowohl Melanome als auch Dermatofibrome sind in der Literatur gut ­beschriebene, häufige Läsionen. Eine Kollision bestehend aus einem Melanoma in situ mit einem Dermatofibrom existiert in der Literatur bislang faktisch nicht.

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  • Innovative Hautpflege: Welche Ansätze bietet die galenische Forschung?

    Die sogenannte Basistherapie mit wirkstofffreien Externa ist ein Muss bei vielen Dermatosen.

    Häufig werden W/O-Cremes eingesetzt; moderne Formulierungen kommen ohne Wollwachs­alkohole aus und lassen sich sogar mit sehr hohem Wassergehalt herstellen.

    Eine Alternative sind W/O-Zubereitungen mit einem Birkenkork-Trockenextrakt als Stabilisator.

    Kosmetisch besonders elegante Zubereitungen sind Schaum-Cremes; durch Kombination mit biomimetischen Lipiden lässt sich damit ebenfalls eine ­hervorragende Barrierestabilisierung erreichen.

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  • Promotion Neue Daten zum IL-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) Überzeugend wirksam auch bei genitaler Beteiligung

    Bei der EADV-Jahrestagung in Genf wurden neue Daten zum Interleukin-(IL-)17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) von Lilly vorgestellt. Diese zeigen eine überzeugende Wirksamkeit des modernen Biologikums bei Genital-Psoriasis. Genital-Beteiligung ist bei Plaque-Psoriasis mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Sie belastet die Betroffenen zum einen…

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  • Dermatoskopie: jedem Tumor sein Muster – Diagnose und Therapie epithelialer Hauttumoren

    Die Dermatoskopie erlaubt anhand definierter Muster eine sehr genaue Differenzierung ­unterschiedlicher Tumoren epithelialen Ursprungs.

    Frühformen können gut von invasiven Tumoren abgegrenzt werden, wodurch die Wahl der Therapie entscheidend beeinflusst wird.

    Das Therapieansprechen kann mit dieser Methode ebenfalls sehr gut beurteilt werden.

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  • Auch versteckte/schwierige Lokalisationen dermatoskopieren! – Hauttumoren spezieller Körperregionen

    Die Dermatoskopie hat als nichtinvasive Untersuchungsmethode einen hohen diagnostischen Stellenwert.

    Das Wissen über dermatoskopisch-diagnostische Kriterien spezieller Körperregionen ­(Capillitium, Gesicht, Hand- und Fußflächen, Nägel und Mukosa) ist hierfür ein wichtiger Bestandteil.

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  • Faszinierende Verbindung zweier Fachgebiete – Entomodermatoskopie

    Die Entomodermatoskopie beschreibt die Anwendung der Auflichtmikroskopie bei Infektionen und Infestationen der Haut. Besonders bei Viruswarzen, Skabies oder Lausbefall ist das ­Verfahren in der täglichen Routine hilfreich.

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  • Artifizielle Diagnostik – die Zukunft?

    Was vor einigen Jahrzehnten noch Science-Fiction war, ist heute Realität.

    Neuronale Netzwerke, artifizielle Intelligenz, Supercomputer und Machine Learning haben ein weites Potenzial, um Krankheiten besser zu erkennen.

    Die Technik wird Ärztinnen und Ärzte nicht ersetzen, kann ihnen aber gewisse Aufgaben abnehmen.

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  • Zum 30-Jahre-Jubiläum der Fachgesellschaft ÖGDKA – Ein Hoch auf die Ästhetische Dermatologie!

    Die Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung (ÖGDKA) wurde 1986 vom damaligen Vorstand der II. Wiener Hautklinik Prof. Gustav Niebauer gegründet.

    Die Ästhetische Dermatologie umfasst Altersforschung, Hautalterungsprävention und ­ästhetisch-medizinische Therapiemöglichkeiten und nimmt in der modernen Dermatologie einen festen Platz ein.

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  • Pyoderma gangraenosum: diagnostische und therapeutische Herausforderung

    Das Pyoderma gangraenosum (PG) ist ein seltenes, jedoch ernst zu nehmendes Krankheitsbild, das zu chronisch progredienten, purulenten, schmerzhaften Ulzerationen der Haut führt.

