• EASD 2018 | Neue EASD/ADA−Empfehlungen: Therapie weiter personalisieren

    Einer der praxisrelevantesten Beiträge im Rahmen des EASD 2018: Die Vorstellung der aktualisierten EASD/ADA-Konsensus-Guidelines zum Management von Patienten mit Typ-2-Diabetes, die gleichzeitig auch in Diabetes Care und Diabetologia publiziert wurden.1, 2

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  • EASD 2018 | HARMONY Outcomes: Albiglutid reduziert kardiovaskuläre Ereignisse

    Mit HARMONY Outcomes1 liegen nach LEADER, SUSTAIN-6, ELIXA und EXSCEL die Ergebnisse einer weiteren kardiovaskulären Endpunktstudie eines GLP-1-Rezeptoragonisten vor: Die kardiovaskuläre Sicherheit von Albiglutid wurde in einer Kohorte von 9.463 Patienten mit Typ-2-Diabetes (medianer HbA1c > 8,7 %, mediane Diabetesdauer…

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  • EASD 2018 | EASE-Programm: Empagliflozin plus Insulin bei Typ-1-Diabetes

    Hintergrund: Der SGLT-2-Inhibitor Empagliflozin ist derzeit für die Therapieintensivierung von Patienten mit Typ-2-Diabetes zugelassen. Die doppelblinden, placebokontrollierten Phase-III-Studien EASE-2 und EASE-3 untersuchten Empa­gliflozin in unterschiedlichen Dosierungen (2,5 [nur EASE-3], 10 bzw. 25 mg) bei Typ-1-Patienten als Begleitmedikation zu einer bestehenden Insulintherapie.1…

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  • Gender und Diabetesrisiko

    Männer haben aufgrund der physiologischen Unterschiede ein höheres Diabetesrisiko. Frauen zeigen bei vorliegendem Prädiabetes oder manifestem Diabetes einen stärkeren Risikoanstieg für Komplikationen.

    Gefordert: personalisierte Präventionsprogramme, die biologische und soziokulturelle Faktoren ­sowie geschlechtsspezifische Risikogruppen und Präferenzen berücksichtigen.

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  • Gender und Niere

    Paradox: Weltweit werden mehr Männer als Frauen dialysiert; im Gegensatz dazu leiden allerdings mehr Frauen als Männer an Niereninsuffizienz.

    Mögliche Erklärungen: u. a. höhere Lebenserwartung bei Frauen, gesellschaftliche, psychologische, finanzielle Gründe, genderspezifisch inadäquate Berechnungsmethoden der eGFR.

    Der komplexe Zusammenhang von Geschlecht, Diabetes und Dialysemortalität wird derzeit in Registeranalysen untersucht, ist derzeit jedoch ungeklärt.

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  • Insulinanaloga vs. NPH-Insulin: Einfluss auf hypoglykämiebedingte Notfälle

    Klinische Studien zeigten bei Patienten mit Typ-2-Diabetes einen geringen Vorteil von langwirksamen Insulinanaloga vs. NPH-Insulin hinsichtlich nächtlicher Hypoglykämien und glykämischer Kontrolle. Eine rezente Real-World-Beobachtungsstudie, in der die Rate an hypoglykämieassoziierten Ereignissen und die antihyperglykämische Wirksamkeit beider Optionen erhoben wurde, konnte keinen klinischen Zusatznutzen der Analoga-Therapie feststellen.

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  • Acetylsalicylsäure (ASS) in der kardiovaskulären Primärprävention: Nutzen und Risiken

    Acetylsalicylsäure (ASS) reduziert bei Patienten mit Typ-2-Diabetes ohne manifeste kardiovaskuläre Erkrankung das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse, induziert jedoch im gleichen Ausmaß schwere Blutungen. Die Ergebnisse der ASCEND-Studie legen nahe, dass ASS weiterhin keinen Standard in der Primärprävention bei Patienten mit Typ-2-Diabetes darstellt.

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  • Behandlungskaskade im medikamentösen Lipidmanagement

    Typ-2-Diabetes ohne klinisch manifeste Atherosklerose: LDL-Cholesterin-Ziel von < 70 mg/dl durch Statine +/– Ezetimib anstreben.

    Typ-2-Diabetes mit klinisch manifester Atherosklerose: LDL-Cholesterin-Ziel = „lowest is best“. LDL-C-Reduktion mittels Statinen + Ezetimib + PCSK9-Hemmern.

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  • Trulicity® (Dulaglutid)

    Einfach GUT1 starten Der Einstieg in eine Injektionstherapie wird häufig durch anfängliche Bedenken gegenüber der richtigen Applikationsweise erschwert, was negative Auswirkungen auf Compliance und Therapieerfolg nach sich ziehen kann. Daher bietet die Informationsplattform sowohl eine Schritt-für-Schritt-Anleitung als auch ein Schulungsvideo…

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  • Aktive Diabetiker Austria bieten erstmals Gruppenleiterschulung an

    Ziel ist die kompetente Schulung der Mitarbeiter der ADA, um in der Folge erworbenes Wissen an die Mitglieder der Selbsthilfegruppe weitergeben zu können.

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  • Das Ziel bei Diabetespatienten nicht zu niedrig ansetzen

    Während epidemiologische Beobachtungen einen linearen Zusammenhang zwischen Blutdruck und kardiovaskulärem Risiko nahelegen, zeigen zwei rezent publizierte Studien eine U-förmige Kurve. Das Risiko ist demnach nicht nur bei zu hohen, sondern – insbesondere in Abhängigkeit von den bestehenden Risikofaktoren – auch bei niedrigen Werten erhöht.

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  • Inkretine und Glitazone zeigen gute und anhaltende Wirksamkeit

    Metformin wird unumstritten und in allen aktuellen Guidelines als Erstlinienantidiabetikum empfohlen. Für die Therapieintensivierung stehen mehrere Substanzklassen zur Verfügung, die bis vor Kurzem als „gleichrangig“ galten und jeweils individuell zu wählen waren, wodurch die Therapie an Komplexität zunahm.

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  • Lange Diabetesdauer und schlechte glykämische Kontrolle erhöhen die Mortalität

    Diabetes ist für mindestens ein Drittel aller Todesfälle bei Erwachsenen zwischen 35 und 74 Jahren in Mexiko verantwortlich; die Übersterblichkeit geht vor allem auf vaskuläre Erkrankungen, Niereninsuffizienz, Infektionen und akute diabetische Krisen zurück.

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  • Von der Pathophysiologie zur medikamentösen Diabetestherapie

    Um Gestationsdiabetes zu erkennen, soll ein oraler Glukosetoleranztest in der 24.–28. Schwangerschaftswoche im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen durchgeführt werden.

    Bei hohem Risiko ist bereits im ersten Trimester ein Diabetes mittels HbA1c, Nüchtern- oder ­Spontanglukosemessung auszuschließen.

    Nach Diagnose sollte unmittelbar mit der Behandlung begonnen und es sollten regelmäßige engmaschige ­Kontrollen geplant werden, da bei unkontrollierten hohen Glukosewerten negative Folgen während und nach der Schwangerschaft bei Mutter und Kind auftreten können.

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  • Transition von der Kinder- zur Erwachsenenmedizin: Die ÖDG fordert einen besser geplanten Übergang

    Rund 3.500 Kinder und Jugendliche in Österreich sind an Typ-1-Diabetes erkrankt. Nicht immer gelingt der reibungslose Übergang zur Erwachsenenmedizin.

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  • Die erste Prädiabetesambulanz Österreichs

    Das Gesundheits- und Vorsorgezentrum der KFA hat seit Ende 2015 – soweit bekannt – die erste Prädiabetes­ambulanz im deutschsprachigen Raum eingeführt. Ein multidisziplinäres Team schult die Betroffenen in Lebensstilmaßnahmen innerhalb eines speziell entworfenen Betreuungskonzepts. Bis dato konnte trotz des kurzen Beobachtungszeitraums eine statistisch signifikante Verbesserung der meisten gemessenen Werte wie z. B. HbA1c, Nüchternglukose, ­Bauchumfang und Fettleberindex erzielt werden.

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  • Closing the Loop − Auf dem Weg zur Alltagstauglichkeit

    Ein künstliches Pankreas besteht aus kontinuierlicher Glukosemessung, Insulinpumpe und ­Kontrollalgorithmus.

    Für das erste kommerziell verfügbare Closed-Loop-System wurden die Sicherheit im Hinblick auf schwere Hypoglykämien oder Ketoazidosen sowie eine Verbesserung der glykämischen Variabilität und der HbA1c-Werte gezeigt.

    Bihormon-Systeme (Insulin und Glukagon) waren während körperlicher Belastung hinsichtlich Hypoglykämien im Vergleich zum Single-Hormon-System zumindest ebenbürtig.

    Bei spezifischen Patientengruppen wie z. B. schwangeren Frauen oder Adoleszenten mit Typ-1-Diabetes ­verbesserte die Anwendung eines Closed-Loop-Systems im Vergleich zur sensorunterstützten Pumpentherapie die glykämische Kontrolle.

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  • Evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Krankheitsverlauf
    Was bisher geschah: Vor 5 Jahren wurde bei unserem damals 57-jährigen Patienten ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Er ist Raucher (42 Pack-Years) mit bestehender COPD, welche von lungenfachärztlicher Seite mit Foster® (Beclometason und Formoterol) sowie Berodual® (Fenoterolhydrobromid und Ipratropiumbromid) als Bedarfsmedikation behandelt wurde. Familienanamnestisch liegt eine KHK des Vaters (STEMI) und ein Typ-2-Diabetes der Mutter vor. Nach initialer Lebensstilberatung begann der Patient mit leichtem Ausdauer- (Nordic Walking) und moderatem Krafttraining. In der Folge wurde leitliniengemäß zusätzlich eine medikamentöse Therapie mit Metformin 2.000 mg, Acetylsalicylsäure 100 mg und Simvastatin 40 mg eingeleitet.1–3 Damit konnte ein HbA1c von 6,1 % erreicht und das LDL-Cholesterin auf 102 mg/dl gesenkt werden. Da das LDL-C-Ziel für diesen Patienten jedoch < 70 mg/dl liegt, wurde die Statintherapie auf Rosuvastatin 40 mg umgestellt.4
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  • ATTD 2018: Neue Technologien − Herausforderung für Schulende und Geschulte

    Die Anwendung neuer, innovativer Technologien korreliert mit einer Verbesserung der glykämischen Kontrolle und einer signifikanten Reduktion hypoglykämischer Episoden.

    Eine entscheidende Komponente für den Erfolg ist der Faktor Mensch, der diese Technologien adäquat anwendet bzw. die Anwender dafür schult.

    Der rasant steigende Anteil der Patienten, die die neuen Technologien anwenden, erfordert unter anderem Konzepte für die Ausbildung der Schulenden.

    Die Patientenschulung muss strukturiert und altersangepasst erfolgen.

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  • Preise der Österreichischen Diabetes Gesellschaft 2017

    Abstract-Preise der ÖDG 2017 Die mit jeweils 750 Euro dotierten Abstract-Preise 2017 gingen an OÄ Dr. Elisabeth Binder (Innsbruck) und Dr. Chantal Kopecky (Wien).   Binder E, Rohrer T, Denzer C, Marg W, Ohlenschläger U, Schenk-Huber H, Schierloh U, Skopnik…

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  • ÖDG/Eli Lilly Kongress-Stipendium

    Aufgrund des großen Erfolges in den beiden Vorjahren ist es der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) auch heuer wieder gelungen, mit Unterstützung der Firma Eli Lilly Reisestipendien zur Teilnahme am Kongress der Europäischen Gesellschaft zur Erforschung des Diabetes (EASD), der von 1. bis 5. Oktober 2018 in Berlin stattfinden wird, auszuschreiben.

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  • Die Zusammensetzung der Nahrung ­beeinflusst die GLP-1-Signalwege

    Ziel dieser Arbeit ist es, zum besseren Verständnis der Wirkweise inkretinbasierter Antidiabetika beizutragen. Letztlich könnte dadurch ein gezielterer Einsatz der Medikation möglich werden. Das Forschungsprojekt wurde beim Early Investigator-Abend im Rahmen der ÖDG-Jahrestagung lobend erwähnt.

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  • Personalisierte Lipidtherapie beim Diabetespatienten

    Kardiovaskuläre Protektion ist neben der glykämischen Kontrolle das wichtigste Behandlungsziel bei Patienten mit Diabetes mellitus.

    Die moderne Lipidtherapie bietet dazu immer mehr Optionen, die zunehmend patientenorientiert eingesetzt werden sollten.

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  • Personalisierte Blutdrucktherapie bei diabetischen Patienten

    Bluthochdruck ist der gefährlichste, aber gut behandelbare kardiovaskuläre Risikofaktor bei Diabetes mellitus.

    Eine konsequente Blutdruckeinstellung reduziert kardiovaskuläre Ereignisse und die ­ Gesamtmortalität diabetischer Patienten.

    Die Auswahl der antihypertensiven (Kombinations-)Therapie richtet sich nach den diabetischen ­Begleiterkrankungen.

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  • Diabetesschulung: Die Sicht der individualisierten, patientenzentrierten Medizin

    Moderne Diabetesschulung stellt sich den Herausforderungen, was einerseits Individualisierung, ­andererseits zunehmende Technisierung in der Diabetesbetreuung bedeutet.

    Die Betonung liegt dabei auf dem Empowerment der Patienten zu einem adäquaten Umgang mit ihrem Diabetes.

    Im Unterschied zu früheren Modellen sind Ernährung und Bewegung wichtige Inhalte geworden.

    Die Schulungsprogramme sind patientengerecht und interaktiv aufgebaut.

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  • Evidenzbasierte Therapieentscheidungen im Krankheitsverlauf

    Neue Serie in 5 Teilen: Die Behandlung des Typ-2-Diabetes wird aufgrund der stetig wachsenden Zahl an Therapieoptionen immer komplexer. Evidenzbasierte Therapieentscheidungen sollen anhand der langjährigen Fallgeschichte eines Patienten mit Typ-2-Diabetes in dieser Serie praxisnahe veranschaulicht werden.

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  • Gesundheitspolitische Aktivitäten und Nachwuchsförderung im Mittelpunkt

    Zum Ende seiner zweijährigen Periode als Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Diabetes Gesellschaft lässt Univ.-Prof. Dr. Hermann Toplak im Gespräch mit DIABETES FORUM die wichtigsten Meilensteine seiner Präsidentschaft Revue passieren.

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  • Gender & Diversity in der Diabetologie

    Im Vorfeld ihrer Funktion als Vorstandsvorsitzende der ÖDG sprach DIABETES FORUM mit Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer über ihre wichtigsten Pläne und Anliegen.

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  • „Diabetes unplugged“ – die Fortbildungsakademie der ÖDG

    Entsprechend den sich ändernden Anforderungen an die Betreuung von Menschen mit Diabetes und das ständig neue Wissen auf diesem Gebiet hat die ÖDG ein neuartiges Fortbildungsformat ins Leben gerufen. Im Gespräch mit DIABETES FORUM erläutert Univ.-Prof. Dr. Thomas C. Wascher die Hintergründe und Charakteristika dieser Initiative.

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  • Highlights vom Europäischen Diabeteskongress

    Mit mehr als 15.000 Teilnehmern hat sich die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft zur Erforschung des Diabetes als weltweit größte internationale Konferenz auf dem Gebiet des Diabetes etabliert. Die teilnehmenden Nationen beschränkten sich bei Weitem nicht auf Europa, sondern zeigten auch eine starke weltweite Beteiligung, insbesondere aus China und Japan.

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  • Big Data als Grundlage der Therapieentscheidung

    Big Data ist die komplexe Auswertung heterogener Daten aus verschiedenen Quellen, die erst durch den Fortschritt im Bereich der Computertechnologie möglich wurde.

    Big Data unterstützt die Evaluierung von Therapieansätzen und die Planung zukünftiger Studien, aber auch das Erkennen unerwünschter Nebenwirkungen von Therapien.

    Ein zentraler Punkt muss der anhaltende Schutz personenbezogener Gesundheitsdaten bleiben. ­Personenbezogene Big-Data-Ansätze dürfen weder zum wirtschaftlichen Nutzen von Versicherern noch von Pharmaunternehmen genutzt werden.

    Real-World-Daten bieten aufgrund ihres Umfangs die Möglichkeit der Erhebung seltener Nebenwirkungen oder pharmaökonomischer Aspekte, lassen jedoch keinen Rückschluss auf Kausalitäten zu.

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  • „Diabetes unplugged“ – die Fortbildungsakademie der ÖDG

    Die Anforderungen an unser ärztliches Handeln haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Einerseits stand früher – auch im hausärztlichen, internistischen Bereich – die Versorgung akut kranker Menschen im Vordergrund; heute ist es vielfach die Betreuung und Begleitung chronisch…

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  • Kardiovaskuläre Outcome-Studien – was wissen wir bis jetzt, und was soll die Zukunft bringen?

    Eine Reduktion des kombinierten kardiovaskulären Endpunktes (3-MACE) konnte bisher für die GLP-1-Rezeptoragonisten Liraglutid und Semaglutid sowie die SGLT-2-Inhibitoren Empagliflozin und Canagliflozin gezeigt werden. Bei anderen Endpunkten bestehen z. T. Unterschiede auch zwischen den Vertretern einer Klasse.

    Die Ergebnisse kardiovaskulärer Outcome-Studien (CVOT) gelten vor allem für Patienten in der ­Sekundärprävention. Erkenntnisse für die Primärprävention können z. B. aus Real-World-Studien erwartet werden.

    Aus der aktuellen Studienlage ergibt sich zumindest bei Patienten mit Typ-2-Diabetes und vorbestehender ­kardiovaskulärer Erkrankung eine klare Präferenz für Substanzen der SGLT-2-Hemmer- und GLP1-RA-Familie nach Metformin.

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  • SGLT-2-Hemmer und kardiovaskuläre Erkrankungen … Klasseneffekt

    Die Ergebnisse aus CANVAS bestätigen teilweise jene aus EMPA-REG OUTCOME

    Neue Sicherheitssignale in CANVAS waren ein erhöhtes Amputationsrisiko und vermehrte Frakturen.

    Weitere Erkenntnisse zum kontroversiell diskutierten Klasseneffekt erwartet man sich aus der Endpunktstudie DECLARE mit Dapagliflozin.

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  • TeilnehmerInnen für Diabetes-Typ-2-Studie gesucht!

    Im Rahmen einer klinischen Prüfung untersucht die Universitätsklinik für Innere Medizin III, der Medizinischen Universität Wien, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, die Wirkung bereits zugelassener Diabetes-Medikamente auf die Leberfettspeicherung und die Körperfettverteilung. Die Studiendauer beträgt 7–8 Monate…

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  • DEVOTE-Studie − Insulin degludec im Direktvergleich mit Insulin glargin

    Die DEVOTE-Studie hat nachgewiesen, dass Insulin degludec hinsichtlich prädefinierter ­kardiovaskulärer Ereignisse Insulin glargin U100 nicht unterlegen ist.

    Schwere Hypoglykämien (sowohl insgesamt als auch nächtlich) waren bei vergleichbarer ­HbA1c-Senkung in der Degludec-Gruppe seltener.

    Nebenwirkungen, die zum Abbruch der Studie führten, waren insgesamt selten und in beiden Gruppen ­vergleichbar häufig.

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  • Die ÖDG-Ernährungsbox ist da

    Nach dem großen Erfolg der ÖDG-Bewegungsbox gibt die Österreichische Diabetes Gesellschaft nun eine Ernährungsbox heraus, um auch diesen essenziellen Teil der Diabetesprävention und -therapie auf sympathische und leicht erfassbare Weise schmackhaft zu machen.

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  • Glykämische Kontrolle bei diabetischer Nephropathie – Welche Zielwerte, welche Antidiabetika, welche Dosierung?

    Strikte glykämische Kontrolle mit HbA1c < 7 % ist aus nephroprotektiver Sicht zur längerfristigen Vermeidung eines renalen Funktionsverlustes sinnvoll.
    CAVE: Hypoglykämierisiko und kardiovaskuläre Sicherheit!

    Auswahl der antidiabetischen Therapie nach Sicherheitsprofil und Hypoglykämierisiko sowie nach potenziell kardio- und nephroprotektiver Wirkung.
    CAVE: Dosisanpassung je nach GFR und Kontraindikationen!

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  • Epidemiologie der diabetischen ­Nierenerkrankung in Österreich

    Angaben zur Häufigkeit der diabetischen Nierenerkrankung in Österreich beruhen auf Schätzungen; ­genaue Zahlen liegen lediglich für das dialysepflichtige chronische Nierenversagen aus dem ­Österreichischen Dialyse- und Transplantationsregister vor.

    Seit 2006 sind in Österreich bei Patienten mit Typ-2-Diabetes eine Abnahme der Inzidenz der ­Nierenersatztherapie und eine ­Verbesserung des Überlebens zu verzeichnen.

    Die Prävalenz der terminalen Niereninsuffizienz ist allerdings – unter anderem aufgrund des verbesserten ­Überlebens – ­steigend.

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  • Das Diabetesregister Tirol

    Seit Implementierung des Registers 2006 wurden die Daten von fast 18.000 Diabetespatienten, ­betreut in Diabetesambulanzen der Tiroler Spitäler, im stationären Bereich und durch niedergelassene Internisten, gesammelt.

    Alle Aktivitäten zum Diabetesregister Tirol erfolgen unentgeltlich und freiwillig, ohne politische oder gesundheitspolitische Grundlage.

    Die erhobenen Daten umfassen ein Basis-Datenblatt zum Erstkontakt sowie eine standardisierte Auswahl an Parametern bei jedem weiteren Kontakt.

    Eine Kerngruppe des Fachbeirates trifft sich mehrmals jährlich, um die Daten zu interpretieren und der ­wissenschaftlichen Verarbeitung zuzuführen.

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  • ATTD 2017 | Typ-2-Diabetes: Neue Evidenz zu Insulinpumpe vs. MDI

    Eine Post-hoc-Analyse und eine Metaanalyse zeigen nicht nur die erzielbaren Vorteile, sondern identifizieren auch jene Patienten, die am meisten von einer Insulinpumpentherapie profitieren können. Durch die Gabe eines basalen Insulins gelingt es in der Regel, bei 60 % der Patienten…

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  • Diabesity: Risikofaktor in der Schwangerschaft

    Diabetes und Adipositas haben – allein oder in Kombination – unmittelbar negative Auswirkungen auf die Schwangerschaft.

    Ein entsprechendes Management sowohl von Adipositas als auch Diabetes ist erforderlich, um das Risiko für Mutter und Kind in und nach der Schwangerschaft zu reduzieren.

    Bereits vor der ­Schwangerschaft sollten Lebensstilmaßnahmen und eine gute Einstellung des Blutzuckers ­eingeleitet werden.

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  • Diabesity und Insulintherapie: Eine Frage der Planung?

    Patienten mit Typ-2-Diabetes sind in der überwiegenden Zahl deutlich übergewichtig oder adipös.

    Das Einleiten einer Insulintherapie führt häufig zu einer weiteren Gewichtszunahme; diese ist nicht von einer weiteren Verschlechterung des kardiovaskulären ­Risikoprofiles begleitet, erhöht aber die notwendige Insulindosis.

    Strategien zur Limitierung der insulininduzierten Gewichtszunahme können diesem Effekt entgegenwirken.

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  • Diabesity und Mikrobiom

    Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora sind mit Adipositas und Diabetes assoziiert.

    Diese Veränderungen stehen mit einer erhöhten Darmpermeabilität und vermehrter Inflammation in Zusammenhang.

    Strategien zur Modulation des Mikrobioms können als zusätzliche Säule der Therapie neben ­diätetischen ­Maßnahmen wirkungsvoll sein.

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  • ÖDG-Forschungspreis 2016

    Der mit 35.000 Euro dotierte Forschungspreis der Österreichischen Diabetes Gesellschaft für das Jahr 2016 wurde Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Florian Kiefer für seine Forschung zu den komplexen metabolischen Mechanismen im Rahmen bariatrischer Eingriffe verliehen.

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  • Abstract-Preise der ÖDG 2016

    Die mit jeweils 750 Euro dotierten Abstract-Preise wurden an Dipl.-Ing. Jasmin Hauzenberger (Graz) und Dr. Monika Cigler (Graz) vergeben.

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  • Ausschreibung: Langerhans-Preis der ÖDG 2017

    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft freut sich, im Jahr 2017 bereits zum fünften Mal den Langerhans-Preis der ÖDG, der mit 10.000 Euro dotiert ist, zu vergeben. Der Preis wird an einen jungen Wissenschafter oder eine junge Wissenschafterin, der oder die an…

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  • DIABETES FORUM-Preis 2016

    Der von MedMedia unterstützte DIABETES FORUM-Preis ging an Dr. Ewald Kolesnik (Graz) und wurde durch Univ.-Prof. Dr. Guntram Schernthaner, Herausgeber von DIABETES FORUM, überreicht.

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  • ÖDG/Eli Lilly Kongress-Stipendium

    Die Österreichische Diabetes Gesellschaft schreibt mit Unterstützung der Firma Eli Lilly15 Kongress-Stipendien zur ­Teilnahme am EASD 2017 von 11. bis 15. September 2017 in Lissabon/Portugal aus. Zur Antragstellung müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: in Österreich klinisch-diabetologisch tätige Ärztinnen und Ärzte…

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  • ÖDG Early Investigators

    Neben zahlreichen anderen Aktivitäten hat sich die ÖDG der Forschungsförderung in Österreich verschrieben und dafür die neue Sparte der „Early Investigators“ ins Leben gerufen. Im Gespräch erklärt Univ.-Prof. Dr. Hermann Toplak, Präsident der ÖDG, die Hintergründe und Ziele.

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  • ÖDG-Kongress-Stipendium

    für Studierende/nichtärztliche AkademikerInnen, die auf dem Gebiet der Diabetologie wissenschaftlich hervorgetreten sind. Die Österreichische Diabetes Gesellschaft freut sich, 2 Kongress-Stipendien zur Teilnahme am EASD 2017 (11.–15. September 2017 in Lissabon/Portugal) für wissenschaftlich einschlägig orientierte AkademikerInnen oder Studierende mit einschlägiger wissenschaftlicher…

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  • Studienaufrufe: kostenlose Veröffentlichung in MEIN LEBEN

    Die Diabetikerzeitschrift MEIN LEBEN, das offizielle Organ der Österreichischen Diabetikervereinigung (ÖDV), verlängert ihr seit 2013 bestehendes Angebot kostenloser Studienaufrufe auch für 2017. MEIN LEBEN besteht bereits seit 25 Jahren und erreicht einer rezenten Erhebung zufolge inzwischen 190.000 Leser pro Ausgabe….