    Die Pathogenese ist noch weitgehend unverstanden. In vielen Fällen bestehen Assoziationen zu rheumatologischen oder hämatologischen Krankheitsbildern.

    Die Therapieoptionen sind vielfältig und komplex. Sie reichen von immunmodulierenden ­Lokaltherapien bei kleinen initialen Veränderungen bis hin zu systemischen Behandlungen mit Glukokortikosteroiden und Biologika bei ausgedehnten und rasch progredienten Ulzerationen.

    Chirurgische Behandlungen galten, aufgrund einer möglichen Krankheitsförderung durch einen externen Stimulus (Pathergie-Phänomen), lange Zeit als umstritten. Neuere Berichte zeigen allerdings, dass ein chirurgisches Prozedere unter entsprechender immunsuppressiver Therapie den Heilungsverlauf deutlich beschleunigt.

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  • Konfokale Laserscanmikroskopie − Höhere Diagnose-Sensitivität bei pigmentierten Läsionen im Gesicht

    Die Anwendung konfokaler Laserscanmikroskopie zur nichtinvasiven Diagnostik von flachen pigmentierten Gesichtsläsionen ist sinnvoll als Ergänzung zu klinischer und dermatoskopischer Untersuchung.

    Eine klinisch-dermatoskopische Korrelation ist dabei essenziell für die best­mögliche Diagnostik.

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  • Atopische Dermatitis – Ustekinumab-Therapie führt zur Verminderung von Th2-/22-Zellen

    Der für die Psoriasis vulgaris bereits zugelassene monoklonale Antikörper Ustekinumab blockiert IL-12/23 und beeinflusst dadurch vor allem die Ausbildung von Th1- und Th17-Zellen.

    Bei Patienten mit schwerer atopischer Dermatitis führte die Therapie mit Ustekinumab zu einer klinischen Verbesserung, verbunden mit einer kutanen Verminderung der Botenstoffe von Th2- und Th22-Zellen.

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  • Dermatologie im ­Spannungsfeld zwischen Heilbehandlung und Schönheitsmedizin

    Gegenstand der ästhetischen Dermatologie ist die Veränderung der Haut und ihrer Anhangsgebilde, um ein bestimmtes Schönheitsideal zu erreichen. Hinter den Behandlungswünschen liegen verschiedene Ursachen – nicht selten ­psychiatrische Störungen.

    Das Erbringen einer ästhetischen Therapie entspricht (nicht zuletzt steuerlich) einer ­kommerziellen Dienstleistung, im Gegensatz zur Krankenbehandlung.

    Evidenz: Klinische Studien, wie sie für die Zulassung von Medikamenten und invasiven ­Medizinprodukten nötig sind, werden für kosmetische Methoden und Produkte nicht gefordert.

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  • Spezielle Fragestellungen – Melanom- und Metastasenchirurgie

    Bei gesicherter Melanomdiagnose stellt die Tumorexzision die Therapie der Wahl dar. Bestehen Zweifel, bringt eine Exzisionsbiopsie mit nachfolgender histopathologischer Untersuchung Klarheit.

    Die Größe des Sicherheitsabstands hängt von der Tumordicke (nach Breslow) ab; ein zu ­geringer Abstand erhöht das Risiko von Lokalrezidiven.

    Die Sentinel-Lymphknoten-Exstirpation (empfohlen ab einer Tumordicke von 1 mm) ermöglicht eine bedeutsame prognostische Aussage, erlaubt dem Patienten eine entsprechende Lebensplanung und selektiert für adjuvante Therapien.

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  • Fallstricke und deren Vermeidung – Dermatochirurgie bei Hauttumoren

    Aufklärung und Fotodokumentation sind wichtige präoperative Maßnahmen.

    Eine Umstellung der Medikation mit einem Vitamin-K-Antagonisten auf Heparin (Bridging) wegen einer Operation an der Haut sollte nicht erfolgen.

    Die sorgfältige Planung der Defektdeckung ist von entscheidender Bedeutung. Dabei sollte nach einem Algorithmus vorgegangen werden.