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  • Große Auszeichnung für Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer − Österreichische Wissenschafterin des Jahres

    Die Auszeichnung „österreichischer Wissenschafter des Jahres“ wird seit 1994 jährlich vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten an Forscherinnen und Forscher verliehen, die sich besonders um die leicht verständliche Vermittlung ihrer Arbeit verdient gemacht und damit auch das Image der österreichischen…

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  • Beispiel Mexiko: Geringeres Einkommen erhöht die diabetesbezogene Mortalität

    Die meisten prospektiven Studien zum Einfluss von Diabetes auf die Mortalität wurden und werden in Ländern mit hohem Durchschnittseinkommen und gutem Zugang zu Diabetesmedikamenten durchgeführt. In diesen Ländern erhöht Diabetes die Gesamtmortalität auf weniger als das Zweifache. Wenig untersucht ist dieser Aspekt in Ländern mit mittlerem Einkommen, in denen Diabetes und Adipositas mittlerweile ebenfalls sehr häufig vorkommen.

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  • Einfluss von DPP-4-Inhibitoren auf die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung

    Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) ist eine bei Patienten mit Diabetes sehr häufig vorkommende Erkrankung mit derzeit beschränkten Therapieoptionen.

    Im zahlreichen Tiermodell-Studien konnte ein günstiger Effekt einer DPP-4-Inhibitor-Therapie auf den Krankheitsverlauf bzw. die Entstehung einer NAFLD gezeigt werden.

    Die vorliegenden Daten aus klinischen Studien lassen noch keine endgültige Aussage darüber zu, ob DPP-4-Inhibitoren unabhängig von ihrer Wirkung auf die glykämische Kontrolle einen günstigen Effekt auf Entstehung oder Verlauf einer NAFLD haben.

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  • Insulinresistenz und Adipositas – ist die Schilddrüse schuld?

    Schilddrüsenhormone haben einen großen Einfluss auf den Grundumsatz und den Fettstoffwechsel.

    Wegen der gleichzeitigen Wirkung auf viele Organsysteme ist die resultierende Schilddrüsen­hormonwirkung oft schlecht vorherzusehen; Nebenwirkungen sind bei Übersubstitution häufig.

    Eine Behandlung mit Schilddrüsenhormon sollte daher nur bei nachgewiesener Unterfunktion ­erfolgen, wobei die TSH-Schwellenwerte je nach Lebenssituation und Beschwerden individuell abgestimmt werden müssen.

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  • Neue Wege in der Adipositas-Therapie: Unimolekulare Peptid-Koagonisten und Trojanische Pferde

    Derzeit ist die bariatrische Chirurgie den verfügbaren pharmakologischen Optionen zur Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen weit überlegen, stellt aber einen invasiven Eingriff mit entsprechenden Risiken dar.

    Zu den vielversprechenden Konzepten in der Entwicklung medikamentöser Optionen zählen

    • die Kombination von Peptidhormonen zu unimolekularen Koagonisten und
    • die gezielte Einschleusung von Hormonen und Medikamenten in spezifische Zellpopulationen durch Kopplung an Peptide, für die im Zielgewebe spezifische Rezeptoren exprimiert werden.
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  • EASD 2016 | Nachlese zum Kongress der Europäischen Diabetesgesellschaft

    Als eines der Highlights des Kongresses wurde die Präsentation der SUSTAIN-6-Studie bezeichnet, die als dritte Outcome-Studie innerhalb relativ kurzer Zeit nach EMPA-REG OUTCOME und LEADER kardiovaskuläre und renale Überlegenheit zeigte. Insgesamt war das Programm der Tradition entsprechend durch eine breite Vielfalt bestimmt; praxisrelevante Themen betrafen etwa die aktuelle Bewertung von Metformin und Empagliflozin sowie den State of the Art bei der glykämischen Kontrolle – unter anderem in Subgruppen wie z. B. betagte Patienten.

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  • Insulinresistenz und Gestationsdiabetes

    Die Schwangerschaft geht mit einer physiologischen Insulinresistenz einher, die normalerweise durch eine gesteigerte Insulinsekretion kompensiert wird; die Blutzuckerreferenzwerte sind daher sogar niedriger als außerhalb der Schwangerschaft.

    Bei Gestationsdiabetes ist die Insulinresistenz deutlicher ausgeprägt. Der zusätzliche hohe Insulin­bedarf kann durch eine ebenfalls vorliegende Störung der Insulinsekretion nicht adäquat abgedeckt werden, was zu erhöhten Blutzuckerwerten in der Schwangerschaft führt.

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  • Nachweismethoden für Insulinresistenz

    Der hyperinsulinämische, euglykämische Clamp-Versuch stellt weiterhin den Goldstandard zur ­Bestimmung der Insulinsensitivität dar.

    Häufiger durchgeführte und einfachere Tests beruhen auf Berechnungen basierend auf Nüchtern­glukose- bzw. -Insulinwerten oder auf oralen Glukosetoleranztests.

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  • ADA 2016 | Highlights vom Jahreskongress der Amerikanischen Diabetesgesellschaft

    Die 76th Scientific Sessions wurden von neuen Studienergebnissen zu blutzuckersenkenden Substanzen – allen voran SGLT-2-Hemmer und GLP-1-Rezeptoragonisten – dominiert; des Weiteren gab es Daten aus den Verlängerungen oder Interpretationen prominenter Studien, aber auch neue Untersuchungsergebnisse.

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  • Risikofaktoren für die Entstehung einer Herzinsuffizienz

    Diabetes ist ein Risikofaktor für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz.

    Bei der Pathogenese der diabetischen Herzinsuffizienz könnten eine gestörte intramyokardiale ­Fettablagerung sowie eine verminderte metabolische Flexibilität entscheidend sein.

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  • Aktuelle Therapiemöglichkeiten der Herzinsuffizienz bei Patienten mit Diabetes

    Die Basistherapie der Herzinsuffizienz ist bei Diabetikern gleich wie bei Nichtdiabetikern.

    Für ACE-Hemmer konnte bei Diabetikern ebenso wie bei Nichtdiabetikern ein Überlebensvorteil ­gezeigt werden; Gleiches gilt für den Angiotensinrezeptor-Neprilysin-Inhibitor LCZ696.

    Neue Antidiabetika wie GLP-1-Analoga und SGLT-2-Inhibitoren können die kardiovaskuläre Prognose verbessern.

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  • EMPA-REG OUTCOME Renal Study: Empagliflozin schützt bei kardiovaskulären Risikopatienten auch die Nieren

    Zu den im Rahmen des 76. Jahreskongresses der Amerikanischen Diabetesgesellschaft ADA mit großer Spannung erwarteten Daten zählten jene, welche die Auswirkungen der Behandlung mit dem SGLT-2-Hemmer Empagliflozin auf die Nieren untersuchten. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse im New Engl J Med publiziert.

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  • DDG-Kongress 2016 | Nichtmedikamentöse Interventionen in der Prävention und Therapie von Diabetes

    Unter dem Motto „Diabetes interdisziplinär“ wurde der Kongress der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) von 4. bis 6. Mai in Berlin mit mehr als 6.000 Teilnehmern abgehalten. In einem sehr umfangreichen und vielfältigen Programm wurde unter anderem unterschiedlichen Aspekten der Prävention und Therapie des Diabetes mit Hilfe von Lebensstilmaßnahmen und Schulungsprogrammen breiter Raum gegeben. Einige der Ansätze werden im Folgenden exemplarisch berichtet.

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  • DDG-Kongress 2016 | Bestimmung der Insulinresistenz bei polyzystischem Ovarsyndrom

    Die Insulinresistenz im Rahmen des polyzystischen Ovarsyndroms ist durch eine gestörte postprandiale Glukoseverwertung charakterisiert, weshalb die alleinige Bestimmung von Nüchternglukose/Nüchterninsulin/HbA1c in der Diagnostik nicht zielführend erscheint. Die Endocrine Society empfiehlt einen 75-g-Glukosetoleranztest.

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  • Typ-1-Diabetes: Ist Prävention möglich?

    Typ-1-Diabetes kündigt sich bereits Monate bis Jahre vor seiner klinischen Manifestation durch ­Inselautoantikörper im Blut an.

    Präventionsmaßnahmen sollten möglichst früh in der Pathogenese der Erkrankung erfolgen.

    Eine Behandlung mit oralem Insulin zur Primärprävention des Typ-1-Diabetes wird derzeit in ­klinischen Studien getestet.

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  • Off-Label-Einsatz von Nicht-Insulin-­Antidiabetika bei Typ-1-Diabetes

    Das relativ häufige Auftreten von Übergewicht und Insulinresistenz aufgrund der unphysiologischen therapieinduzierten systemischen Hyperinsulinämie lässt den Off-Label-Einsatz von Nicht-Insulin-­Antidiabetika bei Patienten mit Typ-1-Diabetes interessant erscheinen.

    Im Fokus des Interesses stehen dabei Metformin, inkretinbasierte Therapien und SGLT-2-Hemmer.

    Die besten Ergebnisse liegen derzeit für SGLT-2-Hemmer vor; allerdings treten euglykämische Ketoazidosen im Vergleich zu Typ-2-Diabetikern deutlich öfter auf.

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  • Ist kardiovaskuläre Prävention möglich?

    Das Risiko für die Entwicklung diabetischer Spätkomplikationen nimmt eindeutig mit steigendem HbA1c zu, somit steht die Glykämie-Kontrolle an vorderster Stelle in deren Prävention.

    Hinsichtlich des kardiovaskulären Risikos müssen zusätzliche Risikofaktoren wie arterielle ­Hyper­tonie, Dyslipidämie und „neue“ Risikofaktoren, die im Zusammenhang mit Übergewicht und ­Insulinresistenz stehen, berücksichtigt und rechtzeitig therapiert werden.

    Der Einsatz von Statinen bei Kindern wird von der ADA unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen, ­Langzeiterfahrungen fehlen jedoch noch.

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  • Zielgruppengerechte technische Unterstützung: Von App bis Web

    Webbasierte Anwendungen können Personen mit Diabetes bei der Strukturierung von Daten ­unterstützen, Therapieerfolge visualisieren sowie konstantes Feedback geben und haben einen positiven Einfluss auf den HbA1c.

    Für einen längerfristigen und breiteren Einsatz sind weitere Verbesserungen in Bezug auf ­Bedienbarkeit, Automatisierung der Datenerfassung und Langzeitmotivation wünschenswert.

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  • IRIS-Studie: Pioglitazon reduziert Risiko für Schlaganfall-Rezidive

    Studienpopulation waren nichtdiabetische Patienten mit Insulinresistenz nach einem ischämischen Schlaganfall oder einer transitorischen ischämischen Attacke. Als ein möglicher Wirkmechanismus wird die Steigerung der Insulinresistenz diskutiert.

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  • Lipidtherapie – was empfehlen die aktuellen Guidelines?

    „Die LDL-C-Senkung ist 2016 definitiv gesichert.

    „„Typ-2-Diabetes: LDL-Cholesterin-Ziel von <70 mg/dl anstreben durch Statine ± Ezetimib.

    „„PCSK9-Hemmer werden für Patienten mit familiärer Hypercholesterinämie und für sorgfältig ausgewählte statinintolerante Patienten eine weitere Verbesserung im klinischen Management bringen.

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  • Statintherapie – Zielwerterreichung und kardiovaskulärer Benefit bei Patienten mit Diabetes mellitus

    Sowohl Typ-2- als auch Typ-1-Diabetes geht mit einem deutlich erhöhten kardiovaskulären Risiko einher.

    Das LDL-Cholesterin ist auch bei manifestem Diabetes ein zentraler kardiovaskulärer Risikofaktor.

    Das Erreichen der Zielwerte für das LDL-Cholesterin ist unabdingbar für eine optimierte ­kardiovaskuläre Prävention.

    Statine stellen auch für Menschen mit Diabetes die Basis der lipidsenkenden Therapie dar.

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  • Wirkmechanismus der PCSK9-Hemmung

    „Gain-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen sind eine sehr seltene Ursache für die familiäre ­Hypercholesterinämie.

    Statine erhöhen die PCSK9-Spiegel über die Aktivierung von Transkriptionsfaktoren, die den ­Cholesteringehalt der Zelle detektieren, die so genannten SREBP.

    „Loss-of-Function“-Mutationen im PCSK9-Gen führen zu sehr niedrigen LDL-Cholesterin-Spiegeln (< 20 mg/dl), haben aber auf die Gesundheit und Lebensqualität der betroffenen Personen keinen Einfluss.

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  • PCSK9-Hemmer – Therapiealternative bei Hochrisikopatienten

    Es gibt keine J-Curve für LDL-Cholesterin, d. h., es gilt weiterhin „the lower the better“.

    In der kardiovaskulären Sekundärprävention bei Diabetes ist das LDL-Ziel zumindest ≤ 70 mg/dl.