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  • Wenn Medikamente nicht ausreichen … Operative Therapie der Hidradenitis suppurativa

    Die chronisch entzündliche, belastende Hautkrankheit Hidradenitis suppurativa manifestiert sich in Form von schmerzhaften entzündlichen Läsionen insbesondere in schweißdrüsenreichen Regionen wie Achseln, Leisten- und Genitalbereich.

    In Frühstadien der Erkrankung kann mit einer entzündungshemmenden Therapie (z. B. Antibiotika, TNF-α-Blocker) eine Verbesserung erzielt werden.

    In fortgeschrittenen Stadien muss eine radikale und großflächige chirurgische Entfernung des gesamten entzündlich-fistulierenden Areals erfolgen.

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  • 30 Jahre „Sonne ohne Reue“

    Es begann im Jahre 1988, als unter der ÖGDV-Präsidentschaft von Univ.-Prof. Dr. Herbert Hönigsmann die Arbeitsgruppe Melanom unter meiner Leitung beauftragt wurde, gemeinsam mit der ­Österreichischen Ärztekammer unter der Präsidentschaft von Dr. Michael Neumann die erste Vorsorgekampagne Melanom zu organisieren…

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  • Bakterien – Pilze – Viren: Hautinfektionen im Vorschul- und Schulkindesalter

    Im Schulkindesalter häufig auftretende Hautinfektionen inkludieren Verrucae vulgares, ­Mollusca contagiosa, Impetigo contagiosa und Exantheme.

    Die meisten dieser Erkrankungen sind direkt auf die Infektion mit einem bestimmten Erreger zurückzuführen.

    Anders paravirale Exantheme: Sie sind als Antwort des Immunsystems auf eine Virusinfektion aufzufassen.

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  • Proteomics – Neue Mastzellproteine identifiziert: L1CAM und DPP4

    Aus gesunder Haut isolierte und angereicherte primäre Mastzellen wurden mittels Proteom-Analyse charakterisiert.

    Das Adhäsionsprotein Neural cell adhesion molecule L1 (L1CAM/CD171) und das Enzym Dipeptidylpeptidase 4 (DPP4/CD26) konnten als neue Mastzellmarker identifiziert werden.

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  • Dendritische Zellforschung Langerhans- und natürliche Killerzellen ­kooperieren in Krebs-Immunüberwachung der Haut

    Die Immunüberwachung der Haut durch dendritische Zellen ist ein wichtiger Mechanismus, um Tumorentstehung entgegenzuwirken.

    Mit einem Modell für chemische Karzinogenese konnten wir zeigen, dass Langerhans-Zellen und natürliche Killerzellen in Kooperation DNA-geschädigte Hautzellen eliminieren und Krebsentwicklung verhindern können.

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  • Promotion Secukinumab (Cosentyx®) – Plaque-Psoriasis-Kontrolle für lange Zeit

    Der Interleukin-17A-Antagonist Secukinumab erwies sich in direkten Vergleichsstudien Etanercept und Ustekinumab in der Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis als überlegen. Darüber hinaus bestätigen Langzeitdaten die Wirksamkeit und das günstige Sicherheitsprofil von Secukinumab über bis zu vier Jahre.

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  • Promotion Neue Daten vom AAD-Kongress: Ixekizumab (Taltz®) bei Plaque-Psoriasis

    Bei der AAD-Jahrestagung in Orlando, USA, wurden neue Stu­diendaten zum IL-17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) von Lilly zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwe­rer Plaque-Psoriasis vorgestellt. Diese zeigen eine überlegene Wirk­samkeit im Vergleich zum IL-12/23-Inhibitor Ustekinumab über einen Zeitraum von 24…

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  • Editorial 1/17

    Sehr geehrte Damen und Herren! Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen! Als im Frühjahr 2007 die erste Ausgabe des SPECTRUM ­Dermatologie erschien, hätten wir nicht im Traum daran gedacht, dass wir den 10. Geburtstag unseres Journals feiern dürfen. Von Beginn an…