    Bei Patienten, bei denen auch eine Kombination aus Atorvastatin 80 mg/Rosuvastatin 40 mg in ­Kombination mit Ezetimib 10 mg nicht ausreicht, um diesen Zielwert zu erreichen, oder wo solch hohe Statindosen nicht vertragen werden und dadurch der Zielwert nicht erreicht werden kann, werden PCSK9-Inhibitoren diese Lücke vermutlich schließen.

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  • Langerhans-Preis der ÖDG 2015

    Zum mittlerweile vierten Mal wurde 2015 dieser mit 10.000 Euro dotierte Preis vergeben, der die während der vergangenen fünf Jahre publizierten oder zur Publikation angenommenen Arbeiten aus dem Bereich der Diabetologie würdigt. Preisträger ist Dr. Thomas Scherer (Wien) für seine Forschungstätigkeit betreffend die über das zentrale Nervensystem (ZNS) und das autonome Nervensystem gesteuerte Regulation von Lipogenese und Lipolyse im weißen Fettgewebe.

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  • ÖDG-Forschungspreis 2015

    Der mit 40.000 Euro dotierte Forschungspreis der Österreichischen Diabetes Gesellschaft für das Jahr 2015 wurde Dr. Axel Mündlein für ein Projekt zur Erforschung genetischer Grundlagen von kardiovaskulären Erkrankungen verliehen.„Impact of serial changes of circulating microRNAs on the incidence of cardiovascular events in patients with Type 2 diabetes“

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  • Abstract-Preise der ÖDG 2015

    Die mit jeweils 750 Euro dotierten Abstract-Preise 2015 wurden an Dr. Sabine Zenz (Graz) und Dr. Sameer Abu Eid (Wien) vergeben.

     

     

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  • DIABETES FORUM-Preis 2015

    Zum nunmehr vierten Mal wurde der von MedMedia unterstützte DIABETES FORUM-Preis vergeben. Univ.-Doz. Dr. Christoph Schnack, der Chefredakteur von DIABETES FORUM, überreichte den Preis im Rahmen der ÖDG-Jahrestagung im November 2015 an Dr. Katrin Nagl (Wien).

     

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  • 2016-Report der WHO-Kommission: Ending Childhood Obesity

    Adipositas erreicht auch bei Kindern und Jugendlichen in vielen Ländern alarmierende Ausmaße und nimmt weltweit zu. Die im Jahr 2015 von der WHO formulierten Sustainable Development Goals räumen der Prävention und Kontrolle nichtkommunizierbarer Erkrankungen oberste Priorität ein.Im Jahr 2014 wurde…

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  • Kardiovaskuläre Langzeitdaten zur intensiven Diabetestherapie aus DCCT/EDIC und ACCORD

    Langzeit-Nachbeobachtungen der DCCT/EDIC-Studie zeigen für Typ-1-Diabetiker positive langfristige Auswirkungen einer intensiven Therapie auf das kardiovaskuläre Risiko, während die Langzeiteffekte bei Typ-2-Diabetikern in ACCORD neutral waren.

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  • State-of-the-Art-Lecture: Genetik und Epigenetik des Typ-2-Diabetes

    Typ-2-Diabetes ist als Kombination einer genetisch programmierten Beta-Zell-Dysfunktion mit einer durch Lebensstil bzw. Umwelt bedingten Insulinresistenz anzusehen.

    Der genetische Hintergrund besteht in sehr vielen häufig vorkommenden Risikovarianten mit niedriger Effektstärke, die derzeit aber nur maximal 10–20 % der geschätzten erblichen Komponente erklären.

    Für die Prädiktion des Typ-2-Diabetes sind klassische Risikofaktoren deutlich relevanter als genetische Daten.

    Epigenetische Veränderungen im Blut liefern biologisch plausible Befunde hinsichtlich eines Risikos für Typ-2-Diabetes; der prädiktive Wert dieser Daten ist aber noch unklar.

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  • ISPAD-ÖDG-Joint-Session: Was können wir von internationalen Vergleichen lernen?

    Die Inzidenz von Diabetes Typ 1 ist weltweit weiter steigend. Insbesondere haben sich die Manifestationszahlen der < 5-Jährigen in den letzten 20 Jahren verdoppelt.

    Die prospektive Erfassung von Patientendaten in EDV-gestützten Datenbanken, wie z. B. dem deutsch-österr. DPV-Register (Diabetes Patienten Verlaufskontrolle) dient nicht nur der epidemiologischen Forschung und Qualitätskontrolle, sondern ermöglicht auch die Wahrnehmung von Unterschieden in der Diabetesbehandlung.

    Von diesen Daten können einheitliche Therapiestandards in Form von Leitlinien, die zur Verbesserung des Diabetesmanagements über alle Altersgruppen und schließlich zu einer Verbesserung der metabolen Kontrolle und einem Verhindern bzw. Hinausschieben von Akut- und Spätkomplikationen führen, abgeleitet werden.

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  • Sulfonylharnstoffe pro und contra – welchen Stellenwert haben sie noch?

    Bei mit anderen oralen Antidiabetika vergleichbarer Effizienz sind Sulfonylharnstoffe mit einem nicht zu vernachlässigenden Risiko für Hypoglykämien verbunden, innerhalb der Gruppe der ­Sulfonylharnstoffe besteht jedoch eine große Heterogenität.

    Kardiovaskuläre Sicherheitsdaten in Form von prospektiven, randomisierten Studien ähnlich wie für DPP-4-Hemmer, Pioglitazon oder Empagliflozin liegen für Sulfonylharnstoffe nicht vor.

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  • Metformin: klinische Konsequenzen aus neuem Wissen

    Neben den bekannten Wirkmechanismen zeigte Metformin auch Effekte auf das Inkretinsystem und das intestinale Mikrobiom.

    Die Empfehlungen zum Einsatz bei eingeschränkter Nierenfunktion wurden aufgrund der günstigen kardiometabolischen Effekte überarbeitet.

    Die Wirkmechanismen von Metformin lassen auf tumorwachstumsinhibierende Effekte schließen.

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  • Euglykämische diabetische Ketoazidose im Zusammenhang mit SGLT-2-Hemmung

    Im Frühjahr 2015 warnte die amerikanische Zulassungsbehörde FDA vor einem erhöhten Risiko für diabetische Ketoazidosen (DKA) bei ungewöhnlich geringer Glukoseerhöhung (euglykämische DKA) im Zusammenhang mit dem Einsatz der drei zugelassenen Vertreter der SGLT-2-Hemmer – und zwar vor allem bei Patienten…

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  • 47th Claude Bernard Lecture: Phänotypen des Prädiabetes

    Bereits im Stadium des Prädiabetes sind pathomechanistische Fehlregulierungen zu beobachten, die auf verschiedene Hochrisiko-Phänotypen für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes hinweisen.

    Die Charakterisierung dieser Phänotypen könnte effiziente individuelle Präventionsmaßnahmen ermöglichen.

    Beispiele für Hochrisiko-Phänotypen sind metabolisch ungesunde Adipositas, Lebensstil-Non-Response und Insulinresistenz des Gehirns.

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  • Highlights vom EASD 2015

    Typ-1-Diabetes: Sind neue Insuline immer besser? Dank neuer pharmakologischer Formulierungen konnten die Wirkdauer von Basalinsulin-Analoga weiter verlängert und das Wirkprofil abgeflacht werden, was Vorteile hinsichtlich Blutzuckerkontrolle und/oder Hypoglykämierisiko gegenüber herkömmlichen Insulin-Analoga führen soll. Peg lispro zeigte etwa im Vergleich zu Insulin…

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  • Warum kardiovaskuläre Sicherheitsstudien?

    Seit 2008 fordert eine Richtlinie der FDA den robusten Nachweis der kardiovaskulären Sicherheit als Voraussetzung für die Zulassung neuer Antidiabetika.

    Anlass dafür waren Unsicherheiten hinsichtlich der kardiovaskulären Sicherheit von Rosiglitazon.

    Es wird ausdrücklich kein Nachweis einer verbesserten Glukoseeinstellung angestrebt.

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  • TECOS – kardiovaskuläre Sicherheitsstudie mit Sitagliptin

    TECOS zeigte die kardiovaskuläre Sicherheit von Sitagliptin.

    Auch hinsichtlich Pankreas traten keine neuen Sicherheitssignale auf.

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  • ELIXA – kardiovaskuläre Nichtunterlegenheit von Lixisenatid bei HochrisikopatientInnen

    Die kardiovaskuläre Sicherheit von Lixisenatid bei kardiovaskulären HochrisikopatientInnen im Vergleich zu Placebo konnte belegt werden.

    Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz traten in beiden Gruppen vergleichbar häufig auf; die Betroffenen hatten eine 9-fach erhöhte Mortalität im Vergleich zu PatientInnen ohne Herzinsuffizienz.

    Die Ergebnisse hinsichtlich HbA1c-Senkung und kardiovaskulärer Endpunkte sind mit denen der kardiovaskulären Endpunktstudien mit DPP-4-Hemmern vergleichbar.

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  • Neue Auswertung der VADT-Studie: Weitere Rehabilitation für Rosiglitazon?

    Glitazone verbessern die glykämische Kontrolle durch eine Verminderung der Insulinresistenz; für Pioglitazon konnten eine Verlangsamung der Atherosklerose-Progression und eine mögliche Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse gezeigt werden (Dormandy et al., Lancet 2005; Saremi et al., Arterioscler Thromb Vasc Biol 2013). Im Unterschied…

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  • Ist familiäre Hypercholesterinämie diabetespräventiv?

    Eine erst im März 2015 publizierte Studie könnte dazu beitragen, die Mechanismen, die einem möglichen Zusammenhang zwischen Cholesterinämie bzw. Statintherapie und dem Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes zugrunde liegen, zu verstehen. Die familiäre Hypercholesterinämie ist durch eine gestörte Aufnahme…

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  • EMPA-REG: Erste Ergebnisse der kardiovaskulären Outcome-­Studie zu Empagliflozin

    Mit EMPA-REG wurde die erste kardiovaskuläre Sicherheitsstudie mit einem SGLT-2-Hemmer abgeschlossen; die ausführliche Präsentation der Ergebnisse erfolgt im Rahmen der Jahrestagung der Europäischen Diabetesgesellschaft (EASD) am 17. September in Stockholm. Bereits am 20. August verlautbarten Lilly/Boehringer Ingelheim das wichtigste Ergebnis:…

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  • Typ-1-Diabetes – Art der Insulinverabreichung beeinflusst das kardiovaskuläre Risiko

    Bei Patienten mit Diabetes zählt sowohl Hyper- als auch Hypoglykämie zu den Risikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen wie KHK oder Schlaganfall (Lung et al., Diabetes Care 2014). Frühere Arbeiten legen nahe, dass es bei kontinuierlicher subkutaner Insulininfusion (CSII) im Vergleich zur…

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  • Ausgewählte ADA-Highlights

    Abseits der beiden großen kardiovaskulären Sicherheitsstudien (siehe DIABETES FORUM 3/15) lag ein wichtiger Schwerpunkt des Kongresses auf neuen Ansätzen bei Typ-1-Diabetes, aber auch auf neuen Daten in der Therapie des Typ-2-Diabetes.

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  • Beeinflussung metabolischer Parameter durch körperliche Aktivität

    Körperliche Aktivität führt zu komplexen strukturellen und biochemischen Veränderungen vor allem im Muskel- und Fettgewebe und in der Folge zu günstigen Auswirkungen auf die metabolischen Parameter.

    Empfehlungen zur körperlichen Aktivität sind von grundlegender Bedeutung in der Prävention und im umfassenden Behandlungskonzept des Typ-2-Diabetes.

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  • Evidenzlage zur kardiovaskulären Protektion durch Training und Bewegung

    Bewegung und Training verbessern eine ganze Reihe kardiovaskulärer Risikofaktoren und -marker und sind mit einer reduzierten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität assoziiert.

    Bewegung und Training stellen daher eine wichtige primär- und sekundärpräventive Maßnahme dar.

    Jeder Schritt zählt; am wichtigsten ist es, die Unbewegten in Bewegung zu bringen.

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  • Argumente für ein Krafttraining

    Krafttraining kann den Glukose- und Lipidstoffwechsel über verschiedene Mechanismen positiv ­beeinflussen und ist eine wichtige Alternative bzw. Ergänzung zu Ausdaueraktivitäten.

    Zu den metabolischen Benefits zählen u. a. eine signifikante Verbesserung von glykämischer ­Kontrolle, Glukosetoleranz und Insulinwirkung. In der Verbesserung der Blutzucker-Homöostase ist Krafttraining dem Ausdauertraining überlegen.

    Durch Kombination mit der Kraftausdauermethode kann die Trainingseffizienz noch erhöht werden.

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  • Motivation und Programme für einen aktiveren Lebensstil

    Bei der Behandlung nicht übertragbarer Krankheiten, wie z. B. Diabetes, spielt der Lebensstil eine entscheidende Rolle.

    Änderung des Lebensstils bedeutet auch, regelmäßige körperliche Aktivität in den Alltag zu integrieren.

    Unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte lässt sich die Motivation für eine Lebensstiländerung steigern und entsprechende Compliance aufrechterhalten.

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  • Kongressnachlese: Follow-up der VADT-Studie – Glykämische Kontrolle und kardiovaskuläre Langzeit-Outcomes

    Auch nach einer Beobachtungsdauer von insgesamt rund 10 Jahren war zwar die Rate schwerer kardiovaskulärer Ereignisse, nicht aber die Gesamtmortalität in der Gruppe mit intensivierter Glukosekontrolle geringer.

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  • Therapieintensivierung: wann und womit?

    Die Intensivierung der antidiabetischen Therapie findet in der täglichen Praxis oft viel zu zögerlich statt.

    Das Spektrum der verfügbaren Substanzen wurde in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert, wodurch bessere Möglichkeiten für eine individuell angepasste Therapie geschaffen wurden.

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  • HbA1c-Zielwerte in Diskussion

    In den ADA/EASD-Guidelines 2012 wurde erstmals die Individualisierung der HbA1c-Zielwerte ­empfohlen und in das Update 2015 übernommen.

    Das glykämische Ziel ist insbesondere bei älteren Patienten sehr vorsichtig festzulegen, um ­Hypoglykämien zu vermeiden.

    Ein von der Italienischen Diabetologen-Gesellschaft erarbeiteter Algorithmus, bei dem die Patienten nach ­Phänotypen kategorisiert werden, könnte zur Vermeidung von Clinical Inertia beitragen.

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  • Neue Modelle für die Schulung von Diabetespatienten

    Publizierte Daten zur Gruppenschulung sprechen für einen HbA1c-senkenden Effekt von 0,7–0,8 %.

    Neue Schulungsmodelle betonen neben Bewegung insbesondere psychologische Mittel zum „Empowerment“ von Diabetes-Patienten im Umgang mit ihrer Erkrankung.

    Das mit Januar 2015 eingeführte Diabetesschulungskonzept im Land Salzburg setzt auf diese ­beiden Elemente.

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  • Schwedisches Diabetesregister: Mit Datenvolumen und Teamarbeit zur ­optimalen Diabetesversorgung

    Im Interview: Dr. Soffia Gudbjörnsdottir, Göteborg (S) über den Einfluss des schwedischen ­Diabetesregisters auf die Qualität der Diabetesversorgung

    Durch die immer aktuell vorliegenden Patientendaten, das direkte Feedbacksystem und den ­einfachen Zugriff auf Daten können die Patientengruppen mit suboptimaler Versorgung schneller identifiziert werden.

    Die offene Diskussion über Ergebnisse und Erarbeitung von Lösungsansätzen im Team führt kontinuierlich zu einer Verbesserung der Diabetesversorgung.

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  • Makrovaskuläre Komplikationen am Beispiel periphere arterielle Verschlusskrankheit

    Die konservative Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit umfasst neben Gehtraining (Stadium 2), Prostaglandin-Infusionen (Stadium 3 und 4) und antibiotischer Therapie (Stadium 4) in ­allen 4 Stadien eine multimodale Pharmakotherapie.

    Diese lebenslange multimodale Pharmakotherapie sollte Thrombozytenfunktionshemmer, ­ACE-Hemmer und Statine beinhalten.

    „Das Blut muss fließen.“

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  • Moderne Ansätze in der Therapie von Risiko­faktoren für diabetische Komplikationen

    Leitliniengerechtes Management der Risikofaktoren für Endorganerkrankungen bei Diabetes ist ­essenziell für die Prävention.

    Biokompatible Nanopartikel haben das Potenzial, Diagnose, Monitoring und Therapie des Diabetes zu verbessern.

    Neue Therapieansätze in der Behandlung von Hypertonus, Dyslipidämie und Atherosklerose sind in Entwicklung.

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  • Call for Application

    ÖDG-Forschungsförderung 2015 Die Österreichische Diabetes Gesellschaft freut sich, im Jahr 2015 ein klinisch-wissenschaftliches Projekt mit 40.000 Euro unterstützen zu können. Das Projekt muss an einer österreichischen Forschungseinrichtung durchgeführt werden. Teilnahmeberechtigt sind Wissenschafter und Wissenschafterinnen aus dem deutschsprachigen Raum, in erster…

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  • Weitere Unterstützung gesucht: Bürgerinitiative „Gleiche Rechte für ­chronisch kranke Kinder“

    In Österreich leben über 190.000 Kinder mit chronischen Erkrankungen wie z. B. Diabetes, Asthma, Epilepsie oder Allergien. Schulen, Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen sind darauf nicht vorbereitet und auch nicht ausreichend dafür ausgestattet, sodass diese Kinder ernste Nachteile, ja sogar potenzielle Gefährdungen…

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  • Diabetogene Wirkung von Statinen stärker als bisher angenommen

    Eine Statinbehandlung verhindert sowohl in der Primär- als auch in der Sekundärprävention bei Nichtdiabetikern und Diabetikern effektiv kardiovaskuläre Erkrankungen und ist im Allgemeinen sicher und gut verträglich (Cholesterol Treatment Trialists Collaborators, Lancet 2008 und Lancet 2010). Jedoch spricht einige Evidenz…

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  • Ist familiäre Hypercholesterinämie diabetespräventiv?

    Eine erst im März 2015 publizierte Studie könnte dazu beitragen, die Mechanismen, die einem möglichen Zusammenhang zwischen Cholesterinämie bzw. Statintherapie und dem Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes zugrunde liegen, zu verstehen. Die familiäre Hypercholesterinämie ist durch eine gestörte Aufnahme…

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  • Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages bestätigt

    Die postprandiale Hyperglykämie (PPHG) beeinflusst die Höhe des HbA1c-Wertes und ist bei Patienten mit Typ-2-Diabetes stark mit dem kardiovaskulären Risiko assoziiert. Eine Ernährungsform, bei der zum Frühstück ein hoher und zum Abendessen ein niedriger Anteil der täglichen Energiemenge aufgenommen wird,…

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  • Injizierbare Antidiabetika: Wann initiieren, wie kombinieren?

    GLP-1-Analoga weisen pleiotrope Effekte auf.

    Die Kombination von GLP-1-Analoga mit einem Insulinsensitizer und/oder Insulin ist sinnvoll.

    Als Einstieg in die Insulintherapie empfehlen Fachgesellschaften eine Basalinsulintherapie.

    Der positive Effekt einer frühzeitigen, zeitlich begrenzten Insulintherapie ist belegt.

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  • Aktuelle Lipidziele für Diabetespatienten –­und wie können sie erreicht werden?

    Ein LDL-C-Zielwert von ≈ 50 mg/dl durch Verabreichung von Power-Statinen oder der Kombination von Statinen und Ezetimib könnte erstmals einen neuen Therapiestandard darstellen.

    Der Stellenwert von Ezetimib gilt als gesichert.

    PSCK9-Hemmer werden demnächst als neue Option zur Verfügung stehen.

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  • Biomarker in der individualisierten ­Diabetesdiagnostik und -therapie

    Bisher ist mittels neuer Biomarker keine signifikant bessere Einschätzung des Diabetesrisikos oder vaskulärer Komplikationen möglich als mit bestehenden Scores.

    Der beste Biomarker in der Diabetologie ist weiterhin das HbA1c. NT-proBNP scheint ein interessanter Kandidat in der Prädiktion von kardiovaskulären Endpunkten zu sein.

    Biomarker für die Identifikation von Therapie-Respondern sind eine wichtige Zukunftsperspektive.

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  • Sind wir bereit für die individualisierte Therapie des Typ-2-Diabetes?

    Im Interview: Prof. Dr. Michael Nauck, Bochum (D): Individualisierte Therapieziele adressieren vor allem das Vermeiden diabetischer Komplikationen. Neben Alter, Lebenserwartung und Diabetesdauer ist auch das Vermögen eines Patienten, die Therapie einzuhalten, in die Definition der Therapieziele und in die Therapieentscheidung einzubeziehen. Limitierend für die Individualisierung ist in erster Linie der Kostenaspekt.

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  • Preise der Österreichischen Diabetes Gesellschaft

    ÖDG-Forschungspreis 2014 Der mit 35.000 Euro dotierte Forschungspreis der Österreichischen Diabetes Gesellschaft für das Jahr 2014 wurde Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Bilban für ein Projekt im Bereich der genetischen Grundlagenforschung verliehen. „The Role of LMO3 in human adipocyte energy metabolism“…

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  • Hyperglykämiemanagement bei Typ-2-Diabetes: ADA/EASD-Guidelines im Jänner 2015 neu aufgelegt

    Die bedeutsamste Änderung gegenüber der Version aus dem Jahr 2012 ist die Aufnahme der SGLT-2-Hemmer in den Therapiealgorithmus; dazu kommen eine differenziertere Darstellung der injizierbaren Therapie unter Berücksichtigung der GLP-1-Rezeptor-Agonisten sowie eine weitere Präzisierung der individualisierten Diabetestherapie.

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  • Journal Club – Literatur in Diskussion

    Drei Diabetesexperten wählten im Vorjahr veröffentlichte Arbeiten aus, die aufgrund der Fragestellung, des Studiendesigns oder der Interpretation der Ergebnisse zu einer differenzierten Sichtweise anregen; eine rege Diskussion fand jeweils im Anschluss an die Präsentation gemeinsam mit den Zuhörern statt. Im Folgenden findet sich ein Kurzüberblick über die praxisrelevantesten Studien.

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  • Der Patient entscheidet: Therapie chronischer Erkrankungen am Beispiel von Typ-2-Diabetes

    Paradigmenwechsel: Früher starben die meisten Menschen an Infektionskrankheiten und ­Verletzungen, heute sterben 9 von 10 an einer chronischen Erkrankung.

    Diabetesepidemie: Laut Schätzungen der International Diabetes Federation (IDF) leiden weltweit über 6 % aller Menschen an Diabetes, in Österreich sogar 10 %.

    Eigenverantwortung: Diabetes ist eine Selbstmanagementerkrankung, der Behandlungserfolg hängt zu 90 % vom Verhalten der Patienten ab.

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  • Rezente Literatur: Neues aus der Diabetesforschung

    Mediterrane Kost senkt Diabetesinzidenz, unabhängig von Kalorienrestriktion oder körperlicher ­Aktivität.

    Die Diabetesdauer ist der wichtigster Prädiktor für das Auftreten/Anhalten der Diabetes-Remission nach bariatrischer Operation.

    Bihormonelles künstliches Pankreas bietet bessere glykämische Kontrolle und geringere Hypoglykämiegefahr als herkömmliche Insulinpumpentherapie.

    Trotz steigender Diabetesinzidenz in den letzten 20 Jahren in den USA sind typische diabetesassoziierte ­Begleiterkrankungen rückläufig.

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  • Depression, Angst, Verweigerung – Hürden der Compliance

    „Beim Diabetes mellitus als chronische Erkrankung sind eine hohe Anpassungsleistung und eine gute Compliance wichtig für das Gelingen einer erfolgreichen Therapie.

    Psychische Störungen können zur Beeinträchtigung der Motivation und der Ressourcen führen und dadurch eine Non-Compliance bewirken.

    „„Die Kenntnis dieser Einschränkungen und der entsprechende Umgang damit können zum Gelingen einer individuumzentrierten Therapie beitragen.

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  • Gestationsdiabetes: Therapieerfolge und offene Fragen

    Diät ist die Therapie der Wahl, die am besten geeignete Diätform bleibt unklar.

    Orale Antidiabetika sind in der Schwangerschaft nicht zugelassen.

    Metformin zeigte in Studien einen günstigen Effekt auf das mütterliche Outcome, unklar bleibt der ­Effekt auf das kindliche Outcome.

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  • ÖDG fordert Bewegungsberatung: Körperliche Aktivität als Therapie bei ­Typ-2-Diabetes

    Regelmäßige Bewegung (Ausdauer- und Krafttraining) beeinflusst die dem Typ-2-Diabetes zugrunde liegende Insulinresistenz.

    Empfehlung: wöchentlich 150 Minuten aerobe körperliche Aktivität mit mindestens mittlerer Intensität bzw. 75 Minuten mit höherer Intensität oder eine Kombination daraus sowie muskelkräftigende ­Übungen.

    Bewegungsberatung: Abhängig von der persönlichen Neigung sowie den körperlichen/psychischen Umständen soll ein individueller Bewegungsplan festgelegt und kontrolliert werden.

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  • Wie bedeutsam sind die Nebenwirkungen von Pioglitazon?

    Die Gewichtszunahme um ca. 2–5 kg ist zu 75 % auf Wasserretention zurückzuführen.

    Die Frakturraten erscheinen im Vergleich zu Placebo und aktiven Komparatoren erhöht, die klinische Relevanz ist jedoch gering.

    Das Risiko für Herzinsuffizienz ist erhöht, führt jedoch nicht zu einer höheren Mortalität.

    Blasenkrebs: Der berichtete, jedoch nicht bestätigte Zusammenhang mit Pioglitazon könnte an einem ­Detektionsbias liegen.

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  • Risiken und Nebenwirkungen von Sulfonylharnstoffen

    Zahlreiche populationsbasierte Untersuchungen und Metaanalysen sprechen für eine Erhöhung der Mortalität und des kardiovaskulären Risikos unter Sulfonylharnstoffen (SH).

    Mögliche Pathomechanismen einer potenziell erhöhten Mortalität und Morbidität sind Gewichtszunahme, Zunahme des viszeralen Fettgewebes, hohes Hypoglykämierisiko und gesteigerte Proinsulinsekretion.