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  • 10 Jahre SPECTRUM Dermatologie

    Spectrum Dermatologie feiert sein 10-jähriges Jubiläum. Seit 10 Jahren bietet Spectrum Dermatologie kontinuierliche Fortbildung im gesamten Fachgebiet der Dermatologie, einer der spannendsten und innovativsten Disziplinen. In nur wenigen Fachgebieten hat sich in den letzten 10 Jahren so viel getan wie…

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  • Weißer Hautkrebs: aktinische Keratosen, ­Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom

    Die Bandbreite an etablierten Therapieoptionen bei weißem Hautkrebs reicht von mechanischer Entfernung über topische und Feldtherapien bis hin zu Chemo- und medikamentösen Therapien.

    Seit Kurzem stehen auch zielgerichtete Therapien zur Verfügung, die in die Signaltransduktion der Tumorzellen eingreifen.

    Diese neuen Therapien bringen auch neue Herausforderungen mit sich: ­Nebenwirkungen sind zum Teil schwerwiegend. Um die Compliance nicht zu gefährden, ist ein gutes Patientenmanagement erforderlich.

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  • Melanom

    Mit der molekular gezielten Therapie und der Immuntherapie wurden neue Therapiestandards in der Behandlung des fortgeschrittenen Melanoms etabliert.

    In der BRAF-gezielten Therapie stellt die Kombination von BRAF- und MEK-Inhibitor heute den Goldstandard dar.

    Die Immuntherapie mit Checkpoint-Inhibitoren ermöglicht erstmals ein relevantes Langzeit­überleben. Die Kombinationstherapie aus CTLA-4- und PD-1-Antikörper ist den jeweiligen Einzeltherapien überlegen.

    Was bringt die Zukunft: Einsatz im (neo-)adjuvanten Setting, die Kombination von zielgerichteter und Immuntherapie sowie die Entwicklung neuer Targets.

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  • Primär kutane T-Zell-Lymphome

    Meilenstein: EORTC-WHO-Klassifikation kutaner Lymphome 2005. Basierend auf klinischen, (immun)histologischen und molekularbiologischen Kriterien können verschiedene Entitäten definiert und nach ihrer Prognose eingeteilt werden.

    Die Therapieauswahl erfolgt gemäß Diagnose und Tumor-Stadium. Patienten mit seltenen Erkrankungsformen, Sézary-Syndrom und fortgeschrittener Mycosis fungoides sollen an ­spezialisierte Zentren überwiesen werden (Einschluss in klinische Studien).

    Die Zukunft bringt neue Immun- und Antikörpertherapien, z. B. Brentuximab Vedotin, Alemtuzumab, Mogamulizumab oder Pembrolizumab.

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  • Genodermatosen

    In den vergangenen 10 Jahren wurden pathogene Mutationen in über 500 verschiedenen Genen bei hereditären Hauterkrankungen neu identifiziert.

    Das Verständnis der molekularen Basis verschiedener Genodermatosen ermöglicht zunehmend den Übergang von symptom- zu ursachenorientierter Medizin.

    Fortschritte umfassen die hochspezifische und beschleunigte Diagnostik, gesteigerte ­Versorgungsqualität (d. h. individualisierte Patientenbetreuung in spezialisierten Zentren) und Anwendung neuer molekularer zielgerichteter Therapien.

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  • Lupus erythematodes

    Dermatologen spielen eine zentrale Rolle in der Betreuung von Patienten mit Lupus ­erythematodes (LE), da Hautveränderungen oft als Erstsymptome auftreten und außerdem als Aktivitätsmarker dienen.

    Die gesamte Therapie bei kutanem LE ist „off-label“. Grundlage für eine erfolgreiche ­Behandlung sind Sonnenlichtschutz und das Meiden von Rauchen.

    Anders als noch vor 30 Jahren verläuft heute ein Großteil der Schwangerschaften­ bei individueller Risikobestimmung und interdisziplinärem Monitoring ohne Komplikationen.

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  • In-situ-Charakterisierung von angeborenen lymphoiden Zellen (ILC) – normale vs. entzündete Haut

    Erst vor Kurzem wurde die Immunzellpopulation der innate lymphoid cells (ILC) entdeckt.