    Der Einsatz von SH hat derzeit angesichts der Daten und der verfügbaren Alternativen kaum Berechtigung.

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  • So sicher sind inkretinbasierte Therapien

    Die Pankreassicherheit ist durch umfangreiche Studien belegt.

    Derzeit gibt es kein Signal für ein erhöhtes Risiko für Schilddrüsentumoren, Langzeitdaten fehlen.

    Outcome-Studien zeigen eine geringe, aber statistisch signifikante Risikoerhöhung für Herzinsuffizienz.

    Die Daten bezüglich Frakturrisiko unter GLP-1-RA sind widersprüchlich.

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  • Medizinprodukte in der Diabetologie: Zeit für eine Reform?

    Nach den Vorträgen von A. J. M. Boulton (UK) und A. Peters (USA)

    Während die Medizin große Fortschritte gemacht hat, ist die Datenlage zu potenziellen technischen Risiken beim Einsatz von Insulinpumpen nach wie vor mangelhaft.

    Ein besseres Verständnis der EU-Regulative für alle Medizinprodukte ist eine wichtige Voraussetzung, um die Rahmenbedingungen für den Diabetesbereich abzustecken.

    Mehr Forschung ist erforderlich, um aussagekräftige Daten zu erfassen und zu beurteilen.

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  • Hot Topic in Diabetes: ADVANCE-ON

    Prof. John Chalmers und Dr. Sophie Zoungas (The George Institute for International Health, Sydney, Australien), die Leiter der Beobachtungsfolgestudie zu ADVANCE, präsentierten die Langzeit­ergebnisse des Blutglukose- und Blutdruckarms ihrer Studie.

    Antihypertensive Langzeittherapie ist unumgänglich für die Reduktion von kardiovaskulären ­Komplikationen und Mortalität.

    Nephroprotektive Wirkung der intensiven Blutzuckerkontrolle wurde nachgewiesen.

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  • Diabetische Neuropathie: viele Erkenntnisse, kaum therapeutische Ansätze

    29th Camillo-Golgi-Lecture: S. Tesfaye (UK)

    Anhand der klinischen Diagnostik wird die diabetische Polyneuropathie (DPN) zu spät erkannt. Erste histologische Veränderungen treten bereits bei gestörter Glukosetoleranz auf.

    Mit einem Point-of-Care-Device kann innerhalb von fünf Minuten eine DPN zuverlässig und mit akzeptabler Genauigkeit nachgewiesen werden.

    Bei einem Teil der Patienten mit Typ-1-Diabetes kann durch striktes Management die DPN gestoppt oder sogar verhindert werden.

    Bei Patienten mit manifestem Typ-2-Diabetes kommt die Therapie der DPN zu spät; die Intervention muss bereits im Stadium der gestörten Glukosetoleranz einsetzen.

    Mit Duloxetin und Pregabalin kann der DPN-assoziierte Schmerz verringert werden.

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  • Stellenwert und Bewertung inkretinbasierter Therapien

    GLP-1-Rezeptoragonisten (RA) und DPP-4-Hemmer sind gemäß Leitlinien indiziert, wenn die Therapieziele mittels Metformin oder oraler Zweifachtherapie nicht erreicht werden.

    Die Vorteile überwiegen die Risiken bei Weitem, potenzielle Risiken sind in Relation zu jenen alternativer Behandlungsoptionen zu sehen.

    Das Risiko für Pankreatitis ist unter inkretinbasierten Therapien nicht signifikant erhöht.Bei Patienten mit hohem Risiko für ein medulläres Schilddrüsenkarzinom ist Vorsicht mit GLP-1-RA geboten.

    Die kardiovaskuläre Sicherheit der DPP-4-Hemmer scheint belegt, bezüglich Herzinsuffizienz sollen die weiteren Langzeitstudien die nötigen Daten liefern. Mögliche kardiovaskuläre Effekte von GLP-1-RA sind noch nicht völlig geklärt. Für alle inkretinbasierten Therapien laufen noch große Sicherheits- und Endpunktstudien.

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  • Wann wird die künstliche Betazelle Realität?

    Nach dem Vortrag von E. Renard (F)

    Die denkende, künstliche Betazelle, ein geschlossenes Insulinversorgungssystem zur aktuell ­bedarfsorientierten Insulinversorgung, ist keine reine Utopie mehr; zahlreiche Studiengruppen arbeiten intensiv daran.

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  • Hepatoselektive Insuline

    Insulinderivate mit größerer Molekülmasse führen zu flachen und lang anhaltenden Wirkprofilen, wodurch unter anderem das Risiko an nächtlichen Hypoglykämien verringert wird.

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  • Risikoforschung aus Österreich: Was ist neu, was wird bestätigt?

    Exemplarische Auswahl aus der Fülle von Abstracts:

    Diabetes ist bei Frauen kein KHK-Riskoäquivalent.

    Niedriges Körpergewicht scheint bei metabolischem Syndrom ein Risikofaktor zu sein.

    Biomarker der endothelialen Dysfunktion können bei Frauen mit Gestationsdiabetes auf ein erhöhtes kardiovaskuläre Risiko hinweisen.

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  • Neue Erkenntnisse aus SAVOR-TIMI-53

    Neue Analysen der SAVOR-TIMI-53-Studie belegen die Sicherheit von Saxagliptin in weiteren Patientenkollektiven wie Diabetiker mit vorbestehender Herzinsuffizienz und alte Diabetespatienten; auch das Frakturrisiko ist nicht erhöht.

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  • Imeglimin verbessert die Funktion der pankreatischen Betazellen

    Imeglimin ist der erste Vertreter der neuen, antidiabetischen Medikamentenklasse der Glimine. Die tetrahydrotriazin­hältige Substanz ist oral applizierbar und steht in Phase II der klinischen Erprobung für die Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes.

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  • Behandlung der Osteomyelitis beim Diabetischen-Fuß-Syndrom

    Erstmals verglich eine Studie prospektiv und randomisiert die ausschließlich antibiotische Therapie mit einer ­chirurgischen Behandlung mit kurzer antibiotischer Nachbehandlung. Es zeigten sich keine Unterschiede hinsichtlich Heilungsraten, Zeit bis zur Heilung, Komplikationen und kleinen Amputationen.

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  • Neue Sicherheitsdaten zu SGLT-2-Hemmern

    Vor Veröffentlichung der großen Outcome-Studien geben Daten aus verschiedenen Studien Hinweise auf die Sicherheit der Behandlung mit SGLT-2-Inhibitoren.

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  • SGLT-2-Hemmer eröffnen neue Perspektiven für Diabetes und Niere

    Die Erweiterung der Antidiabetikapalette durch SGLT-2-Inhibitoren bietet vor allem auch aus ­nephrologischer Sicht innovative und vielversprechende Therapieoptionen.

    Kritische Merkmale einer typischen Nephropathie bei Diabetes – wie Albuminurie, renale ­Hyperfiltration und arterielle Hypertonie – könnten positiv beeinflusst werden, gleichzeitig wird die ­Hypoglykämiegefahr, welche für das Gesamtüberleben von Diabetikern kritisch ist, nicht wesentlich ­erhöht.

    Ob die renalen Effekte einer SGLT-2-Inhibition über die Beeinflussung des Blutzuckers hinausgehend auch das ­renale Überleben beeinflussen, werden wir mit Spannung in naher Zukunft erwarten.

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  • Metabolische Auswirkungen der SGLT-2-Hemmung

    Die Hemmung der Natrium-Glukose-Co-Transporter (SGLT) bewirkt eine Senkung des Blutzuckers durch vermehrte Glukoseausscheidung über den Harn infolge verminderter Rückresorption.

    Die Behandlung der Hyperglykämie mit SGLT-2-Hemmern bei Patienten mit Typ-2-Diabetes führte in allen Studien zur Senkung von Nüchternglukose, postprandialer Glukose und HbA1c.

    Neben der glykämischen Kontrolle wurden positive Effekte auf Blutdruck und Körpergewicht verzeichnet.

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  • SGLT-2-Hemmer als Kombinationspartner von anderen oralen Antidiabetika

    SGLT-2-Inhibitoren können grundsätzlich mit allen oralen Antidiabetika kombiniert werden.

    In der dualen Kombination mit Metformin ist die glykämische Kontrolle mit SGLT-2-Hemmern gegenüber Placebo überlegen. Der Vergleich mit Sulfonylharnstoffen ergibt eine ähnliche HbA1c-Senkung bei signifikanter Verbesserung von Hypoglykämieraten, Körpergewicht und Blutdruck. Im Vergleich zu DPP-4-Hemmern ist der langfristige HbA1c-Verlauf unter SGLT-2-Hemmern günstiger; Gewichts- und Blutdruckdifferenz sind signifikant, aber geringer ausgeprägt.

    In der Tripletherapie waren SGLT-2-Hemmer im Vergleich zu Sulfonylharnstoff und Pioglitazon überlegen. Die Wirksamkeit der Kombination mit DPP-4-Hemmern ist geringer als erwartet.

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  • Welche künftigen Entwicklungen sind auf dem Gebiet der SGLT-Hemmung zu erwarten?

    Duale SGLT-1-/SGLT-2-Hemmung verbessert postprandiale Hyperglykämien und stimuliert die ­Inkretinausschüttung. Dadurch könnten im Vergleich zur selektiven SGLT-2-Hemmung eine bessere ­antidiabetische Wirkung und eine Senkung des kardiovaskulaeren Risikos erzielt werden.

    Mögliche zusätzliche Nebenwirkungen wie Diarrhö oder kardiale Wirkungen müssen noch in ­größeren Studienkollektiven evaluiert werden.

    Weitere in Entwicklung befindliche Therapiekonzepte in der SGLT-Hemmung sind die SGLT-2-Hemmung durch ­Antisense-Oligonukleotide sowie die selektive SGLT-1-Hemmung.

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  • Vom Pankreasextrakt zum Analoginsulin: die Geschichte der Insulinentwicklung

    Die Extraktion von Insulin aus dem Pankreas wurde 1923 mit dem Nobelpreis gewürdigt, weitere Nobelpreise folgten.

    Limitationen der Therapie mit den ersten Insulinextrakten waren u. a. die fehlenden Möglichkeiten zur Blutzucker-Selbstmessung und zur Deckung des weltweit hohen Bedarfs.

    Mit der Reinigung des Insulinrohextraktes und der Entwicklung von Insulinen mit verschiedener Wirkdauer wurden weitere Voraussetzungen für den breiten Einsatz erfüllt.

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  • Update 2014: Insulin glargin, Insulin detemir

    Aktuelle Studien bestätigen die bekannten Vorteile (v. a. geringe Hypoglykämieraten) von Insulin glargin und detemir bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes.

    Typ-1-Diabetes: Insulin detemir zeigte im Vergleich zu NPH-Insulin einen verminderten ­appetitstimulierenden Effekt im ZNS.

    Typ-2-Diabetes:

    • Die Hypoglykämierate wird durch die Zugabe von Insulin detemir zu einer oralen antidiabetischen Therapie nicht erhöht.
    • Durch die Kombination lang wirksamer Insulinanaloga mit DPP-4-Hemmern und GLP-1-Analoga wird eine weitere HbA1c-Senkung erzielt.
    • Die frühzeitige Behandlung mit Insulin glargin senkt bei Patienten mit hohen HbA1c-Ausgangswerten die ­mikrovaskuläre Ereignisrate.
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  • Insulin LY2605541 (PEG Lispro): Pharmakologische Charakteristika, klinische Daten, therapeutisches Potenzial

    Klinische Benefits von LY2605541 im Vergleich zu Insulin glargin:

    Typ-1-Diabetes: signifikant stärkere Senkung von durchschnittlichem Blutzucker und HbA1c, geringere Glukosevariabilität, geringerer prandialer Insulinbedarf, Gewichtsabnahme (vs. Gewichtszunahme), weniger nächtliche Hypoglykämien.

    Typ-2-Diabetes: signifikant stärkere Senkung der durchschnittlichen täglichen Blutglukose, geringere Blut­glukosevariabilität, leichte Gewichtsreduktion.

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  • Insulin U300: Pharmakologische Charakteristika, klinische Daten, therapeutisches Potenzial

    Phase-III-Studien zeigen für das hochkonzentrierte Insulin glargin U300 bei Typ-1-Diabetes und ­Typ-2-Diabetes eine Reduktion der nächtlichen Hypoglykämien bei gleicher glykämischer Kontrolle (HbA1c) im Vergleich zu Insulin glargin U100. Ein erhöhtes Krebsrisiko ist nicht zu erwarten.

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  • (Warum) brauchen wir bessere Basalinsuline?

    Im Interview: Prof. Dr. J. Hans De Vries, Amsterdam/NL: Eine längere Wirkdauer und eine flachere Wirkkurve von Basalinsulinen führen zu geringeren Hypoglykämieraten. Die Daten für neue, ultralang wirksame Basisinsuline weisen auf eine weitere Reduktion insbesondere nächtlicher Hypoglykämien und einen Trend zu einer besseren glykämischen Kontrolle hin. Eine Ausdehnung der Dosierungsintervalle kann derzeit nicht generell empfohlen werden.