    In dieser Arbeit konnten wir ILC in normaler und entzündeter Haut in situ charakterisieren.

    Auf dieser Grundlage kann in weiterführenden Studien die Funktion dieser Zellen in dermatologischen Erkrankungen untersucht werden.

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  • Atopische Dermatitis – Veränderungen in der Zusammensetzung von epidermalen bioaktiven Lipidsignalmolekülen

    u Lipide spielen als Signalmoleküle nebst Immundysfunktion und Barrierestörung möglicherweise eine Rolle in der Entstehung von Filaggrin-assoziierter Neurodermitis.

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  • Proteomics: Big-Data-Verfahren – Identifikation Tausender neuer Proteine

    Wir beschreiben ein neuartiges „Big-Data“-Verfahren, um große Mengen an Proteomics-Daten zu verarbeiten und um in bereits publizierten Daten neue Proteine zu entdecken.

    Dieses Verfahren ermöglichte es uns unter anderem, Tausende unbekannte Moleküle zu entdecken, die in Hunderten Experimenten gemessen wurden, jedoch nie identifiziert werden konnten.

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  • Das Melanom in der Dermatoonkologie: Eine Sinfonie in drei Sätzen

    Neue Möglichkeiten, mit denen die Grenzen des Machbaren ständig erweitert werden, prägen derzeit die therapeutische Landschaft des metastasierten ­Melanoms.

    Mit diesen neuen Behandlungsstrategien müssen Entwicklungen im personellen Bereich Schritt halten, da das moderne Management hohe Ansprüche an die Betreuungsteams stellt.

    Aspekte der Finanzierbarkeit und die Zunahme der individuellen Arbeitsbelastung sind mit den Herausforderungen einer interprofessionellen Begleitung in Einklang zu bringen.

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  • Melanom 2016: Zwischen Euphorie und Lösungssuche

    Ein Gutteil der Patienten mit metastasiertem kutanen Melanom erfährt in den ­laufenden Studien durch Immuntherapien ein anhaltendes Ansprechen, das zu einer Verbesserung der Überlebensendpunkte führt.

    Beim BRAFV600-mutierten Melanom bieten Dabrafenib und Trametinib sowie ­Vemurafenib und Cobimetinib Vorteile, bei Vorliegen einer NRAS-Mutation verbessert ­Binimetinib das ­progressionsfreie Überleben.

    Zielgerichtete Substanzen weisen bei selektionierten Patienten mit Hirnmetastasen ­vielversprechende Aktivität auf.

    Ein Bedarf an neuen Therapien besteht unverändert bei seltenen Manifes­tationen wie ­Schleimhautmelanom, akralem Melanom und Aderhautmelanom.

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  • Body and Soul: Körperoptimierung zur Lebensoptimierung?

    Schönheitsmedizinische Eingriffe boomen, die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist kein Einzelfall mehr.

    Der Wunsch nach Körperoptimierung, Motive und Erwartungen werden durch psychische Faktoren bestimmt.

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  • Klassifikation – Diagnose – Therapie: Spezifische Schwangerschaftsdermatosen

    Während der Schwangerschaft stellen insbesondere die spezifischen Schwangerschafts­dermatosen eine diagnostische Herausforderung dar.

    Ihr gemeinsames Charakteristikum ist heftiger Juckreiz, der klinisch von oft sehr ähnlichen Hautveränderungen begleitet wird. Einige sind aufgrund des Pruritus lediglich unangenehm für die Mutter, andere bergen ein potenzielles Risiko für das Kind.

    Eine praxisrelevante Klassifikation und ein diagnostischer Algorithmus ­erleichtern das Management der spezifischen Schwangerschaftsdermatosen.

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  • Was ist anders? Dermatosen auf schwarzer Haut

    Patienten mit pigmentierter Haut leiden meist an ganz „gewöhnlichen“ Dermatosen, die auf dunkler Haut jedoch anders aussehen können als auf heller Haut. Verantwortlich dafür sind Unterschiede in der Pigmentierung sowie in der Struktur der Haut.