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  • ÖDG online-Spendenaktion

    Im Gegensatz zu erwachsenen Patentinnen und Patienten gibt es für österreichische Kinder derzeit keinerlei gesetzlich vorgesehenen und öffentlich finanzierten Möglichkeiten der Rehabilitation.

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  • Hypoglykämie bei Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes

    In den letzten Jahrzehnten konnte die Frequenz der schweren Hypoglykämien bei Kindern und Jugendlichen mit DMT1 deutlich gesenkt werden.

    Die Schulung der gesamten Familie bezüglich Hypoglykämien ist essenziell.

    Neue Therapieansätze wie sensorunterstützte Insulinpumpentherapie mit Basalratenabschaltung im niedrigen BZ-Bereich zeigen erste erfolgversprechende Daten.

    Die Entwicklung eines Closed-Loop-Systems – v. a. für die Nacht – wurde in Studien schon erfolgreich getestet.

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  • Was bringen die neuen Entwicklungen bei Basalinsulinen?

    Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass eine flache Wirkkurve und eine längere Wirkdauer von ­Basalinsulinen meist mit einer deutlichen Reduktion von − insbesondere nächtlichen − Hypoglykämien einhergehen.

    Dies hat einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität der betroffenen Patienten und kann helfen, das Risiko für schwerwiegende neurologische und kardiologische Folgen (Arrhythmien, kardiovaskuläre Ereignisse) von schweren Hypoglykämien zu senken.

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  • Hypoglykämien unter verschiedenen Therapien: Premixed, BOT, BBIT

    Bei der Insulintherapie des Typ-2-Diabetes verursachen Insulinanaloga grundsätzlich weniger Hypoglykämien als Humaninsuline.

    Eine ausschließliche Therapie mit Basalinsulin im Rahmen einer basalunterstützten oralen Therapie (BOT) löst weniger Hypoglykämien aus als Therapien mit zusätzlichem Bolusinsulin.

    Schwere Hypoglykämien, und nur diese scheinen einen relevanten Krankheitswert aufzuweisen, sind unter allen Therapien selten.

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  • Hypoglykämie und Notfallaufnahmen

    „Die Belastung der Notfallaufnahme-Stationen durch Patienten mit Hypoglykämien scheint mit weniger als 1 % der Fälle gering, hat aber in den letzten Jahren deutlich zugenommen.

    „„Bei erhöhter Morbidität und Mortalität vor allem älterer Patienten mit Hypoglykämien wird häufig eine stationäre Aufnahme nötig, was u. a. einen hohen Kostenfaktor darstellt.

    Neben der individuellen Anpassung der antiglykämischen Medikation kommt der Schulung der Patienten und deren Angehöriger und Betreuer in Bezug auf Prävention, Erkennung und Umgang mit einer Hypoglykämie besondere Bedeutung zu, um eine weitere Zunahme schwerer Hypoglykämien und damit nötiger Notfallinterventionen und -aufnahmen zu verhindern.

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  • Inkretinbasierte Medikamente und Pankreassicherheit – aktuelle Bewertung durch FDA und EMA

    Nach voneinander unabhängigen Reviews umfangreicher Studiendaten geben die Amerikanische Food and Drug Administration (FDA) und die European Medicines Agency (EMA) noch immer keine vollständige Entwarnung hinsichtlich des Risikos für Pankreatitis und Pankreaskarzinom. Allerdings scheinen die Reviews ein erhöhtes Risiko auch nicht zu bestätigen.*

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  • Was bedeuten die ACC/AHA-Guidelines für die Praxis?

    Die im November 2013 veröffentlichten gemeinsamen Guidelines des American College of Cardiology und der American Heart Association zur Senkung des kardiovaskulären Risikos durch Cholesterinsenkungt1 sollen die Empfehlungen des Adult Treatment Panel III (ATP-III) des National Cholesterol Education Program2, 3 ablösen. Der völlig neu erscheinende Ansatz der Empfehlungen gab Anlass für kontroversielle Diskussionen und großteils ablehnende Reaktionen. Nun nahmen Experten aus Österreich, Deutschland und der Schweiz dazu Stellung.4

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  • ATTD 2013 Yearbook: Neues aus Diabetestechnologie und -therapie

    Wie bereits in den Jahren zuvor wurde im Rahmen der International Conference on Advanced Technologies & Treatments for Diabetes (ATTD) das Jahrbuch mit den praxisrelevantesten Studienergebnissen des vorangegangenen Jahres aufgelegt, einige davon wurden im Rahmen einer Plenarsitzung exemplarisch besprochen.

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  • ÖDG-Initiative: FACE DIABETES

    Ziel ist unter anderem die kontinuierliche Schärfung der Wahrnehmung von Diabetes und seiner Prävention in der Öffentlichkeit.

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  • ECHAlliance, IDF: Internationaler Aufruf zur Diabetes-Awareness

    Weltweit werden Städte in Kürze die Möglichkeit bekommen, sich offiziell als „diabetes aware“ zu positionieren. Im Rahmen des Weltdiabetestages im November dieses Jahres wollen die International Diabetes Federation (IDF) und die European Connected Health Alliance (ECHAlliance) das Projekt eines globalen…

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  • Promotion Wie genau sind Blutzuckermesssysteme?

    Die Präzision von Blutzuckermessgeräten ist ein wesentliches Kriterium für die Steuerung der Diabeteseinstellung. Bei Weitem nicht alle Blutzuckermessgeräte zur Selbstmessung mit CE-Kennzeichnung erfüllen die derzeit geltenden und noch weniger die strengeren Vorgaben der 2013 aktualisierten ISO-Norm 15197.

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  • Preise der Österreichischen Diabetes Gesellschaft 2013

    Langerhans-Preis der ÖDG 2013 Der mit 10.000 Euro dotierte Preis würdigt die in den letzten fünf Jahren publizierten oder zur Publikation angenommenen Arbeiten aus dem Bereich der Diabetologie und wurde 2013 bereits zum dritten Mal vergeben. Preisträger ist Assoz. Prof….

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  • 1974 bis 2014: Diabetologie – quo vadis?

    In den vergangenen 40 Jahren konnte das Risiko für Mortalität sowie mikro- und makrovaskuläre Komplikationen bei Diabetespatienten dramatisch reduziert werden.

    Beispiele für aktuelle und künftige Forschungsschwerpunkte:

    • Typ-1-Diabetes: Immuntherapie, Stammzelltherapie, Inselzell-/Pankreastransplantation, neue Basalinsuline
    • Typ-2-Diabetes: Vermeidung von Hypoglykämien; neue Antidiabetika
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  • Stoffwechselaspekte der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

    Bei Diabetikern kam es in den vergangenen Jahren zu einer stärkeren Senkung des Cholesterinspiegels, aber zur einer deutlicheren Steigerung des Body-Mass-Index als bei Nichtdiabetikern.

    Adipositas ist ein wesentlicher kardiovaskulärer Risikofaktor des Diabetikers.

    Die aktuell publizierten ACC/AHA-Leitlinien zur Lebensstilmodifikation betonen die kardiovaskuläre Risikoreduktion durch ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung.

    Eine HbA1c-Senkung in den Zielbereich hat nur einen moderaten Effekt auf die kardiovaskuläre Ereignisrate.

    Die HbA1c-Zielwerte orientieren sich an der individuellen Risikosituation.

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  • Antihypertensive Therapie: aktuelle Empfehlungen von ESH und ESC

    Die wichtigsten Empfehlungen für die Praxis:

    Blutdruckmessungen in der Ordination sollten durch Selbstmessung oder 24-Stunden-Messung ersetzt werden.

    Bei Hochrisikopatienten kann eine initiale antihypertensive Kombinationstherapie erwogen werden.

    Durch Kombination von zwei Wirkstoffklassen ist ein höherer Effekt zu erzielen als durch Dosissteigerung einer Einzelsubstanz.

    Dosierungsregime und Medikamentenwahl beeinflussen die Therapietreue.

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  • IDF veröffentlicht Diabetes Atlas, Sixth Edition

    Zum Weltdiabetestag am 14. November 2013 hat die International Diabetes Federation (IDF) die sechste Ausgabe des „IDF Diabetes Atlas“ vorgestellt. Der Atlas ist die Standardreferenz zur aktuellen und prognostizierten zukünftigen weltweiten Prävalenz von Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen. Für Österreich wird aktuell eine Diabetesprävalenz von 9,3 % (ca. 590.000 Personen) angenommen.

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  • Österreichischer Diabetesbericht 2013 vorgestellt

    Im Vorfeld des Weltdiabetestages hat Gesundheitsminister Alois Stöger den „Österreichischen Diabetesbericht 2013“ präsentiert, der die verfügbare diabetesrelevante Datenbasis auf nationaler Ebene zusammenfasst. Demnach gibt es eine Dunkelziffer von bis zu 200.000 Personen mit Diabetes, die nichts von ihrer Erkrankung wissen bzw. nicht ärztlich diagnostiziert wurden.

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  • Diabetes-Pass neu aufgelegt

    In Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (ÖGAM) und der Österreichischen Diabetes Gesellschaft (ÖDG) hat der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger den „Diabetes-Pass“ neu aufgelegt. Er enthält basale Informationen zur Diabetestherapie und soll als standardisierte Dokumentation den Informationsaustausch zwischen Patientin/Patient und Betreuungsteam unterstützen.

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  • FDA lockert Zulassungsbeschränkungen für Rosiglitazon

    Am 25. November 2013 hat die US Food and Drug Administration (FDA) die seit 2010 geltenden Restriktionen für die therapeutische Anwendung von Rosiglitazon großteils aufgehoben. Kritiker des Antidiabetikums bleiben skeptisch. Eine Stellungnahme der Europäischen Arzneimittelbehörde steht noch aus.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie: „Klassische“ Tripletherapie: Metformin/Sulfonylharnstoff/Pioglitazon

    Argumente für die Kombination aus Metformin, Sulfonylharnstoff (Gliclazid) und ­(Pio-)Glitazon: synergistische pharmakologische Ansatzpunkte (hepatische Glukoseproduktion, Insulinsekretionsstörung, Insulinresistenz), langjährige Erfahrungen und relativ günstige Kostensituation. Nutzen und ­Risiken der „klassischen“ Tripletherapie gegenüber moderneren Kombinationen sind im individuellen Fall abzuwägen.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie mit DPP-4-Hemmern

    DPP-4-Hemmer bieten sich zur Kombination mit grundsätzlich allen oralen Antidiabetika und mit Insulin an. Hervorzuheben ist die Gewichtsneutralität und die faktisch fehlende Gefahr für ­Hypoglykämien in Monotherapie bzw. in Kombination mit Metformin oder Pioglitazon.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie mit Insulin

    Insulin kann bei Typ-2-Diabetes grundsätzlich mit allen oralen Antidiabetika und ebenso mit GLP-1-Agonisten kombiniert werden. Metformin sollte in diesem Kollektiv, wenn möglich, bei jeder Form der Insulintherapie beibehalten werden. Bei den anderen Wirkstoffklassen sind ein zum Teil erhöhtes Hypoglykämierisiko (konventionelle Insulinsekretagoga) bzw. vermehrte Flüssigkeitsretention (Pioglitazon) und eine limitierte Datenlage (Inkretine, SGLT-2-Hemmer) zu berücksichtigen.

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  • Antidiabetische Kombinationstherapie – Glykämische und nichtglykämische Aspekte der Therapiewahl: Was sagen uns rezente Metaanalysen?

    Kriterien der antidiabetischen Therapieentscheidung sind neben der erwartbaren Blutzucker­senkung vor allem individuelle Kontraindikationen sowie Gewichtseffekte, Hypoglykämierisiko, Aus­wirkungen auf Folgekomplikationen, kardiovaskuläre Sicherheit und Tumorrisiko. Zu vielen dieser ­Aspekte gibt es mittlerweile umfangreiche Studienevidenz.

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  • Kardiovaskuläre Outcomes von SAVOR-TIMI-53 (Saxagliptin) und EXAMINE (Alogliptin) präsentiert

    Die ersten Endpunktstudien zu den kardiovaskulären Effekten der Blutzuckersenkung mit DPP-4-Inhibitoren sind neutral verlaufen: Die Therapie mit Saxagliptin bzw. mit Alogliptin reduzierte in den Studien keine kardiovaskulären Ereignisse. Allerdings erwies sich die Therapie (mit einer Ausnahme) als sicher und ähnlich nebenwirkungsarm wie Placebo.

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  • EUROASPIRE IV: Alarmierende Zunahme von Diabetes und Adipositas bei Koronarpatienten

    Neueste Daten der EUROASPIRE-Studiengruppe zeigen eine Verbesserung der Blutdruck- und Lipidstoffwechseleinstellung bei Koronarpatienten in Europa. Jedoch ist der Anteil der adipösen und der an Diabetes erkrankten Personen in diesem Kollektiv seit 1995 kontinuierlich auf mittlerweile 40 % angestiegen. Dieser Trend droht die Fortschritte, die im kardiovaskulären Risikofaktormanagement in den letzten 20 Jahren gemacht wurden, teilweise zunichtezumachen.

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  • ESC und EASD veröffentlichen gemeinsame Diabetes-Guidelines

    Die European Society of Cardiology (ESC) und die European Association for the Study of Diabetes (EASD) haben eine Neuauflage ihrer „Guidelines on diabetes, pre-diabetes, and cardiovascular diseases“ vorgestellt. Wesentliche Neuerungen: individualisierte Blutzuckerziele, HbA1c als Diagnosekriterium, konservative Behandlung vor Koronarintervention bei Patienten ohne komplexe koronare Läsionen.