    Zu den für diese Patienten besonders belastenden Krankheitsbildern zählen u. a. Acne vulgaris, atopische Dermatitis, seborrhoische Dermatitis und Pseudofolliculitis barbae.

    Vorsicht bei irritierenden, aggressiven Therapien aller Art: Diese können ­Hypopigmentierungen zur Folge haben, die die Patienten oft mehr belasten als die behandelten Hautveränderungen!

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  • Hautkrebs: Im Fokus der EADV

    Vorreiter Dermatologie: Als erster solider Tumor kann das metastasierende Melanom mit einer effektiven Immuntherapie (PD1-Antikörper) behandelt werden.

    Außenarbeiter haben ein deutlich erhöhtes Risiko für nichtmelanozytären Hautkrebs. Die EADV fordert einen besseren Schutz dieser Berufsgruppe.

    Die Bräunung im Sonnenstudio ist ebenfalls mit der Entwicklung von Hautkrebs assoziiert. In Europa sind über 3.400 Melanom-Fälle pro Jahr auf die Nutzung von Solarien zurückzuführen.

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  • Promotion EADV 2016: Calcipotriol/Betamethason (Enstilar®): Bekannter Wirkstoff – neue Formulierung

    Der neue Sprühschaum Enstilar® stellt eine wirksame Therapieoption für Psoriasis-Patienten dar. Das Besondere daran: die innovative Formulierung.

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  • Promotion EADV 2016: Apremilast (Otezla®): Psoriasis in der Praxis: bedeutsame klinische Verbesserungen erkennen

    Psoriasis hat viele Facetten, für jeden Patienten stehen andere Belastungen im Vordergrund. Über den PASI hinaus sollten daher auch individualisierte Behandlungsziele festgelegt und evaluiert werden. Mit der oral zu verabreichenden Substanz Apremilast steht eine effektive Therapie zu Verfügung, mit der eine rasche Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden kann. Auch unter klinischen Alltagsbedingungen konnten die Studiendaten bestätigt werden.

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  • Promotion ESDR 2016 | Ixekizumab (Taltz®): Rasche und anhaltende Wirksamkeit bei einfachem Therapieschema

    Der seit April dieses Jahres in Europa zugelassene Interleukin-(IL-)17A-Inhibitor Ixekizumab (Taltz®) hat im UNCOVER-Studienprogramm seine starke, anhaltende Wirksamkeit über 60 Wochen unter Beweis gestellt: Besonders angenehm für Patienten­ ist, dass bei Behandlung mit diesem humanisierten ­monoklonalen IgG4-Antikörper nur relativ wenige Injektionen erforderlich sind.

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  • Metastasiertes BRAF-mutiertes Melanom: Proteom-Analyse der Resistenzentwicklung auf BRAF- und MEK-Inhibitoren

    Mittels Proteom-Analyse (Proteomics) wurde die Resistenzentwicklung gegen den BRAF-­Inhibitor Vemurafenib in einem Melanom-Zellkulturmodell untersucht.

    Die Resistenzmechanismen inkludierten u. a. gesteigerte Expression des ­lysosomalen Kompartments, erhöhte Zelladhäsion und epithelial-mesenchymale Transition (EMT) sowie typische morphologische Veränderungen.

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  • Dermatoonkologie – rasante Entwicklung

    Dermatoonkologie in Wien: Der World Congress on Cancers of the Skin fand gemeinsam mit der Jahrestagung der EADO (European Association of Dermato­oncology) in Wien statt.

    Bahnbrechende Fortschritte in der Therapie eröffnen bei verschiedenen Hauttumoren neue ­Optionen der Behandlung.

    Die Erfolge der medikamentösen Therapieoptionen gehen mit neuen Herausforderungen Hand in Hand und bedingen auch eine Neupositionierung und steigende Bedeutung anderer ­Fachrichtungen, wie Dermatochirurgie, Dermatopathologie, aber auch psychologischer ­Betreuungskonzepte.