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  • Nächste Adipositasakademie der ÖAG startet im Herbst

    Mit der Etablierung der ersten qualitätsgesicherten und von einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft getragenen Fortbildung zur Betreuung adipöser Menschen in Österreich möchte die ÖAG einen entscheidenden Beitrag für die dringend notwendige Verbesserung der Betreuungssituation und der Kompetenzen der damit befassten Berufsgruppen leisten….

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  • Roche stoppt Entwicklung von Aleglitazar

    Das Therapieprinzip der dualen PPAR-α/γ-Aktivierung erfährt nach dem Entwicklungsstopp für Aleglitazar einen weiteren, den vermutlich finalen Rückschlag. Den Ausschlag, alle laufenden Studien mit Aleglitazar zu beenden, gaben einmal mehr mangelnde Wirksamkeit sowie Sicherheitsbedenken.

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  • Proceedings des CODHy-Kongresses 2012 in Barcelona sind online verfügbar

    „Diabetes Care“ hat die Proceedings des 4th World Congress on Controversies to Consensus in Diabetes, Obesity and Hypertension (CODHy) als „open access“-Artikel online gestellt. Die Texte geben einen umfassenden Überblick über viele der aktuell wichtigen Fragen in der Diabetologie.

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  • Typ-2-Diabetes: Screening nach ADDITION und Look AHEAD – Sollen wir nach unseren Patienten suchen?

    Wer soll gescreent werden? Personen mit einer erhöhten (bis hohen) Vortestwahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines Typ-2-Diabetes, z. B. bei ≥ 12 Punkten im FINDRISK-Test, klinisch manifester ­Atherosklerose, metabolischem Syndrom oder früherer Diagnose einer Hyperglykämie

    Wie sollte gescreent werden? Goldstandard für ein Screening ist der orale Glukosetoleranztest. HbA1c und Nüchternglukose sind möglich, haben aber eine niedrigere Sensitivität und erfassen frühe Stadien der ­Erkrankung nicht.

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  • „Metabolic legacy“, kritisch betrachtet

    Bei Typ-1-Diabetes und in geringerem Ausmaß auch bei Typ-2-Diabetes sind positive Langzeiteffekte einer guten Blutzuckereinstellung dokumentiert. Diese Studienergebnisse und die Schlussfolgerung eines glykämischen Gedächtnisses unterstützen die Notwendigkeit einer optimierten Diabetestherapie insbesondere in der Initialphase nach Diagnosestellung. Die zugrunde liegenden ­pathophysiologischen Mechanismen sind komplex, spezifische protektive Effekte einzelner Medikamenten­klassen in Diskussion.

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  • Aspirin für alle? ACE-Hemmer für alle? Statine für alle? – Potenziale und Grenzen von Medikamenten in der Primärprävention

    Primärprävention: Die Erreichung des Zielwerts für das LDL-Cholesterin (LDL-C) steht im Vordergrund. Bei Patienten ohne Diabetes beträgt dies bei moderatem Risiko (SCORE 1–5 %) < 115 mg/dl; bei hohem Risiko (SCORE 5–10 %) < 100 mg/dl und bei sehr hohem Risiko (SCORE > 10 %) < 70 mg/dl. Bei Diabetespatienten gilt jedenfalls ein LDL-C-Ziel von < 70 mg/dl. Aspirin (ASS) ist kontroversiell. ACE-Hemmer/Angiotensinrezeptorblocker (ARB) sollten nur als Bestandteil einer Hypertonietherapie zur Anwendung kommen. Die „Polypill“ (Statin, ASS, ACE-Hemmer/ARB) ist abzulehnen.

    Sekundärprävention: Das LDL-C-Ziel liegt jedenfalls bei < 70 mg/dl. ASS ist unverzichtbar. ACE-Hemmer/ARB sollten nur als Bestandteil einer Hypertonietherapie zur Anwendung kommen. Die „Polypill“ ist abzulehnen.

    Lifestyle: Gesunde Ernährung, Bewegung, Gewichtskontrolle und Nichtrauchen sind unverzichtbar.

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  • Typ-1-Diabetes: Frühe Immunintervention, Update 2013

    Immuntherapie bei Typ-1-Diabetes: Einzelinterventionen reichen offenbar nicht aus, um den autoimmunen Destruktionsprozess der Betazellen zu bekämpfen; laufende Studien konzentrieren sich daher auf kombinierte Strategien der Immunintervention. Neue, vielversprechende Therapieansätze sollen ermöglichen, dass Patienten mit Typ-1-Diabetes für längere Zeit zumindest mit weniger Insulin auskommen und damit weniger Langzeitkomplikationen entwickeln.

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  • GLP-1-basierte Antidiabetika unter Druck

    Die Debatte um eine mögliche Assoziation von GLP-1-basierten Therapien mit Pankreatitis und exokrinem Pankreaskrebs hat sich in den letzten Monaten deutlich intensiviert. Die American Diabetes Association (ADA) hat die Hersteller von GLP-1-Rezeptoragonisten und DDP-4-Hemmern dazu aufgerufen, patientenbasierte Studiendaten für einen unabhängigen Review zur Verfügung zu stellen. In einer gemeinsamen Stellungnahme empfehlen ADA und European Association for the Study of Diabetes, die Patienten über mögliche Risiken zu informieren, die bisherigen Verschreibungsgewohnheiten aber beizubehalten.

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  • FDA-Gremium befürwortet Lockerung der Beschränkungen für Rosiglitazon

    In einem überraschenden Votum hat sich ein Beratungsgremium der US Food and Drug Administration (FDA) mehrheitlich dafür ausgesprochen, die seit 2010 geltenden Restriktionen für die therapeutische Anwendung von Rosiglitazon zu lockern. Die Entscheidung basiert auf einer nicht unumstrittenen Neubewertung der Ergebnisse der RECORD-Studie.

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  • SAVOR-TIMI-53: Keine Reduktion kardiovaskulärer Endpunkte durch DPP-4-Hemmer Saxagliptin

    Im Vorfeld der ADA Scientific Sessions haben Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca einen Ausblick auf die Ergebnisse der SAVOR-TIMI-53-Studie bekannt gegeben. Die Hoffnung, durch die Blutzuckersenkung mit dem DPP-4-Hemmer Saxagliptin das kardiovaskuläre Risiko von Typ-2-Diabetikern senken zu können, wird sich demnach nicht erfüllen.

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  • 48th EASD Annual Meeting, Berlin 2012: Mehr Optionen für die individualisierte Therapie

    EASD 2012 Highlights: Individualisierung und kardiovaskuläre Effekte bestimmen die Diskussion um Nutzen bzw. Risiken der verschiedenen antidiabetischen Therapieformen. In der Pharmakotherapie liegt der Fokus der Berichterstattung weiterhin auf den Inkretintherapeutika und zunehmend auf der kommenden Klasse der SGLT-2-Hemmer. Die Debatte um Krebserkrankungen und Diabetes konzentriert sich gegenwärtig vor allem auf den epidemiologischen Kontext.

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  • Optimaler Hba1c-Bereich bei Diabetespatienten an der Hämodialyse

    In vielen Empfehlungen für das Diabetesmanagement bei Patienten mit Nephropathie findet sich die Empfehlung, ein HbA1c-Ziel von < 7 % anzustreben. Verschiedene neuere Studien, darunter die beiden hier vorgestellten, weisen jedoch darauf hin, dass bei Patienten mit Hämodialyse oder Peritonealdialyse der optimale HbA1c-Bereich in einem Fenster zwischen 7 % und 7,9 % liegt.

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  • Blutzuckerkontrolle auf der Intensivstation

    Seit der Publikation der Studie von Van den Berghe et al. (New Engl J Med 2001) schwelt die Diskussion darüber, ob eine intensivierte Insulintherapie bei kritisch Kranken einen Überlebensvorteil bringen kann. Zwei rezente Publikationen an sehr unterschiedlichen Kollektiven, die aber übereinstimmend gegen den Benefit einer allzu strengen Blutzuckerkontrolle bei intensivmedizinisch betreuten Patienten sprechen, ergänzen das Puzzle um weitere Steine.

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  • Adipositaschirurgie reduziert langfristig das Diabetesrisiko

    Die Langzeitdaten zur Swedish Obese Subjects (SOS) Study bestätigen ältere Ergebnisse der Studiengruppe, wonach eine chirurgisch erreichte Gewichtsabnahme das Diabetesrisiko von adipösen Personen langfristig reduziert. Die Ergebnisse sind umso erstaunlicher als bei Einschluss in die Studie die Personen in der Interventionsgruppe im Mittel um 6 kg schwerer waren und alle Risikofaktoren signifikant höher waren als in der nicht operierten Kontrollgruppe.

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  • Zuckerhaltige Getränke als Grundlage von Adipositas

    Mitte Oktober 2012 publizierte das New England Journal of Medicine eine Reihe von Studien, die sich mit dem Zusammenhang zwischen gezuckerten Getränke und Adipositas beschäftigten. Sie liefern neue Argumente für die Reglementierung des Konsums bzw. Zuckergehalts dieser Getränke, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

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  • ADA Scientific Sessions 2012: Wegmarken für die antidiabetische Therapie

    Highlight der ADA Scientific Sessions 2012: Der frühe Einsatz von Insulin glargin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes reduzierte kardiovaskuläre Outcomes in der ORIGIN-Studie nicht besser als eine orale Standardtherapie. Tumorerkrankungen inklusive Brustkrebs traten ebenfalls nicht häufiger auf als in der Kontrollgruppe.

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  • Neues zur bariatrischen Chirurgie

    Gleich zwei Studien zum Effekt der Adipositaschirurgie im Vergleich zu (intensivierter) medikamentöser Therapie auf die Diabeteseinstellung veröffentlichte das New England Journal of Medicine Ende April auf seiner Website. Beide Studiengruppen berichten über eine bemerkenswerte Verbesserung der Blutzuckerkontrolle bei massiv adipösen, insulinresistenten Patienten.

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  • Metformin verbessert Überlebensprognose von Krebspatienten

    Schon länger wird vermutet, dass Metformin das Krebsrisiko bzw. den Verlauf  bereits manifester Tumorerkrankungen bei Diabetespatienten günstig beeinflussen könnte. Neue Hinweise lieferte rezent eine große Datenbankanalyse aus Großbritannien.

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  • Diabetes und Insulin verschlechtern Prognose nach Kolorektalkarzinom

    Die Cancer Prevention Study-II Nutrition Cohort umfasst ein Subsample von ca. 184.000 Teilnehmern der US-amerikanischen Cancer Prevention Study-II (Stellman & Garfinkel, J Natl Cancer Inst 76:1057, 1986). Ahmed Deal und Mitarbeiter präsentieren hier eine Auswertung von 2.278 Männern und Frauen der Kohorte, bei denen zwischen 1992 und 2007 ein Kolorektalkarzinom (CRC) diagnostiziert wurde; Patienten mit metastasiertem CRC waren ausgeschlossen.

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  • Metformin – Zu Unrecht Goldstandard?

    Metformin ist weltweit unumstrittene First-Line-Therapie bei Typ-2-Diabetes. Neben Gewichtsneutralität und geringen Kosten bei guter Effektivität ist dies wesentlich auf die Ergebnisse der UKPDS zurückzuführen. Die dort beschriebene Reduktion kardiovaskulärer Endpunkte wird durch zwei aktuelle Metaanalysen allerdings relativiert.

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  • Neue ADA/EASD-Empfehlungen zur antihyperglykämischen Therapie des Typ-2-Diabetes

    Für viele überraschend haben die Diabetesfachgesellschaften in den USA und Europa neue gemeinsame Empfehlungen für das Management der Hyperglykämie bei Typ-2-Diabetes publiziert. Explizit wurde bei der Erstellung versucht, auf die Kritik, die insbesondere an der Vorversion aus dem Jahr 2008 geübt wurde, einzugehen und für die aktuellen Empfehlungen eine möglichst breite Konsensbasis zu finden. Außerdem wurde der Weg eines für alle Patienten weitgehend einheitlichen Therapiealgorithmus zugunsten einer stärker individualisierten und patientenzentrierten Vorgangsweise verlassen.

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  • Neue Positionspapiere der Österreichischen Diabetes Gesellschaft

    Zur 39. ÖDG-Jahrestagung im November 2011 in Salzburg wurden neue Positionspapiere zu den Themen „Diabetes und psychiatrische Erkrankungen“, „Therapie der Hyperglykämie bei erwachsenen, kritisch kranken Patient Innen“, „Diabetes und Operation“ sowie „Diabetes und exokrine Pankreasinsuffizienz“ präsentiert. Die Papiere fassen die aus ÖDG-Sicht relevanten Standpunkte und Einschätzungen zu diesen Therapiebereichen zusammen und sollen als Grundlage für den Dialog mit Psychiatrie, Chirurgie, Anästhesie sowie Intensivmedizin dienen. Ziel ist es, mit diesen Disziplinen gemeinsame Leitlinienempfehlungen zu formulieren und diese im Rahmen des ÖDG-Leitlinien-Updates 2012 zu veröffentlichen.

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