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  • Hohe diagnostische Treffsicherheit – Auflichtmikroskopie von Hauttumoren

    Die Dermatoskopie (= Auflichtmikroskopie) erhöht die diagnostische Treffsicherheit bei ­melanozytären und nichtmelanozytären Hauttumoren – im Fall der aktinischen Keratose (AK) liegen die diagnostische Sensitivität und Spezifität z. B. bei 98 bzw. 95 %.

    Auch zur Beurteilung des Therapieansprechens kann die nichtinvasive ­Untersuchungsmethode herangezogen werden.

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  • Zielgerichtete Melanomtherapie – Die Rolle der dynamischen Tumorheterogenität

    Die zielgerichtete Therapie des metastasierenden Melanoms hat die klinische Dermatoonkologie revolutioniert – rapide Resistenzentwicklung ist aber weiterhin ein Problem dieser Therapie.

    Dynamische Tumorheterogenität, charakterisiert durch unterschiedliches Zellzyklusverhalten verschiedener Tumorzellsubpopulationen, ist eine der Ursachen für die Resistenzentwicklung.

    Ein Modell zur Untersuchung der Dynamik der Zellzyklusprogression könnte für die bessere Wahl und die Planung des Zeitschemas von Kombinationstherapien eingesetzt werden.

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  • Merkelzellkarzinom

    Merkelzellkarzinome sind seltene, hochaggressive neuroendokrine Karzinome der Haut.

    Das Management betroffener Patienten ist nach wie vor eine Herausforderung, stadiengerechte Nachsorgeempfehlungen basieren zumeist auf kleinen Datenkollektiven.

    Im fortgeschrittenen, metastasierten Tumorstadium stehen derzeit keine kurativen ­Therapieansätze zur Verfügung.

    Neue Therapieoptionen wie zielgerichtete molekulare Therapien oder ­Immuntherapien geben jedoch auch bei dieser Erkrankung Anlass zur Hoffnung.

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  • Herausforderungen und Grenzen − dermatochirurgische Operationen an „schwierigen“ Lokalisationen

    Die Resektion und Rekonstruktion von Hauttumoren an „schwierigen“ Lokalisationen (z. B. Nasen-, Lid- oder Lippenregion) verlangt besondere Fähigkeiten/Kenntnisse, um den Erhalt der funktionellen und ästhetischen anatomischen Einheiten zu gewährleisten.

    Neben der Lokalisation bestimmen auch Tumorgröße und Resektionsgrenzen Art und Aufwand der Rekonstruktion.

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  • Entwicklung anatomischer Guidelines − ästhetische Handrückenbehandlung mit Füllsubstanzen

    Für eine volumetrische Behandlung zur Verjüngung des Handrückens können Hyaluronsäure- und Calcium-Hydroxylapatit-Filler oder Eigenfett eingesetzt werden.

    Die oberste anatomische Schicht des Handrückens eignet sich am besten für die Injektion mit Füllsubstanzen, da hier keine wichtigen anatomischen Strukturen zu finden sind.

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  • Primär kutane Lymphome in Österreich – Prävalenz und klinisch-pathologisches Spektrum

    Kutane Lymphome (kL) zeigen weltweit ähnliche Verteilungsmuster bezüglich Alter und ­Geschlecht sowie relativer Häufigkeit der verschiedenen kL-Subgruppen – so das Ergebnis einer rezenten österreichischen Studie.

    Hinsichtlich Begleiterkrankungen bestätigte sich, dass Mycosis fungoides und vor allem ­lymphomatoide Papulose häufig gemeinsam mit anderen hämato­logischen und lymphoproliferativen Erkrankungen vorkommen.

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  • Diagnose von Hautkrebs – kollektive Intelligenz zur Steigerung der Diagnosegenauigkeit

    Als Methode zur Steigerung der Diagnosegenauigkeit kann die „kollektive Intelligenz“ ­herangezogen werden, mit welcher gleich mehrere medizinische Entscheidungen von Einzel­personen zusammengefasst werden.

    Das auch als Gruppen- oder Schwarmintelligenz bekannte Phänomen findet aus verschiedenen individuellen Handlungen und Entscheidungen eine einzige, für die Gruppe ideale Lösung.

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